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Nachts aufwachen und keine Luft bekommen

V3aKHSa251x0 hat die Diskussion gestartet


Hii :)

Ich habe seit ca 2 Monaten das Problem, dass ich einmal die Woche nachts aufwache und das Gefühl habe, keine bzw. nicht genug Luft zu bekommen. Als es das erste Mal passiert ist war es ganz schlimm, da es so ungewohnt war, als ich versuchen wollte aufzustehen und ins Bad zu gehen, hatte ich das Gefühl, dass ich gleich umkippe weil mir so schwindelig war. Nach ein paar Minuten an der frischen Luft hat sich das mit der Schwindelkeit wieder gelegt, jedoch hatte ich immer noch Atemnot. Seit dieser Erfahrung versuche ich gar nicht mehr erst aufzustehen, sondern bleibe einfach liegen und warte bis es vorbei ist. Das Problem ist nur, dass ich mich dann konzentriere gleichmäßig zu atmen und es auch einigermaßen klappt, aber sobald ich meine Augen schließe und kurz davor bin einzuschlafen, kommt das Gefühl wieder, dass mir die Luft wegbleibt. Ich merke dann wie ich unbewusst "hibbelig" werde und die ganze Zeit mit dem Fuß wackel und aufgeregt bin.

Meine Mutter meinte es könnten Anzeichen einer Panikattacke sein. Ist da was dran? Kennt sich jemand ein bisschen damit aus, bzw. hat jemand die gleichen Probleme?

Danke schon mal für die Hilfe :)

Antworten
ogldiJex48


Meine Mutter meinte es könnten Anzeichen einer Panikattacke sein.

Bei mir ist es die Folge vom Rauchen. Als Gelegenheitsraucher ermahnt mich mein Körper, damit aufzuhören.

ELhemaligeGr Nutzer (R#A57266x1)


Tag,

hast du dich mal auf eine Schlafanpoe untersuchen lassen? Bist du übergewichtig oder weißt du, ob du schnarchst (kann dir ggf. ein Partner sagen oder ähnliches)?

Wenn du sofort nach dem Aufwachen aufstehst, vor allem nachts, ist das nicht unnormal, dass dir schwindelig ist. Setz dich erstmal auf deine Bettkante und warte 1 oder 2 Minuten, sonst verratzt dir dein Kreislauf. Das habe ich auch und ist normal! Du zwingst deinen Kreislauf in so einem moment von 0 auf 100, das verkraftet der nicht so gut (manche können das, manche nicht).

Das mit dem Fuß nennt sich Restless Leg Syndrom. Kannst mal dannach googlen.

Und ja, es kann eine Panikattacke sein. Ich habe das oft. Und das ist genauso, wie du beschrieben hast. In dem moment hilft es nur, sich so weit es geht zu beruhigen und eventuell entspannungstechniken anzuwenden. Wichtig ist, dass du Kopfmäßig von deinem Körper wegkommst. Also auch nicht bewusst auf die Atmung konzentrieren. Die Atmung läuft von selbst, wenn du "selbst" deine Atmung kontrollierst, atmen die meisten Menschen einfach falsch. Dann kann es zu hyperventilation kommen, was schwindel verursacht (bis hin zur Ohnmacht, wenn man es übertreibt). Google mal nach ein paar Entpannungstechniken oder melde dich zu einem Kurs zum Autogenen Training an. Das hilft mir wunderbar, von allem gedanklich mal Distanz zu gewinnen.

Hast du gerade viel Stress oder Stress, der sich anbahnt? Bist du gerade beruflich belastet, geht was im Privatleben schief oder stehen bald Prüfungen oder ähnliches an? Etwas, was dich seelisch (vielleicht auch unterbewusst) belasten könnte? Wenn ja, dann könnte es wirklich die Psyche sein. Die meldet sich auf viele Wege und teilt dir ggf. so mit, dass es gerade etwas viel ist und du vielleicht einen Gang runterschalten solltest.

Beste Grüße und Gute Besserung!

E1hemali1ger oNutWzer (#572661)


Schlafanpoe

Sollte natürlich Schlafapnoe heißen ;-D Verdammte Tastaturen, tippen immer was anderes, als ich schreiben will :)D

V:aHTa251x0


Danke für deine Antwort :)

also Stress hab ich momentan nicht wirklich, aber Ängste, die immer wieder kommen z.B. Angst vor der Zukunft, vorm erwachsen werden usw. aber die hat doch jeder mal. Jedoch versuch ich die Ängste immer gleich zu unterdrücken, damit ich mich nicht mit ihnen beschäftigen muss.

Kann es sein, dass im Schlaf alles wieder unbewusst hoch kommt und mein Körper dementsprechend handelt?

Erhemali)ger DNutzer (k#57266x1)


Jedoch versuch ich die Ängste immer gleich zu unterdrücken, damit ich mich nicht mit ihnen beschäftigen muss.

Genau so bekommt man eine Angststörung ;-). Beschäftige dich damit, red mit jemanden. Verarbeite die Ängste. Meist steckt hinten den Ängsten nicht wirklich viel, hol dir Erfahrungen von anderen, etc. Wenn du Ängst in dich reinfrisst, geht das nach hinten los.

Und ja: Im Schlaf kommt das alles hoch. Im schlaf verarbeitest du alles. Und wenn du nicht "richtig" damit umgehst, kommt sowas bei raus ;-). Sprich über deine Ängste oder beschäftige dich alleine damit, aber schieb sie nicht weg...

V{aHa25x10


Werde ich dann wohl tun, auch wenns mir nicht wirklich leicht fällt.

Danke noch mal für die Hilfe und schönen Tag noch :)

E/hemaliHger NTutzve|r (#5=72661x)


Werde ich dann wohl tun, auch wenns mir nicht wirklich leicht fällt.

Danke noch mal für die Hilfe und schönen Tag noch :)

Leicht fällt es nicht, das ist richtig. hier hilft es dir vielleicht mit jemandem über deine Ängste zu reden, der sie schon hinter sich hat. Wenn du möchtest, dann schreib hier doch, was dich an der Zukunft bedrückt. Vielleicht findet sich jemand mit den gleichen Ängsten oder jemand mit mehr Erfahrung schreibt darüber, wie solche Situationen sind, vor denen du in der Zukunft angst hast und es entpuppt sich als doch nicht ganz so schlimm, wenn dir andere darüber schreiben.

Beste Grüße und dir auch einen schönen Tag!

Mmatheshzi


Ich kenne das Problem. Das klingt für mich schon nach einer Panikattacke. Sowas muss nicht zwingend In Zusammenhang mit Stress stehen.

Ich kann dir nicht viel raten, ausser evtl. Mal auf die Suche nach dem Ursprung der Angst zu gehen. Vielleicht lässt es sich ja an was bestimmtem festmachen. Manchen Leuten bringt es schon was zu wissen dass es nix schlimmes ist sondern "nur" eine Panikattacke.

Mir hingegen hilft es wenn ich mich dann irgendwie ablenke. Wenn ich mich nämlich auf meine Atmung konzentriere dann atme ich falsch und bekomm noch mehr Panik weil ich nicht weiß ob ich zu viel oder zu wenig atme. ;-)

Liebe Grüße

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