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Wie komme ich raus aus der Sackgasse?

mGond+s*ter.ne


@ AphroditEsChild9

Viel Erfolg. :)*

Ja, danke. :)*

Du gibst mir das, was Du mir im Rahmen dieses Forums realistisch betrachtet geben kannst, das passende Emoticon. und passend ist Dein Emoticon, denn das ist es, was ich brauche Kraft, Lebensmut und Ausdauer.

Ich muss zugeben, mein Dank ist halbherzig. Denn in der anderen Häfte meines Herzens empfinde ich Deine guten Wünsche als sarkastisch (auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, Du hast es nicht so gemeint), weil ich jemanden bräuchte, der mich aktiv unterstützt, meinen Weg zu gehen, damit ich nicht immer weiter in die Unselbständigkeit abrutsche.

Es wäre wohl zu viel erwartet, so jemanden in einem Internetforum zu finden. ;-)

@ separatorenfleisch

Wenn es nicht unverschämt ist. Hättest du Lust mir mal zu schreiben, ob du mit einem Klon von dir zurecht kommen könntest/würdest?

Ja, auch wenn es sicherlich eine sehr heikle Beziehung wäre. mein Klon könnte mir das geben, was ich brauche, weil er weiß, was ich brauch. und er würde es mir geben, weil er weiß, es beruht auf Gegenseitigkeit.

m2ond+s6ternxe


@ stueffel

Ist Dir wirklich nicht klar warum Leute sauer werden wenn Du Dich so über das, was sie Dir (durchaus sich bemühender weise) schreiben, äusserst?

Selbstverständlich ist es mir klar, warum sie sauer werden, wenn sie denn sauer werden. Das macht es mir so schwer, aus dieser kommunikativen Sackgasse herauszukommen.

Ich weiß allerdings nicht, was das Wort Quatsch in meinem Beitrag bei LichtAmHorizont ausgelöst hat. Vielleicht wird er/sie uns noch dazu Auskunft geben.

Wo wir schon beim Thema sind, habe ich gleich auch eine entsprechende Frage an Dich.

Beziehungen sind geben und nehmen, Du nimmst eigentlich nur.

Das hat brunello15 ziemlich am Anfang des Fadens gepostet. Kannst Du verstehen, warum ich mich darüber gerärgert habe?

Nachdem ich im Laufe der weiteren Diskussion etwas mehr über brunello15 erfuhr, habe ich mich dann noch einmal mehr aufgeregt. Kannst Du das verstehen?

m2ond+`sternxe


@ LichtAmHorizont

Also, Erfolg, mir scheint, wir haben aus der Sackgasse herausgefunden. War aber knapp. Du hättest auch sauer sein können, weil ich Deinen Beitrag witzig fand und ihn als Quatsch bezeichnet habe.

Nicht nur aus Neugierde, sondern auch weil stueffel es angesprochen hat, würde mich interessieren, was das Wort Quatsch in dem Zusammenhang bei Dir ausgelöst hat.

Wahrscheinlich schreibe ich auch jetzt wieder meilenweit an Dir vorbei...

Ähh, nein. Ich würde sagen, Du kommst auf mich zu.

Und der Weg, den Du gehen müsstest, ist eben ein Weg, bei dem es so eine Ersatzmutter gar nicht mehr braucht.

Ist dieser Weg denn in Dir drin?

Ja. Das ist nicht nur der Weg, den ich gehen muss. Es ist auch der Weg, den ich gehen möchte, weil er so in mir drin ist.

Es ist mein innerer Wunsch, ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben in Freiheit zu leben.

LIichtAymHorWizont


@ mond+sterne

Dein Wort "Quatsch" hat mich lächeln lassen und die Vermutung ausgelöst, dass Du meinen Muttis-Bauch-Vergleich entweder übertrieben bzw. unpassend fandst oder nicht verstanden hast, was ich damit sagen will. Wobei es für mich dann offen bleibt, ob es an Dir (mangelndes Verständnis) oder an mir (mangelnde Fähigkeit, mich verständlich auszudrücken) liegt.

Sauer war ich nicht, verstehe aber jeden, der sauer gewesen wäre. Der Grund, warum ich nicht sauer war, könnte Dir evtl. nicht gefallen.

Es ist mein innerer Wunsch, ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben in Freiheit zu leben.

