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Kinder und Gewalttäter

hSag-tsysj:a


Du merkst schon, dass du Opfern mit solchen Sätzen mit Schwung ins Gesicht schlägst?

Warum die nichts gesagt haben? Scham? Angst?Verdrängung? Der Gedanke, es nicht beweisen zu können? Angst vor dem: der/ die wollte es doch auch/ hat es doch drauf angelegt?

Nein, besser 40 Jahre später als nie. Denn solange die Taten nicht bekannt werden, kann der Täter immer weiter machen.

ExhemaliCger NutNzer a(#u4.67193)


Wieso melden sich die Opfer erst 30 oder 40 Jahre später. Wer so lange geschwiegen hat, sollte m. M. n. für immer schweigen.

Wenn ich sowas lese, frag ich mich ernsthaft, ob man da noch was seriöses drauf schreiben soll. Aber ja, ein letztes Mal.

Vielleicht weil die betroffenen schwerst traumatisiert sind und im Rahmen ihres Lebens psychische Probleme entwickelt haben, gepaart mit der Angst, dass sie, sollten sie ihr Leid öffentlich machen, Repressalien der Familie zu befürchten haben?

und wenn das Kind verschwinden sollte, kann es über GPS geortet werden.

Natürlich. GPS - was sonst... Hurgh. Wie kommt man auf sowas? GPS ist kein Allheilmittel und mir fallen mehr als eine handvoll Orte ein, die öffentlich zugänglich sind oder wo Otto Normalverbraucher hin kann, die definitiv keinen GPS-Empfang ermöglichen.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich dafür einen Rüffel kriege: aber lucky_less... du hast ein sehr eigenartiges Weltbild.

hzat_scQh`ipu


Warum?

hEatsac+hipu


Das warum war auf das ewige Schweigen bezogen.

P6fifUferliUng


Selbstverständlich gibt es [[http://www.gegen-missbrauch.de/frauentaeter Frauen]], die Kinder [[http://www.e110.de/index.cfm?event=page.detail&cid=3&fkcid=3&id=194 Kinder]] missbrauchen und das wird auch [[http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sexueller-missbrauch-durch-frauen-verkehrte-lust-a-788332.html in]] [[http://www.stern.de/panorama/gesellschaft/interview--frauen-missbrauchen-anders-als-maenner--3289026.html den]] [[http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/krankheitenstoerungen/tid-17515/sexueller-missbrauch-zwischen-mutterliebe-und-missbrauch_aid_488459.html Medien]] (jedes Wort ein anderer Link) aufgegriffen.

Ich bin ehrlich gesagt entsetzt darüber, wie man ein ganzes Geschlecht, also 50% der menschlichen Bevölkerung, als potentielle Täter brandmarken kann. Ich war als Kind oft "im Wald" und wurde dort auf die offensichtlichen Gefahren aufmerksam gemacht: Zecken, giftige Pilze, morsche Bäume, aber nicht auf Triebtäter. Das halte ich auch für diesen speziellen Ort für absurd.

Jedenfalls haben mir meine Eltern schon sehr früh gesagt, wenn ein Mann mit mir redet soll ich schreien und andere Erwachsene um Hilfe bitten. Wenn ein Mann auf meiner Straßenseite entgegenkommt, sollte ich auf die andere Straßenseite gehen und dgl. Hat man denn diesen Kleinkindern so etwas nicht gelehrt ??? ??? :-( :-( :-(

Ganz ehrlich: nein. In dieser krassen Form haben mir meine Eltern sowas glücklicherweise niemals beigebracht. Klar, mit niemandem Fremden mitgehen, nicht in fremde Autos steigen, sowas schon, aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals speziell vor Männern gewart wurde.

Und im übrigen habe ich bis heute Angst in den Wald zu gehen, weil ich mich schon als Kleinstkind gewundert habe, was die Männer dort mutterseelenalleine gemacht haben :-/

Spazieren gehen? Macht meine Oma auch, allein. Mein Vater geht auch gern mal allein spazieren und der ist auch kein Triebtäter.

