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Angst als ständiger Begleiter

SUingfulaxna hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr Lieben,

ich habe ein Thema was mich ganz arg beschäftigt.

Es fing vor ca. einem Jahr an. Ich hatte ständig Herzstolpern, sehr stark sogar.

3 Monate später kam Schwindel dazu. Ein ständiger Begleiter seither.

Ich war dann beim Arzt. 3 EKGs, 2 Langzeit-EKGs, 1 Blutdruck-EKG, 2 Blutabnahmen, 1 Herzultraschall und 1 Belastungs-EKG.

Alles war super in Ordnung, kein Grund zur Sorge. Bei einem EKG keine ES bei dem anderen 35 ES, völlig harmlos.

Tja, der Schwindel aber bleibt und irgendwann kam dann das Gefühl dazu, dass was schlimmes mit mir ist.

Dieses Gefühl hat sich aufgebaut wie bei einer Panikattacke, ist aber keine. Es kam immer ganz tief aus der Magengegend und hat mich total

überrannt. Dieses Gefühl war zum Weglaufen. Wie eine Vorahnung das ich bald sterben werde...

Momentan gehts mir wieder besser. Dieses schreckliche Gefühl hat sich etwas gelegt.

Der GEdanke aber, dass ich bald sterbe oder sterben könnte, der ist geblieben und mit ihm die Angst.

Jetzt denke ich ständig an Schlaganfall und vor allem an ein Aneurysma.

Ich bin mittlerweile soweit, dass ich sogar eine Krebskrankheit vorziehen würde, dann wüsste ich wenigstens was ich habe.

Aber die Ungewissheit, einen Schlaganfall zu erleiden oder durch ein Aneurysma plötzlich umzukippen, macht mich verrückt.

Kurz zu mir und auch der Grund wahrscheinlich, warum es mir so geht:

Ich hatte eine sehr schlimme und angstvolle Kindheit (auch Missbrauch). Mein Onkel ist mit 40 an einem Gehirntumor gestorben, mein Opa mit 83 an Darmkrebs. Ein Bekannter der Familie hatte ein Gehirnaneurysma und derzeit der Opa meines Mannes immer wieder Schlaganfälle.

Ich habe vieles verarbeitet und habe selbst eine kleine Familie stand bisher mit beiden Beinen fest im Leben. Nach einem langen Leidensweg, muss ich dazu sagen. Der Grund, wahrscheinlich warum dass jetzt alles hervor kommt, ist mein Sohn.

Seid Geburt hatte ich immer wieder Angst, dass ihm was passieren konnte. Bei jedem Fieber stand ich unter Anspannung. Jeder Husten wurde zum Keuchhusten. Und auf einmal schlug es auf mich um, weil ich mir sagte, mein Sohn ist gesund, steckt das alles weg, ich habe Vertrauen.

Und nun denke ich nur noch.. was wenn ich sterbe?

Dann wird er ständig nach mir fragen und weinen und ich kann ihm nicht helfen.

Das macht mich fertig.

Wir haben eine sehr innige und enge Bindung und ich weiß, dass es ihm sein Herz brechen würde...

Wisst ihr.. als ich allein war, kam ich auch mit dem Gedanken klar, sterben zu müssen.. auch wenn bald.

Aber jetzt, wo ich weiß, dass es ihn noch gibt, geht es mir voll an die Substanz.

Ich habe keine Angst zu sterben, ich habe Angst von ihm zu gehen..

Wisst ihr was ich meine?

Und jetzt kann ich es nicht mehr unterscheiden, ob ich mich total verrannt habe

oder wirklich Vorahnungen, dass bald was passiert.

Huhn oder Ei? Gedanke oder Gefühl? Ich weiß nicht mehr welchen Ursprung alles hat..

Vielleicht mag mir Jemand schreiben, vielleicht kennt das Jemand?

Ich freue mich über jeden Beitrag! @:)

Ps. mache eine Verhaltenstherapie

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