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Wie kommt man zum Psychiater?

PHaYnsxy


Nein er ist definitiv in keiner Therapie.

Bin übrigens seit 8 Jahren in psychiatrischer Behandlung und war davon nur die ersten beiden Jahre in Therapie. Das habe ich noch nie gehört, dass man in Therapie sein muss, um zum Psychiater zu gehen.

Okay gut! Sehr komisch was einem manches mal erzählt wird

Hast du ne psychiatrische Klinik in der Nähe, die eine Institutsambulanz hat? Vielleicht mal da probieren. Oder über den Sozialpsychiatrischen Dienst. @:)

Ja gibt es aber rein von der Beschreibung her passe ich nicht in deren Aufgabenspektrum, anrufen kann ich aj dennoch.

Welche körperlichen Beschwerden müssen den bei CFS gegeben sein?

Und hat man bei CFS auch Depressionen?

Ich höre die Diagnose öfters von Depressiven, die sich die selbst geben.

Bei CFS müssen Gelenk, Rücken oder Muskelschmerzen gegeben sein. CFS ist ja eine Ausschlussdiagnose, wenn eine Depression vorliegt wird man wohl davon ausgehen dass die Beschwerden daher kommen.

Stpinnderxin


Also ich hab mir die Diagnose nicht selbst gegeben, und bisher habe ich sie nicht hinterfragt, weil ich meinen Ärzten absolut vertraue. Ich weiß nicht genau, warum genau sie gestellt wurde. Wenn ich Erschöpfungssyndrom höre denke ich an Erschöpfung, und dementsprechend habe ich geantwortet. Ich habe sehr oft Kopf- und Bauchschmerzen, aber das ist anscheinend nicht gemeint?

P`lüschJbiest


Ich höre in Verbindung mit CFS immer nur von extremen Schlafbedürfnissen und Depressionen. Ich schlafe immer mindestens 8 Stunden, bin aber manchmal nach 3 Stunden schon wieder so müde dass mir beim sitzen am Tisch die Augen zufallen.

Das kommt mitunter so schnell dass ich nicht gegensteuern kann.

Ich versuche immer die Schlafanfälle zu verhindern, weil ich Nachts sonst nicht schlafen kann. Blöd, wenn ich schlafen könnte darf ich nicht und wenn ich darf kann ich nicht.

vwampx28


Mach einfach wo anders einen Termin, gibt ja nicht nur einen einzigen dort in deiner Nähe. Und Notfalls eben etwas weiter weg. Du wirst sowieso dort nur alle 1-3 Monate einen Termin bekommen. Beim Therapeuten geht man öfters hin, eins bis drei Mal die Woche, je Therapieart. Aber beim Psychiater hast du nur sehr wenige Termine, daher brauchst du auch keine Angst vor hohe Fahrtkosten zu haben. Wenn es sich um eine psychische Erkrankung handeln sollte, evtl. Depressionen, dann solltest du auf langer Sicht auch einen Psychotherapeuten suchen. Denn nur Medikamente sind keine Lösung.

Und warst du auch schon beim Neurologen, hat man schon ein CT/MRT/EEG gemacht? Warst du auch beim Orthopäden? Evtl. Verspannungen? Und übrigens Vitamin D Mangel, kann auch solche Beschwerden auslösen. Das muss nicht immer ein starker Mangel sein, auch ein leichter kann schon erhebliche Schwierigkeiten machen. Wie waren denn die Werte? Ich würde dir empfehlen, wenn der Vitamin D Wert niedriger war, Tabletten zu nehmen. Die bekommt man in der Apotheke. Ich würde da aber vorher Rücksprache mit dem Arzt halten, wieviel du nehmen kannst. Aber würde auf jeden Fall den Hausarzt wechseln. Vielleicht gibt es ja in deiner Nähe einen Hausarzt der auch psychosomatische Medizin macht? Zu not musst du etwas weiter fahren. Aber es lohnt sich definitiv.

v7amp2x8


Ach so und du brauchst keine Überweisung beim Psychiater, genauso brauchst du auch keine Psychotherapie um einen Termin beim Psychiater zu bekommen. Manche gehen erst zum Psychiater und machen dann Psychotherapie. Das ist totaler Quatsch was die dort erzählt hatten. Aber vielleicht machen die das ja so. Das sind aber Ausnahmen. Ich war schon bei so vielen Psychiatern, und hab sowas noch nie gehört.

