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wie erkennt man eine Soziale Phobie ?

ggrub!elxn20


Vielleicht hast du ja recht mit dem starren einbilden kann sein. Danke das du mich über die Phobie aufgeklärt hast. War schon in jüngeren Jahren ein sehr distanzierter Mensch, hab lieber gezockt als mich um Freundschaften zu kümmern.

PXlschbiYest


[[http://flexikon.doccheck.com/de/Dysmorphophobie]]

Lies dir das mal durch. Ich denke so einiges was dort steht trifft auf dich zu.

Pjlüs?chbieAst


Und was gedenkst du jetzt konkret zu unternehmen?

gDrubexln20


Mich Sportlich aktivieren ablenken mehr unter Menschen sein.

fcuNzzzi


Niemand starrt dich an!

Plüschbiest

Das ist ja nun Quatsch, das so zu sagen. Denn du kannst es nicht beurteilen.

Jetzt einfach pauschal einen auf Einbildung zu machen, geht nicht.

Der TE sollte den Leuten mal in die Augen blicken, wenn er meint, dass die glotzen, und wenn diese Augen ständig auf ihn gerichtet sind, ja, dann glotzen sie!!!!

Aber Leute glotzen halt immer. Mir glotzt man ständig auf die Schuhe. Ich beobachte manchmal die Augen der Personen, die an mir vorbeigehen. Die Augen gehen in Sekundenschnelle einmal an meinem Körper runter und landen auf den Schuhen. Bei jeder Person dasselbe. Was der Quatsch soll, weiß ich nicht, denn ich schaue, wenn ich überhaupt schaue, den Leuten nur ins Gesicht. *:)

CTindebrellax68


fuzzi, trägst du denn so besonders auffällige Schuhe oder wie kommt das?

Cxindherellxa68


Vom Angeglotzt-werden kann ich übrigens ein Lied singen, seitdem ich sauerstoff-pflichtig bin und mit einem Nasenschlauch rumlaufe.

Man sollte meinen, ich hätte 3 Köpfe und 5 Arme - so VIEL gibt's da zu glotzen :-/ args :(v

Und da kann mir keiner kommen nach dem Motto, das würd ich mir einbilden. Das seh ich genauso wie fu zzz i, andere können das gar nicht beurteilen. Es kommt auch ganz darauf an, ob die Wahrnehmung mehr nach innen oder besonders stark nach außen gerichtet ist (wie bei mir meistens und beim TE ja vielleicht auch). Dann entgeht einem nicht der kleinste schiefe Blick.

CKinderNellta68


huch, fu zzz i, wie ist das jetzt passiert mit dem smilie in deinem Namen? sorry :-D

C^inder;el.la6x8


%-|

CwaraDmatla 2


Warum soll man den Menschen etwas übel nehmen, wenn das eine ganz normale Art ist. ;-) Man schaut jeden anderen an, wenn man mit offenen Augen durch die Stadt geht. Fällt jemand aus der Norm, mit gebrochenem Arm, einem Arm, mit Augenbinde ect. dann erkennt man das als Ausnahme von der Norm. Mehr ist das nicht. Ich registriere das nur kurz und gehe einfach weiter. Andere starren und denken, was der die wohl hat, je mehr etwas von der Norm abweicht. Bedauern, Mitgefühl alles kann in dem Blick liegen. Mich interessiert nicht, was jemand hat, es sei denn ich könnte helfen. Kann man aber meist nicht, also geht man normal weiter.

In einem Krankenhaus, wo fast jeder mit irgendeinem Gesichtsverband oder sonst etwas an oder in der Nase rumläuft, z.B. in der HNO-Abteilung, da ist dieser Anblick normal und es stört sich keiner daran. In der Stadt ist das dann anders, die Ausnahme sticht immer aus der Masse hervor, das ist so. Manche finden es auch toll, eine Ausnahme zu sein und wollen das sogar und andere fühlen sich unwohl, wenn sie länger angesehen werden. Man kann einfach verstehen lernen, dass die menschliche Psyche sich wie ein Scanner anderen gegenüber verhält. Das ist bei jedem so, auch bei denjenigen, die die Ausnahme sind. Auch sie schauen auf die Masse, entweder mit einem guten oder einem genervten Gefühl. Es kann keiner etwas dafür.

