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Kinder und Gewalttäter

h}atsc`hipxu


Aber wie kann es sein, dass kranke immer wieder Opfer finden, auf die gerade einen Moment nicht aufgepasst wird

Indem man seine Chance erkennt und nutzt, wenn sie sich einem bietet, ganz einfach.

l"ucky_lTesxs


@ schnecke

Wenn jemand vom Fenster Kindern Süssigkeiten gibt, finde ich völlig ok! Das ist ja offen und nicht geheim, was sollte daran verwerflich sein?

Es geht darum, dass fremde in einer Umgebung, auf der Straße einem Kind ein Zuckerl oder dgl. geben. Ich habe als Kleinkind auch Zuckerln von fremden angenommen, obwohl ich ein Verbot hatte. Es war halt in der Situation so, dass wir mehrere Kinder beim Spielen waren und ein älterer Herr oder eine ältere Frau hat mit uns geredet und hat uns jeden ein Zuckerl gegeben. Das war auch regelmäßig und die kannten wir dann auch schon. Das waren Bewohner von anderen Häusern, die einkaufen gegangen sind und den Kindern Süssigkeiten geschenkt haben. Wir waren in einer Gruppe und es war keine Gefahr. Erwachsene haben aus dem Balkon oder Fenster gesehen. Also keinerlei Gefahr.

Hingegen hätte ich es komisch gefunden, wenn ich alleine gewesen wäre und jemand, egal wer, kommt zu mir hin und gibt mir ein Zuckerl. Die Nachbarn haben mir und meinen Brüdern öfters Süssigkeiten gegeben und wir haben uns sehr gefreut und es auch unseren Eltern erzählt. Die Eltern haben uns kein Verbot gegeben, von Nachbarn Süssigkeiten anzunehmen oder mit ihnen zu reden. Im Gegenteil, wir wurden erzogen, höflich zu den Nachbarn zu sein und ihnen die Türe offenzuhalen, weil man den älteren Leuten helfen müsse. Die Nachbarn, hauptsächlich Frauen, haben auch regelmäßig mit mir geredet, wenn sie mich alleine im Stiegenhaus angetroffen haben. Aber ich hatte auch keine Angst vor ihnen.

Das Verbot war ausschließlich auf fremde Männer gerichtet, die auf einen zukommen, mit einem etwas reden wollen. Normalerweise war es aber so, dass mich weder Männer noch Frauen besonders beachtet haben. Eher ältere Leute, die gefragt haben, wo meine Eltern sind. Wie erwähnt, durften wir uns ja realtiv frei bewegen, im Vergleich zu anderen Kindern, weil meine Eltern sehr junge Eltern waren und nicht nonstop mit den Kindern unterwegs waren, wie es großteils üblich ist, in diesem Kleinkindalter.

Tpuede0luxe


@ lucky_less

Frau "dulden" höchstens, aber tun selbst dem Kind nichts an, weil Frauen glücklicherweise normal ticken und keinerlei Gelüste gegenüber einem Kind empfinden. 

Da irrst du dich aber leider ganz gewaltig!

Es gibt Frauen, die ihre eigenen Söhne und/oder Töchter missbrauchen. Das ist zwar leider noch ein großes Tabu in der Gesellschaft, also Opfer von Müttern verschweigen diese Taten aus Scham noch viel häufiger, als wenn es der Vater gewesen wäre, aber es gibt sie!

Ich habe u.a. schon mal eine Reportage gesehen, in denen männliche Missbrauchsopfer zu Wort kamen, die von ihren Müttern jahrelang missbraucht wurden.

Auch dieser Ausspruch, "Frauen ticken normal", meine Güte, welch ein Unsinn. Es gibt solche und solche Menschen, aber nicht gute Frauen und schlechte Männer. Sorry, aber wo lebst du denn bitte!? Es ist ja erschreckend, wie du denkst!

