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Einsamkeit, Unzufriedenheit, depressive Verstimmungen

A:beandsterxn33 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich bin ein Mensch, der viel nachgrübelt und sich oft sorgen macht. Daher kann ich auch nicht einschlafen und bin tagsüber total müde.

Ich habe das Gefühl, ich kann nie zufrieden sein. Obwohl ich schon viel in mein Leben erreicht habe. Ich bin 34 Jahre, verheiratet, habe ein 10 jähriger Sohn, Beruf und ein schönes Haus. Und dennoch fühle ich mich furchtbar allein. Ich habe keine Freunde und außer meinem Mann und Sohn, auch keine Familie in der Nähe. Ich habe eine sehr große Familien, aber sie wohnt in Ausland und ich kann sie sehr selten besuchen. Mein Mann ist ein sehr ruhiger Mensch, er ist ein guter Mann, aber er will nie was unternehmen und hat keine Freunde, aber ihm scheint das nicht zu stören, in Gegensatz zu mir.

Ich hatte eine sehr schlimme Kindheit, habe daher kaum Kontakt mit meiner Mutter, mein Vater war schizophren und hatte schwere Depression. Meine Mutter ist eine sehr dominante und egoistische Person, irgendwie haben alle meine Geschwister mit psychischen Problemen zu kämpfen, manche mehr und manche weniger. Ich muss auch erwähnen, daß wir 11 Geschwister sind und meine Mutter völlig überfordert war, noch dazu kam die Krankheiten meines Vaters. Aber das liegt jetzt alles hinter mir und trotzdem habe ich immer wieder mit Depression, Ängste, Unsicherheit, Unzufriedenheit und Einsamkeit zu kämpfen. Es gibt bessere Zeiten, aber auch schlechtere, in Moment geht es mir nicht so gut,schon das morgens aufstehen und mein Sohn für die schule fertig zu machen ist eine furchtbare Qual.

Warum ist das alles schreibe? weil ich sonst niemanden habe, die mir versteht und mir vielleicht ein bisschen Mut machen kann.

Ach ja, ich bin seit 2010 in Psychotherapie und nehme auch Medikamente.

Ich danke euch allen fürs lesen

Antworten
m\ond+st[e{rne


:)_

t|fne auf freFisen


Hallo Abendstern,

es hört sich schon sehr ausweglos an. Doch ich denke es gibt immer Möglichkeiten damit umzugehen.

Warum antworte ich dir? Du schreibst du brauchst jemanden der dich versteht oder einfach nur zu reden.

Leider kenne ich das Gefühl nur zu gut. Ich habe auch alles verloren Freunde Familie, wurde krank, was für mich jedoch nie in Frage kam waren Medikamente. Denn Medikamente helfen zwar dieses alles zu ertragen, geben aber nicht die Kraft aus diesen Sumpf heraus zu kommen.

Anfangs dachte ich auch, ich schaffe das nicht aber doch es geht, nach dem 5 Geburtstag und Weihnachten usw alleine gewöhnt man sich daran und es wird mit jedem Jahr leichter.

Du solltest nur nie aufhören an dich zu Glauben. Auf Regen folgt Sonne und eines Tages wenn du denkst es geht nicht mehr kommt von irgendwo ein Lichtlein her und dann wird alles wieder gut.

Wünsche dir das du es schaffst und an dich glaubst.

MFG

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