Auch auf die Frage, wieso Missbrauch stattfindet, gibt es zahlreiche - sachliche [[http://www.regenbogenwald.de/themen/missbrauch/4.htm Antworten]]. Aber ich bin mir gar nicht sicher, ob du die annehmen kannst oder als hilfreich empfindest, wenn du im Grunde genommen nur Entsetzen und - so mein Gefühl - sehr wenig Rationalität in diese Diskussion einbringst. Mit der gleichen Naivität könnte man fragen, warum sich Menschen umbringen, andere umbringen, sich selbst verletzen, Drogen nehmen, stehlen...

Und noch eine Bemerkung zur Gruppendynamik: grade in großen Gruppen/Menschenmengen wird weniger geholfen, weil die Verantwortung auf die Masse abgeschoben wird. Deshalb sollte man Menschen beibringen, in Notfällen Menschen direkt anzusprechen, statt nur allgemein um Hilfe zu rufen.

Und im übrigen verstehe ich nich - ich weiß das ich jetzt wieder anstoßen werde - was sexuell mit Kleinstkindern gemacht werden sollte ?

Kinder kann man seelisch und körperlich missbrauchen. Man kann sie anfassen, aber auch Handlungen ausführen lassen, die man selbst erregend findet. Man kann sich auch von den Kindern anfassen lassen. Oder man kann ihnen nur erzählen, was man gern machen würde, ohne dass es vollzogen wird. All das ist Missbrauch und Menschen, die keine Missbrauchsgedanken haben, werden den Reiz daran (zum Glück) nicht rational nachvollziehen können.

TXOF6U


p. s. :)- :)- für die zwei kleinen Buben

:)- :)- :°( @:) :)*

Plfifbferli6ng


gewarnt*

Sgpieg&elbilxd82


Solche Fälle wundern mich aber und sind mir sehr suspekt. Wieso melden sich die Opfer erst 30 oder 40 Jahre später. Wer so lange geschwiegen hat, sollte m. M. n. für immer schweigen.

Manchmal frage ich mich, was für eine Welt du dir so zurecht baust ?

Du hast doch sonst immer mit Allem und Jedem Mitleid, nimmst dir alles zu Herzen und jetzt aufeinmal schlägst du so gut wie Jedem, dem so etwas passiert ist, mal dezent ins Gesicht.

N-ord;i8x4


Auch auf die Gefahr hin, dass ich dafür einen Rüffel kriege: aber lucky_less... du hast ein sehr eigenartiges Weltbild.

Ganz ohne Frage, ist aber auch nicht wirklich was neues. Wobei ich mittlerweile immer mehr den Eindruck bekomme das es um stumpfe bewusste Provokation geht. Muss ja so sein denn sonst würde niemand was in Richtung

Wer so lange geschwiegen hat, sollte m. M. n. für immer schweigen.

schreiben.

Entweder stumpfe Provokation oder absolute Naivität, eine andere Erklärung kann es dafür nicht geben.

LrianP-Jilxl


Entweder stumpfe Provokation oder absolute Naivität, eine andere Erklärung kann es dafür nicht geben.

Das ist ja in jedem ihrer Fäden nicht anders.

h|at2sc&hipu


Ich glaub da bringen auch die besten Argumente nichts, wenn man so festgefahren ist. Es gibt ja leider auch genug Menschen da draußen, die so denken und mit denen sich die TE austauschen kann.

SKhoCjxo


Solche Fälle wundern mich aber und sind mir sehr suspekt. Wieso melden sich die Opfer erst 30 oder 40 Jahre später. Wer so lange geschwiegen hat, sollte m. M. n. für immer schweigen.

