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Zwanghafte Suizidgedanken - bitte helft mir

cxhi


Also ich hatte nur positive Reaktionen in meinem umfeld. Meine Mutter musste erst damit klarkommen, aber nach einer paar Tagen war es kein thema. Sogar mein Sohn kam gut damit zurecht. Bei unserer Klinik kam es nur darauf an, ob man sich selbst eingewiesen hat, oder mit nem Krankenwagen gebracht wird. Ersteres ist besser, glaub mir.

fOroesdchcheZnx97


@DoN_ Ich kann aber keine Kompromisse beim Studiengang eingehen! Ich studiere einen Zwei-Fach-Bachelor auf Lehramt, ein Wunschfach habe ich, das andere nicht. Und grade das war irgendwie so ziemlich das Einzige, in dem ich einigermaßen gut war! Es erscheint jetzt mit Sicherheit sehr stur und unflexibel, aber grade im Lehramt müsste ich dann ja quasi mein Leben lang ein Fach unterrichten, das ich nicht mag.

Und an der Tatsache, dass ich wirklich einfach zu schlecht dafür bin, sehe ich meine ganze Unzulänglichkeit. Ich müsste Wartesemester machen und in der Zeit dann irgendwas anderes (und genau da greift dann wieder die Essstörung und die Sportsucht: Was wäre, wenn ich da regelmäßig mit anderen essen müsste? Wenn ich da gar keine Zeit für Sport hab? Ich weiß, dass sich nicht alles darum drehen darf, aber ich kann im Moment einfach nicht anders. Alleine die Vorstellung macht mir Angst.)

Mein Leben ist so vermurkst. Ich stehe noch halb in der Nacht auf, um Stunden zur Uni zu fahren, wo ich niemanden kenne, wo ich alleine rumirre und mich höchstens mal kurz mit jemanden im Seminar neben mir unterhalte. Nach ein paar Stunden fahre ich wieder zurück, um bloß auf jeden Fall noch Sport machen zu können. Danach ist es wieder so spät, dass ich eigentlich schon ins Bett müsste, wo ich dann stundenlang wach rumliege und am nächsten Tag beginnt alles wieder von vorne. Während des ganzen Tages quält mich die Depression und die Essstörung. Ich habe nicht mal die Aussicht auf Besserung, denn ich weiß ja nicht, was ich in einem halben Jahr mache böser Gedanke: Wenn es dich da noch gibt! , ich kann mir also keine Wohnung mieten und auch keine Therapie anfangen.

Ich werde immer ein Versager bleiben. Ich weiß, so soll man nicht denken, aber aus mir wird nie was werden. Ich werde immer irgendwie anders und falsch sein und nichts erreichen.

@ chi u @juley,

danke für eure Erfahrungen!

Wie ist das, wenn man sich selbst einweist? Ich stell mir irgendwie merkwürdige Blicke von den "Empfangsdamen" vor und jede Menge Nachfragen a la "Du simulierst doch eh nur, stell dich nicht so an, jemand anders bräuchte den Platz mit Sicherheit dringender!". Wer entscheidet schlussendlich, ob und wie lange man da bleibt? Und wohin geht man da eigentlich? Und was wird da so gemacht, kommen die direkt mit Medikamenten? Und wie zum Teufel soll ich meinen Eltern das beibringen?? ??? Mir ist klar, dass man das jetzt vermutlich alles selber irgendwie in Erfahrung bringen kann und man einiges auch sicher nicht pauschal beantworten kann, aber ich bin im Moment einfach dankbar, möglichst viele Informationen mit möglichst wenig Stress zu bekommen, um im Notfall wirklich was machen zu können wie wahrscheinlich ist es eigentlich, dass man im Notfall wirklich irgendwohin fährt um sich Hilfe zu holen? Ich weiß irgendwie nicht, ob ich mir das erlauben könnte (auch wenn ich weiß, dass man es sich zu erlauben hat und froh um jeden bin, der sich Hilfe geholt hat!