Das ist gut. :)^

LmichQtAm_Horwizonxt


Vielleicht gefällt Dir der Grund doch. Darüber muss ich noch nachdenken. Mir würde er nicht gefallen, aber ich kann ja nicht für Dich denken.

svtueMffexl


Selbstverständlich ist es mir klar, warum sie sauer werden, wenn sie denn sauer werden. Das macht es mir so schwer, aus dieser kommunikativen Sackgasse herauszukommen.

Der Weg aus der kommunikativen Sackgasse könnte darin bestehen, Leute nicht mehr so zu behandeln, dass sie sauer werden.

was DICH sauer macht ist völlig egal, denn DU bist hier der Fragesteller und willst etwas von uns. Du drehst es allerdings ständig so hin als wären wir diejenigen, die Dich unter Druck setzen, irgendwelchen Ansprüchen zu genügen. Wenn Dich die antworten ärgern, dann ärgern sie Dich halt, und wenn Du was konstruktives draus ziehen kannst, ist das besser. Aber lass uns bloß in Ruhe mit "eure Antworten ärgern mich". Das interessiert echt keinen. Insofern ist es mir wirklich sch***ssegal, was Dich ärgert und was nicht. Benimm Dich gefälligst anständig wenn Du hier was willst.

SUe\vwen.ozf.Ni*nxe


Wenn ich das auch nicht mehr schaffe, werde ich das selbständige Wohnen aufgeben müssen, bzw. es könnte dann auch sein, dass es andere für mich entscheiden, weil ich es selbst schon gar nicht mehr entscheiden kann.

Ich bin sicher, die meisten Menschen haben völlig falsche Vorstellungen von einem [[https://www.familienratgeber.de/recht/aufgaben_gesetzliche_betreuung.php gesetzlicher Betreuer]]. Dieser steht nicht nur mit Rat, sondern auch mit Tat zur Seite.

Zitat aus dem Link:

Dazu gehören beispielsweise Aufgaben wie der Erhalt einer Wohnung oder die Anfechtung einer Räumungsklage.

Also genau das, was der TE vermeiden möchte.

A|p+hroditEs1Chmilxd9


mond+sterne

Ich muss zugeben, mein Dank ist halbherzig. Denn in der anderen Häfte meines Herzens empfinde ich Deine guten Wünsche als sarkastisch (auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, Du hast es nicht so gemeint), weil ich jemanden bräuchte, der mich aktiv unterstützt, meinen Weg zu gehen, damit ich nicht immer weiter in die Unselbständigkeit abrutsche.

Ein Arzt drückte mir einen Brief in die Hand, der für (meine) Krankenkasse bestimmt war. Da stand drin, dass ich ein Wrack bin. Was ich machen will, kann ich nicht erreichen, weil ich zuuu krank bin. Haarklein erklärt.

2,5 Jahre später begrüßt er mich den Worten: "Sie haben mich einen Blumentopf gewinnen lassen."

Alles Gute. *:)

Lvi>an-Jtill


mond+sterne,

welcher Art sind deine Einschränkungen, das du glaubst, mit über 50 Jahren nicht alleine klarzukommen?

Nie gelernt, alleine zu leben, oder schon wieder so abgebaut?

m~on'd+stevrne


Bevor ich auf die aktuellen Beiträge eingehe, kommt hier ein Update meines Eingangsbeitrags.


Ich habe einen Weg. Ich würde diesen Weg gerne gehen. Ich tue es jedoch nicht, und ich weiß nicht genau, warum.

Ich stelle es mir so vor: Ich stehe auf einem Waldweg. Hinter mir ist die Straße des Lebens. Vor mir ist ein langer Weg, der immer nur geradeaus geht. Ich kann mich jetzt fragen, was richtig ist. Am Anfang dieser Diskussion dachte ich noch, es wäre richtig, auf die Straße des Lebens zurückzukehren.

Inzwischen bin ich jedoch am Zweifeln. Ich könnte auch geradeaus weitergehen. Nur weil ich die Straße des Lebens im Rücken habe, heißt es nicht automatisch, dass ich jetzt auf einem Weg in den Tod bin. Es könnte auch sein, dass es ein Weg zu neuem Leben ist. Ich weiß es nicht. Und auch wenn es keine Weggabelungen in Sichtweite gibt, könnte ich mir vorstellen, ich komme noch an viele Stellen, wo ich mich entscheiden kann.

