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Beruhigungsmittel für drei Wochen? Bin völlig neben der Spur

hMa#wkTeyex007 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hab ein großes Problem. Vielleicht erinnern sich einige noch an meine Threads, Fakt ist, ich habe ziemlich viele psychische Probleme. Meist hab ich sie aber soweit im Griff, dass ich relativ normal leben kann, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Das größte Problem ist, dass ich nicht alleine leben kann. Tagsüber kein Problem, zwei Nächte halte ich auch noch gerade so durch. Danach geht nichts mehr.

Ich werde dann panisch ohne Grund, bin nur noch am Weinen, kann aber nicht sagen, warum. Bin quasi handlungsunfähig, gehe nicht mehr raus, versacke nur noch vor dem Rechner, kann nicht mehr essen und schlafe nie vor 4h nachts und nie länger als bis 6h. Der ganze Zustand ist unerträglich und doch bin ich nicht in der Lage, daran was zu ändern und von meinen selbst auferlegten Zwängen wegzukommen.

Wie gesagt, noch wohne ich zu Hause und habe das Problem selten. Bis zu zwei Nächte sind mittlerweile möglich. Das letzte Mal, als ich länger alleine war, war ich mehrfach kurz davor, den Zustand für immer zu beenden. Als dann wieder alles "gut" war, war ich so erschrocken, dass ich mir endlich Hilfe gesucht habe und eine Therapie begonnen habe.

Soweit alles gut, jetzt weiß ich endlich, was mit mir los ist. Ich leide (unter anderem) am Asperger-Syndrom, weswegen Strukturen und Rituale für mich extrem wichtig sind und ich so völlig zusammenbreche, wenn sich plötzlich etwas ändert und ich meinem gewohnten Tagesablauf nicht nachgehen kann. Dazu dann noch ein tiefsitzendes Trauma, was auch mit dem Thema "alleine sein und verlassen werden" zu tun hat. Und noch einige andere Dinge, die aber für mein Hauptproblem im Moment eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Heilung gibt es nicht, eine richtige Therapie auch nicht. Man kann nur lernen, damit umzugehen. Da stehe ich, weil spät diagnostiziert, aber noch ganz am Anfang.

Meine Eltern haben es immer hingenommen, dass ich etwas "wunderlich" bin. Jetzt, wo es aber wirkliche Diagnosen gibt, die den psychischen Bereich betreffen, ist keinerlei Verständnis mehr da. Davon abgesehen wollen sie sich wegen mir natürlich nicht ihr ganzes Leben einschränken lassen.

Am Wochenende fliegen sie für drei Wochen ans andere Ende der Welt :-o . Tja und ich bin dann die drei Wochen alleine. Erst war ich noch ganz zuversichtlich, hatte keine Vorstellung, was das bedeutet. Jetzt, wo es aber immer näher rückt, geht es mir schon jetzt unglaublich schlecht. Ich weiß nicht, wie ich die Zeit überstehen soll. Mein Therapeut hält das auch für sehr ungünstig, aber was will man machen? Ich kann weder mit, noch sie überreden, hier zubleiben. Hab ihnen durch dieses Problem schon genug Urlaube versaut. So lange waren sie aber noch nie weg.

Ich hatte überlegt, in eine Klinik zu gehen. Hab mich auch schon informiert, nichts zu machen, könnte in 4 Wochen kommen. Das werde ich wohl auch machen, hilft mir in dem Moment aber nichts. Akutkliniken nehmen mich nicht und wenn, weil ich mit Selbstmord (was ich nie machen würde) drohe, für maximal drei Tage. Hilft auch nicht.

Ich hab für Flugreisen mal Tavor verschrieben bekommen und wurde dadurch ruhiger und gleichgültiger. Genau diesen Zustand brauche ich. Aber drei Wochen Tavor? Wie lange darf man das am Stück nehmen, um nicht abhängig zu werden? Gibt es irgendein ähnliches Medikament, mit dem ich die Zeit überbrücken könnte?

Danke fürs Lesen und eure Hilfe.

Antworten
S5tephaxn87


Hallo,

Tavor selbst kenne ich nicht, aber Diazepam hatte ich schonmal für einen ähnlichen Zeitraum.