J|ulexy


Also bei uns geht man in die Notaufnahme der psychiatrischen Klinik. Da wird man vom Pflegepersonal in Empfang genommen und spricht dann mit dem Dienstarzt. Der entscheidet dann ob man bleiben kann oder nicht. Kommt natürlich drauf an ob ein Platz frei ist. Wenn nicht kommt man in eine andere Klinik. (Unsere Psychiatrie hat keine Aufnahmepflicht, da sie kein Bezirksklinikum ist)

Wichtig: wenn du freiwillig kommst, kann dich niemand zu etwas zwingen. Manchmal entlastet ein Gespräch mit dem Psychiater schon etwas. Geht mir zumindest manchmal so. Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung kannst du allerdings zwangseingewiesen werden.

cdhxi


Wie ist das, wenn man sich selbst einweist? Ich stell mir irgendwie merkwürdige Blicke von den "Empfangsdamen" vor und jede Menge Nachfragen a la "Du simulierst doch eh nur, stell dich nicht so an, jemand anders bräuchte den Platz mit Sicherheit dringender!".

Also ich bin nach einem sehr, sehr schlimmen Sonntagabend, morgens mit meinem Mann zur Hausärztin gegangen. Sie hat eine Einweisung geschrieben und mich telefonisch angekündigt. Natürlich war es schlimm, so rumzulaufen und sich angucken zu lassen. Man fühlt sich ja wie eine Abnormität, als würden alle Menschen die wirren Gedanken lesen können und gleichzeitig überhaupt nicht verstehen, was los ist. Fühlt sich schrecklich an, aber das geht auch schnell vorbei, wenn man erst mal in der Klinik ist.

In der Klinik hab ich überhaupt keinen seltsamen Blick bekommen, auch nicht beim Empfang. Alle waren sehr nett und freundlich und auch mitfühlend. Obwohl ich kaum ein paar gerade Sätze rausbekommen hab und ständig am heulen war, hat man sich wirklich nett benommen. Auch der Arzt, mit dem ich dann bei der Einweisung ein Gespräch geführt habe, war sehr nett. Immer wenn ich nicht weiter kam, hat er Fragen gestellt oder das Thema gewechselt. Ein Pfleger hat mich dann (noch mit meinem Mann) auf die Station gebracht. Dort hatte ich ein Gespräch mit dem Stationsleiter (ein ganz wunderbarer Pfleger! Der hat mir so viel gegeben, die Gespräche mit ihm waren wirklich klasse!), dann bekam ich ein Zimmer und konnte mich dort einrichten.

Dann hat man mir die Station gezeigt, es gab ein Wohnzimmer mit Fernseher und Spielen, einen Außenbereich mit Tischen und Stühlen zum essen und/oder Kaffe trinken/rauchen, sogar ein paar Sonnenliegen und ein Garten. Eine Küche mit Kaffee non-stop (ebenso Tee) und einem Kühlschrank, aus dem man sich immer bedienen durfte, gab es auch. Und dann halt noch ein paar Dienstzimmer und sowas halt. Und nen Tischkicker^^ Ich hatte dann gleich am ersten Tag noch ein Gespräch mit der mir zugewiesenen Ärztin (die war auch klasse) und dem Stationsleiter. Wir haben die Medikation besprochen (ich hatte schon 3 Wochen ein AD, aber es hat wohl einfach noch nicht gewirkt), dann wurden umfangreiche Blutttests angeordnet, ein EKG und ein Kopf-CT natürlich auch. Die Ärztin hat über das Therapieangebot mit mir gesprochen und hat mich dann für bestimmte Sachen eingetragen. Zum Beispiel Musik-Therapie, Entspannung, Ergotherapie, Gerätetraining, sowas halt.

Die ersten Tage hatte ich dann erstmal viel Zeit zum ankommen. Die anderen Patienten haben sich kurz vorgestellt und auch gesagt, dass ich mit ihnen am Tisch sitzen kann, aber am ersten Tag wollte ich nur meine Ruhe haben. Am zweiten hab ich mich dazu gesetzt und nach einer Woche hatte ich 2 gute Freundinnen gefunden. Weißt du, das schöne an der Klinik war für mich, zu sehen, dass ich nicht abnormal und auch nicht allein bin mit meinen Problemen. Da sitzen viele andere Menschen, sehen nach außen hin ganz normal aus, und sich auch depressiv, oder haben Zwänge, Esstörungen, Panikattacken oder sonst was. Nur von solchen Menschen zu lesen - wie du hier gerade von mir liest - hat mir nicht ansatzweise so gut geholfen, wie, welche tatsächlich kennenzulernen.

Wer entscheidet schlussendlich, ob und wie lange man da bleibt? Und wohin geht man da eigentlich? Und was wird da so gemacht, kommen die direkt mit Medikamenten? Und wie zum Teufel soll ich meinen Eltern das beibringen??

Wie lange man bleibt, kann man selbst entscheiden, wenn man sich selbst eingewiesen hat. Mir war nach 2 Wochen klar, dass ich stabil bin und nach Hause kann. Die Ärztin hat dem zugestimmt - außerdem hatte ich daheim schon einen Therapeuten und eine Haushaltshilfe - und so bin ich ziemlich entspannt entlassen worden. Medikamente hatte ich ja vorher schon versucht, als ich gemerkt hab, dass ich es nicht mehr richtig steuern kann. Da bin ich zu meiner Hausärztin und die hat schon mal angefangen. Weil ich auch eine chronische Schmerzgeschichte hab, hat man in der Klinik noch ein anderes Medikament ausprobiert. Hat aber nichts gebracht, also konnte es auch wieder abgesetzt werden. Ich finde Medikamente absolut in Ordnung, weil sie mich einfach SO stabil machen, dass ich therapierbar und halbwegs normal bin. Sie verändern nicht mein Wesen und auch nicht mein Charakter. Aber das Leben kommt mir nicht mehr so schwer und kaum schaffbar vor. Das ist wirklich angenehm. Deine Eltern werden es schon verstehen. Es reicht eine kurze Info, dass du dich in eine Klinik eingewiesen hast und jetzt dahin fährst, damit du wieder stabil werden kannst. Mehr müssen sie nicht wissen und Diskussionen warum und überhaupt würde ich überhaupt nicht zulassen. Im Zweifel kannst du auch einen kurzen Brief schreiben und in den Briefkasten werfen oder auf den Tisch legen. Du musst ihnen nicht erklären, was los ist. Das kannst du später immernoch nachholen. Bei mir in der Klinik gab es übrigens auch das Angebot für Angehörigengespräche. Die wissen ja oft nicht, was mit einem los ist und erklären kann man es nicht richtig. Also setzt sich ein Pfleger dazu und lenkt das Gespräch und informiert die Angehörigen, was jetzt am besten für alle wäre.

Ich weiß nicht, wie wahrscheinlich es ist, dass man sich wirklich Hilfe holt. Ich weiß nur bei mir, dass ich 2 Optionen hatte. Meinen Mann zu rufen, oder ihn mich Stunden später tot finden zu lassen. Also hab ich ihn gerufen.

JLulexy


@ chi

Das hört sich echt nach einer sehr guten Klinik an!

Ich habe schon über 50 Klinikaufenthalte hinter mir und könnte seitenweise Erfahrungsberichte schreiben. Positive wie negative.

fHroeRsTch0chxen97


@ chi,

ganz lieben Dank für Deinen ausführlichen Bericht!! @:) Ich hoffe es hat Dir geholfen :)*

Ich hab bis jetzt ja eher so "Horror-Storys" zu hören bekommen... chis Bericht hat mich jetzt etwas beruhigt, aber der Zweifel bleibt natürlich erstmal. Ich werde mich heute Abend/morgen mal genauer erkundigen, wie das hier ablaufen würde, welche Anlaufstellen es gibt etc.

??Hoffe ich zumindest, denn die Seite in mir, die plant, ist damit gar nicht einverstanden... warum sollte ich es denn verdient haben, Hilfe zu bekommen und zu leben? ??

Ich danke euch auf jeden Fall allen für eure Antworten! @:)

cxhi


Ja, diese Horrorstories kannte ich auch. Und war echt mächtig überrascht. Ich hab da (war ja noch völlig fertig) unter Tränen gefragt, ob man mir mein Handy wegnehmen wird. Da war der Stationsleiter ganz schockiert und sagte "nein, natürlich nicht". Im Endeffekt hatte ich dann auch mein Laptop da und meine Funkkopfhörer, mein gesamtes Häkelzeugs und was zum rumbasteln und Rätselhefte - es gab da auf dem Gelände auch einen Shop. UND man sollte sogar auf dem Gelände spazieren gehen und sich umgucken. Also nichts von wegen eingesperrt und mit Medikamenten vollgepumpt, ganz im Gegenteil.