Deshalb erscheint es mir inzwischen sinnvoller, geradeaus weiterzugehen. Ich bin jedoch noch unentschlossen. Deshalb stehe ich still auf meinem Fleck.

myond+/sFtaerne


@ LichtAmHorizont

Dein Wort "Quatsch" hat mich lächeln lassen und die Vermutung ausgelöst, dass Du meinen Muttis-Bauch-Vergleich entweder übertrieben bzw. unpassend fandst oder nicht verstanden hast, was ich damit sagen will.

Ich habe wohl nicht so ganz verstanden, was Du damit sagen wolltest. Wenn Du meinst, ich habe eine Sehnsucht nach Wärme, Schutz, Geborgenheit und der Sicherheit, dass immer für mich gesorgt wird, ohne dass ich etwas dafür tun muss, dann ist das durchaus richtig.

Auch wenn ich mal eine zeitlang über nichts nachdenken müsste, würde ich das nicht schlecht finden.

Aber auf die Dauer würde ich das alles auch ein bisschen eintönig finden. :-)

@ AphroditEsChild9

Ein Arzt drückte mir einen Brief in die Hand, der für (meine) Krankenkasse bestimmt war. Da stand drin, dass ich ein Wrack bin. Was ich machen will, kann ich nicht erreichen, weil ich zuuu krank bin. Haarklein erklärt.

2,5 Jahre später begrüßt er mich den Worten: "Sie haben mich einen Blumentopf gewinnen lassen."

Also eine Erfolgsgeschichte. :)^

Bei mir ist es eher umgekehrt.

@ Lian-Jill

Ich habe früher schon über lange Zeit selbständig gelebt. Inzwischen geht es nur noch gerade eben so. Inwieweit es daran liegt, dass ich abgebaut habe, lässt sich schlecht sagen, weil ich auf der anderen Seite auch noch Ressourcen habe.

L'i,cXhtWAmHor|izonxt


@ mond+sterne

Ich habe wohl nicht so ganz verstanden, was Du damit sagen wolltest. Wenn Du meinst, ich habe eine Sehnsucht nach Wärme, Schutz, Geborgenheit und der Sicherheit, dass immer für mich gesorgt wird, ohne dass ich etwas dafür tun muss, dann ist das durchaus richtig.

Auch wenn ich mal eine zeitlang über nichts nachdenken müsste, würde ich das nicht schlecht finden.

Ja, so ungefähr habe ich das gemeint. Wobei noch die Komponente des Rückwärtsgerichteten dazu kommt - also, lieber einen ehemaligen schönen Zustand wieder herzustellen, als vorwärts zu gehen. Allerdings weiß ich ja jetzt, dass Du durchaus vorwärts möchtest und Dich nur sehr schwer tust damit. (Was ich sehr, sehr gut verstehe.)

s+epara'torenf_leixsch


Ich habe früher schon über lange Zeit selbständig gelebt. Inzwischen geht es nur noch gerade eben so. Inwieweit es daran liegt, dass ich abgebaut habe, lässt sich schlecht sagen, weil ich auf der anderen Seite auch noch Ressourcen habe.

Ich kenne einen Mann, der beruflich betreutes Wohnen macht. Der sagte mir, dass seine Einrichtung schon mal Leute bekommt, die langfristig doch merken, dass sie wieder selbständig leben wollen und wieder auf die Beine kommt. Solch eine Einrichtung kann m. E. durchaus eine Chance sein.

Irndiv7i!dualixst


@ mond+sterne

Oft genug habe ich die Augen verdreht über dein seltsames, hakenschlagendes und brüskierendes Kommunikationsverhalten, habe es längst aufgegeben, dir helfen zu wollen, denn ich wollte mir keine weiteren "Watschen" einfangen, und für eine Rolle als Statist in einem Spiel nach deinen Regeln war ich mir ebenfalls zu schade. Ich fand und finde Zurückhaltung für mich die richtige Entscheidung.

Diese muss ich aber jetzt aus gegebenem Anlass unterbrechen. Denn nach viel kritischem Feedback sehe ich mich nun in der Pflicht, auch mit einer positiven Rückmeldung nicht hinterm Berg zu halten. Ich muss zugeben, dass mich [[http://www.med1.de/Forum/Rund.ums.Forum/711156/?p=12#p22005027 dieser Beitrag]] von dir äußerst angenehm überrascht hat. Da du kommunikationsmäßig so oft desorientiert, unbeholfen, trampelig, neben der Spur wirkst (oder wie immer man es nennen will), ist dieser Beitrag eine gute Gelegenheit, als Gegenbeispiel und Wegweiser für positive, verbindliche Kommunikation herzuhalten.

