» »

Therapieversuch bei Sozialer Phobie: Brauche Anregungen von euch

c<rieWchar.lie


Achte immer auf deine eigenen Grenzen.

äh, nein?!

Denn die anderen Leute sind nämlich auch noch da, das zu begreifen und damit umzugehen, ist soziale Kompetenz.

ShcarlietOS'Harxa


Oh man %-| ich habe geahnt, dass solche Diskussionen losgehen.

Leute, das ist nur ein Versuch :|N also eine Art Experiment. Die andere Möglichkeit mit der professionellen Therapie habe ich als Zweitoption im Hinterkopf, wie ich bereits schrieb.

@ criecharlie

Mit welcher Übung werde ich mir denn Verletzungen einfangen, mir wehtun, mir eine blutige Nase holen und andere Menschen gefährden?

Also in meinen Augen sind das alles harmlose Aktionen, die meine Freunde und alle Mitmenschen um mich herum selbstverständlich finden, aber nur solchen Leuten wie mir nasse Hände bereiten. Ich verstehe nicht so ganz was du meinst.

ERhemaTligyer Nu2tzerx n(#5765974x)


Und wenn doch?

Du meinst, wenn wirklich das Eintritt, was man ev. befürchtet? Das ist gerade bei alltäglichen Dingen mehr als unrealistisch. Selbst wenn, wäre es kein Weltuntergang. Da sind Spinnen und Schlangen definitiv gefährlicher - die können sogar tödlich sein. ;-)

Mit solchen Konfrontationen wird auch in Therapien gearbeitet. So kann man sich auch ganz einfach selbst helfen. Glaub mir, ich kenne mich mit sozialen Ängsten aus.

coriEec harlIie


Mit welcher Übung werde ich mir denn Verletzungen einfangen, mir wehtun, mir eine blutige Nase holen und andere Menschen gefährden?

Mit allen?

Dann sind Deine friends auch nicht sozial kompetent und dienen wohl kaum als Beispiel. ":/

O0ran<ge}Canyxon


Ich hätte wirklich gerne eine Antwort auf meine Frage, wo denn eigentlich genau liegen?

Bei den von dir aufgeführten Punkten ist nichts dabei, was du so im normalen Leben machen würdest und somit sind sie auch nicht relevant. Verhaltenstherapie soll dir ja einen normalen Alltag ermöglichen.

Deshalb würde ich wirklich gerne wissen, was genau dein Problem ist.

SmcarlcetOG'qHara


Wie äussert sich denn deine "soziale" Phobie?

Anspannung, Innere Unruhe, Sprachlosigkeit, Erröten, Nervösität, Übelkeit wenn andere Menschen anwesend sind und ich auch nur ansatzweise im Mittelpunkt stehe, sei es auch nur für wenige Sekunden. Des weiteren teilweise Vereinsamung, Zurückhaltung, Angst vor der Reaktion anderer Menschen, Angst nicht gemocht zu werden, Vermeidung von Versammlungen und sozialen Events, Angst vor Ablehnung, Schwierigkeiten zu essen, trinken und zu schreiben, während ich mit anderen Menschen spreche und sie mich anschauen, Angst irgendwie nicht in Ordnung zu sein und die nervige Tatsache, dass mir solch harmlose, alltägliche Situationen, die ich ja als Übungen aufgezählt habe, total peinlich sind.

Mvol3lilenchxen


Ich finde Übungen, bei denen man aus dem Rahmen fällt und sozusagen Regeln absichtlich missachtet, für den Anfang nicht unbedingt sinnvoll… Ist eher was für Fortgeschrittene. ;-) Fang doch banal damit an, Leute auf der Straße nach dem Weg oder der Uhrzeit zu fragen, Kleidung umzutauschen oder sowas. Oder in einen superteuren Laden gehen, der völlig über Deiner Preisklasse liegt, am besten in älterem Ramschoutfit und wenn Du siehst, dass sonst kein Kunde im Laden ist, und lass Dich von der Verkäuferin kritisch beäugen... :-D

Was für mich aus Deiner Liste übrig bliebe, wäre nur:

- in einem Café auf die Toilette gehen, ohne dort Gast zu sein

(Mach ich auch öfter mal; bevor ich mir in die Hosen mache, gehe ich einfach rein und latsche direkt bis zum Klo durch, und in der Regel interessiert es auch keine Sau - da soll sich erstmal einer beschweren…)

- an einem belebten Platz alleine sitzen und mit dem nächsten Menschen reden, der sich neben mich setzt

- in der Öffentlichkeit/Fussgängerzone beim bummeln essen

Eahemaluiger% Nutzebr a(#5o65974x)


Bei den von dir aufgeführten Punkten ist nichts dabei, was du so im normalen Leben machen würdest und somit sind sie auch nicht relevant. Verhaltenstherapie soll dir ja einen normalen Alltag ermöglichen.