Im übrigen - aber das schreibe ich dir nur einmal, weil ich ja selbst weiß, wie sinnlos es ist - Hilfe verdient man sich nicht. Man holt sie und man bekommt sie. Niemand muss sie sich verdienen. :)*

J2ulexy


Bei uns in der Klinik darf man, wenn man freien Ausgang hat, auch außerhalb des Geländes rumlaufen oder über Nacht mal nach Hause gehen (Belastungserprobung).

Handy wurde mir nur auf einigen Geschlossenen weggenommen. Auf der einen durfte ich gar nix haben, nicht mal meinen iPod.

v>am7p2x8


Meine Erfahrungen...

Es ist ja auch ganz unterschiedlich in welche Klinik man kommt. Es gibt Krisenstationen die offen geführt werden, da darf man auch alles Mögliche behalten und hat natürlich auch Ausgang, wenn es einen soweit gut geht. Es gibt aber eben auch die geschlossenen Kliniken/Stationen da darf man natürlich nicht raus und wird natürlich auch Medikamentös "besser" eingestellt.

Ich hab eigentlich nur schlechte Erfahrungen gemacht was geschlossene Abteilungen angeht. Die Klinik in der ich auch war, hat auch einen sehr schlechten Ruf, bzw. die Aufnahmestation. Die anderen Stationen dort, waren schon besser, gerade die Borderlienstation. Aber die geschlossenen konnte man vergessen. Zum einen hat man nur ein einziges Gespräch und das ist das kurze Aufnahmegespräch, ansonsten wird man sich meistens selbst überlassen. Therapien hat man so gut wie gar nicht, ab und zu mal Ergotherapie und Bewegungstherapie aber auch nur wenn man Ausgang hatte. Für die wo auf Station bleiben mussten, gab es auch ab und zu auf Station für eine Stunde Ergotherapie. Aber kaum Materialien, nur ein paar Stifte zum Malen.

Beruhigungsmedikamente sind dort Standard. Tavor, Haldol ist immer dabei. Yeh! %-| (Sorry für mein Sarkasmus). Wenn man die nicht nehmen mag, wird man eben fixiert und man bekommt es gespritzt. Wenn man sich auch gegen die Fixierung wehrt, kommen eben in Sekundenschnelle mehrere weiße Männer(die gibt es tatsächlich) und "helfen" mit. Ich hab eine Fixierung Gott sei Dank nicht am lebendigen Leibe erlebt(mir wurde es nur angedroht), aber hab es schon oft miterlebt und mit ansehen müssen. Wundert mich sehr, dass ich da verschont blieb, da ich auch nicht gerade einfach war. Aber ich bin natürlich froh! Vielleicht lag es daran, das immer brav Medikamente genommen hatte und auch kein Suizidversuch dort unternommen hatte. Wenn ich starke Suizidgedanken hatte, hab ich einfach nichts gesagt. Hatte einfach so getan als ginge es mir halbwegs gut, nur um da so schnell wie möglich raus zu kommen. Dachte mir einfach, draußen klappt es sowieso besser als drinnen. Ja ich weiß ist nicht gerade super meine Gedanken, aber war ebenso.

Diesen Trick haben die aber beim letzten Aufenthalt durchschaut und mich fast 20 Wochen dort behalten, bis ich ins betreute Wohnen kam. Es wurde mit Richter usw. gedroht. Daher blieb ich lieber freiwillig als noch länger dort zu verweilen. Also die Umstände dort waren schlimm, Pfleger die total überfordert waren. Patienten die total in ihrer eigenen Welt lebten. Es gab auch solche Patienten die fremdgefährlich waren, hatte auch schon eine unschöne Situation dort erleben müssen und es gibt Patienten die einfach unglaublich nervig sind.

Was ich am schlimmsten fand, waren die Fensterlosen Zimmer. Und da hat man gegen die Türe hämmern können wie man wollte, da kamen erst gefühlte Stunden später Pfleger, um einen aufs Klo zu lassen. Und die kamen auch nur, weil ein anderer Mitpatient Bescheid gegeben hatte, sonst hätte ich dort vermutlich noch in die Hosen gemacht. Es gab da zwar Kamera im Zimmer, hat aber anscheinend keinen interessiert. Hätte mir auch da drinnen was antun können, wäre denen gar nicht aufgefallen. Wobei die ja wirklich alles weggenommen hatten, selbst mein Handy. Was ich immer behalten durfte.

