» »

Er meldet sich nicht. Und jetzt?

L icGht]AmHoraiz?ont


@ Antfortas

Ich muss dazu sagen, dass so etwas Ähnliches schon mal gemacht habe. %:|

Mit welchem Ergebnis? (Warum der Schwindelig-Smily?)

p:arcazellgnusxs


@ Antfortas

Ich kann dir nur raten Abstand zu nehmen. Auch Abstand von deinen Gedanken, was dieses Problem betrifft.

Geh spazieren und such dir eine Beschäftigung, die dich ablenkt. Kauf dir ein Puzzle und bring deinen Motor mal in den Leerlauf.

Schreib Gedichte oder mal ein schönes Bild. In der Welt gibt es viele schöne Dinge die es wert sind, mal genauer betrachtet zu werden.

Wenn du genügend Abstand geschaffen hast, dann kannst du das Problem auch besser erkennen. Du bist einfach 'zu nah' dran.

Also halte Abstand.

LG --parazellnuss--

Efhemaliger& Nutqzer (8#5b780x69)


@ Teresal

Danke für deine Meinung!

@ LichtAmHorizont

Mit welchem Ergebnis? (Warum der Schwindelig-Smily?)

Weil ich mir nicht sicher bin, ob das einen erneuten Besuch zu aufdringlich erscheinen lassen würde.

Kurze Zeit nach meiner Entlassung antwortete er mir plötzlich nicht mehr auf Whatsapp, obwohl er sich einen Tag davor noch dafür entschuldigt hatte, dass er mir erst einige Tage später antwortete.

Im Prinzip war es dieselbe Situation wie jetzt, nur in blau.

Ich war total verwirrt, weil er mir am Tag seiner Entlassung noch versichert hatte, dass wir uns wiedersehen würden und leider auch ziemlich traurig. Ich bin dann in die Klinik und hab ihn einfach gefragt, warum er mir nicht antworten würde.

Das Ende der Geschichte war, dass er nicht mehr auf Whatsapp gegangen ist weil ihn das überfordert, meine Nachrichten daher nicht gelesen hatte und er sich derzeit auch sozial etwas zurückziehen würde.

Seitdem haben wir via SMS Kontakt und bis zu dem Kinobesuch 3 Wochen später hat der Austausch auch mehr oder weniger funktioniert.

Er schien übrigens sogar erfreut, als er mich gesehen hat. Zumindest hat er mich angelächelt und sofort angesprochen, als er mich gesehen hat.

@ parazellnuss

Ich kann leider keinen Abstand nehmen, dazu hänge ich viel zu sehr in der Sache drinnen. Zu dem fehlt mir auch die Zeit.

EqhemaPliger NutzXer (M#578069)


Ich kann leider keinen Abstand nehmen, dazu hänge ich emotional viel zu sehr in der Sache drinnen. Zu dem fehlt mir auch die Zeit. (Er ist ja nicht ewig in der Tagesklinik, also werde ich vermutlich bald keine Möglichkeit mehr haben, ihn zu besuchen.)

E|hemaligrer Nu%tzepr (#578x069)


Ich hab mittlerweile überhaupt keine Ahnung mehr, was richtig oder falsch wäre.

Ich kann diese Situation einfach nicht mehr ertragen.

S]even.+o f.xNine


Seitdem haben wir via SMS Kontakt und bis zu dem Kinobesuch 3 Wochen später hat der Austausch auch mehr oder weniger funktioniert.

Bitte überlege doch mal ganz genau, was Du mit 'mehr oder weniger' meinst: Hat er Dich von sich aus kontaktiert oder war es eher so, als ob Du hauptsächlich den Anstoß gegeben hast?

Ich kann diese Situation einfach nicht mehr ertragen.

Du möchtest ihn unbedingt 'für Dich gewinnen'? (Blöder Ausdruck, sorry, aber ein besserer fällt mir leider nicht ein)

EGhema>lige,r Nutzer F(#57&8069x)


Bitte überlege doch mal ganz genau, was Du mit 'mehr oder weniger' meinst: Hat er Dich von sich aus kontaktiert oder war es eher so, als ob Du hauptsächlich den Anstoß gegeben hast?

Na ja. Es war mehr ein hin und her. Wobei sich der Gesprächsinhalt eher auf das Treffen bezog. Ich denke, dass ich mehr in die Gespräche investiert habe als umgekehrt. Muss jetzt nicht unbedingt etwas heißen, aber kann es natürlich.

Es ist generell so, dass wir noch kein richtig freundschaftliches Verhältnis hatten. In einer Freundschaft kann ich offen reden und es finden sich immer Gesprächsthemen, bei ihm war das alles etwas schwieriger.

