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Was habe ich an mir, dass mich immer fremde Leute ansprechen?

F0ix un}d Fxoxie hat die Diskussion gestartet


Heute war es mal wieder soweit: Ich war im Kiosk. Es standen noch 4 - 5 andere Leute an, kommt ein Mann rein u. fragt mich, wo den GLS ist. Okay, ist ja erst mal nichts besonderes. Ich kannte ihn schon vom Sehen u. wusste da schon, ohne, dass ich mit ihm gesprochen habe, dass er Alkoholiker ist. Manchen Leuten sieht man das ja schon am Gesicht an. Er stank auch 3 Meilen gegen den Wind nach Fusel und ungewaschen. :-X %:| Gut, ich dachte, damit hätte es sich erledigt. Doch dann kam er wieder an u. meinte, er hätte mich schon paar mal auf der und der Straße gesehen. Dann holte er ein Bild aus seiner Brieftasche von im vor einem Auto u. meinte, er wäre ja immer sonst Auto gefahren. Aber den Führerschein hätten sie ihn abgenommen. Da wollte ich schon sagen: "Ja, das rieche ich!" Er meinte dann noch, dass das ein schönes Autochen war. Gott sei Dank holte der Verkäufer dann sein Paket u. ich habe mich dann schnell dünne gemacht. Ich wette, wenn der mich jetzt mal wiedersieht, wird er mich wie einen alten Freund begrüßen... Habe schon überlegt, die Straße, in der er wohnt, gar nicht mehr lang zu gehen. Aber das wäre ja Blödsinn. So geht es mir ständig: Im Bus oder der Tram kann alles frei sein, wo setzen sich die älteren Leutchen hin? Zu mir! Und dann wird mir die halbe Lebensgeschichte erzählt. Ich höre dann immer zu und sage ab u. an was, bin dann aber immer ganz froh, wenn ich aussteigen kann. Der stadtbekannte Alkoholiker (mittlerweile aber verstorben) quatschte mich auch immer ewig voll, wenn er mich sah. Mir war das dann immer peinlich, wenn mich Bekannte mal mit ihm gesehen haben. So was passiert mir ständig. Immer schütten irgendwelche Leute ihr Herz bei mir aus. Vllt. hängt es damit zusammen, weil meine Mutter, seitdem ich denken kann, auch ihren ganzen Ballast bei mir ablädt? Wenn ich selbst mal was habe, interessiert sie es aber nicht oder sie will es nicht wahrhaben. Bei ihr kann ich mich auch nur aus der Affäre ziehen, wenn ich nicht ans Telefon gehe, weil sie sonst stundenlang auf mich einredet. Da interessiert auch nicht, wenn ich sage, dass ich jetzt keine Zeit habe oder mal auf die Toi muss.

Sogar der Hund, der vor mir mit seinem Frauchen stand, drehte sich um, wedelte mit dem Schwanz u. wollte mich anspringen. ;-D Gut, der Hund war süß u. das fand ich ja auch noch ganz süß. Aber vor Hunden habe ich immer ein bisschen Angst, weil ich nicht weiß, was sie im Schilde führen. Ich mag Hunde, aber in mir bricht schon mal die helle Panik aus, wenn sie so auf mich zugestürmt kommen (unangeleint). Apropos Hunde: Da gibt es auch immer ein paar Exemplare, die immer direkt auf mich zurennen. ;-D Aber das ist nicht bei allen so. Was habe ich an mir, dass ich immer von aller Welt angequatscht werde? Geht' s jemanden genauso?

Antworten
F(ix =und rFoxixe


denn, ihm Wahrscheinlich sind noch mehr Rechtschreibfehler drin... :=o

I(wil@lalwaysBlovKexyou


Ja, ich kenne das, mir geht es genau so. Ich glaube, das hat viel mit Körpersprache zu tun. Mein Partner sagt immer, ich wirke, ohne dass ich ein Wort sage, wie der offenste und freundlichste Mensch weit und breit. Er hingegen wird nie angesprochen, hat irgendwie eine "abweisende" bis-hier-hin-und-nicht-weiter Körperhaltung und Ausstrahlung, ohne unfreundlich dadurch zu wirken. Aber seine Grenzen werden gewahrt. Meine nicht. Mein Gesichtsausdruck und meine Haltung wirken irgendwie einladend. Und selbst wenn mich jemand nervt und ich glaube, das auch zum Ausdruck zu bringen, indem ich sage, ich hätte jetzt keine Zeit o.ä., wirke ich dabei, das haben mir nun schon viele bestätigt, einfach zu freundlich, zu lieb, zu nett. Ich habe offenbar Schwierigkeiten, mich abzugrenzen, dabei will ich auch oft meine Ruhe. Ich strahle es aber offenbar nicht deutlich genug aus.