Ansonsten gibt es dort noch ein Wachbereich, das ist ein Zimmer, in dem mehrere Betten drin stehen und eine Glaswand, dazwischen ist ein Pflegezimmer. So können die immer ins Zimmer schauen. Dann gibt es auch noch Mehrbettzimmer mit Kamera. Und Isolierzimmer. Aber in jeder Klinik ist das verschieden. Also es gibt zwar in den meisten Kliniken keine Zwangsjacken mehr, aber Fixierung ist immer noch Standard. Es gibt sicherlich gute geschlossene Kliniken, aber auch viele schlimme. Und wenn es noch einen Oberarzt gibt, der gerne seine Macht ausspielt, dann haste gleich verloren.

Mich bringen keine 10 Pferde mehr in eine geschlossene Klinik. Nie wieder. Auch wenn ich nicht mehr in München lebe, aber hier wo ich jetzt wohne ist es auch nicht besser. Außerdem hab ich lange gebraucht bis ich die ganzen Medikamente abgesetzt habe und nehme nur noch ein Medikament und Notfallmedikamente. Ich möchte nicht wieder mehr Tabletten schlucken und würde mich da auch wehren, sollten die mit Tavor und Co. ankommen. Ich werde ganz sicher nicht mehr brav Tabletten schlucken. Hab mich schon bei meiner Psychiaterin durchgesetzt. Daher geh ich auch nicht mehr freiwillig in die geschlossene, egal wie es mir geht. Mach den Zirkus nicht mehr mit. :(v

Jbul7ey


Ich gehe auch freiwillig nicht mehr in die Geschlossene. Ok ich war neulich erst auf einer geschlossenen Akutstation, aber ich hatte freien Ausgang, d. h. ich durfte raus wann immer ich wollte. Sonst wäre ich nicht geblieben wenn ich keinen Ausgang bekommen hätte.

CHhxe


Ich denke, man sollte die Geschlossenen nicht per se verteufeln. Auch wenn das Eure realen Erfahrungen sind. Für manche, in bestimmten Situationen, ist die Geschlossene die Rettung bzw. der Start in eine bessere Zukunft.

Aber das wißt Ihr ja auch ;-)

J@ulexy


Ja Che, das weiß ich. Meine 1,5 Jahre geschlossene Unterbringung haben mir das Leben gerettet.

Cyhe


:)_

f+roesCchNchexn97


@ Vamp,

danke auch für Deinen Bericht!

Ich hab heute tatsächlich mal geguckt nach sozialpsychiatrischen Dienst und so, aber ich blick ehrlich gesagt noch nicht ganz durch mit den Zuständigkeitsbereichen etc. (Ich wohne in einem kleinen Kaff am A**** der Welt mit gefühlt mehr Kühen als Einwohnern, und eigentlich weiß niemand so genau wozu dieses Kaff hier gehört).

Und ganz ehrlich: Ich möchte gar nicht eingewiesen werden. Ich hab da tierisch Panik vor, eben weil ich gar nichts darüber weiß. Chis Bericht war ja sehr positiv, aber das war ehrlich gesagt auch der erste und einzige dieser Art, den ich je gehört habe! Vielleicht hatte sie ja einfcah tierisches Glück, in einer guten Klinik zu landen @:)

Ich hab auch ehrlich gesagt gar keine Ahnung, wie das mit meinem Studium laufen würde, ob ich das Semester angerechnet bekommen würde oder nicht. Letzteres wäre ziemlich schlimm für mich, was hab ich denn dann in dem ganzen Jahr nach meinem letzten Schultag erreicht? Nichts! (Gut, wenn ich mir was antun würde, würde ich gar nichts erreichen können, aber das ist was anderes in meinem Kopf)

Und was mir einfach noch Sorgen bereitet, ist, wie das mit Essen und Sport läuft in solchen Einrichtungen. ???

Eben, weil ich auf keinen Fall eingewiesen werden möchte, hab ich auch total Panik davor, in solche Beratungsstellen o. ä. zu gehen und zuzugeben, was ich wirklich denke, weil ich Angst hab, dass die da sofort kurzen Prozess machen. Kann da jemand was zu sagen, wie schnell man bei Suizidgedanken zwangseingewiesen wird?

J]ulexy


Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit Suizidgedanken nicht zwangseingewiesen wird, solange man keine Handlungsimpulse hat.

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