Kann aber auch an mir liegen, es dauert immer etwas, bis ich genug Vertrauen aufgebaut habe um mich fallen lassen zu können.

Du möchtest ihn unbedingt 'für Dich gewinnen'? (Blöder Ausdruck, sorry, aber ein besserer fällt mir leider nicht ein)

Nein, das trifft es eigentlich nicht.

Es ist eher so, dass ich den Kontakt wirklich nur dann verlieren will, wenn es wirklich notwendig ist. Also wenn er keinen mehr möchte.

Ich habe einfach Angst, dass es zu irgendwelchen Missverständnissen kommt und ich ihn deswegen verliere. Ist das irgendwie verständlich?

Würde er den Kontakt von sich aus abbrechen, wäre das völlig in Ordnung für mich. Natürlich würde es mich verletzen, aber ich käme damit zurecht. ":/

T,erZesxal


Hast du dich eigentlich mal mit der Krankheit "Depression" auseinandergesetzt? Also nicht nur mal einen Artikel überflogen, sondern richtig recherchiert?

Ich frage deshalb, weil du vieles in seinen Äußerungen und Handlungen interpretierst, was ein depressiver Mensch nicht beeinflussen kann. Ein depressiver Mensch hat zeitweise positive Momente, die sich für den gegenüber so darstellen können, als hätte er Interesse (Lächeln, Berührung, Kontaktaufnahme etc.). Die negativen Momente überwiegen jedoch und da als Außenstehender (Du als Laie) eingreifen zu wollen (Treffen, Kontaktaufnahme),wirft ihn nicht nur in der Therapie zurück, sondern beschert ihn noch "schwärzere" Tage :|N Ein depressiver Mensch kann keine Entscheidungen treffen; schon gar nicht, wenn du ihm keinen Raum für eine erfolgreiche Therapie gibst. Er wird also wahrscheinlich von sich aus, noch nicht einmal in der Lage sein, dir zu sagen, dass du nervst/ er dich um sich haben will. Daher ist es an dir, diese Entscheidung zu seinem Wohl zu treffen. Siehst du dich aufgrund deiner Verlustängste nicht dazu in der Lage, solltest du deine Zeit und Energie in deine Person + Therapie stecken. Denn das Problem ist in der Gesamtkonstellation nicht er, sondern du.

Wenn du nur Freundschaft im Sinn hast, schenken sich Freunde den nötigen Raum, um sich selbst ordnen und finden zu können.

Wenn du Angst hast, dass er deinen "Abstand" als "Desinteresse" wertet, dann schreibe ihm eine letzte (!) SMS, in der du ihm mitteilst, dass du ihn magst und gerne mit ihm befreundet sein möchtest, aber du es auch respektierst, wenn er wegen seiner Krankheit vorerst kein Bedarf an Kontakt hat. Er könne sich jederzeit bei dir melden, wenn er einen Gegenüber zum Lachen/ Fachsimpeln/ Diskutieren braucht. Und dann lasse ihn in Ruhe. Ernsthaft :-|

S"ilkP_earxl


Antfortas,

was Du tust, ist, Dich "verrückt zu denken". Du willst unbedingt bevor Du irgendwie handelst (sogar nicht handeln hat ja in Deiner Vorstellung eine riesenhafte Auswirkung) wissen, ob Du es RICHTIG machst.

Das kenne ich von früher nur zu gut. Und das war die effektivste Möglichkeit, mich restlos festzufahren. Da scheinst Du Dich jetzt zu befinden.

Mir ging es so, solange ich wirklich meinte, ALLES hinge von mir, von meinem Handeln oder Nichthandeln ab. Tut es das aber tatsächlich? Gibt es nicht so etwas wie Schicksal oder einfach sich entwickelnde Dinge? Kannst Du überhaupt Abläufe sich selbst überlassen?

Kontrollwunsch ist normal, der kann aber auch in eine Art Kontrollsucht umschlagen. Du könntest üben, etwas loszulassen, und das sollte zuerst dann in Deinen Gedanken entstehen. Wenn Du den jungen Mann magst, willst Du dann nicht das Beste für ihn, nicht nur für Dich?

Was könnte das Beste für Euch beide sein?

M/onikla65


Ich habe einfach Angst, dass es zu irgendwelchen Missverständnissen kommt und ich ihn deswegen verliere. Ist das irgendwie verständlich?

Für mich ist das verständllich. Nur nicht ganz das Ausmaß, das es be dir angenommen hat, aber ich denke, das hat mit dir und deinen sozialen Problemen zu tun.