Erhe maLligeJr \Nutz6er (#46s7193)


Das Verbot war ausschließlich auf fremde Männer gerichtet, die auf einen zukommen, mit einem etwas reden wollen.

Oh mein Gott. Fremde Männer, die auf einen zugehen und dann zusätzlich auch noch eventuell ein Gespräch beginnen oder etwas fragen wollen. Himmel hilf. :|N

Es wurde in dem Faden ja auch schon mal geschrieben, aber viele Missbrauchsfälle finden im Familien- und Freundeskreis statt. Da nutzt es einem dann herzlich wenig, wenn man sein Kind dermaßen unnötig auf 'fremde Männer' trimmt.

a)nfan7gmit5f{reude


Es tut mir ausgesprochen leid wenn sich jetzt jetzt alle Männer angegriffen fühlen. Selbstverständlich habe ich nicht alle Männer gemeint, sondern die krank tickenden Männer die eine Neigung an Kleinkinder haben. Und ich meine dass es krank ist, weil ja die gesunden also normal tickenden Männer derartige Taten auch abstoßend finden.

sieh es mal so: es gibt frauen, die verhalten sich übel und tun schlimme dinge - willst du mit denen in einen topf gesteckt werden?

ich sehe es eher so: es gibt grundsätzlich menschen, die schlimme dinge tun. männer, frauen, fahradfahrer, nichtraucher, alkoholiker, rentner, gärtner, etc.

dass man da generell vor einer gruppe menschen mehr angst haben muss oder sollte, als vorm rest, ist irgendwie unlogisch.

im übrigen zeigen die statistiken, dass auch 5% der täter frauen sind.

Und ja es stimmt das ich erzogen wurde vor fremden Männern aufzupassen, damit ich nicht entführt werde, so wie andere kleine Kinder. Das war als ich ca 4-9 war. Ab 10 durfte ich sogar mit der Bahn alleine eine Freundin im Spital besuchen fahren. Meine Eltern waren nicht paranoid, sie haben halt Angst gehabt und haben solche Anweisungen gegeben, weil sie geglaubt haben, dass dann eine Gewalttat verhindert werden kann. Wie erwähnt, waren meine Eltern sehr junge Eltern. Aber grundsätzlich empfiehlt es sich für jeden auf sich aufzupassen, egal in welchem Altern.

dir ist aber schon klar, was ich oben geschrieben habe? also ich meine, du hast es gelesen und verstanden? falls nicht, nochmal deutlich: die mehrzahl der kindesmissbrauchs und -misshandlungsfälle, etwa 75%, werden von bekannten oder verwandten der kinder durchgeführt. lediglich 25% der täter sind absolut unbekannte.

hinzu kommt noch, dass die zahl der fälle meiner meinung nach die panikmache in diesem ausmass nicht rechtfertigt. zum vergleich: wir alle haben von unseren eltern gelernt, bei einer ampel nur bei grün über die strasse zu gehen und als fussgänger im verkehr aufzupassen. das macht sinn, weil es jährlich über 2 millionen polizeilich erfasste unfälle mit fast 400.000 verletzten gibt. da möchte man nicht, dass sein kind bei rot über die ampel geht und überfahren wird, daher ist das für mich eine nachvollziehbare vorsicht, dies in die erziehung mit ein zu bauen.

im gleichen zeitraum gibt es aber nur 15.000 polizeilich bekannte fälle von kindesmissbrauch und misshandlung. davon werden 75% von verwandten und bekannten durchgeführt. also bleiben noch etwa 4000 fälle, in denen es ein unbekannter ist. oft sind dies dann auch mehrfach- oder serientäter, das heisst, wir haben es deutschlandweit vielleicht mit 1000 bis 3000 menschen zu tun, die pro jahr als täter in erscheinung treten.

da sehe ich es eben nicht so wie du, dass die kinder nur durch vorsicht nicht entführt werden, sondern dass es mehr oder weniger leider zufall ist, wann und wo und wem sowas passiert.

daher rechtfertigt das für mich nicht, dass man kindern derartige angst vor dem leben macht. wie gesagt, ich habe verständnis für regeln wie "steig bei niemand fremdes ins auto" oder dergleichen. aber dass man als kind nicht in den wald darf? oder wegrennen oder schreien muss, wenn fremde männer aufkreuzen? ":/ glaubst du wirklich, dass dir das in deiner frühkindlichen entwicklung gut getan hat??