Ich finde den Beitrag einfach nur brillant - und da das bei dir nicht eben häufig vorkommt, will ich mal versuchen genau aufzudröseln, was mir daran gefällt; vielleicht ist das irgendwie hilfreich.

1. Der Beitrag wirkt sehr souverän. Du schreibst klar, schön und präzise formuliert, und du äußerst mit - wie es scheint - sicherem Blick Gedanken, die ich allesamt absolut nachvollziehen kann.

2. Der Beitrag ist ungeachtet dessen, was du von Shojo einstecken musstest, unbeirrt freundlich und drückt hohe Anerkennung aus, aber das nicht unterwürfig, sondern ehrlich.

3. Du bleibst dabei bei dir und kumpelst sie nicht "frotteurhaft" an.

4. Es fehlen jegliche paschahaften, herablassenden, winkelzügigen und verzettelnden Komponenten und Attitüden, die man sonst so bei dir "fürchtet".

5. Stattdessen enthält der Beitrag eine Prise Humor und Augenzwinkern, auch das ist angenehm und stimmig und verstärkt den souveränen Eindruck.

6. Botschaften auf der Inhalts- und Beziehungsebene sind kongruent.

7. Du gibst, schenkst etwas, wie mühelos aus innerem Reichtum geschöpft, und ohne dass sowas wie Eitelkeit, Zweckhaftigkeit oder die Erwartung einer Gegenleistung durchschimmert.

8. Ob der Gedanke stimmt, dass Shojo es möglicherweise darauf anlegen könnte, dass du sie Scheiße findest, weiß ich zwar nicht, aber darauf kommt es auch gar nicht an. Es ist ein legitimer, kluger, feinsinniger Gedanke, und du hast ihn in annehmbarer, nicht übergriffiger Weise vorgetragen. :)^ Das ist es, worauf es ankommt, dann kann sie selbst entscheiden, ob und wieviel sie davon annehmen kann. Ich könnte mir vorstellen, dass zumindest ein Fünkchen Wahrheit darin ist. Auf jeden Fall aber hast du ihr damit diesbezüglich, sollte es denn zutreffen, elegant die Waffen aus der Hand geschlagen. (Und wenn eine Shojo sich geschlagen gibt, zählt das doppelt. ;-))


Alles in allem ein großartiger, sympathischer (!!!), rundum gelungener Beitrag, der zumindest mal beispielhaft aufzeigt, dass du kommunikationsmäßig potenziell doch mehr drauf hast als man anhand deiner meisten Beiträge vermuten möchte. Der Beweis ist erbracht: es ist dir offensichtlich möglich, den Teufelskreis des Auf-der-Stelle-Tretens und Diskutierens-um-des-Diskutierens-willen (mein interner Arbeitsbegriff dafür: diskursives Kumpelwichsen) zu durchbrechen. Dieser Beitrag war eine Metapher für freundliches, verbindliches Auf-den-anderen-Zugehen ohne ihm zu nahe zu treten, und es war zweifellos ein kleiner Schritt aus der Sackgasse.

Nun stellt sich für mich die Frage, warum war dieser Beitrag so "anders"? Ich vermute stark, dass es dir ziemlich gut ging beim Schreiben, und du mehr mit dir im Reinen warst als sonst oft. Aber warum? Du hattest vorher eine 4tägige Schreibpause, was ja angesichts deines sonstigen Eifers schon auffällt, vor allem, wenn dann am Ende der Pause sowas Positives rauskommt. Hat dir die Pause geholfen, dich zu sortieren? Oder hast du vier Tage an dem Beitrag gefeilt? Vielleicht lohnt es sich, mal genauer die Randbedingungen dieses "Lichtblicks" anzuschauen, auf dass sie vielleicht etwas systematischer herstellbar sind.

Mehr davon!

EXhemavliger2 N.utzer (#5Y30218x)


@ Individualist

Ich finde dein Beispiel mehr als unglücklich.

Immer wenn ich denke, es kann nicht schräger werden kommt doch etwas. :|N

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