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Er meldet sich nicht. Und jetzt?

LdichtA-mHori%zont


Dann stell Dir mal vor er würde es erfahren. Oder Du andersherum, dass jemand das bei Dir macht.

Angenehm?

Eqhemaliger "Nutzer (m#5l7806x9)


Natürlich nicht.

Worauf willst du hinaus?

LOichDtA(mHoriz{onxt


Ich finde, sich vorzustellen, er würde Dir zusehen, während Du im Internet hinter ihm her liest, und die Peinlichkeit, die man empfände, hilfreich, um das eigene Verhalten auf der "in Ordnung?"-Skala einzuordnen.

Erhemalig"er cNut&zerd (x#578069)


Ich wüsste nicht, was an dem Verhalten nicht in Ordnung sein sollte. Das ist sein öffentliches Facebook-Profil. %-|

Ich hab ihm heute eine SMS geschrieben und gefragt, wie es ihm geht. Er hat nicht geantwortet aber ich hab eine Zustellmeldung bekommen. Seit dem geht es mir irgendwie besser und meine Befürchtungen sind wesentlich weniger geworden.

M)ognikai65


Ok, du hast dir die Sicherheit verschafft, dass sie angekommen ist. Vielleicht kannst du jetzt langsam loslassen.

LticFh.tAmHeor|iRzont


@ Antfortas

Das, was daran nicht in Ordnung ist, ist die Intention, die in Dir steckt. Das muss ich Dir jetzt nicht ernsthaft erklären. Straßen sind auch öffentliche Räume, und jeder darf entlang gehen, wo er will. Wenn jemand aber jemanden anders im öffentlichen Raum verfolgt und ihm nachstellt, ist das eben nicht mehr in Ordnung.

MYonTika=65


Ja gut, aber das kommt jetzt nur aufs Ausmaß an. So selten ist das ja nun nicht, liest man doch hier ständig, dass Leute von ihrem oder ihrer Ex nicht loskommen, weil sie noch in FB hinterher lesen. Das ist ein Zeitphänomen und auch Erfahrungssache.

EChemal@iger N0utzger (}#57806x9)


Monika65

Ich habe schon das Gefühl, dass ich losgelassen habe. Nicht völlig, aber zu einem großen Teil. :-)

M[opnikax65


Freut mich für dich. :-) Hast du so eine Erfahrung schon mal gemacht?

EFhemCalige[r Nutzert (#578069)


Hmm, welche Erfahrung meinst du?

M]onixka65


Das alles, dass du jemanden so in deinem Leben haben willst, bzw. ihn loslassen musst. Loslassen kann sehr befreiend sein, wenn man diese Erfahrung kennt, ich es leichter.

V%ulfkani%erx64


Ich sehe es so, dass diese eine Baustelle "Er meldet sich nicht" mit der zugestellten SMS erledigt ist und weggeräumt werden kann (über die Gefühle hinwegzukommen, ist sicher schwer).

Die viel größere Baustelle wird es sein, Selbstsicherheit und Selbstvertrauen aufzubauen, indem du mehr Kontakte generierst und dir möglichst viele Erfahrungen im Umgang mit Leuten aneignest.

Gute und schlechte Erfahrungen lassen dein Selbstwertgefühl mit der Zeit reifen. Es wird Rückschläge, aber auch Erfolge geben. In der Summe der Erfahrungen liegt dann deine erworbene höhere Sicherheit (oder Kompetenz) beim Verdauen von Zurückweisungen oder beim Knüpfen von wirklich erfreulichen Beziehungen.

Es ist wie beim Laufen. Anfangs tut's weh und die andern überholen einen ständig. Trainiert man unbeirrt weiter, kann man irgendwann Schritt halten und sich dabei sogar noch unterhalten.

Schönen Abend noch,

:)*

fVuEzzzxi


Vulanier hat Recht.

Du MUSST die Augen endlich aufmachen und sehen, dass es vorbei ist, absolut. Der Typ will rein gar nichts von dir, dich weder jemals wieder sehen noch sonstwas.

Alles andere wäre superpenetrant, da jetzt noch was machen.

Arbeite endlich an dir selbst und deinem Selbstbewußtsein. Das ist dein Probleme und die Antwort auf all deine Fragen.

Du hängst in so einem erbärmlichen Zustand fest und klebst an anderen Leuten, die deine Nähe gar nicht wollen, weil du kein Selbstbewußt sein hast.

Baue es auf! :)^

EkheEmaliDger Nut[zer 6(#578x069)


Ich habe das Thema "Abhängigkeit und Idealisierung" letzten Donnerstag in der Nachsorgegruppe angesprochen und wurde von der Resonanz positiv überrascht.

Es hat sich ein interessantes Gespräch entwickelt und die leitende Therapeutin konnte mir auch gute Ratschläge geben, die ich zu beherzigen versuche.

Eine gute Beziehung zu einem selbst (=Selbstliebe und Selbstwert) spielt dabei die wesentlichste Rolle. Ein Punkt dabei ist - wie auch in dem Faden von einigen Nutzern angesprochen - Selbstsicherheit und der Aufbau von sozialen Kontakten.

Ich sollte meine persönlichen Bedürfnisse auch zu einem großen Teil selbst abdecken können. Eine andere Klientin sagte auch einmal ganz passend zu ihrem Lebenspartner: "Du bist hier weil ich dich liebe, nicht weil ich dich brauche."

Nachdem meine Abhängigkeit in gewisser Weise auch eine Flucht vor mir selbst ist, sollte ich mich immer wieder bewusst mit meinen Problemen konfrontieren und an ihnen arbeiten.

Sie meinte auch, dass es sinnvoll wäre, sich selbst in Beziehungen zu beobachten und mit seinem Verhalten bewusst entgegenzusteuern. Auch in Bezug auf meine Ängste. Sie meinte: "Wer gehen will, der geht. Wer bleiben will, der bleibt."

E%hemaligeXr NXutzer (#5x78069)


Ich habe den Bekannten aus der Tagesklinik nicht einfach losgelassen und kann jetzt unbeschwert leben. Es war eher so, dass ich langsam in eine andere Idealisierung/Abhängigkeit hineinherutscht bin. Das war zu erwarten.

Allerdings versuche ich die Beziehung bewusst so ausgeglichen wie möglich zu gestalten. Er antwortet mir seit einigen Tagen nicht mehr (wir kennen uns kaum), aber ich schreibe ihm trotzdem nicht noch eine Nachricht, obwohl es mich in den Fingern juckt. :-)

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