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Angst im Nacken?!?

AClenx84M]uc hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich rätsel schon ne ganze Weile wie welche Symptome zusammen passen...

Hauptprobleme sind Benommenheit, Sehstörungen auf körperlicher Seite, auf der geistigen: dauerhaftes Müdigkeitsgefühl, schnell gereizt, unruhig und dauernd angespannt...

Eine Angststörung wurde diagnostiziert und leuchtet mir auch ein, denn und Menschenmengen, bei Helligkeit und Geräuschen, bei Druck und Negativen Situationen werden die Symptome schlimmer bzw. machen sich überhaupt bemerkbar, sowie kann ich das nachvollziehen.

Was mich aber wurmt ist die Tatsache das ich bei Dingen wo ich meinen Körper physisch belaste (vor allem den Nacken) wie beim: Abwaschen (kopf nach unten), Fahrradfahren (kopf starr in einer ungünstigen postition + Erschütterungen), Möbel tragen, ja selbst beim Spazieren gehen,... damit löse ich meist eine Art "Ohnmachtsgefühl" aus, und gelange so sofort wieder in die Panik/Angst Spirale... Es wurde per MRT/Ultraschall alles geprüft im Nackenbereich, es ist alles OK... Sport mach ich bedacht regelmäßig...

Ich hab das Gefühl, dass die Panik/ Angst nicht so schlimm wäre, ich damit klar kommen könnte da ich mich damit arrangiert habe, aber dieses extrem intensivere Ohnmachtsgefühl, was alle paar Tage mal wieder ausgelöst wird lässt mich nicht los...

Kennt das wer von euch? Diese Sprichwort "Die angst sitzt im Nacken" , das kann ich nachvollziehen, das ist ja teilweise auch logisch, aber dass es so ist : " Der Nacken macht die Angst" ist ja der Umkehrschluss, und für den suche ich eine Lösung... bzw. Erklärung.

VG Alex

Antworten
tHoo/ sxhy


Bei mir ist es so, das ich viele Probleme schlicht auf Grund von Muskelverspannungen habe. Insbesondere im Nacken-Schultern-Kiefer bereich. Ursache: Zu viel und zu lange Stress. Wenn die Muskeln sich im Nacken total Verspannen (evtl. auch mit der Zeit verkürzen), dann können die an den Wirbeln ganz schon rumziehen und drücken und alle möglichen Symptome auslösen. Ich würde vorschlagen, dass du dich mit Entspannungstechniken vertraut machst. Hilft gegen Angst und Verspannungen. Dazu Wärme, Massagen und Übungen um die Muskeln zu lockern und mehr Gefühl für sie und ihren Zustand zu bekommen. Stichwort Selbstwahrnehmung, für Körper und Geist!

Zu deiner Frage:

Angst -> Verspannung -> Symptome -> mehr Angst -> mehr Verspannungen -> mehr Symptome -> noch mehr Angst -> usw.

Anmerkung:

Angst löst zwar immer mehr Stress aus, aber Job, Familie, Geldsorgen,... können auch weiteren Stress auslösen. Und damit auch mehr Verspannungen und Symptome. D.h. das kann deine Problemspirale auch triggern.

Anlex8[4Muxc


Ursache: Zu viel und zu lange Stress. Wenn die Muskeln sich im Nacken total Verspannen (evtl. auch mit der Zeit verkürzen), dann können die an den Wirbeln ganz schon rumziehen und drücken und alle möglichen Symptome auslösen.

Ganz exakt genau so kenne ich es auch.

Ich würde vorschlagen, dass du dich mit Entspannungstechniken vertraut machst. Hilft gegen Angst und Verspannungen. Dazu Wärme, Massagen und Übungen um die Muskeln zu lockern und mehr Gefühl für sie und ihren Zustand zu bekommen.

Rehasport, Massagen, Physiobehandlungen, Jeden Tag Ausdauer+ Nackenübungen (wirklich täglich, meist noch mit rotlicht) sowie versuchte Progressive Muskelentspannung hab ich versucht, alles mehrmals und seit ca. 2 Jahren, wird nur gaaanz Kurzzeitig besser. Was genau hat dir am besten geholfen?

Angst -> Verspannung -> Symptome -> mehr Angst -> mehr Verspannungen -> mehr Symptome -> noch mehr Angst -> usw.

ich habe da das Gefühl, dass ich immer bei "Symptome" in diesen Kreislauf einsteige

t^oo sxhy


Mein Nackenverspannungen habe ich schon seit Kindesalter. Damals waren es aber nur dauernd gespürte Kopfschmerzen. Mein Nacken hatte sich für mich immer normal angefühlt, weil ich es nicht anders kannte. Mit viel Zeit habe ich dann ein Gefühl für meine Nackenmuskeln und darüber hinaus entwickelt und spüre wie es mir geht und kann gegensteuern. Das ist eigentlich das wichtigste: Selbstwahrnehmung. Und damit dann mit der Zeit was man eigentlich (falsch) macht. Sowohl physisch als auch psychisch. Und dann die erkannten Problem angehen.

Was mir am meisten geholfen hat war:

-Selbstwahrnehmung!!!

-Meine Situation zu akzeptieren

-Mir zugestehen Fehler machen zu dürfen und mich schlecht fühlen

-Mir mit dem mir vorhandenen Möglichkeiten etwas gutes tun und das zu Genießen

Also wie du siehst alles etwas das mit dem Kopf zu tun hat. Der Körper regiert nun mal sehr stark auf den Geist. Nur wenn der Kopf los lässt können das auch die Muskeln wirklich.

Hilfreich ist es immer das Entspannen von Körper und Geist zu kombinieren. Z.B. sich ein heißes Bad zu gönnen. Wirklich auch sich selber gönnen. :)*

Aole8x8}4MuYc


Ja, das ist ne sehr gute Ansichtsweise, ich glaube, da kann ich was "mitnehmen", auch wenn ich beim Selbstwahrnehmen darauf achten muss nicht ständig mit den Gedanken beim Körper und dessen Symptomen zu sein. Das Gegensteuern ist glaub ich das schwere und es dann sein zu lassen wie es ist.

danke!

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