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Wie soll das weitergehen?

fCrosMchkoen+ig027 hat die Diskussion gestartet


Bin irgendwie in einer mords Depression. War 2 Wochen stationär auf einer Psychatrie und nun die zweite Woche im Krankenstand. Nur kann ich die Zeit irgendwie nicht nutzen. Bekomme insgesamt 5 verschiedene Tapletten und hab zwei selbstmord versuche hinter mir in den letzten 3 Wochen. Ich mag meine Lebensituation nicht. Würd am liebsten kündigen nur bin ich finanziell abhängig daov...schöne scheisse. Mein Leben hat keinen Inhalt mehr. Mir kommt irgendwie vor als würden meine Freunde sich weiterenwickelt haben nur ich bin irgendwo auf der Strecke geblieben. Ich kann teilweise nicht mal die Wohnung verlassen bzw. würde ich gerne die Zeit nutzen was ich nicht in der Firma bin um mich zuerholen, stattdessen lasse ich nur die Zeit vergehen bin ein bisschen Musik hören und Fernsehen. Wie kann man in so einen Strudel geraten. Die ganzen Gespräche mit den Ärzten sind wie verschloschen. Ich kenn mich über mich selber nicht mehr aus, total daneben, keine Freude, keine Basis auf der ich mich aufbauen könnte. Vor einem Jahr noch mehr perspektiven gehabt, nun ist alles weg. Jeder lebt um mich, ich existiere nur mehr vor mich hin. Ich kann nicht lesen und interesse entwickeln, alles was ich mache erscheint mir zeitvergeudend und nutzlos. Wie soll man da nicht an Suicid denken....Scheisse

Antworten
s#weexny42


Du steckst noch mitten in der Depression, da ist es fast unmöglich den Blick nach vorne zu richten . Bist du noch in ambulanter Behandlung? Wenn nicht solltest du das unbedingt tun.

Vielleicht kann ich dich aus der Ferne etwas unterstützen, ich würde das gerne tun :)z

Möchtest du etwas mehr von dir erzählen? Warum denkst.du z. B. das du keine Perspektiven mehr hast, was war vor einem Jahr anders ?

fBr4osFchkoensig027


Vor einem Jahr ist das Leben noch gelaufen. Ich dachte mir der Kreislauf funktioniert und so lange ich weiter motiviert bin werden sich auch Erfolge einstellen. Bin schon seit Jahren depressiv. Aber jetzt ist im Sommer irgendwie alles zusammen gebrochen. Ich hab keine Beziehungen mehr zu Frauen, weil ich selber so ein jammernder, klage Mensch geworden bin und das auch nach aussen Ausstrahle. Bin auch nicht mehr so intelligent wie früher. Kein Selbstvertrauen. Ein ewiger Kreislauf von Erfolglosigkeit und sich alleine fühlen. Man muss im Leben kämpfen und gewissen Druck aushalten und für das bin ich zu schwach. Von nix kommt nix. Und ich bin in diesem nix drin, wo es nur schwer ist ruaszukommen. Punkte finden sprich Interessen an gewissen Themen aber nicht wissen wo anfangen. Dann noch die verarbeitung im Kopf der letzten 3 Wochen...wahhhnsinn...warum passiert das alles!! ich bin ungeschickt in der Lebensführung und schon zu lange Single :)

sywe=enyx42


.warum passiert das alles!!

Ich persönlich glaube das alles was einem passiert einen Sinn hat. Meistens sehen wir das aber erst wenn so eine Krise vorbei ist . Deine Depression lähmt dich, alles erscheint aussichtslos. Du haderst mit deinem Schicksal und hast dich selber schon fast aufgegeben - aber nur eben nur fast. Du hast den Mut gefunden hier zu schreiben, ich finde es großartig :)^

! ich bin ungeschickt in der Lebensführung

was genau meinst du damit

Ftrau Er&dmänEnchexn


Bekomme insgesamt 5 verschiedene Tapletten und hab zwei selbstmord versuche hinter mir in den letzten 3 Wochen.

Waren die Versuche nach deiner Entlassung?

Bekommst du fünf verschiedene Medikamente oder sind das mehrere Tabletten eines Medikamentes?

Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen: Medikamente können helfen. Leider dauert es unter Umständen einige Wochen, bis die Wirkung eintritt. Daher versuch einfach, dich weiter über Wasser zu halten und halte Kontakt zu deinen behandelden Ärzten.

ich bin ungeschickt in der Lebensführung und schon zu lange Single :)

Ungeschickt würde ich das nicht nennen. Du hast halt Schwierigkeiten und mit denen musst du lernen umzugehen. Und was das Single-sein angeht - wenn du selbst mit dir nicht im Reinen bist, wirst du vermutlich keine dauerhaft glückliche Beziehung aufbauen können. Setz dich damit nicht unter Druck, das macht es in der jetzigen Situation nur schlimmer.

f:rosichkobenig0x27


Der erste Versuch war vor dem Krankenhaus, am Sonntag, Montag in der früh hab ich mich einweisen lassen. Der zweite 4 Tage nach der Entlassung. Jetzt bin ich die zweite Woche im Krankenstand und hab Angst wieder in die Arbeit einzutreten, Kündigung ist leider keine Option, 1.weil ich es ein guter Posten ist von der Bezahlung her. 2. Weil meine letzte Ausbildung schon etwas her ist nicht selbstständig genug wäre mir was neues zu Suchen > das geht in eine Existensangst hinein. Es sind 5 verschiedene Tapletten. Ich bin mehr oder weniger grad 4 Wochen aus der Gesellschaft ausgetreten, 2 3 mal Freunde besucht und heut ist meine Psychlogenstunde. Ich "theater" mich auserdem total hinein. Ich kann nichts mehr, ich red nichts mehr....bin nur mehr am jammern und das mit 30. Ich mach mich selber runter und benehme ich einfach peinlich. Ich ertrage die Realitität nicht mehr. Alles rennt um mir und ich schübe wenn ich vor die Türe geh. Wenn ich den Job schmeisse....zerstör ich mir 2 Jahre Aufbauzeit. Ich bin gefangen in meiner Lebenslage und seh keinen Ausweg. Ich versteh mich selber nicht mehr.

fqrosuchkoenrig0x27


Mit meiner Lebensführung meine ich, mein tun und lassen. Bin eigentlich nur mehr am Kaffee trinken und rauchen und grüble über mein Leben nach was mir nicht gefällt. Mir fehlt eine gewisse Eigenständigkeit, ich treibe herum und Träume von dingen die nicht eintreffen. Habe so wenig Interessen an Dingen, dass ich keine Gesprächsthemen mehr habe. Lesen und Lernen sind mir total abhanden gekommen. Sowas wie einen eigenen Stil haben, sowas hab ich irgendwie nicht. Ich bin körperlich gesund nur scheine ich mit meinem Kopf ein ordentliches Problem zu haben. Ach es tut gut ein bisschen aufzuschreiben was einen bedrückt. Selbstwert, Selbstbewusst sein, eigeen Kreativität, alles irgendwie auf 0. Ich kann aus mir nicht ausbrechen, bin in meiner Person gefangen und diese Person ist einfach grundlegend unglücklich. Jeden Tag. Es gibt schwerer Schicksale das ist mir bewusst und ich würde auch jeden helfen wollen wenn ich es könnte. Ich mag einfach meinen Weg finden glücklich zu sein, nur kommt irgendwie nichts mehr. Ich verhalte mich nicht meinem Alter gemäss und mittlweile eine schlechte Bildung. Mir kommt einfach vor als hätte sich in mir viel Einsamkeit angestaut, die seine Zeit brauch um wieder zu verschwinden. Vielleicht klingt das komisch aber es fühlt sich so an.

s,weeJny42


Vielleicht ist jetzt die Zeit um dich ganz neu kennenzulernen und zu entdecken. Deine Therapie kann eine Chance sein, vorausgesetzt du bist bereit dich darauf einzulassen.

Bis deine Medikamente ihre Wirkung zeigen kann es schon noch etwas dauern, hab noch etwas Geduld. :)_

Mir kommt einfach vor als hätte sich in mir viel Einsamkeit angestaut, die seine Zeit brauch um wieder zu verschwinden.

In Luft auflösen wird sich das eher nicht, darum ist deine Therapie auch gut und wichtig. Vielleicht magst du da das Thema Einsamkeit heute ansprechen.

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