Und wegen paranoid, bei einem Bruder von mir war es dann so, dass er seinen Sohn überall hingebracht und geholt hat, also der durfte nirgends alleine hin ":/ Also der Sohn war dann ständig unter Aufsicht von Kindergärtnern, Lehrern, Horttanten, Omas/Opas und dgl. Aber der Sohn hatte ja auch eine Mutter, die das genauso wie mein Bruder gesehen hat, sonst hätte sie ja anders handeln können.

und bei diesen kindergärtnern, lehrern, horttanten, omas/opas und dgl. hätte der junge ebenfalls misshandelt oder missbraucht werden können, das ist dir schon klar? ":/

es gibt doch immer wieder fälle, wo lehrer, verwandte oder betreuer hand an kinder legen. warum ist das kind also dann aus sicht deines bruders und seiner frau in der schule oder im kindergarten oder hort oder bei den grosseltern sicherer, als andernorts?

insbesondere, da 75% der straftaten eben von solchen menschen begangen werden.

Im gegenständlichen Fall war es aber wirklich verflixt. Wer kann denn annehmen, das ein kranker bei der Menschenmenge und am hellichten Tag ein Kind entführt. Der Schock für die Eltern solcher Kinder muss gravierend sein.

Was mich dennoch wundert, auch wenn es statistisch gesehen selten passiert. Aber wie kann es sein, dass kranke immer wieder Opfer finden, auf die gerade einen Moment nicht aufgepasst wird ???

genau das spricht doch gegen deine thesen: die jungs wurden eben nicht im dunklen wald von einem krank aussehenden mann gekidnappt. der mann ist mitten in der stadt, beim lageso ganz normal als spender aufgeschlagen und angeblich ist ihm der junge einfach nachgelaufen.

und nochmal die frage: bringt es was, auf kinder aufzupassen? ich kenne einen fall aus dem bekanntenkreis, da sollte ein verwandter auf die tochter aufpassen und genau der hat sich dann an ihr vergangen.

S\hojxo


Frau "dulden" höchstens, aber tun selbst dem Kind nichts an, weil Frauen glücklicherweise normal ticken und keinerlei Gelüste gegenüber einem Kind empfinden.

Lucky, das ist einfach ganz rasender Bullshit. Es stimmt nicht. Schau mal, für Dich werden vermutlich die Fälle des Fremden, der ein Kind klaut und es missbraucht, viel, viel präsenter sein als die Fälle, in denen ein Kind von Freunden der Familie missbraucht wird, tatsächlich aber ist es genau andersrum - die meisten Missbrauchsfälle finden im engeren Familien- und Bekanntenkreis statt und haben eine längere Vorgeschichte. Bei weiblichen pädophilen Tätern (bitte abgrenzen von Leuten mit pädophilen Neigungen, die nicht zum Täter werden, die gibt es nämlich auch) gibt es eine enorme Dunkelziffer. Kinder werden nahezu nie vor Frauen gewarnt, und sie kommen nicht auf die Idee, dass es sich um Missbrauch handelt. Wenn sie mal was erzählen, wird es viel schneller abgetan, als wenn der Täter ein Mann ist. Den Kindern wird nicht geglaubt, es gibt kein Sperma als eindeutige Spur, und viele Leute erkennen eine Vergewaltigung nicht als solche, wenn seitens des Täters kein Penis beteiligt ist. Die psychischen Folgen sind aber ebenso gravierend.