SopiUnne2rin


@ Plüschbiest:

Andersherum wird ein Schuh draus: extremes Schlafbedürfnis etc. kann ein Symptom einer Depression sein, aber eine Depression ist kein Symptom eines CFS (höchstens eine Folge davon, wenn man nie so kann, wie man will).

Das kommt mitunter so schnell dass ich nicht gegensteuern kann.

Das ist allerdings merkwürdig. ":/ Nimmst du irgendwelche Medikamente?

P4ansxy


Ich habe sehr oft Kopf- und Bauchschmerzen, aber das ist anscheinend nicht gemeint?

Kopfschmerzen können ebenfalls Teil der Diagnosestellung sein, Muskel- und Gelenkschmerzen sind aber eigentlich fester Bestandteil.

Mach einfach wo anders einen Termin, gibt ja nicht nur einen einzigen dort in deiner Nähe. Und Notfalls eben etwas weiter weg. Du wirst sowieso dort nur alle 1-3 Monate einen Termin bekommen. Beim Therapeuten geht man öfters hin, eins bis drei Mal die Woche, je Therapieart. Aber beim Psychiater hast du nur sehr wenige Termine, daher brauchst du auch keine Angst vor hohe Fahrtkosten zu haben. Wenn es sich um eine psychische Erkrankung handeln sollte, evtl. Depressionen, dann solltest du auf langer Sicht auch einen Psychotherapeuten suchen. Denn nur Medikamente sind keine Lösung.

Ja es ging mir auch nur erstmal um den Anfang. Eine Therapie wird wohl eine langjährige Geschichte sein und ich hatte auf eine anfängliche Linderung durch Medikamente gehofft.

Und warst du auch schon beim Neurologen, hat man schon ein CT/MRT/EEG gemacht?

Ja alles in Ordnung. Nur bei der Schlafuntersuchung (inklusive EEG natürlich) wurde eine schlechte Schlafarchitektur festgestellt, die aber nicht krankhaft ist, sondern eben nur sehr ineffizient. Ich soll also immer lange schlafen, aber das tue ich ja sowieso schon. Erholung durch schlaf habe ich überhaupt keine egal wie lange. Ich denke mal, dass das Symptom einer Depression ist.

Warst du auch beim Orthopäden? Evtl. Verspannungen?

Nein da war ich nicht, aber auf die idee ist noch kein Arz t gekommen ich denke also das wird unwahrscheinlich sein?!

Und übrigens Vitamin D Mangel, kann auch solche Beschwerden auslösen. Das muss nicht immer ein starker Mangel sein, auch ein leichter kann schon erhebliche Schwierigkeiten machen. Wie waren denn die Werte? Ich würde dir empfehlen, wenn der Vitamin D Wert niedriger war, Tabletten zu nehmen. Die bekommt man in der Apotheke. Ich würde da aber vorher Rücksprache mit dem Arzt halten, wieviel du nehmen kannst.

Die lagen jedes mal bei 15-20 yg/l, mein Arzt meint das sei nicht gut aber kann nicht meine Beschwerden in diesem Ausmaß erklären. Ich habe dann auch Vitamin D Supplementierung bekommen und dadurch wurde es nicht besser. Das war aber auch eine sehr geringe Dosierung, höhere bekommt man ohne Rezept nicht und das will mir kein Arzt austellen.

Aber würde auf jeden Fall den Hausarzt wechseln. Vielleicht gibt es ja in deiner Nähe einen Hausarzt der auch psychosomatische Medizin macht? Zu not musst du etwas weiter fahren. Aber es lohnt sich definitiv.

Ja eine ander Wahl bleibt mir wohl nicht.

Eine andere Frage noch: Bei anderen Fachärzten wird man ja schon am Telefon gefragt warum man überhaupt dorthin will, also mit welchem Anliegen. Was würde ich denn in dem Fall überhaupt sagen? Ich weiß ja gar nicht was das Problem ist, das soll ja da herausgefunden werden.

maond+s1terne


Bei anderen Fachärzten wird man ja schon am Telefon gefragt warum man überhaupt dorthin will, also mit welchem Anliegen. Was würde ich denn in dem Fall überhaupt sagen?

Du kannst ein paar von Deinen Symptomen nennen.

Weil es alles nicht so klingt, als würdest Du morgen tot umfallen, kannst Du froh sein, wenn Du dann einen Termin vor Weihnachten bekommst. Aber wenn Du am Anfang des Gesprächs klar und deutlich um einen Termin bittest, solltest Du auch einen bekommen.

