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Wie komme ich raus aus der Sackgasse?

Eillax71


Also ich möchte mich Individualist's positivem Eindruck anschließen obwohl es nicht sein müsste, innerhalb weniger Zeilen 4 mal das Wort Sch... zu verwenden,, wobei ich die Art und Weise ein klein wenig schwülstig finde. Vielleicht hilft es aber, den Kontrast entsprechend deutlich zu machen.

mqon0d+stherne


Vielleicht lohnt es sich, mal genauer die Randbedingungen dieses "Lichtblicks" anzuschauen, auf dass sie vielleicht etwas systematischer herstellbar sind.

(Individualist)

Es ist Dein Lichtblick. Du hast mein Licht im Herzen gesehen, weil Du meinen Beitrag nicht nur mit dem Kopf gelesen hast, sondern auch mit dem Herzen.

mGonSd+Qstenrnxe


Update 3 meines Eingangsbeitrags (Update [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/712158/?p=18#p21946495 1]], [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/712158/?p=24#p21989084 2]])

Das Bild von der Sackgasse habe ich mir vom User recond ausgeliehen. Ich habe mich entschieden, es ihm zurückzugeben, weil es nicht gut zu mir passt. Es ist schließlich sein Bild seiner Lebenssituation.

Ich habe ein anderes Bild meiner Lebenssituation. Ich stehe alleine auf einem Waldweg. Ich weiß nicht, ob vor oder zurück.

Ich habe am Wegesrand ein dickes Päckchen liegen. Es ist die Last der Vergangenheit. Ich müsste sie im Grunde genommen einfach liegenlassen. Aber ich schaffe es nicht, mich von ihr zu verabschieden.

Wohl auch deshalb gehe ich nicht weiter.

sTepa1rattorenf1leiAsch


Etwas mehr Ausgleich und Beschäftigung in der realen Welt würde wahrscheinlich helfen, mag es auch schwer sein sich aufzuraffen.

mFond<+stexrne


Ja, das stimmt.

aGugL2x33


Zu deinem Waldweg und dem Päckchen. Real habe ich auf manchem Waldweg gestanden und neben mir ein Rucksack mit gesammelten Steinen - mitnehmen oder liegen lassen? Grundsätzlich bin ich den Weg konsequent in eine Richtung gegangen, denn der Erfahrung nach endet kein Waldweg im Nichts. Sollte er doch mal vor einem Gatter... geendet haben, dann eben konsequent in die andere Richtung. So lange, bis sich eine Entscheidungsmöglichkeit ergab. Wurde der Weg zu lang und die Steine zu schwer, dann flogen weitere aus dem Rucksack heraus.

Eins fand nicht statt: in unbekanntem Gelände einfach quer durch den Wald!

Nun übersetz das mal auf dein Leben heute.

mmond+~stxerne


Ich suche Kontakt zu den Menschen, um nicht an Einsamkeit zu sterben.

aRugx233


dafür sind Waldwege eher ungeeignet - zunächst mal raus aus dem Wald, vielleicht sucht am Waldrand jemand Hagebutten und du kannst dabei behilflich sein, was macht man daraus, was fängst du damit an? So kommt Kontakt fast von selbst.

m`oqnd+stexrne


Ja, ich habe das eher zusammenhanglos gepostet.

syepara]torenf=leiscxh


Ich suche Kontakt zu den Menschen, um nicht an Einsamkeit zu sterben.

Solch eine virtuelle Sache wie hier im Forum ist besser wie nichts, jedoch fehlt die menschliche Nähe. Ausgeschlossen ist es nicht, dass sich mit Forummitgliedern Kontakte in der Realität ergeben, jedoch eher nicht. Besser wäre zwischenmenschlicher Umgang im Realen Leben, mit all den schönen Seiten aber auch Problemen.

m+ondv+ste`rne


Ja, "besser wäre".

KBleixo


mond+sterne

Ich habe am Wegesrand ein dickes Päckchen liegen. Es ist die Last der Vergangenheit. Ich müsste sie im Grunde genommen einfach liegenlassen. Aber ich schaffe es nicht, mich von ihr zu verabschieden.

Warum hälst Du an der Last der Vergangenheit fest? Was macht Dir Angst sie liegen zu lassen? Was könnte denn passieren?

Ich möchte gerne auf Deinen Eingangsfaden und einem anderen Zitat von Dir zurückkommen:

Ja. Ich hätte eigentlich einen Menschen gebraucht, dem ich mich öffnen kann.

Was hält Dich davon ab, Dich anderen zu öffnen? Es hört sich auch so an, als würdest Du Dich nicht jedem öffnen. Wenn ja, welche Bedingungen stellst Du für die Person auf, der Du Dich öffnest?

Mein Ziel war es, eine persönliche Beziehung zu einem anderen Menschen aufzubauen. Damit meine ich eine Beziehung, die mehr Tiefe hat als das übliche Man trifft sich und hat Spaß miteinander. Leider ist mir das nicht gelungen.