N%ordii8x4


Es regt mich gerade massiv auf, deswegen kann es sein das ich etwas zu direkt werde.

Frau "dulden" höchstens, aber tun selbst dem Kind nichts an, weil Frauen glücklicherweise normal ticken und keinerlei Gelüste gegenüber einem Kind empfinden.

Der kranke sieht ja schon am Foto - auch für eine erwachsene Frau - furchterregend aus.

Du bist schlicht und ergreifend das beste Beispiel wie Eltern ihr Kind verkorksen können. Wenn du die Dinge die du hier schreibst tatsächlich genau so glaubst dann ist dir nicht mehr zu helfen. Es ist schlicht alles falsch was du hier im Moment von dir gibst, tut mir leid aber ist so.

Die einzelnen "Argumente" haben andere ja bereits entkräftet, aber ich wollte einfach nochmal darauf hinweisend das genau so etwas passiert wenn man nem Kind von klein auf beibringt das Männer gefährlich sind, das Wälder gefährlich sind und das man eh nirgendwo sicher ist weil hinter jedem Busch ein Triebtäter lauert.

S{hoj<o


dir ist aber schon klar, was ich oben geschrieben habe? also ich meine, du hast es gelesen und verstanden? falls nicht, nochmal deutlich: die mehrzahl der kindesmissbrauchs und -misshandlungsfälle, etwa 75%, werden von bekannten oder verwandten der kinder durchgeführt. lediglich 25% der täter sind absolut unbekannte.

Und hier muss man sich ja auch noch mal das Verhältnis von Hellfeld und Dunkelfeld vor Augen führen: Wir reden hier von angezeigten Fällen, richtig? Die Wahrscheinlichkeit, dass ein sexueller Übergriff auf ein Kind durch einen Fremden auffällt und angezeigt wird, liegt ganz sicher erheblich über 50%, während der von Manipulationen begleitete "alltägliche" Missbrauch in Familie oder Bekanntenkreis eine Anzeigewahrscheinlichkeit von erheblichst unter 50% haben dürfte. Das heißt, das Verhältnis verschiebt sich noch mal massiv, und die tatsächlichen Zahlen sehen mit großer Wahrscheinlichkeit ganz anders aus, nämlich mit wesentlich weniger Anteil des bösen Fremden. Das heißt für mich ganz folgerichtig, dass es sehr viel sinnvoller ist, mein Kind vor Übergriffen innerhalb von Familie und Freundeskreis oder auch Kindergarten, Schule, Sport zu schützen, als es vor Fremden zu warnen.