Wenn Du das Gespräch dagegen mit einer Frage beginnst, ob Du wohl einen Termin bekommen kannst, dann musst Du damit rechnen, dass sie nein sagen.

SDpKinnecrixn


Ich wollte eigentlich mal wieder nichts sagen, aber jetzt sage ich es doch: Es ärgert mich, dass hier meine Diagnose angezweifelt wird. Mit welchem Recht tust du das eigentlich, Pansy?

Pjlüschbviesxt


Zur Zeit nehme ich keine Medikamente.

Aber das wird sich dieses Jahr noch ändern.

Habe demnächst einen Termin beim Psychiater.

SpunflowSer_7x3


1. Eine Überweisung ist nicht mehr erforderlich (vorher bzgl. Praxisgebühr). Ausnahme: Du bist bei Deiner KK in einem sog. "Hausarztmodell" eingeschrieben, dann ist eine Überweisung weiterhin Pflicht.

2. Psychiatertermin nur mit Psychotherapie: Muss eine Eigenheit der Praxis sein. Habe so etwas noch nie gehört und halte es auch für fragwürdig angesichts der Wartezeiten auf Therapieplätze und der Tatsache, dass man gerade die oft schon mal mit Medikamenten überbrückt bzw. vor der Therapie halt schon mal medikamentös anbehandelt.

@ Pansy:

Du schilderst halt einfach Deine Symptome, sowohl körperlich als auch psychisch.

PEansy


Du kannst ein paar von Deinen Symptomen nennen.

Du schilderst halt einfach Deine Symptome, sowohl körperlich als auch psychisch.

Also ich habe ja keine guten Erfahrungen damit gemacht anderen von der erschöpfung zu erzählen. Da kann mich ja allein schon die Person am Telefon ablehnen weil sie meint das sei nichts schlimmes

Weil es alles nicht so klingt, als würdest Du morgen tot umfallen, kannst Du froh sein, wenn Du dann einen Termin vor Weihnachten bekommst. Aber wenn Du am Anfang des Gesprächs klar und deutlich um einen Termin bittest, solltest Du auch einen bekommen.

Wenn Du das Gespräch dagegen mit einer Frage beginnst, ob Du wohl einen Termin bekommen kannst, dann musst Du damit rechnen, dass sie nein sagen.

Wirklich? ???

Aber die können doch gar nicht beurteilen ob beschwerden schlimm sind oder nicht das muss der arzt schließlich tun

Ich wollte eigentlich mal wieder nichts sagen, aber jetzt sage ich es doch: Es ärgert mich, dass hier meine Diagnose angezweifelt wird. Mit welchem Recht tust du das eigentlich, Pansy?

Ich habe nur die offiziellen Diagnosekriterien genannt.

S&pirnHner.in


Ich verstehe einfach nicht, was du damit sagen willst, und warum. Meine Ärztin kennt ja die offiziellen Diagnosekriterien wahrscheinlich.

m#irix80


Ich hatte vor Jahren mal das Bedürfniss mir Hilfe zu suchen. Beim Hausarzt habe ich erwähnt, das ich gerne eine Therapie machen würde, weil ich Probleme habe. Dieser hat mir dann eine Überweisung gegeben und mir zeitnah einen Gesprächstermin bei einem ihm bekannten Psychiater vermittelt. Nach einem ausführlichen Gespräch hat mir dieser dann eine Verhaltenstherapie empfohlen und eine Liste mit lokalen Therapeuten mitgegeben. Ich habe die komplette Liste durchtelefoniert und nirgends einen Termin bekommen. Danach habe ich den Versuch mit der Therapie wieder aufgegeben. Bei einer leichten sozialen Phobie ist es auch nicht so einfach, so eine Aufgabe alleine zu bewältigen... Hier müsste man eigentlich jemanden haben, der einem dabei hilft, eine Stelle zu finden. Für mich war das zuviel.

SUunfloPwer_x73


@ miri:

Das ist auch ein großes Problem. Leider.

Bzgl. der Wartezeiten: Da ist es einen Versuch wert, eine Therapie über das sog. Kostenerstattungsverfahren zu versuchen. Das sind dann Therapeuten ohne Kassensitz, die i.d.R. viel schneller einen Platz haben. Einfach mal "Ratgeber Kostenerstattung BPTK" googeln (ist ein pdf-Dokument). Die gibt es leider nicht in ländlichen Regionen, aber in größeren Ballungszentren.

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