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Andere Beteiligte über psych. Krankheit des Freundes aufklären?

S$olamxie


Ich glaube, ich würde ihm diese beiden Dinge mitteilen, die Du hier auch so geschrieben hast: zum einen, dass Du traurig bist ihn zu verlieren und dass Du glaubst, dass er Hilfe braucht und tatsächlich krank ist (hat er da mal selbst Einsicht gehabt?). Zum anderen würde ich mich glaube ich, schon für den Teil entschuldigen, also nur dafür, dass Du es weitergetragen hast. Du hast es getan als letzten Versuch ihn zu erreichen... vielleicht kannst Du es so erklären... keine Ahnung. Wenn das gefühlsmäßig für Dich passt zumindest. @:)

CComrga%n


Was ich getan habe ist ihm sehr peinlich

Also wenn ich der große Hellseher wäre, dann wären mir "Ungläubige" nicht peinlich. Das zeigt nur, wie ambivalent seine Störung ist.

Sicher wird er mich heute Abend zur Rede stellen wollen, ich weiß nicht wie ich reagieren soll. Mich entschuldigen? Sagen dass ich seine Arbeit nur sabotieren wollte, weil ich ihm helfen wollte? Lieber garnicht ans Telefon gehen? ":/

Wenn jemand psychische Probleme hat, ist es immer schwer zu beantworten, ob man als Außenstehender das Umfeld informiert oder nicht. Bei bewussten Problemen wie Depressionen o.ä. würde ich das nie tun, über einen anderen zu reden. Damit ich ihm eine Chance gebe, selbst zu entscheiden, wen er darüber einweiht und wen nicht.

Bei einer wahnhaften Erkrankung, die der Betroffene selbst nicht erkennt, ist es allerdings zwiespältig. Es könnte sinnvoll sein, andere darüber zu informieren, um diese zu schützen. In diesem Fall allerdings hat bei den Betroffenen jeder Selbstschutz nach gesundem Menschenverstand versagt. Insofern war es ziemlich klar, dass deiner Eingabe nicht geglaubt wird. Sie war zum Scheitern verurteilt. Ob das ein Grund ist, sich zu entschuldigen, das musst du selbst entscheiden.

An deiner Stelle würde ich mich nicht entschuldigen. Sondern stattdessen erklären, warum du das getan hast. Und dass es aus reiner Verzweifelung geschah, weil du dir nicht mehr zu helfen wusstest und er keine Hilfe annehmen kann.

Vorher solltest du eine endgültige Entscheidung treffen, ob du dir ein Leben mit seiner Uneinsichtigkeit und seinen fixen Ideen vorstellen kannst. Und ihm im Falle einer Trennung dies auch direkt mitteilen, dass du das nicht mehr kannst (wozu dir hier auch viele raten - mich eingeschlossen). :)_

I[ce=Ladxy_50


Hm.... Irgendwie finde ich dieses Thema hier ambivalent zu werten.

Dein Freund hat doch im Grunde genommen niemandem geschadet, wenn er sagt, dass er hellfühlig sei, oder?

Und wer sagt eigentlich, dass er eine psychische oder gar psychiatrische Störung hat?

Ich selber habe auch spirituelle Neigungen, die mich vielleicht für andere polarisierend erscheinen lassen, aber mich selber nicht für eine Persönlichkeitsstörung qualifizieren.

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