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Generalisierte Angststörung und Karzinophobie

LZunaNmauks2009 hat die Diskussion gestartet


Hallo ..

Erstmal zu mir ich bin 25 Jung und habe 2 kinder.

Ich habe in meinen Leben Mein Opa an Hautkrebs verloren und mein geliebten Papa an Lungenkrebs. Zudem ist meine Tante an Brustkrebs erkrankt, hat ihn aber besiegt.

Ich habe schon immer übertriebene Angst vor Krankheiten gehabt auch zeitweise vor Bakterien mit übertriebenen Händewaschen. Letztes jahr hatte ich sehr angst Brustkrebs zu haben, bin aber von der angst weg gekommen und hatte 1 Jahr Ruhe vor der Angst.

Diesen Jahr im August hat sich das wieder verschlimmert. Hatte Brustschmerzen bekommen und hatte wieder angst bekommen Brustkrebs zu haben. Dann Habe ich irgendwie den Drang gehabt meine Achseln abzutasten. Habe natürlich auch Lymphknoten gefunden. Bin dann zum FÄ, die untersuchte meine Brust und Achsel, sagte das sei nichts und die LK unter den Achseln komme vom rasieren. War dann aber nicht lange beruhigt, war dann im Brustzentrum die sagte da wäre auch nichts die LK sehen unauffällig aus. War dann aber wieder nicht lange beruhigt, war dann nochmal bei ner anderen FÄ, die sagte das wären normale LK die man, wenn ich etwas dicker wäre garnicht wahr nehmen würde.

Dann fing ich an überall LK zu suchen, ich habe Natürlich auch welche am Hals gefunden. Es ging soweit das mir einer am Hals raus genommen wurde, samt mandeln. Das Ergebnis: Gutartig kamen wegen chronischer Mandeentzündung.

Jetzt fängt der Gedanke an, vielleicht haben die ja einen falschen raus genommen der zufällig gutartig war, obwohl die Ärzte sagten, das mit sehr hoher wahrscheinlichkeit dann alle am hals Gutartig seien und es bis zu ein jahr dauert bis die zurück gegangen sind.

Im KH wurde auch vom Psychologen die Diagnose gestellt.

Mir geht es einfach garnicht mehr gut. Bei blauen Flecken, denke ich ich hätte Blutkrebs.

suche mein Körper schon nach hubbel ab, mir fällt jede veränderung auf. bei jeden Knubbel / unebenheit denke ich direkt ich habe krebs.

Ich fange jetzt schon an im Mund nach Knoten oder sowas zu suchen, da ich was gelesen habe, wo jemand dachte er hätte ein Gaumenkarzinom. seitdem suche ich im Mund schon alles ab :°(

es ist wie ein drang nach irgendwas zu suchen. Ich habe schon angst mich selber anzufassen, vor lauter angst ich könnte was neues finden.

Abends wenn mein Mann da ist geht es mir besser. Aber Morgens werde ich wach und habe eine richtige Nervösität in mir, kann dann nicht mehr schlafen und habe wieder nur angst.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter ich habe das gefühl es wird immer schlimmer.

finde keinen platz bei Psychologen und alleine werde ich es nicht schaffen.

Mein Mann hat mir schon meine Krankenkarte abgenommen, damit ich nicht immer zu Ärzten renne.

nehme seit gut 2 wochen Citalopam 20 mg eine morgens. Aber ich habe das gefühl die helfen nicht. :-(

Ich hoffe einfach mich mit jemanden austauschen zu können, der sowas durch macht oder gemacht hat.

Danke schonmal @:)

Antworten
S?ingul.axna


Hallo Lunamaus,

wie geht es dir denn jetzt?

Hilft dir das Citalopam jetzt doch etwas?

Mir geht es ähnlich.. bei mir sind es aber keine Knötchen, sondern die Angst vor Schlaganfall, Herzinfarkt und Aneurysma.

Und die große Angst davor ( nicht vor dem Tod ) das Kind zurück zulassen.

Ich gehe oft mit dem Gefühl ins Bett, morgen wache ich nicht mehr auf oder habe was schreckliches.. zb. kann nur noch auf einem Auge sehen

oder ein Finger ist taub...

Meinen Alltag kann ich auch mit Kind ganz gut bewältigen, aber in den ruhigen Minuten und Stunden, kommt immer mal

wieder diese Angst vorm Sterben oder vor Krankheiten hoch.

Hatte auch schon viele Tage an denen ich dachte, ich will nicht mehr... weil es einfach nervt!!!

Mbo\ppxen


keinen platz bei Psychologen und alleine werde ich es nicht schaffen.

Nicht aufgeben! Ich war auch völlig verzweifelt und kann nur raten, am Ball zu bleiben. Ruf einfach bei jedem Psychotherapeuten im für dich erreichbaren Umkreis an. Manche haben Wartelisten, manche haben andere Auswahlverfahren, manchmal springt überraschend jmd ab und es ergibt sich doch etwas. Bei mir hat es etwas länger als 6 Wochen gedauert bis ich was gefunden habe. Bleib hartnäckig, das wird schon. Ich habe es auch nicht für möglich gehalten.

PGlsüschb_iexst


[[http://hamburg.psychotherapie-dirmaier.de/kostenerstattung.php]]

Manchmal funktioniert es auch so.

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