Ist nur die Frage, ob du einen Arzt findest, der es dir verschreibt. In Sachen Abhängigkeit sind 4 Wochen Diazepam laut meinem Arzt unbedenklich.

EKhemali>ger ,NutXzer Z(_#52x8611)


Tavor ist ein ziemlicher Bretterknaller...

Ich hatte das auch mal, hat bei mir aber wunderbar geholfen.

Hab das damals für 2 Wochen genommen und hatte auch keine Probleme beim Absetzten.

Leider hat Tavor aber hohes Abhängigkeitspotential...

hjawUkeyex007


Vor der Abhängigkeit bei Tavor hab ich auch Angst, das ist das Problem. Wirken tut es super, ich bin nicht benommen oder so, einfach nur entspannt und normal. Meine Ärztin kennt mich, wenn ich die Situation schildere, würde sie mir das schon verschreiben, denke ich. Will mir morgen einen Termin geben lassen, um das zu besprechen.

Um die Zeit zu überstehen, müsste ich es vermutlich auch mehrfach am Tag nehmen :-/ Wirkt das Diazepam länger?

Ich hab jetzt schon Panikattacken und bin nur am Weinen, ich brauche irgendeine Art von Hilfe, ansonsten weiß ich nicht, wie ich die Zeit überstehen soll. Gerade vor der Nacht hab ich tierische Angst :°( Aber die Tage sind auch nicht viel besser.

v&ampx28


Das ist bei jedem Menschen unterschiedlich, manche werden schon nach 1 Wochen süchtig, manche werden sogar gar nicht süchtig. Aber das ist sehr selten der Fall. Ich gehöre zu denen die komischerweise nicht süchtig davon werden. Ca. 15 Wochen auf der geschlossenen bekommen in recht hohen Dosierungen, nach dem Klinikaufenthalt noch weitere Zeit nehmen müssen, auch mal zwei Wochen Diazepam zusätzlich, dann als ich in meine Heimatstadt wieder gezogen bin, einfach abgesetzt, keine Entzugserscheinungen gehabt, ging mir auch mit Schlaftabletten genauso. Und Zigaretten geraucht hatte ich auch eine Zeit lang, auch einfach von heute auf morgen aufgehört.

Dafür wirken die Medikamente bei mir nicht wie sie sollten. Vielleicht je stärker sie wirken, desto stärker die Suchtgefahr? Keine Ahnung. Aber das sind Einzelfälle und normalerweise macht Tavor sowie andere Beruhigungsmittel süchtig. Mir wurde gesagt, zwei Wochen am Stück, länger nicht, da sonst sich der Körper dran gewöhnt. Dasselbe gilt für alle Beruhigung/Schlafmittel.

Aber wie gesagt jeder reagiert da anders. Aber länger als zwei Wochen am Stück würde ich es nicht nehmen. Ich würde dir sogar ganz davon abraten und eher dir ein sedierendes AD oder Neuroleptika empfehlen. Die helfen auch sehr gut, beruhigen auch gleich, machen etwas müde und entspannt. Und der Vorteil die machen nicht süchtig. Bespreche das doch mit deinem Psychiater. Aber mehrmals am Tag tavor zu nehmen und das über drei Wochen, halte ich für sehr riskant. Da du die auch mehrmals am Tag brauchen wirst, wird sich der Körper noch schneller an das Zeug gewöhnen und dann hast du noch ein weiteres Problem an der Backe.

Und übrigens das wäre mir neu, das geschlossene Akutpsychiatrien einen suizidgefährdeten Menschen nur drei Tage dort lässt. Das ist eher die Zeit, die du dort bleiben must und dann wird geschaut, ob es dir besser geht, was in den meisten Fällen nicht so ist und will jemand nicht freiwillig länger bleiben, kommt der Richter und entscheidet. Also man kann da auch schon mal gut und gerne 20 Wochen oder sogar länger drin hocken. Aber du bist ja nicht suizidgefährdet und ich würde es dir nicht anraten, da du sowieso solche Probleme hast, bist du dort überhaupt nicht gut aufgehoben.

Ich hoffe du überbrückst die Zeit gut.

Lg Vamp28

h*awjke"ye00x7


So, hab jetzt für Freitag einen Termin bei meiner Hausärztin, hab leider keinen Psychiater. Nur einen Therapeuten und der darf ja nichts empfehlen, geschweige denn verschreiben.

Irgendwas brauche ich, sonst überstehe ich die Zeit nicht. Es ist nicht mal so weit und mir gehts schon jetzt so bescheiden, kann kaum noch essen, bin ständig kurz vorm Losheulen (was oft genug auch passiert), hab schon jetzt keine Freude und kein Interesse mehr an meinem einzigen Hobby, kurzrum, es ist alles wie immer, wenn ich alleine sein muss. Sogar noch schlimmer, weil der Zeitraum so lang ist.

Mit der Akutpsychiatrie hast du natürlich recht, wenn man wirklich gefährdet ist, bleibt man länger da. Aber da ich bei allen Problemen diesen Schritt (noch) nicht gehen würde, würde man mich schnell wieder nach Hause schicken, da keine echte Gefahr vorliegt, egal, was ich denen erzähle.

EehemaligVer Nwutze7r5 /(#5659724x)


Gäbe es ev. jemanden, der diese 3 Wochen bei dir wohnen könnte? Oder zumindest übernachten?

Du kannst ja (rein theoretisch) ein paar Stunden am Tag allein sein, wenn ich das richtig verstanden habe.

h{awkexye007


Genau, ein paar Stunden am Tag machen mir nichts aus, im Gegenteil. Es ist der Abend und die Nacht. Wobei auch das auszuhalten ist, wenn ich weiß, dass es nur ein kurzer Zeitraum (maximal drei Nächte) sind.

Leider habe ich bis auf meine Familie niemanden, zu dem ich könnte. Hab ja nicht mal lockere Bekannte oder gar Freunde oder freundesähnliche Beziehungen.

Das Problem hat sich allerdings von selbst gelöst, meine Mutter hat sich nicht getraut, mich alleine zu lassen und hat die Reise storniert. Einerseits natürlich gut, so hab ich das Nachtproblem nicht, aber besser geht es mir damit eigentlich auch nicht. Hab so ein schlechtes Gewissen und kann nicht mal mehr in den Spiegel gucken.

Efhemaliger$ ^Nut%zer> (#56`597}4x)


Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben, immerhin kannst du nichts für deine Probleme. :°_

Wichtig wäre es, einen Urlaub (oder Sonstiges) im Vorhinein besser zu organisieren - eben damit du nicht alleine sein musst. Es wirkt ein bisschen so, ala würden deine Eltern deine Erkrankung nicht ganz so Ernst nehmen.

Du solltest den stornierten Urlaub natürlich auch als Anlass nehmen, um aktiv an diesem Problem zu arbeiten. Ich denke, du möchtest später auch ein eigenständiges Leben führen können, ohne immer von anderen Personen abhängig zu sein, oder? @:)

Und vielleicht ist dann nächstes Jahr ein Urlaub für deine Eltern möglich. :-)

hlawk#eye00x7


Ja, da hast du recht, meine Eltern haben das immer runtergespielt, wollten es nicht wahr haben, dass ich psychisch krank bin. Ich solle mich zusammenreißen, dann würde das auch gehen. Das übliche Gelaber eben. Jetzt das komplette Gegenteil, jetzt haben meine Eltern zwar eingesehen, dass meine Probleme massiver sind, als sie gedacht haben. Nur dramatisieren sie jetzt total und machen mich noch viel kränker, als ich bin, was mich auch ärgert.

Klar möchte ich an dem Problem arbeiten, es nervt mich, immer abhängig zu sein. Aber ich kriege keine Hilfe. Ich habe zwar einen Therapeuten, der mir anfangs auch geholfen hat, alleine schon die Diagnosen. Mit der Behandlung scheint er aber überfordert zu sein, zumindest hilft mir die Therapie nicht mehr.

Neuer Therapeut? Unmöglich, keine Plätze. Spezialsprechstunden? Ausgebucht, nur noch für Privatpatienten. Tagesklinik? Wir sind voll und auch die Warteliste ist geschlossen. Stationäre Behandlung? Hilft bei Ihrem Problem nicht, außerdem haben wir keine Kapazitäten, wir nehmen Sie nicht, suchen Sie sich andere Hilfe. Akutstation? Wollen Sie sich umbringen? Nein. Dann sind Sie hier falsch, wir können Ihnen leider nicht helfen.

Und alleine kriege ich das Problem nicht in den Griff, denke ich. Es war schon mal besser, aber durch andere Umstände (körperliche Krankheit, die mich aus der Bahn geworfen hat), ist es so schlimm geworden.

Eben wieder mit meiner Mutter gesprochen, indirekte Vorwürfe ohne Ende. Ich schäme mich so, dass ich meine Emotionen nicht im Griff hatte, dann wäre es anders gekommen und meine Mutter wäre auch gefahren. Jetzt ist nur mein Vater gefahren, was sich so falsch anfühlt. Vor allem hatte mein angeblicher Nervenzusammenbruch (diagnostiziert von meiner Mutter) kaum was mit dem Urlaub zu tun, es kam alles zusammen. Glaubt man mir nur nicht. Es wäre besser gewesen, wenn sie beide gefahren werden, dann wäre es mir zwei Tage schlecht gegangen und ich hätte mich dran gewöhnt, zur Not mit Tabletten. Dann könnte ich wenigstens noch in den Spiegel schauen. Jetzt hat sich unser ganzes Zusammenleben und unsere Beziehung unwiederbringlich zum Negativen verändert und damit komme ich nicht klar. Ich bin nicht so krank, wie meine Mutter es mir einreden will und es auch selbst glaubt!

cdhi


Also wenn deine Eltern weg sind und es geht dir akut schlecht, packen ne Tasche, ruf Taxi oder Krankenwagen und lass dich in eine psychiatrische Klinik bringen. Die weisen dich da nicht ab. Ich durfte letztens ohne Probleme 2 Wochen auf einer offenen Station verbringen. Das ist gar nicht so ein Drama, wie man vorher denkt. Und das schöne ist, du kannst jetzt schon eine Adresse raus suchen und jetzt schon eine Tasche packen. Einen notfallplan einrichten. Das schaffst du.

EWhemaqliger %Nutzer t(#5659x74)


Dafür musst du dich wirklich nicht schämen. Natürlich ist das mit dem Urlaub nicht toll, aber es war eben notwendig.

Ich bezweifle, dass du alleine zurecht gekommen wärst, sonst hättest du diesen Faden nicht eröffnet. Du weißt auch nicht, ob dir Beruhigungsmittel auf einen Zeitraum von 3 Wochen geholfen hätten, zu mal es auch ziemlich ungesund gewesen wäre.

Vielleicht sprichst du mit deinen Eltern noch mal darüber und versuchst ihnen deine Schwierigkeiten zu erklären.

Hoffentlich haben sie dann etwas mehr Verständnis für dich und ihr könntet gemeinsam eine Lösung für zukünftige Urlaube suchen. @:)


Meine Vermutung ist, dass Eltern oft aus Selbstschutz die Erkrankung ihres Kindes hinunterspielen. Sich selbst einzugestehen, dass das eigene Kind krank ist, birgt oft viele Sorgen und möglicherweise auch Schuldgefühle.

Es wäre sicher wichtig, dass du und deine Eltern adäquate Hilfe bekommt. Damit ihr lernt, mit deiner Erkrankung umzugehen und euer Zusammenleben besser gestalten könnt. Ich dachte da an eine Familientherapie und ev. an eine Selbsthilfegruppe für Asperger-Patienten und/oder ihre Angehörigen.

Die Beziehung zu deinen Eltern und euer Zusammenleben hat sich sicher nicht unwiederbringlich zum Negativen verändert. Ich glaube nicht, dass dir deine Eltern das so übelnehmen. Und falls das Verhältnis zwischen dir und deinen Eltern doch etwas angeknackst sein sollte, kann man es ja wieder kitten. Keine Sorge. :-)


Gibt es in deiner Nähe eventuell Beratungsstellen, an die du dich wenden könntest? Dort sollten sie dir weiterhelfen können.

Wenn dir die Therapie nicht mehr hilft, ist es sicher sinnvoll, zu einem spezialisierten Therapeuten zu wechseln - auch wenn es eine gewisse Wartezeit gibt.

Allerdings würde ich dir empfehlen, das Problem offen in einer Sitzung anzusprechen.


Darf ich fragen wie alt du bist, was du derzeit beruflich machst und welche Wünsche/Ziele du für dein Leben hast?

h*awkey[ex007


Swanlake, ich danke dir für deine ausführlichen Antworten und deine Hilfe @:)

Meine Mutter war schon immer mit mir überfordert, weil sie sich das perfekte, pflegeleichte Vorzeigekind gewünscht hat und leider mich bekommen hat. Psychische Erkrankungen sind mit das Schlimmste, was es in ihrer Vorstellung gibt, das haben doch nur die "Bekloppten", aber nicht das eigene Kind. Und mit zusammenreißen kriegt man ihrer Meinung nach alles in den Griff, wenn man es nur will. Leider lehnt sie Therapien konsequent ab, da würde man nur krank geredet werden und all so was. Deswegen würde sie auch nie eine Familientherapie machen. Das hatte schon vor Urzeiten eine Erzieherin vorgeschlagen, die wohl merkte, dass es Probleme gibt. Was macht Mama? Wechselt den Kindergarten.

Das Problem mit den Therapeuten ist, dass die nicht mal mehr Patienten auf die Warteliste aufnehmen. Ich hatte schon irres Glück, überhaupt jemanden zu finden. Hab auch nur noch 5 Stunden. Ansprechen werde ich das Thema nächstes Mal, auch wenn mir das sehr schwer fallen wird. Nach Beratungsstellen muss ich mal schauen.

Ich bin 22 und mein beruflicher Werdegang ist eine Katastrophe. Studium abgebrochen, Ausbildung zur Erzieherin (mit Kindern kann ich komischerweise ganz gut, vermutlich weil ich mich selbst wie eins benehme) musste ich wegen Kündigung meiner Betreuerin abbrechen, dann Ausbildung in anderem Bereich, da ich zwar mit Kindern kann, die Ausbildung zur Erzieherin jedoch nie geschafft hätte, egal, ob meine Betreuerin gekündigt hat oder nicht. Dann also Ausbildung zur PTA, langwierige Krankheit in Probezeit ---> Rausschmiss. Ausbildung im September neu angefangen, werde ich aufgrund massiver gesundheitlicher Probleme jedoch auch abbrechen müssen, bin schon drei Wochen krankgeschrieben.

Ich weiß nicht, was aus mir werden soll, es gibt einige Berufe, die ich mir vorstellen könnte, wo ich die Ausbildung jedoch niemals schaffen würde, aus unterschiedlichen Gründen. Ziele hab ich nicht, ich habe mich im Grunde aufgegeben, die Tatsache, dass ich anscheinend nicht mal 3 Wochen alleine sein kann, hat das nur verstärkt. Ich wünsche mir eigentlich nur, ein halbwegs normales Leben (alleine mit eigener Wohnung) führen zu können, einen Beruf zu haben, der mir Spaß macht, von dem ich leben kann und wo ich noch genug Freizeit (sehr, sehr wichtig für mich) habe. Aber das ist utopisch.

EMhemaSli_ger NsutzRer (#5659B74x)


Gerne. @:)

Hm, die Einstellung deiner Mutter verkompliziert die Sache natürlich ziemlich. Hatte sie denn schon mal Kontakte zu psychisch erkrankten Menschen?

Wie steht denn dein Vater zum Thema Familientherapie und zu psychischen Erkrankungen im Allgemeinen?

Wie sieht es mit Wahl-Therapeuten aus? Gibt es da eventuell freie Plätze/offene Wartelisten (sofern leistbar)?

Du benimmst dich absolut nicht wie ein Kind. Du bist eine reflektiere, junge Frau mit einigen Schwierigkeiten. Aber mit der richtigen Unterstützung kannst auch du ein annähernd normales Leben führen. Aber das braucht etwas Zeit und Mut. :)*

Was sind denn deine (beruflichen) Interessen? Was wäre dein Traumberuf?

Darf ich dich fragen, welche Schwierigkeiten du konkret hast und um welche gesundheitlichen Probleme es sich handelt?

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