Wahrscheinlich würdest du, wenn du jetzt noch eine sms schreiben, wieder zweifeln, ob sie auch ganz sicher angekommen ist.

Was wäre denn so schlimm daran, wenn der Kontakt wirklich einschlafen würde, selbst wenn es - im worst case - auf einem Missverständnis beruhen würde? Ich solchen Fällen finde ich immer ganz gut, dass wirklich mal durchzudenken, es gibt doch Schlimmeres oder nicht? Ein psychisch derart komplizierter Mann würde dich wahrscheinlich immer wieder in solche Situationen bringen.

EShe.makligrer NutzZer (#5{78069)


Danke fowlhide! @:)


Teresal

Hast du dich eigentlich mal mit der Krankheit "Depression" auseinandergesetzt? Also nicht nur mal einen Artikel überflogen, sondern richtig recherchiert?

Nein, nicht wirklich. Ich weiß vermutlich nicht mehr darüber, als der Durchschnittsbürger.

Ich frage deshalb, weil du vieles in seinen Äußerungen und Handlungen interpretierst, was ein depressiver Mensch nicht beeinflussen kann. Ein depressiver Mensch hat zeitweise positive Momente, die sich für den gegenüber so darstellen können, als hätte er Interesse (Lächeln, Berührung, Kontaktaufnahme etc.). Die negativen Momente überwiegen jedoch und da als Außenstehender (Du als Laie) eingreifen zu wollen (Treffen, Kontaktaufnahme),wirft ihn nicht nur in der Therapie zurück, sondern beschert ihn noch "schwärzere" Tage :|N

Wie meinst du das? Für mich "liest" sich das ein bisschen so, als wäre einem depressiven Menschen in seinen guten Phasen gar nicht richtig bewusst ob und welche Signale er an eine Person sendet. ":/

Ich verstehe auch nicht, warum ihn eine Kontaktaufnahme (während einer depressiven Schubes) in seiner Therapie zurückwerfen sollte bzw. ihn gar noch mehr belasten würde.

Habe ich das vielleicht falsch verstanden? Wenn ja: Erkläre es mir bitte ein bisschen genauer, ich bin gerade wirklich etwas verwirrt. ":/

Falls nicht; Gibt es dafür eine Erklärung oder einen Link, den du mir schicken könntest? Und könnte man das überhaupt pauschal auf alle depressiven Menschen umlegen?

Gerade Depressionen äußern sich doch bei jedem Menschen anders.

Ein depressiver Mensch kann keine Entscheidungen treffen; schon gar nicht, wenn du ihm keinen Raum für eine erfolgreiche Therapie gibst. Er wird also wahrscheinlich von sich aus, noch nicht einmal in der Lage sein, dir zu sagen, dass du nervst/ er dich um sich haben will.

Warum sollte ein depressiver Mensch keine Entscheidungen treffen können bzw. anderen Menschen keine Grenzen (mehr) setzen können? ":/

Das habe ich (in dieser Form) auch noch nie gehört. %:|

Warum ist das so? Und auch hier: Kann man das so pauschal auf alle Depressiven umlegen?

Daher ist es an dir, diese Entscheidung zu seinem Wohl zu treffen. Siehst du dich aufgrund deiner Verlustängste nicht dazu in der Lage, solltest du deine Zeit und Energie in deine Person + Therapie stecken. Denn das Problem ist in der Gesamtkonstellation nicht er, sondern du.

Ich würde auch sagen, dass mir die Gesamtkonstellation ziemlich deutlich meine persönlichen Probleme aufzeigt, die ich jahrelang nicht wirklich wahrgenommen habe. Insofern hat die Situation sogar ihre guten Seiten.

Ich werde mich auf jeden Fall in psychologische Behandlung begeben und diese Problematik in einer Therapie bearbeiten. Ich habe lange genug darunter gelitten. :)z

Wenn du nur Freundschaft im Sinn hast, schenken sich Freunde den nötigen Raum, um sich selbst ordnen und finden zu können.

In diesem Satz steckt sehr viel Wahrheit und ich würde ihm diesen Raum auch wirklich gerne geben. Aber das ist einfacher gesagt, als getan. Je mehr Raum ich ihm gebe, desto weniger Sicherheit habe ich. Und je weniger Sicherheit ich habe, desto schwieriger ist die Gesamtsituation für mich. %:|

E3hemaelige`r Nuttzer "(#57806x9)


SilkPearl

was Du tust, ist, Dich "verrückt zu denken". Du willst unbedingt bevor Du irgendwie handelst (sogar nicht handeln hat ja in Deiner Vorstellung eine riesenhafte Auswirkung) wissen, ob Du es RICHTIG machst.