Und hier besteht der sinnvollste Schutz meines Erachtens darin, dem Kind zu erlauben, durchaus mal laut und unangenehm zu sein, unerfreuliche und unhöfliche Dinge zu sagen, sein Missfallen zum Ausdruck zu bringen und Erwachsene zu kritisieren. Ein Kind, dem eingeimpft wurde, dass Erwachsene immer recht haben, ein Kind, das gelernt hat, dass ihm sowieso niemand richtig zuhört, geschweige denn ihm glaubt, ist dem Übergriff durch ein Familienmitglied oder einen Freund der Familie reichlich hilflos ausgeliefert.
Der zweite Teil des Schutzes ist, aufmerksam zu sein. Ja, ich nehme Menschen, denen ich unser Kind anvertraue, in Augenschein. Auch konstant, es gibt keinen Schalter von "nicht vertrauenswürdiger Fremder" zu "vertrauenswürdiger Freund", der dann nicht mehr zurückkippen kann, wenn mir etwas seltsam vorkommt. Dieses Misstrauensvotum ist halt einfach da, ich bleibe aufmerksam und schaue, mit wem mein Kind zu tun hat und wie es sich verhält. Missbrauch ist allermeistens nicht eine plötzliche Tat, sondern ein Prozess, so subtil, dass man es kaum bemerkt. Und die Täter haben Interesse daran, nicht erwischt zu werden, sie suchen sich bevorzugt Kinder heraus, zu denen sie eine "Beziehung" aufbauen können, unbemerkt und vom Kind meistens sogar gewollt - nicht der sexuelle Anteil der Sache, aber die Aufmerksamkeit, die Zuwendung, die Bestätigung. Sehr oft sind es "hungrige" Kinder, die sich nach einer zuverlässigen Bezugsperson sehnen, und Kinder, die kein gutes Gefühl dafür entwickeln konnten und durften, was "nicht in Ordnung" ist, Kinder, denen dieses Gefühl ausgeredet wurde. Vernachlässigte Kinder oder Jetzt-benimm-dich-endlich-und-sei-still-Kinder. Manchmal, wenn ich mich im Bekanntenkreis umsehe, denke ich: "Wollt ihr eure Kinder zu perfekten Missbrauchsopfern erziehen?" Und nein, das will natürlich keiner, gerade diese Kinder sind es oft, die gründlich eingeimpft bekommen, ja nicht mit Fremden zu sprechen, weil Fremde böse sind. Aber natürlich müssen sie Tante Erna zur Begrüßung und zum Abschied auf die Wange küssen, ob sie wollen oder nicht, weil es sich so gehört, und wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen, weil ein Erwachsener ungerecht zu ihnen war, dann heißt es: "Tu einfach, was man dir sagt, musst du denn immer Ärger machen?"

DAS halte ich für gefährlich. Es schadet den Kindern, auch wenn niemals ein pädophiler Täter sich ihre Einsamkeit zunutze macht, es schadet ihnen, weil sie nicht gehört und nicht gesehen werden. Falls sie aber dann wirklich mal das außerordentliche Pech haben, dass sie einem pädophilen Täter im engsten Kreis über den Weg laufen, ist das häufig der Beginn eines jahrelangen, von allen bis auf Kind und Täter gänzlich unbemerkten Missbrauchs.

SRhxojo


Ach so, Lucky, auch noch wichtig, auch wenn Du es vermutlich kaum glauben kannst: Nicht alle Menschen mit pädophilen Neigungen werden zu Tätern, das hatten wir ja schon. Aber zudem: Nicht alle sexuellen Straftaten an Kindern werden von Pädophilen begangen. Der Pädophile an sich ist also nicht "der Feind", Pädophilie ist lediglich ein Risikofaktor.

aInfa*ngmait-frxeude


Wir reden hier von angezeigten Fällen, richtig?

genau.

Das heißt für mich ganz folgerichtig, dass es sehr viel sinnvoller ist, mein Kind vor Übergriffen innerhalb von Familie und Freundeskreis oder auch Kindergarten, Schule, Sport zu schützen, als es vor Fremden zu warnen.

gut sieht man das auch an den fällen in schulen, heimen oder in der kirche, wo sowas oft erst nach 30 oder 40 jahren raus kommt.

DAS halte ich für gefährlich. Es schadet den Kindern, auch wenn niemals ein pädophiler Täter sich ihre Einsamkeit zunutze macht, es schadet ihnen, weil sie nicht gehört und nicht gesehen werden. Falls sie aber dann wirklich mal das außerordentliche Pech haben, dass sie einem pädophilen Täter im engsten Kreis über den Weg laufen, ist das häufig der Beginn eines jahrelangen, von allen bis auf Kind und Täter gänzlich unbemerkten Missbrauchs.

genauso sehe ich das auch.

wichtig ist es, die kinder zu mündigen und aufmerksamen menschen zu erziehen. :)z

hlag-tyasja


Nicht alle sexuellen Straftaten an Kindern werden von Pädophilen begangen. Der Pädophile an sich ist also nicht "der Feind", Pädophilie ist lediglich ein Risikofaktor.