Wer eine soziale Phobie hat, der projiziert seine Angst und seine Bedürftigkeit nach außen und andere fühlen das selbst als Mangel in sich, und fühlen sich in dem Moment auch nicht wohl damit. Dies läuft bei den meisten unbewusst ab. Wer sich selbst nicht leiden kann, der hat das Gefühl, dass andere ihn nicht leiden können. Wer aggressiv anderen gegenüber wird, der hat das Gefühl, dass andere aggressiv zu ihm sind. Oftmals wird das zu einer selbsterfüllenden Prophezeihung. Alles was, man selbst nach außen abstrahlt an Gefühlen, das empfindet man bei anderen als Negativität. Das ist komisch erst einmal, aber man kann lernen seine Psyche zu verstehen. Die Psychologie weiß einiges über seelische Zustände, aber so ganz erklären kann sie diese Phänomene auch nicht. Deshalb arbeitet die Psychologie mit den Symptomen und versucht darüber z.B. über eine Verhaltenstherapie diese zu verändern, so dass man ein anderes Denken bekommt, was vielen durchaus hilft.

C7indelrellax68


Warum soll man den Menschen etwas übel nehmen, wenn das eine ganz normale Art ist. ;-)

Oha, das ist mal eine seltsame Regel ;-) Wenn alle das machen, hat mir das nix auszumachen und mich nicht zu nerven oder so ...? Ne ne! Es NERVT, und zwar gewaltig. Und zwar ganz besonders dann, wenn man mal bester Dinge da langläuft, die Sonne scheint, das Leben ist schön, aber - zack! - treffen einen schon wieder die ersten mitleidigen Blicke, oder gar geschockte Blicke, oder einfach distanzloses Angestarre. Da fühl ich mich reduziert wahrgenommen und irgendwie "wie der Dackel mit der Nase in die eigene Schei**** gestippt". Denn ich hatte für einen kurzen Moment das brummende Sauerstoffdings über meiner Schulter ganz vergessen :)z

g9ruRbKelon2x0


Menschen starren Menschen an wenn etwas komisch an diesem Menschen ist da gebe ich Caramala zu. Dann ist das wohl meine Angst und Unsicherheit die ich ausstrahle das dann andere verunsichert oder sauer macht. Das klingt alles so unmenschlich Magichaft aber wer weiß will mich damit eigentlich gar nicht soviel beschäftigen. Ich sitze im Wohnzimmer und alle Menschen die sich hier aufhalten will ich weg haben. Ich denke mir ist doch egal was sie von mir denken das ganze 10 mal in einer Minute. Ich kann kaum denken wenn ich unter Menschen bin. Ich kriege so Aggressionen die ich dann auf die Leute übertrage. Ich hab kein bock zu sterben mein Darm leidet drunter. Habe wahrscheinlich schon ein Geschwür. habe nämlich schon Blut im Stuhl. Mache ich das richtig das ich die Angst nicht mehr verdränge sondern zu lasse und die Aggressionen zu lasse und nicht verdränge und wenn ich will dann sauer auf Menschen bin? Ich mache das seid 3 tagen jetzt so sonst habe ich immer die Jahre angekämpft und die Angst und die Aggressionen unterdrückt. Meint ihr ich bin auf den Weg in die Besserung? fühle mich besser außer das die Gedanken so nerven wenn ich unter Leuten bin.

C8aramealKa 2


@ Grubeln

Das ist das erste, was man "für sich" tun kann, dass man die Gefühle und Gedanken zulässt. Das ist schon mal ein erster Schritt. Dagegen kämpfen kann man nicht. Hast du nicht einmal darüber nachgedacht, was du denn brauchst, dass es dir besser geht, grubeln, nicht von anderen, sondern von dir selbst?

@ Cinderella

Da fühl ich mich reduziert wahrgenommen und irgendwie "wie der Dackel mit der Nase in die eigene Schei**** gestippt".

Das ist dein gutes Recht, dass du dich damit nicht wohlfühlst.

C>aramJala 2


Blut im Stuhl können Hämorriden sein, vor allem wenn es hellrotes Blut ist. Bei Menschen, die sich mit sich selbst unwohl fühlen, ziehen sich die Muskeln zusammen und das wirkt sich auch auf die Verdauung aus. ;-)

P.lüscShbi7est


Etwas zu unterdrücken ist nie gut.

Deine Aggressionen solltest du in vernünftige Bahnen lenken.

Wenn sie kommen, schwing dich aufs Fahrrad, geh joggen oder mache ähnliches um dich abzulenken.

Ich ging von langem anglotzen, anstarren aus, nicht von einmal kurz von einer anderen Person gemustert werden.

Also etwas, was mehrere Minuten andauert.

Und das wird dem TE sicher nicht laufend passieren.

Dieses in einer Menschenmenge mal kurz angeguckt zu werden kennt jeder und stellt für die meisten auch kein Problem dar.

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