Selbst Dinge, die man im eigentlich nicht unbedingt machen würde/sollte, können sehr hilfreich sein. Primär geht es darum, sich seinen Ängsten zu stellen und Selbstvertrauen aufzubauen.

Oft reicht es zu wissen, dass man könnte, wenn man wollte. :-)

Fteenzau be&r12x3


Ich kann dich nur darin bestärken das zu versuchen.

Wichtig ist die Konfrontation bzw. Das aushalten ,der für dich peinlichen Situationen.

Dein Umfeld wird " diese Übungen" gar nicht mitbekommen. Den meisten Menschen mit Angststörungen ,werden diese nicht mal angesehen.

Selbstbeobachtung bei Angstpatienten ist enorm.

Das ist eine gute Idee, bleib dabei und lass dich nicht verunsichern.

Kleiner Kritikpunkt, du gehst kaum auf Beiträge ein.

Es gibt hier einige die dir schon gute Tipps gegeben haben. Konzentriere dich darauf und lass dich nicht verunsichern . ;-)

@ Swanlake

Ich stimme dir hier voll zu ,in deinen Beiträgen. :)^

m[ond=+s]ternxe


Es gibt einige User, die kritisieren Deine Übungen. Deshalb schreibe ich jetzt ausdrücklich, was ich bisher stillschweigend gemacht habe. Ich respektiere Deine Übungen.

Ich möchte auch noch begründen, warum ich Deine Übungen respektiere. Du hast Dich aufgerafft, etwas zu tun, um Deine soziale Phobie zu überwinden. Das ist gut.

Du hast Dir einige Übungen überlegt, mit denen Du Dich bewusst in Situationen begibst, die Du üblicherweise vermeidest, weil Du davon beispielsweise schweißnasse Hände bekommen würdest.

Das ist genau der richtige Denkansatz, um Ängste zu überwinden.

Bei einigen Usern löst Du anscheinend panische Angst aus, weil sie befürchten, ihre schöne heile Welt geht unter, weil Du einige Übungen planst, bei denen in Wahrheit niemand tot umfällt. Diesen Ängsten musst Du Dich widersetzen.

Für mich persönlich war das eine ganz wichtige Einsicht. Es geht nicht nur um meine Ängste. Es geht auch um die Ängste meiner Mitmenschen. Ich darf mir mein Verhalten nicht von übertriebenen Ängsten der Mitmenschen diktieren lassen.

Meiner Meinung nach solltest Du das genausowenig tun.

@:)

m(ond+stlernxe


@ Feenzauber123

Kleiner Kritikpunkt, du gehst kaum auf Beiträge ein.

Kleine Frage (weil ich diese unspezifische Negativkritik auch schon als TE einstecken musste): Was erwartest Du da von der TE konkret?

F[eenz)aub#er1x23


@ mond+sterne

Einfach nur auf die Sachen die ich ihr schrieb zu reagieren und zu antworten bzw. Auch auf Vorschläge anderer. :)D

Mlo<llienZch|exn


Und? Schon was geübt?

M:aLjva2;7


Ich hatte auch eine Verhaltenstherapie wegen meiner ausgeprägten sozialen Phobie.

Ich denke nicht, dass deine Übungen ideal sind. Es geht bei der Therapie ja nicht darum sich möglichst peinlich oder daneben zu benehmen, sondern Alltagssituationen zu meistern.

Fang doch damit an, andere Leute nach der Uhrzeit zu fragen oder ob du ihren Hund streicheln darfst. Du kannst auch ein bisschen Smalltalk an der Bushaltestelle machen.

Wenn du dich jetzt aber in Situationen begibst, die "normale" Leute schon unangenehm finden, dann überforderst du dich. Und wenn du dann negative Reaktionen bekommst, kann das kontraproduktiv sein.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH