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Sorgen um meinen Vater

bCrabra3567x8 hat die Diskussion gestartet


Aufgrund eines Praktikums wohne ich seit fünf Wochen wieder daheim und mache mir seit dem immer größere Sorgen um meinen Vater. Er hat sich verändert, wird streitsüchtiger, seine Hobbies nehmen ab und er ist in letzter Zeit auffallend monothematisch.

Morgen muss ich zwecks beginnenden Masterstudiums in meinen Studienort ziehen. Werde aber noch fünf Arbeitstage Praktikum auf drei Wochen verteilt ableisten und somit immer wieder hier vor Ort sein.

Vor einer Woche begann meine Mutter eine Kur, die noch drei Wochen andauern wird. In der letzten Woche nahm diese Veränderung schlagartig zu. Am Freitag trank mein Vater binnen einer Stunde eine Flasche Wein und war danach volltrunken, etwas was ich von ihm auch kaum kenne.

Stück für Stück wird er mir auf seltsame Weise fremd. Ich muss zugeben, dass ich inzwischen in größerer Sorge ist.

Mein Vater ist 65 Jahre als und bis auf einige chronische Leiden, die gut behandelt sind, für sein Alter in guter Verfassung

Antworten
bArab;ra5|678


Ich bin um jeden Rat sehr dankbar!

EXhemaliqger N"utz`er (#56U59x74)


Gab es denn in den letzten Wochen/Monaten ein einschneidendes Ereignis, dass diese negative Veränderung hervorgerufen haben könnte? Hast du deine Mutter schon darauf angesprochen?

Ccomraxn


und er ist in letzter Zeit auffallend monothematisch.

Kannst du das näher erklären?

Wenn ich dich richtig verstehe, wurde es erst richtig schlimm, seitdem deine Mutter in Kur ist. Ich würde mir da noch keine ganz so großen Sorgen machen. Die Pulle Wein ist zwar ärgerlich, aber in solchen Momenten würde ich mich zurückziehen und eine ganz klare Ansage machen, dass du dir das nicht antun möchtest.

Ich weiß auch nicht genau, vor was du am meisten Angst hast.. Vor seinen allgemeinen Verhaltensänderungen? Vor eurer angespannten Situation zu zweit zuhause? Vor seinem Alkoholkonsum?

Wichtig ist die Erkenntnis, dass du auf deinen Vater nicht aufpassen kannst. Du wirst dein Leben machen, und dein Vater ist für seins verantwortlich. Du kannst ihm die Hand reichen und mit ihm reden, was dich bewegt. Aber ergreifen muss er sie. Du kannst sie aber nicht krampfhaft festhalten, wenn er tiefer rutscht. Das wird nicht funktionieren und dich mitziehen.

Vielleicht ist es auch einfach der Stress, dass er zuhause nicht die gewohnte Unterstützung deiner Mutter hat. Vielleicht erwartet er, dass du ihre Rolle im Haushalt einnimmst. Ich wäre da noch nicht ganz so fatalistisch, wenn es bisher nur diese eine Woche ist. Für das sonstige Verhältnis deiner Eltern wirst du nichts tun können.

Sprich mit beiden mal. Du bist eine erwachsene Frau und nicht mehr nur das Kind. Sag deinem Vater, was dir auffällt und was du davon hältst (ohne ihn zu bevormunden - eher unter dem Aspekt deiner Sorge). Und sprich ruhig auch mal mit deiner Mutter allein darüber. Vielleicht wird dein Bild dann klarer.

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