Du schwankst zwischen völlig unverhältnismäßiger persönlicher Betroffenheit und Opfern-ins-Gesicht spucken hin und her, dass einem echt schwindelig wird. Wärst Du ein technisches Gerät, würde ich Dich mal zum Eichen schicken. %:|

Cvi{nnamxon4


wenn man als Frau alleine im Wald spazieren geht kann es mitunter sein, dass man trifft wirklich jemanden mit abartigen Gedanken eben den Schaden hat und nach langen Partynächten sollte man auch schauen, wie man realtiv sicher nach Hause kommt.

Und was ist die Konsequenz? Sein kann Alles, aber mir deswegen meinen Handlungsspielraum einzuschränken sehe ich nicht (mehr) ein.

Das hat einfach alles mit Vorsicht und Achtsamkeit zu tun...an bestimmten Orten zu bestimmer Zeit eben als Frau nicht allein unterwegs zu sein. Vorbeugen ist besser als.... (ja heilen, geht ja dann auch nicht mehr, wenn erst mal was passiert ist.)

Natürlich kann man heilen! Ich habe lieber ein Leben voller Lust, schöner Momente und Freiheit, in dem es dann mal zack-bumm macht, als eines voller Angst. Wusstest du, dass es für das Gehirn einen nur maginalen Unterschied macht, ob etwas wirklich passiert ist oder man es nur immer wieder durchspielt? Das funktioniert ins Positive, aber auch ins Negative mit so Angstspiralen. Hinzu kommt, dass auch Vorsicht und Angst einen nicht beschützen können.

Klar gibt es ängstlichere Menschen und welche, die nichts ängstigt, letzteren kann aber auch nur die Daumen drücken, das nicht passiert... was sie durch etwas angebrachte Vorsicht hätten vermeiden können.

Und Ersteren kann ich nur die Daumen drücken, dass nicht trotzdem der böse Mann kommt. In Form des rasenden Ex-Freundes oder sonst wem, mit dem man nicht gerechnet hat.

Nichts was wirklich schlimm ist kann man durch "angebrachte Vorsicht" vermeiden.

Ja und Verantwortung hat schon jeder für sich....und die kann man tragen und die muss nicht zu einem Päckchen werden, was zu schwer ist. ;-)

Klar hat jeder Verantwortung für sich. Wenn man unter einer Angststörung leidet, wird die gefühlte Verantwortung aber einfach zu schwer und zu einer Bürde, weil man das Gefühl bekommt, Alles läge in der eigenen Hand und man müsse nur vorsichtig genug sein, damit einem nix passiert. Und das ist halt Schwachsinn und eine höchst ungesunde Einstellung zum Leben, die auch weit weg von der Realität ist.

Ansonsten ging es im Eingangsbeitrag aber um Kinder.... und auch denen kann und sollte man altersgerecht Vorsicht beibringen.

Ja, genau, es geht um Kinder. Und eben auch damit, was man mit überängstlicher Erziehung bei Kinder erreicht - dass sie zu überängstlichen Erwachsenen werden. Und das ist doch auch keine Alternative. Dass man Angst hat, alleine vor die Tür zu gehen, weil einem als Kind vehement eingeimpft wurde, dass man nur zu zweit sicher ist. Was ist denn das für ein Leben?

Was "altersgerechte Vorsicht" ist, da scheiden sich eben die Geister. Man muss halt einen Mittelweg finden zwischen absoluter Sorglosigkeit und emotionaler Verkrüppelung.

C^innaim=on4


Wollte Shojos Beitrag von 10:18 Uhr voll und ganz zustimmen. Das deckt sich so (leider) auch mit meinen Erfahrungen, auch wenn ich gsd keinem schlimmen Menschen über den Weg laufen musste.

T1uedFelue


Solche Fälle wundern mich aber und sind mir sehr suspekt. Wieso melden sich die Opfer erst 30 oder 40 Jahre später. Wer so lange geschwiegen hat, sollte m. M. n. für immer schweigen.

lucky_less

Bitte ??? :-o :|N %:|

Irgendwie habe ich ja noch so eine leise Hoffnung, dass du das alles gar nicht ernst meinst.

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