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Wie komme ich raus aus der Sackgasse?

mUond+s_ternee


Es tut mir leid. Ich hatte in dem Moment nicht bedacht, wie es für Dich ist.

m\on>d+s0ternxe


Der vorangehende Beitrag war @PocketMouse.


m+s, weißt Du eigentlich selbst, weshalb Du Dich vor dem Leben so fürchtest? Ich glaube, dass Individualist es auf den Punkt gebracht hat - Deine Diskussionen hier sind zumeist Schattenkämpfe und wie Übersprunghandlungen, wie die Simulation von Kommunikation mit einem Gegenüber, das Du durch Deine eigenen starren Regeln eher zum Computergegner degradierst denn als Menschen wahrnimmst.

Du hast nicht ewig Zeit, das hat keiner. Wenn Du so weitermachst wie bisher, immer zwei Schritte vor und sofort wieder 1,99999999999399+ Schritte zurück, wirst Du entweder mindestens 390 Jahre alt, oder Du wirst so einsam sterben, wie Du jetzt lebst. Das ist keine Boshaftigkeit von mir, ich wünsche es Dir nicht, aber es ist Fakt. Und wenn Du sagst, dass Du Dich nicht ändern kannst, wenn Du bei allem immer sagst: "Ach, dazu müsste ich erst mal X tun, und bevor ich das tu, muss ich erst jenes tun, aber für jenes ist solches unabdingbare Voraussetzung, und das geht eben nicht, weil ich dazu erst bereit bin, wenn ich mich X gewachsen fühle, und das wird nie passieren", dann ist das eine selbsterfüllende Prophezeiung. Du trägst aktiv dazu bei, dass Du einsam sterben wirst. Das darfst Du, es ist Dein Leben. Ich weiß nur nicht, wie klar Dir ist, dass Wunder relativ selten geschehen und dass man selbst dann, wenn einem ein Wunder begegnet, offen dafür sein und es annehmen muss, weil es sonst an einem vorübergeht. Bei Deiner derzeitigen Abwehrhaltung, Deinem Kreisen um Dich selbst, hülfe Dir nicht mal ein Wunder. Du bist aus eigener Entscheidung vollkommen verloren. Und solange Du Dich nicht anders entscheidest, bleibst Du es auch, daran kann nichts und niemand etwas ändern. Und nichts und niemand leidet wirklich darunter - außer Dir selbst.

Was hast Du Dir denn getan, dass Du Dich so sehr bestrafst?

([[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/712158/?p=18#p21960071 Quelle]])

Die beiden Fragen hatte ich bereits in einem nachfolgenden Beitrag beantwortet. Ich gehe jetzt noch auf den übrigen Teil ein.

Du kritisierst mich, weil ich Schattenboxen betreibe. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich richtig verstanden habe, was Du genau mit dem Schattenboxen meinst. Ich verstehe es in dem Sinne, dass man mit einem Pappkameraden diskutiert, den man sich selbst aufgestellt hat, anstatt mit seinem tatsächlichen Gegenüber.

Es kann gut sein, dass ich so etwas mache. Auf welche konkreten Stellen Du Dich dabei beziehst, weiß ich nicht.

Außerdem kritisierst Du mich, weil ich andere User zu Computergegnern degradiere. Ich denke, ich verstehe, was Du damit meinst. Ich möchte in dieser Diskussion beispielsweise meine Vorstellungen von einer guten Gesprächskultur durchsetzen. Die Art und Weise, wie ich versuche, das durchzusetzen, empfindest Du offensichtlich als degradierend. Ob Deine Kritik jetzt wirklich darauf bezogen war, weiß ich nicht. Ich weiß jedoch, dass Du meine Art zu schreiben, bisweilen degradierend findest. Das kann ich auch verstehen.

Um herauszufinden, inwieweit ich Dir in diesem Punkt zustimmen kann, müsste man den Sachverhalt genauer klären. Also, ich weiß es nicht, wie ich es sehe.

Im weiteren beschreibst Du eine Tragödie meines Lebens auf höchst amüsante Art. Auch wenn es amüsant ist, bleibt es eine Tragödie. Denn wenn es so weitergeht wie bisher, werde ich zu Lebzeiten keinen Erfolg mehr haben bei meinen Versuchen aus der Sackgasse heraus auf die Straße des Lebens zurückzukehren.

c!osm-oligxht


mond+sterne

Empathie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen und zu verstehen.

Je offener man für seine eigenen Emotionen ist, desto besser kann man die Gefühle anderer deuten.

AYphrodMitEsChxild9


mond+sterne

Von Dir fühle ich mich immerhin soweit verstanden.

[...]

Von Dir weiß ich aus zwei Fäden, dass Dich der Umgang mit Gefühlen beschäftigt im Bezug auf die Gefühle Traurigkeit und Zorn.

Ich würde es gut finden, wenn wir darüber weiterdiskutieren könnten. Da es von meiner Seite aus einen Leidensdruck gibt, habe ich auch eine große Bereitschaft, mich langfristig, ausdauernd und ernsthaft an einer derartigen Diskussion zu beteiligen.

Das was ich jetzt geschrieben habe, ist natürlich Off-Topic. Wenn Du Dich auf eine Diskussion mit mir einlassen magst, müssten wir deshalb dafür zunächst einen geeigneten Ort finden.