Ein Bekannter meinte immer zu mir, ich wäre "verkopft".

Aber hat mein Handeln/Nicht-Handeln nicht eine gewisse Auswirkung?

Das kenne ich von früher nur zu gut. Und das war die effektivste Möglichkeit, mich restlos festzufahren. Da scheinst Du Dich jetzt zu befinden.Mir ging es so, solange ich wirklich meinte, ALLES hinge von mir, von meinem Handeln oder Nichthandeln ab. Tut es das aber tatsächlich? Gibt es nicht so etwas wie Schicksal oder einfach sich entwickelnde Dinge? Kannst Du überhaupt Abläufe sich selbst überlassen?

Ich glaube nicht an Schicksal. Und Dinge, die sich (im Bezug auf diese Freundschaft!) einfach "entwickeln" möchte ich ja gerade verhindern. Aber so gesehen hängt auch nicht alles von mir ab, immerhin ist er genauso für die Freundschaft verantwortlich. ":/

Wie hast du es geschafft, dich aus den festgefahrenen Situationen zu befreien?

Kontrollwunsch ist normal, der kann aber auch in eine Art Kontrollsucht umschlagen. Du könntest üben, etwas loszulassen, und das sollte zuerst dann in Deinen Gedanken entstehen. Wenn Du den jungen Mann magst, willst Du dann nicht das Beste für ihn, nicht nur für Dich?

Ja natürlich.

Wie lässt man denn jemanden los?

Was könnte das Beste für Euch beide sein?

Für ihn: Sein Freiraum. Vielleicht auch das Wissen, dass ich immer noch da bin und er sich jederzeit melden kann.

Für mich: Loslassen.


Monika65

Wahrscheinlich würdest du, wenn du jetzt noch eine sms schreiben, wieder zweifeln, ob sie auch ganz sicher angekommen ist.

Ja! Trotz Zustellmeldung. %-|

Was wäre denn so schlimm daran, wenn der Kontakt wirklich einschlafen würde, selbst wenn es - im worst case - auf einem Missverständnis beruhen würde? Ich solchen Fällen finde ich immer ganz gut, dass wirklich mal durchzudenken, es gibt doch Schlimmeres oder nicht?

Ich glaube, dass es für mich und mein zukünftiges Leben ein großer Verlust wäre. Natürlich gibt es Schlimmeres, aber das tut es doch quasi immer. Und das macht einen Verlust auch nicht erträglicher.

Mir fällt es ziemlich schwer dieses Gefühl in Worte zu fassen.

Ein psychisch derart komplizierter Mann würde dich wahrscheinlich immer wieder in solche Situationen bringen.

Definitiv. Ich würde immer wieder in ähnliche Situationen geraten. Also bleibt mir wohl auch nichts anderes übrig, als loszulassen. ":/

S&ilkPexarl


Für ihn: Sein Freiraum. Vielleicht auch das Wissen, dass ich immer noch da bin und er sich jederzeit melden kann.

Für mich: Loslassen.

Das ist Deine Antwort. Tu GENAU das. Lass los und ihm seinen Freiraum. (Die Nachricht, dass Du immer für ihn da sein willst, kannst Du ihm ja zukommen lassen, ohne dass Du persönlich in Erscheinung trittst.)

Ich bin auch rausgekommen, indem ich das tat, was mein Inneres am meisten wollte und dann so handelte. Das Wichtigste: Ich ließ nach der Entscheidung keinen Zweifel an deren Richtigkeit mehr zu.

S.i(lkP!earxl


Man lässt übrigens genau dann los, wenn man sich dazu wirklich entschieden hat. Automatisch. ;-)

Ldicht"AmHor9izxont


Eigentlich kannst Du es doch jetzt gar nicht richtig machen. Schreibst Du ihm nicht, wirst Du Dich ewig fragen, ob es nicht besser gewesen wäre, es zu tun. Schreibst Du ihm und er antwortet nicht, wirst Du Dich ewig fragen, warum nicht - hast Du etwas falsches geschrieben? Ist er sauer? Lebt er überhaupt noch? usw. Antwortet er, er will seine Ruhe, oder aber, dass er sich freut, dass Du schreibst, wirst Du Dich wahrscheinlich fragen: Meint er das wirklich so? Was soll ich daraufhin jetzt tun? Weiter schreiben? Aber was? Oder nicht mehr schreiben?

Ich befürchte ja, die Sicherheit, die Du gern hättest, wirst Du nie bekommen - jedenfalls nicht von ihm. Und auch von niemandem anders. Außer von Dir selbst. Das ist das Ziel. Andere Menschen dafür zu benutzen geht in der Regel schief.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH