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Er meldet sich nicht. Und jetzt?

S=ap+ienxt


Nein, gesagt hat er nie etwas in diese Richtung.

gut. dann hat er es eben nicht AUSGESPROCHEN, aber dennoch mitgeteilt. meinetwegen beiss dich daran fest.

Ich habe ihn heute zufällig bei einem Termin in der Klinik getroffen (er ist immer noch dort); er hat kein Wort gesagt und den Blickkontakt völlig vermieden.

Seit einem Kinobesuch vor 2 Wochen antwortet er gar nicht mehr.

Auch dort hat er den Blickkontakt zu mir fast völlig vermieden und kaum etwas gesagt. I

Ich habe ihn darauf angesprochen und er meinte zu mir, dass es ihm derzeit nicht gut geht (schwere Depressionen) und er sich deswegen sozial sehr zurückzieht.

Ich habe in dem Wartebereich mitbekommen, dass er sich zumindest für kurze Zeit flüsternd mit einer Mitpatientin unterhielt. Deswegen habe ich auch die Befürchtung, dass es vielleicht etwas mit mir persönlich zu tun hat.

was bitte brauchst du denn noch ???

er möchte nicht. das musst du akzeptieren.

B?enitxaB.


Noch mal die Frage: Warum brauchst du solch einen Menschen?

Warum willst du für einen Menschen da sein, der signalisiert hat: neeeeee.....

Was ist selbst mit dir psychisch los, sich an so was zu klammern....? Dasist dasProblem. Lös Deine eigenen Probleme.

Er muß sich um seine Sachen kümmern, weil - sein Problem.

Fakt ist: du willst tief in diese Sache einsteigen, bist schon drin, zerbrichst dir den Kopf, es bewegt dich, dass du den Fakt, er will nicht, nicht akzeptieren willst.

Und wenn er dir in den Kopf kommt und es fällt dir auf, wäre es psychisch gesund zu sagen:

ssssssssssssssssttttttttttttttttttttooooooooooooooooopppppppppppppppppp!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Holzweg!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Und sofort einen anderen Gedanken wählen.

Mit jedem unnützen Gedanken an ihn, den du weiter verfolgst, machst du den Sprung in der Platte tiefer.

Ja, es ist Arbeit, dauernd STOPP zu sagen. Aber was du denkst bestimmst Du. Und nur Du kannst es ändern...

Eigentlich lernt man so was in so einer Klinik, wie man seine Gedanken steuert. Wo sind deine Lernerfolge, wie beschäftigen dich die sicherlich erfolgten Hinweise, dein eigenes Leben anders zu gestalten statt sich an einen schwerkranken Menschen zu klammern, der überhaupt nicht

förderlich ist an der eigenen Gesundung?

f!uzzxzi


@ Antfortas

Du hast hier das Problem, was diesen Kontakt betrifft. Ich würde mich an deiner Stelle zurückziehen. Der junge Mann macht in der Klinik Therapie und will einfach zumindest jetzt nicht von einer verliebten Frau ständig besucht werden.

Das ist übrigens in vielen Therapien eh untersagt...verlieben.

Lass diesen Menschen bitte in Ruhe und gehe mit deinem Gefühlsschmerz irgendwie um, notfalls auch beim Thera.

fXuzz{zAi


Ich bin nicht mehr an einer partnerschaftlichen Beziehung mit ihm interessiert. Mir wurde mit der Zeit dann doch bewusst, dass wohl doch sehr viel Idealisierung meinerseits dahintergesteckt hat. Aber mir liegt freundschaftlich etwas an ihm.

Typische Antwort von Abhängigen...dann lechzend wenigstens auf Freundschaft weitermachen.

Er will dich aber GAR NICHT! Nimm das als gegeben hin.

B#irkeOnzwe~ixg


du warst scheinbar wegen der verlustängste in der klinik? und du sagst, es sind verlustängste, die es dir grad schwer machen.. ich find ja, du hast dich da ziemlich festgebissen, was willst du denn verlieren, du hast ja noch gar nix gehabt

ich hab auch eher den eindruck, daß du was erhoffst seinerseits, um dir was zu bestätigen? irgendwie das gefühl, jemandem wichtig zu sein?

was is denn deine eigentliche motivation hinter dem wunsch, den kontakt zu halten?

Bial-du!rhh


Ich würde mich nicht als depressiv bezeichnen. Aber manchmal kotzen mich Menschen doch an. Dann ziehe ich mich zurück, ziehe den Telefonstecker, schalte die Klingel ab, unternehme Spaziergänge und meide Menschenansammlungen wie in Einkaufszentren etc. Ich mache all das, weil ich eben nicht von Menschen hören möchte: "Mensch, wenn was ist, Du kannst Dich immer an mich wenden", oder "Warum hast Du denn nicht angerufen, Du weißt doch; ich bin immer für Dich da" etc. Wenn ich das wollte, würde ich es tun.

Ich brauche diese Zeit allein, um mit mir ins Reine zu kommen. Einer der ständig da wäre, fragen würde, Anteilnahme bekunden würde, würde nur nerven, selbst wenn er sich dezent im Hintergrund hält.

Meine Freunde haben das inzwischen akzeptiert. Sie wissen: Ich melde mich, wenn mir danach ist.

Das musst Du wohl oder übel auch tun. Freundschaften beruhen immer auf Gegenseitigkeit. Wenn ihm danach ist, wird er sich melden. Tut er das nicht, kannst Du davon ausgehen, dass Du ihm nicht so wichtig warst. Das ist zwar schmerzlich, aber nicht zu ändern.

C&or{nflakyes88x*


Ich halte diese Art von Beziehungen für sehr fragwürdig. Es hat ja einen Grund warum man in einer Tagesklinik o.a. in Therapie ist. Klar es kann passieren,dass man sich verliebt. ABER das Grundziel sollte es sein, selbst stabil zu werden. So stabil, dass man wieder aktiv am Leben teilnehmen kann umd will. Dabei kann ein depressiver Partner bzgl Mensch mit eigenen psychischen Problemen eben nun einmal hemmen und gar "stören". An erster Stelle sollte das Ziel stehen für sich selbst sorgen zu können. Gesunder Egoismus.

Eehwemaligger Nruttzer (#5^78069)


Noch mal die Frage: Warum brauchst du solch einen Menschen?

Wer sagt, dass ich ihn brauche? In meinem Augen zeichnet sich eine Freundschaft darin aus, für den anderen dazu sein.

Warum willst du für einen Menschen da sein, der signalisiert hat: neeeeee.....

Ja, im Moment scheint es so, als ob er seine Ruhe möchte. Aber das ändert sich hoffentlich wieder.

Was ist selbst mit dir psychisch los, sich an so was zu klammern....? Dasist dasProblem. Lös Deine eigenen Probleme.

Ich habe da eine Theorie; ich verbinde mit ihm die schöne Zeit, die ich in der Klinik hatte. Mittlerweile ist er das einzige Verbindungsstück zu diesem Glück.

Meine Probleme kann ich derzeit nicht lösen. Deswegen muss ich irgendwie damit umgehen.

Typische Antwort von Abhängigen...dann lechzend wenigstens auf Freundschaft weitermachen.

Ich bin nicht abhängig.

Er will dich aber GAR NICHT! Nimm das als gegeben hin.

Wenn er mich gar nicht in seinem Leben wollen würde, hätte er sich wohl von Anfang an so verhalten und wäre nicht mit mir in's Kino gegangen.

BMifrkefnzweig


du hast gar keine von meinen fragen beantwortet :-/

nlipmuex88


Wer sagt, dass ich ihn brauche? In meinem Augen zeichnet sich eine Freundschaft darin aus, für den anderen dazu sein.

In diesem Falle wäre es aber ein "aufdrängen" und kein "für den anderen da sein". Wenn er etwas möchte, dann wird er sich melden.

Und wenn er sich nicht meldet, dann will er auch nicht.

Wenn er mich gar nicht in seinem Leben wollen würde, hätte er sich wohl von Anfang an so verhalten und wäre nicht mit mir in's Kino gegangen.

Ich kann dir 10 ehemalige FreundInnen und Exfreunde aufzählen, mit denen ich schonmal im Kino war - die ich aber nicht mehr in meinem Leben haben will.

Warum fällt es dir so schwer, einen Mann der nichts von dir wissen will, in Ruhe zu lassen? Du drängst dich auf, und wenn du ihn wieder kontaktierst, dann belästigst du ihn.

E8hemKalig;er Nut2ze1r (^#578069x)


@ Birkenzweig

du warst scheinbar wegen der verlustängste in der klinik? und du sagst, es sind verlustängste, die es dir grad schwer machen.. ich find ja, du hast dich da ziemlich festgebissen, was willst du denn verlieren, du hast ja noch gar nix gehabt

Nein, aber Verlustängste begleiten mich schon seit längerer Zeit. Es kann durchaus sein, dass ich mich etwas festgebissen habe. Und doch, ich habe schon etwas gehabt.

ich hab auch eher den eindruck, daß du was erhoffst seinerseits, um dir was zu bestätigen? irgendwie das gefühl, jemandem wichtig zu sein?

was is denn deine eigentliche motivation hinter dem wunsch, den kontakt zu halten?

Vermutlich der Wunsch, diese schöne, aufregende Zeit in der Klinik "festzuhalten". Wie gesagt, er ist mittlerweile das einzige, was mir davon geblieben ist. Es war einfach ein toller Sommer.

@ Baldurhh

Vielen Dank für deine Antwort, ich werde mir das:

Freundschaften beruhen immer auf Gegenseitigkeit. Wenn ihm danach ist, wird er sich melden. Tut er das nicht, kannst Du davon ausgehen, dass Du ihm nicht so wichtig warst. Das ist zwar schmerzlich, aber nicht zu ändern.

zu Herzen nehmen.

L@icht|AmHoOrizxont


Du solltest Dir klar machen, dass Deine Motive, Kontakt halten zu wollen, eher egoistischer Natur sind. Ob er das möchte, ist eher im Hintergrund… Das solltest Du lernen zu ändern.

Eoheemalige@r NutzleLr (#578x069)


Sorry Birkenzweig, ich wollte dir in einem weiteren Beitrag antworten.

@ LichtAmHorizont

Ich denke, dass der Kontakt ansich eher egoistischer Natur ist und ein fragwürdiges Fundament hat.

@ nimue88

In diesem Falle wäre es aber ein "aufdrängen" und kein "für den anderen da sein". Wenn er etwas möchte, dann wird er sich melden.

Da würde ich dir zustimmen, aber der soziale Rückzug aufgrund seiner Depression verunsichert mich. Wüsste ich sicher, dass er nichts will, würde ich mir jetzt nicht den Kopf darüber zerbrechen.

Ich kann dir 10 ehemalige FreundInnen und Exfreunde aufzählen, mit denen ich schonmal im Kino war - die ich aber nicht mehr in meinem Leben haben will.

Mit denen warst du aber nicht im Kino, obwohl du sie nicht mehr in deinem Leben haben wollest, oder?

n<igmue8x8


Ich war mal mit denen im Kino - aber trotzdem wollte ich sie ein paar Monate oder Jahre später trotzdem nicht mehr hier haben. Ein Kinobesuch ist doch kein Dauerabo fürs Leben..

Generell solltest du ihn als mündigen Erwachsenen sehen. Er trifft seine Entscheidungen und diese solltest du respektieren. Wenn du dich darüber hinwegsetzt und für ihn entscheidest, dass er [ja doch Kontakt brauch wegen Depression/insert random Begründung], dann setzt du ihn herab zu einem Kind, das nicht für sich selbst Entscheidungen treffen kann.

Efhemaliger4 Nutzeru (#57x8069)


Ich war mal mit denen im Kino - aber trotzdem wollte ich sie ein paar Monate oder Jahre später trotzdem nicht mehr hier haben. Ein Kinobesuch ist doch kein Dauerabo fürs Leben..

Das habe ich auch nie behauptet. Allerdings spricht es wohl dafür, dass er sich aufgrund seiner Depressionen zurückzieht und nicht weil er grundsätzlich keinen Kontakt mehr möchte.

Generell solltest du ihn als mündigen Erwachsenen sehen. Er trifft seine Entscheidungen und diese solltest du respektieren. Wenn du dich darüber hinwegsetzt und für ihn entscheidest, dass er [ja doch Kontakt brauch wegen Depression/insert random Begründung], dann setzt du ihn herab zu einem Kind, das nicht für sich selbst Entscheidungen treffen kann.

Ich möchte mich nicht über seine Entscheidungen hinwegsetzen. Ich bin mir nur nicht sicher, wie ich mit seinem aktuellen Verhalten umgehen soll. Es wäre in meinen Augen auch möglich, dass er sich vielleicht sogar freuen würde, wenn ich den Kontakt suche, weil er es gerade von sich aus nicht kann.

:-/

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