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Wie komme ich raus aus der Sackgasse?

SbixlkPeavrl


IL hat es gut beschrieben. Und es schadet eben nicht, sich sogar die Familiensituation vor und während der Schwangerschaft und unserer Geburt genau anzuschauen. Wir schleppen diese nicht selten in unser Leben mit hinein und tragen lebenslang daran, ohne dass es uns auch nur im geringsten bewusst wäre. Wenn z. B. Angst ein großes Thema war, während wir unterwegs waren - oder Ablehnung oder eine andere Last - so hat das Auswirkungen auf uns. Das meinte ich. Wenn wir erkennen: Da war etwas, und es kann sein, dass mich das, z. B. in Form eines durchdringenden Einsamkeitsgefühls, heute noch beschwert und mir schon ewig einen Ausweg verwehrt, dann hilft es uns, zu verstehen, zu erkennen. Und Erkenntnis ist nun mal wirklich der Schritt zur Veränderung.

G8ol,dtaxu


Ja, ihr beiden habt recht.

Gedankenstrukturen unserer Eltern wirken sich unbewusst auch auf uns aus.

Wenn unsere Eltern z.B. besonders ängstlich waren, haben sie uns womöglich diese Ängstlichkeit vererbt.

Wo liegen die Wurzeln seiner verqueren Denke, seiner Schiene, die er schon so lange fährt. Er muss durch die ganzen, für ihn schmerzhaften Erfahrungen erneut durch, indem er darüber spricht und es erneut erlebt, damit er lernt, an welcher Stelle die für ihn schädigende Denkstruktur einsetzt.

Ich denke mir jetzt mal ein Beispiel aus, wenn es erlaubt ist.

Wenn jemand als Kind in der Pubertät von den Eltern für seine erwachende Sexualität nur Kontra und Verachtung bekommt, führt es wohl dazu, Sexualität als etwas zu Verbergendes zu betrachten. Das man niemandem zeigen soll. Selbst nicht Mädchen, die an einer Beziehung interessiert wären.

Das wäre so eine Wurzel des verqueren Denkens.

Wenn man das neu durchdenkt, kann man erkennen, dass diese alten Denkstrukturen nicht stimmen, zumindest heute nicht mehr. Und dann kann man mit einer guten Freundin, die auch irgendwie Interesse zeigt, sein eigenes sexuelles Interesse zeigen, ohne dass es "schlecht" wäre oder "moralisch verwerflich". Oder so?

Geht das so ungefähr in eure Denkrichtung?

Grüße *:)

m`ond+Rsterxne


Worüber diskutiert ihr gerade?

Bitte legt doch eine eigene Diskussion zu dem Thema an, über das ihr gerade diskutiert.

Dies ist nämlich mein Faden. Stichpunkte zum Thema sind Sackgasse, Einsamkeit und Alleinsein.


Ich brauche etwas Zeit, um zu antworten und bitte Euch deshalb um Geduld....

:)D

S`ilkPgearl


Geht das so ungefähr in eure Denkrichtung?

:)z

Und das Erkennen, dass die Eltern auch nur das weitergegeben haben, was SIE übernommen haben, bringt einen dahin, ihnen diese Dinge nicht mehr nachzutragen und diese Last abzulegen.

Es wächst das Verständnis, dass die Eltern (wie die meisten Menschen überhaupt) uns eigentlich so gut wie nie etwas Schlechtes wollen, es aber sehr wohl schlecht machen können und das niemand daran "schuld" ist.

(Wir selbst als Eltern machen mit Sicherheit auch unabsichtliche Fehler und möchten trotzdem die Liebe unserer Kinder nicht verlieren).

SeilkPSerarl


Worüber diskutiert ihr gerade?

Bitte legt doch eine eigene Diskussion zu dem Thema an, über das ihr gerade diskutiert.

Dies ist nämlich mein Faden. Stichpunkte zum Thema sind Sackgasse, Einsamkeit und Alleinsein.

Zu spät gesehen und leider noch hier geantwortet. Ich bin jetzt aber raus.

C0y,txex


Mich würde interessieren, warum Du mir diese Fragen gestellt hast?

Um die Diskussion etwas in Gang zu bringen und weil ich neugierig war.

Jedoch kann man hier keine Veränderung herbeischreiben - auf dieser Plattform geht es eher um Ablenkung und Unterhaltung.

ICceLadxy_50


Worüber diskutiert ihr gerade?

Dies ist nämlich mein Faden. Stichpunkte zum Thema sind Sackgasse, Einsamkeit und Alleinsein.

Siehst Du doch - wir sprechen genau DARÜBER.

Gioldtxau


M+S,

möchtest du gerne einsam und allein in deiner Sackgasse festsitzen?

Grüße *:)

mdonsd+stexrne


Ich melde mich morgen wieder.

:)D

SP.s w\allixsii


heute werde ich wohl nichts mehr dazu schreiben.

kein Stress, es steht dir gänzlich frei ob überhaupt was dazu zu schreiben :)*

myondX+sternxe


@ S. wallisii

Wo Du gerade postest habe ich noch eine Nachfrage zu Deinem vorangehenden Beitrag. Wenn es Dir zu kompliziert wird, das näher auszuführen, ist aber auch ok.

Jetzt stelle ich mir die Frage, wie ich allein sein kann, damit ich nicht mehr einsam bin.

Insofern wird das auch meiner Meinung nach nicht wirklich funktionieren wenn es dir an Gesellschaft/Nähe fehlt. Trotzdem, und vor allem wenn das mit den Beziehungen nicht klappt/nicht willst/nicht kannst, mag's schon Sinn machen zu lernen besser allein sein zu können. Tiefe Bedürftigkeit nach Nähe vergeht damit sicher nicht, wird aber vermutlich gelindert. Dir muss aber bewusst sein dass die Motivation so Einsamkeit zu kompensatieren dem Ganzen möglicherweiße etwas paradox entgegensteht, denn:

Kompensation der Einsamkeit und Ablenkung sind glaube ich die ungünstigsten Vorraussetzungen für das alleinsein-lernen, ich weiß natürlich nicht wie's dahingehend bei dir aussieht.

Ehrlich gesagt verstehe ich das schon so ungefähr von Anfang an nicht so ganz. Du scheinst da einen ganz anderen Denkansatz zu haben als ich.

Warum kompensiert man Einsamkeit durch das Alleinsein? Was genau meinst Du überhaupt mit kompensieren?

Das verstehe ich nicht.

(Dass Du kompensieren und nicht Kompensatire gemeint hast, war mir dahingegen schon klar. :-))

Sf. wYaMllGisixi


Warum kompensiert man Einsamkeit durch das Alleinsein?

Wenn man besser mit sich allein sein kann ist man möglicherweise weniger einsam (im Rahmen dessen dass das Bedürfnis nach Nähe zu anderen Menschen natürlich nicht gestillt wird), das meinte ich an der Stelle aber höchstens bzgl "gelindert", weiter unter meinte ich:

Was genau meinst Du überhaupt mit kompensieren?

z.B. eine Ersatzbefriedigung (sich in Arbeit stürzen, Hobbys, Medien...) oder ein nur oberflächliches Ankratzen des Bedürfnisses (z.B. wie du von früher schreibst (gemeinsam einsam) oder z.B. durch Internetkommunikation).

Und das mit der Motivation ist so gemeint dass ich nicht weiß ob die Motivation Einsamkeit zu lindern indem man allein-sein lernt eine gut funktionierende ist. Besser wäre wohl wenn es direkt und an vorderer Stelle ein Bedürfnis wäre gut mit sich selber klar zu kommen und eine gelinderte Einsamkeit dann einfach ein Nebeneffekt wäre. Ob man das so einfach beschließen/sich aussuchen kann weiß ich aber natürlich nicht.

Ehrlich gesagt verstehe ich das schon so ungefähr von Anfang an nicht so ganz.

Wer weiß, das kann auch durchaus an mir liegen ;-)


Ist auch ein recht theoretischer und rückblickender Beitrag auf die letzten 10 Jahre oder so (ich hab damals selbst mal einen Faden zum Thema Einsamkeit eröffnet). Und in der Praxis hört man z.B. auch wohl kaum auf plötzlich zu kompensieren, es ist ungünstig für eine diesbezügliche Veränderung aber halt menschlich (und sogesehn vllt doch irgendwo sinnvoll) es zu tun.

Vor 10 Jahren war ich recht einsam, danach kaum mehr weil ich ab damals schon einiges über mich lernte und besser mit mir selbst klarkam.

Da ich kein Eremit bin hat's natürlich trotzdem an Menschenkontakt gefehlt, ich konnte/wollte nur nicht. Deshalb werde ich auch dir bestimmt nicht erzählen "geh unter Menschen" oder sowas, selbst wenn es theoretisch noch so sinnvoll wäre. Mir hat man das auch oft gesagt und es hat nun wirklich gar nichts gebracht und ich nehm mir das auch nicht im geringsten übel, war halt so.

Die letzen drei Jahre waren für's allein-sein-lernen aber wohl am ergiebigsten (vorher war einfach zuviel Kompensation nebenher), gleichzeitig hab ich aber auch wieder mehr Menschenkontakt (hab natürlich immer noch einige Schwierigkeiten damit aber egal, das wird sich irgendwohin entwickeln oder auch nicht). [Soviel zu meiner Motivation hier zu schreiben, wenn dir meine eventuell etwas wirr formulierten Gedanken nichts sagen ist das also nicht schlimm, ich fand's an sich nett das so rückblickend mal aufzuschreiben]

bqrunelNlo1x5


Ich glaube, "Einsamkeit" ist generell immer schlimm und kann durch nichts geheilt oder kompensiert werden. Alleine sein ist etwas ganz anderes.

Ich kenne das selber - sowohl einsam, weil man alleine ist, als auch einsam unter lauter Bekannten, die eher falsche Freunde waren, mit denen man sich eher noch mehr unter Druck fühlt, irgendeine Fassade spielen zu müssen.

Ich denke, es geht darum, falsche von richtigen Feunden zu unterscheiden, aber halt auch richtige Freunde zu gewinnen, das müssen nicht viele sein und man muss sie auch nicht ständig um sich haben. Aber wenn da ein gewisses soziales Netzwerk gegeben ist, kann man sich gut ans alleine-sein-üben machen. Beides zusammen, "echte Freunde" die generell da sind, und die Fähigkeit, gut alleine sein zu können, verleihen dabei eine gewisse Stärke. Aber dazu gibts m.M. nach auch wenig Alternative. Der Mensch ist ein soziales Wesen, alles andere ist widernatürlich.

Mforitxz271


M + s

Antwortest du nur auf dir genehme Fragen?

Ansonsten kann ich Shojos Aversion gegen dich schon etwas verstehen. ]:D

m`ond+sFternxe


@ Moritz271

Ich gehe ein auf Beiträge, in denen ich mich wiederfinde, die ich als hilfreich empfinde, oder die gut zum Thema passen, wie ich es verstehe.

Deine ersten Beiträge waren ein wenig ein Grenzfall, ähnlich wie der Beitrag von S. wallisii. Einerseits waren sie sehr nah am Thema. Andererseits gab es da einen Klärungsbedarf, wo ich mir nicht ganz sicher war, ob es sich lohnt, wenn Du und ich uns die Mühe machen.

Shojo hat auch schon gut mit mir diskutiert. Aus meiner Sicht ist sie nur etwas launisch. Im Augenblick schreibt sie wohl gerade unter dem Motto Was sich liebt, das neckt sich. ]:D Ich finde, das muss man von der witzigen Seite her sehen.

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