Du willst es zuuu sehr.

m@ond&+sterxne


@ AphroditEsChild9

Ja, zweimal ja, zu diesem Beitrag und zu dem vorangehenden.

aeug23x3


@ mond+sterne,

dein Thread beginnt mit der Feststellung: ... ich bin über 50... - und irgendwann habe ich mal geschrieben, dass es eine Wende in der Sackgasse gibt.

Du erwartest Anteilnahme, emotional. Schreibst ein Beispiel mit ..."keine Milch im Kühlschrank"; dazu mal meine emotionale Antwort: bist ein armer Kerl, der die Übersicht sogar über sein Alltagsleben verloren hat, nicht merkt, wann er wieder Milch einkaufen muss oder das nicht auf die Reihe bringt. "Armes Hascherl" pflegte eine Bekannte zu sagen. Arm auch deswegen, weil du - selbst wenn das Beispiel so nicht zutrifft - für die kleinen und großen Herausforderungen unseres Lebens die Unterstützung durch das Internet suchst, den Trost, die Anteilnahme. Sachfragen im Internet klären und sich beantworten lassen, das ist eine gute Sache. Die Seele kannst du hier schwerlich streicheln lassen.

LNichtWAmH1orizonxt


Und um mal ganz von vorne anzufangen:

Wie komme ich raus aus der Sackgasse?

Indem Du den Knoten in Deinem Kopf auflöst.

aTug2q33


gleich kommt die Rückfrage: wie macht man das?

mHondY+sternxe


@ aug233

Ja, ich bräuchte jemanden, der mir die Seele streichelt. So jemanden werde ich hier sicherlich nicht finden. Schon weil es in der Form, wie ich es brächte, von den technischen Möglichkeiten her nicht geht.

Und ja, ich habe den Überblick über mein Alltagsleben verloren. Das Beispiel trifft so wie ich es geschrieben habe, zwar nicht zu. Es symbolisiert jedoch etwas, wo ich gefährlich nah dran stehe.

Wenn ich das auch nicht mehr schaffe, werde ich das selbständige Wohnen aufgeben müssen, bzw. es könnte dann auch sein, dass es andere für mich entscheiden, weil ich es selbst schon gar nicht mehr entscheiden kann.

Ja, "Armes Hascherl" sagt man zu so Leuten wie mir bisweilen. Zu mir persönlich hat man es jetzt noch nicht gesagt. Wenn ich das hier lese, klingt da für mich ein ironischer Unterton raus, weil ich nicht wirklich ein armes Hascherl bin. Ich weiß nicht, ob Deine Bekannte es auch so ironisch gesagt hat.

Also dreimal ja zu dem was ich brauche. Es gibt da nur ein kleines Missverständnis. Ich erwarte es nicht. Ich weiß auch, was die Grenzen und die Möglichkeiten eines Medizinforums sind. Das was ich brauche, werde ich hier nicht bekommen.

Als ich vor über einem Jahr meinen Keiner versteht mich Faden anlegte, war ich überrascht davon, was im Rahmen einer solchen Diskussion möglich ist. Mir ist aber durchaus klar, dass eine solche Diskussion nicht das erreichen kann, was die professionellen Helfer auch nicht erreicht haben.

Auch im RL passiert es mir oft, dass die Leute meinen, ich würde etwas erwarten. Ich erwarte schon lange nichts mehr. Wenn doch mal was passiert, was ich schon lange nicht mehr erwarte, merke ich es vermutlich schon lange nicht mehr.

m%ond/+stRernxe


@ LichtAmHorizont

Indem Du den Knoten in Deinem Kopf auflöst.

Ja. Es ist der gordische Knoten in meinem Kopf, den ich auflösen müsste.

L^icht AmH#orizxont


@ mond+sterne

Das was ich brauche, werde ich hier nicht bekommen.

Ich hege den Verdacht, dass Du "was ich brauche" mit "was ich will" verwechselst. Das, was Du willst, ist vielleicht nicht das, was Du eigentlich brauchst.

mPoAnd;+st7erne


@ LichtAmHorizont

Ich hege den Verdacht, dass Du "was ich brauche" mit "was ich will" verwechselst. Das, was Du willst, ist vielleicht nicht das, was Du eigentlich brauchst.

Was würdest Du vermuten, was ich "eigentlich" brauche?

sfchnSecke109x85


Ja. Es ist der gordische Knoten in meinem Kopf, den ich auflösen müsste.

Du weißt aber schon, was Alexander mit dem Knoten gemacht hat? ;-)

m.ondM+<s?terne


@ schnecke1985

Ja, was hältst Du von seiner Methode?

Mir persönlich gefällt sie nicht so besonders. Es war die Methode eines Kriegshelden.

Ich bin weder Kriegsheld, noch gefällt mir seine Methode. Deshalb bevorzuge ich die Vorgehensweise der Zivilbevölkerung, auch wenn es mühselig und anstrengend ist. und sorry, wenn das jetzt so klingt als hätte ich ein getäfeltes Badezimmer. Habe ich nicht. @:)

s#chnbeckex1985


... und bei einem gordischen Knoten aussichtslos. ;-)

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