Den Punkt finde ich ganz wichtig. Momentan wird ganz viel gemutmaßt über die Beweggründe in diesem Fall. Die üblichen Schundblätter zerreißen Familie und Leben des mutmaßlichen Täters und malen eine ganz hässliche Fratze. Hasstiraden schmücken die Titelblätter.

Und dabei kommt es wieder dazu, dass nicht pädophile Straftaten verdammt werden, sondern pädophile Neigungen perse - unabhängig davon, welche Hilfe der Betroffene in Anspruch nimmt.

Srhoj~o


Hexenjagd halt. Ach, Menschen nerven. Hörst du das, Menschheit? DU NERVST!

L>iayn-JiGll


Shojo, so perfekt auf den Punkt gebracht.

Hoffentlich lesen das hier viele; man wird ja auch hier im Forum gelegentlich mit der ratlosen Frage einer besorgten Mutter konfrontiert, warum das (in der eigenen Familie vernachlässigte) Kind so verhaltensauffällig ist, wo sich doch wenigstens der liebe Onkel immer so gekümmert hat.

l?uck3y_lxess


@ anfangmitfreude

"...na warum ist das kind dann in guten händen..." im Hort, Tanten, Opas,...

na weil mein Bruder und seine Frau und auch meine Eltern eben uninformiert waren und uns nur vor fremden Männern gewarnt haben. Mehr steckt nicht dahinter.

@ Nordi

Meine Eltern haben nicht gesagt das hinter jedem Busch ein Triebtäter lauert, aber wenn in einem Park in der Nähe des Wohnortes ein Kind getötet wird und der Täter ist unbekannt, dann ist es legitim, den eigenen Kindern Verbote aufzuerlegen. Meine Eltern wollten nicht das uns etwas passiert und andererseits wollten sie uns nicht einsperren, weil sie arbeiten mussten und nicht nonstop mit uns sein konnten. Sie haben ihr bestmöglichstes versucht um die Kinder zu schützen, auch wenn sie nicht bei ihnen sein konnten, ohne sie zu Hause einzusperren. Wie man sieht, ist mir nichts passiert. Ich bin ja manchmal auf die andere Straßenseite gegangen wenn mir ein fremder Mann entgegengekommen ist und mich angeschaut hat und mir - als Kind - komisch vorgekommen ist. Der Mann hat jedenfalls dann zu mir auf die andere Straßenseite geschaut, was jetzt als Erwachsener verständlich ist, der wird sich wohl gewundert haben, weil er nichts gemacht hat und ich bin auf die andere Straßenseite. Weil der Mann zu mir auf die andere Straßenseite geschaut hat, hat das meine Ängste noch mehr geschürt und ich habe mich in dem was mir meine Eltern gesagt haben, noch mehr bestätigt gefühlt. Dass es rückwirkend gesehen ein Unfug war, ist ein anderes Thema.

Heutzutage gibt es ein sog. KIDs finder. Das ist eine Sim-Karte die man dem Kind irgendwo in der Kleidung einnäht und wenn das Kind verschwinden sollte, kann es über GPS geortet werden.

Und im übrigen verstehe ich nich - ich weiß das ich jetzt wieder anstoßen werde - was sexuell mit Kleinstkindern gemacht werden sollte ? Aber ich gebe zu, dass das ein Thema ist, mit dem ich kauf bis gar nicht in meinem Leben berührt war und mich auch kaum darüber informiert habe. Deshalb wollte ich mich ja hier austauschen, weil es mich auch betroffen gemacht hat, was den Kindern passiert ist, auch wenn ich sie nicht persönlich gekannt habe.

lYuckyx_less


@ anfangmitfreude

gut sieht man das auch an den fällen in schulen, heimen oder in der kirche, wo sowas oft erst nach 30 oder 40 jahren raus kommt

Solche Fälle wundern mich aber und sind mir sehr suspekt. Wieso melden sich die Opfer erst 30 oder 40 Jahre später. Wer so lange geschwiegen hat, sollte m. M. n. für immer schweigen.

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