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3 Monate

d9es,tiny3n7 hat die Diskussion gestartet


Hallo.

Ich leide seit 3 Monaten nachdem ich meine 2. Panikattacke hatte unter folgenden symptomen:

Angststörungen/Panik

Brust/Herz/Rücken/Arme/Beine Schmerzen & Stechen und Ziehen (Wandernder Nerv, es tut immer woanders weh. aber ich habe seit 3 monaten kein normales gefühl mehr erlebt)

Nach 3 Monaten habe ich natürlich ein "Herzinfarkt" ausgeschlossen, da ich keine lust mehr hatte darauf zu warten. Weil man sagt ja "Stechen für Herz und Arme sind ein Zeichen für einen Herzinfarkt"

Magenschmerzen & Übelkeit

2. Problem

Durch diese Symptome entwickel ich eine sehr große Angst, deswegen leide ich dann auch unter Panik.

Beispiel eben passiert: Herzstechen, habe mich darauf konzentriert und habe Panik bekommen, dann auf einmal Herz stolpern habe vom Herz stolpern angst bekommen und habe gleich nochn schlag bekommen. Ich denke das leitet alles die Angst liege ich da richtig?

Jeden tag habe ich schmerzen und magenschmerzen und übelkeit es vergeht kein tag ohne ein stechen an meinem körper in der brust oder in den beinen oder in den armen.

Ultraschall = Herz ist Normal (d.h alles gut)

ekg = Normal

Panikattache wurde wahrscheinlich ausgelöst durch einen Tot einer Person in meinem Leben, dies ist aber schon ein Halbes Jahr her, seitdem hatte ich Träume, Stimmen der Person gehört, lied unter starken Depression, bewegte mich nur fürs Klo oder fürs Essen, viel Stress wegen der Arbeit

Noch eine Frage an euch

Macht jemand das gleiche durch, ist das alles die Psyche?

Ich denke viel über den Tod nach. Und wenn ich morgens aufstehe denke ich nur noch: Oh, noch am Leben. Cool.

Antworten
Npowhersegixrl


Koerper und Seele gehoeren zusammen. Nur weil es dir seelig nicht gut geht, heisst es nicht, dass koerperlich nichts ist oder man deine Symptome einfach abtun kann. Leider neigt die Schulmedizin heute dazu. Nach dem Motte, selber Schuld, wenn sie sich nicht zusammenreissen oder der/die tut sich nur auf, damit man sich mit ihm beschaeftigt, weil er seelige Probleme hat.

Aber auch unser seelisches Befinden basiert auf Biochemie im Koerper und wenn sich unser Gemuet zum negativen entwickelt, warum auch immer, heisst das, das da eine ungesunde Biochemie vorhanden ist, die sich nunmal auf alle Organe auswirkt. Deshalb sind diese Symptome eben nicht eingebildet oder grundsaetzlich als harmlos abzutun, sondern behandlungswuerdig.

Ein guter Arzt wuerde erkennen, dass du Unterstuetzung mit deiner Trauer brauchst, um deine Seele und deinen Koerper zu entlasten. Es ist selbst dem lumpigsten Mediziner bekannt, dass Stress dem Koerper schaedigt, aber jeden Patienten davon jagen, der angeblich nur aufgrund der Pyzche koerperliche Symptome hat. :|N

Dir geht es nicht gut. Der Verlust eines Menschen ist nicht innerhalb von ein paar Monaten abgetan. Ein halbes Jahr ist keine Zeit um ueber sowas hinweg zu kommen.

Suche dir einen Arzt der deine Trauer und deine Symptome ernst nimmt.

Leichter gesagt als getan... Ich weiss... :-(

Ich wuensche dir alles Gute und Kraft deinen Verlust zu verarbeiten! :)*

dQestiJnxy37


Danke für deine Antwort.

Also kann ich daraus schließen, das es normal ist das zuerst der Schock kommt und dann später(Halbes Jahr später) die Panikattacke?

Und die Schmerzen werden durch meine Psyche ausgelöst?

Und die Psyche gleichzeitig die Schmerzen kann ich nur durch einen Psycho. Arzt heilen? Oder werde ich mich irgendwann davon erholen und endlich wieder ein normales gefühl haben? Ich fühl mich jeden Tag unwohl, so kann man doch nicht weitermachen.

NloYwherEegixrl


Und die Psyche gleichzeitig die Schmerzen kann ich nur durch einen Psycho. Arzt heilen?

Nein, die Sache ist, dass durch Stress, die Repaeraturmachanismen des Körpers nicht perfekt funktionieren. Das kann auch die Schulmedizin nicht verleugnen. Dein Körper ist der ganzen Zeit Dingen ausgesetzt, denen ee trotzen muss. Je besser es einem geht, desto besser kann er dem trotzen. Wenn man also in Stress ist, ist man anfälliger für Krankheit und Schmerz. Dein Körper signalisiert damit, dass er Hilfe und Entlasstung benötigt. Jede Hilfe, sei es psychologischer oder medizinischer Natur ist da hilfreich. Nur weil du truaerst und psychisch angeschlagen bist, heisst das nicht, dass deine Schmerzen nichts bedeuten. Höre auf die Signale deines Körpers, egal wodurch ausgelöst. Sie sind ein ernst zunehmendes Zeichen.

Irgendwas tut immer im Körper weh oder ist in einer Misslage. Wenn dein Körper dir dieses durch Schmerzen oder Unwohlsein signalisiert, sagt er dir, dass er damit überfordert ist und Hilfe von aussen benötigt.keiner simuliert Schmerzen oder bildet sie sich ein.dein Körper hat einige Stoffe die er ausschüttet um Schmerzen zu kaschieren. Seeliger oder physikalsicher Natur, aber wenn es zu viel wird, reicht das nicht und du merkst einige Dinge plötzlich, weil dein Körper anscheinend die Hände schon zu voll hat und helfende Hände braucht.

Ja, bei dir ist alles normal. Du bist nur ein Mensch und auch wenn dein Leid weit zurück liegt. Es hat seine Gründe warum es jetzt ausbricht. Nimm immer deine Signale ernst und lass dir von niemanden einreden, du seist selber Schuld. :|N

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