Hast Du eine tiefe Beziehung zu Dir selbst? Was verstehst Du unter tiefer Beziehung?

Ich hatte früher mehr oder weniger ständig irgendeine mehr oder weniger oberflächliche Gesellschaft um mich herum.

Wie kann ich mir das vorstellen? Wie hat diese oberflächliche Gesellschaft ausgeschaut?

Ich fühle mich jedoch auch im Gespräch mit Nachbarinnen oder Nachbarn im Grunde genommen allein.

Ich weiß jetzt nicht, wie Du das meinst. Ist das gut oder schlecht für Dich? Ich würde sagen, das ist doch gut. Du nicht?

m+ond+Cst6erne


Zunächst einmal zu Deinen Verständnisfragen. gemäß meiner Interpretation

Wie kann ich mir das vorstellen? Wie hat diese oberflächliche Gesellschaft ausgeschaut?

Da habe ich mich im Eingangsbeitrag etwas missverständlich ausgedrückt. Nicht die Gesellschaft war oberflächlich, sondern ich habe da nicht so richtig reingepasst, oder ich hab es nicht geschafft, Beziehungen mehr Tiefe zu geben. Deswegen war meine Beziehung zu anderen im Grunde genommen immer nur mehr oder weniger oberflächlich.

Hast Du eine tiefe Beziehung zu Dir selbst? Was verstehst Du unter tiefer Beziehung?

Ich weiß es auch nicht genau. Hältst Du das für eine zentrale Frage, bzw. was meinst Du, was eine zentrale Frage ist?

Ich fühle mich jedoch auch im Gespräch mit Nachbarinnen oder Nachbarn im Grunde genommen allein.

Ich weiß jetzt nicht, wie Du das meinst. Ist das gut oder schlecht für Dich? Ich würde sagen, das ist doch gut. Du nicht?

Ich möchte nicht allein sein. Deshalb habe ich das Interesse an derartigen Gesprächen verloren. Das ist daran das Schlechte für mich.

Im Grunde genommen habe ich die Geduld verloren, eine Beziehung aufzubauen.

m>ond+Isternxe


Warum hälst Du an der Last der Vergangenheit fest? Was macht Dir Angst sie liegen zu lassen? Was könnte denn passieren?

Es fällt mir schwer, solche Fragen zu beantworten. Ich versuche es, so gut ich kann.

Ich weiß im Grunde genommen nicht genau, was im Bezug auf mich gemeint ist, wenn man sagt "die Vergangenheit". Ich müsste das erstmal für mich gedanklich sortieren, damit ich für mich sagen kann: Ah ja, das gehört für mich alles (wesentlich) zur Vergangenheit.

Dazu gehört der Abschied von Freunden, Bekannten und Verwandten, die in meinem Leben keine Rolle mehr spielen, im schimmsten Fall wegen Todes, aber eventuell auch aus vielen anderen Gründen.

Ich kann das nicht einfach so. Ich müsste das für mich verarbeiten. Oder vielleicht sollte ich eher sagen, ich hätte es für mich verarbeiten müssen. Es ist leider nicht geschehen.

Zu der Vergangenheit gehören auch Dinge, die mich geprägt haben. Wenn ich mich von der Vergangenheit verabschiedete, würde es in diesem Zusammenhang bedeuten, mich so zu akzeptieren wie ich bin, mit meinen Prägungen.

Es hieße zu akzeptieren, ich bin ein psychisch zerstörter Mensch, und es lässt sich nichts mehr daran ändern. Auch wenn ich nicht direkt Angst habe, könnte ich mir vorstellen, dass eine derartige Einsicht sehr beängstigend ist.

Ich könnte jetzt noch viel schreiben

Also ja, es wäre sinnvoll, die Vergangenheit loszulassen. Aber das was die Vergangenheit aus mir gemacht hat, kann ich nicht loslassen. Ich kann noch nichteinmal das Eine vom Anderen unterscheiden.

Ich müsste wahrscheinlich weinen, wenn ich die Vergangenheit losließe, weil es ein sehr schmerzhafter und trauriger Prozess ist. Aber ich kann deshalb nicht weinen.

mXoWnd#+sternxe


Was hält Dich davon ab, Dich anderen zu öffnen? Es hört sich auch so an, als würdest Du Dich nicht jedem öffnen. Wenn ja, welche Bedingungen stellst Du für die Person auf, der Du Dich öffnest?

Sie müsste Zeit für mich haben. Zeit, die nicht in den Wochenrhythmus eines professionellen Helfers passt. Ich müsste Vertrauen zu der Person haben, und sie müsste offen und bereit sein, mir zuzuhören.

Außerdem weiß ich selbst nicht, was ich in einer derartigen Situation sagen würde. Ich möchte also etwas sagen, und weiß selbst nicht was. Ich bräuchte jemanden, der sich auf ein derartiges Gespräch einließe.

Aktuell müsste ich mich erstmal auskotzen, bevor ich mich jemandem öffnen kann.

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