Und ja, mit meiner Mutter verhält es sich genau so. Sie ruft mich regelmäßig an, um mir ihr Leid zu klagen. Selbst wenn ich dann sage "Ich habe jetzt wirklich keine Zeit" oder "Mir geht's selbst nicht gut, ich kann jetzt nicht länger telefonieren", interessiert sie das nicht. Sie redet einfach weiter und ich, tja, ich lege dann blöderweise auch nicht einfach auf, sondern lasse sie machen. Obwohl mir das alles bewusst ist und mir schon viele gesagt haben, dass ich einfach mal auf den Tisch hauen müsste, kriege ich es nicht gebacken. Und deshalb wird mir nachher in der Bahn auch wieder irgendeine Omi erzählen, warum sie am Montag zum Doktor muss und wieso der Jens keine Arbeit findet und dass ihr Hund gestern Abend die Wohnung vollgekotzt hat, weil sie ihm zuviel Schokolade gegeben hat und dass sie ja mal wieder einen Apfelkuchen backen könnte, wenn es heutzutage noch irgendwo Äpfel zu kaufen gäbe, die nach Äpfeln schmecken, aber dass es vielleicht auch besser so ist, weil sie davon sowieso Sodbrennen bekommt, während ich freundlich lächelnd daneben sitze, nicke, nonverbal blöderweise Interesse ausstrahle, dabei aber einfach nur Kopfschmerzen habe und mir denke, wie gerne ich einfach mal meine Ruhe hätte.

Ich bring's aber einfach nie über's Herz...

XzeenXobeine


Da interessiert auch nicht, wenn ich sage, dass ich jetzt keine Zeit habe oder mal auf die Toi muss.

Nochmal kurz sagen dass Du grad nicht kannst, sorry und auflegen. Sonst wirst Du der Geschichte nie Herr. Für Deine Mutter ist es ja pure Gewohnheit alles bei Dir abzuladen und da sie sich bestimmt nicht mehr ändert, musst das halt Du tun.

Was habe ich an mir, dass ich immer von aller Welt angequatscht werde? Geht' s jemanden genauso?

Naja, nicht von aller Welt, aber oft. Ja.

Aber ich schaffs mittlerweile auch, mein "unnahbar"Gesicht aufzusetzen und dann gehts ganz gut ;-D

Wahrscheinlich schaust Du die Leute alle sehr offen an, was ja eigentlich ein schöner Charakterzug ist, aber manche misinterpretieren das wohl als Signal für 'quatsch mich an'.

Und Tiere, ja die kommen auch gern zu mir und ich freu mich drüber, nimms doch auch einfach als Zeichen dafür dass sie fühlen, da steht ein guter Mensch vor ihnen. Außer sie wollen Streit, aber auch das kann man ihnen ja abgwöhnen.

b{ell3agia


Wenn es dich stört, dann arbeite daran dich abzugrenzen und lerne nein zu sagen.

Meine Schwiegermutter kommt heute noch ständig zu spät, weil jemand anrief, der nicht aufhörte zu reden oder sie im Treppenhaus angesprochen hat und sie nicht weg kam.

Ich hab inzwischen gelernt sehr deutlich zu sagen, dass ich keine Zeit habe und dann tatsächlich einfach zu gehen.

Fremde Menschen, die ihre Probleme auf mir abladen bekommen (wenn ich nicht zuhören möchte) einsilbige kurze Antworten und deutliche Körpersprache. In ein Buch schauen, mich deutlich wegdrehen, Arme verschränken, wenn nötig unnahbar gucken.

Das wirkt :-)

FKix und |Foxixe


@ Iwillalwaysloveyou:

Du könntest meine Schwester sein, anders könnte ich es auch nicht beschreiben. Ich bin auch immer zu freundlich und zu lieb und kann mich schwer durchsetzen oder abgrenzen, so war ich schon immer. Manchmal ärgert mich das ganz schön, weil man da auch gerne mal ausgenutzt wird. Versuche auch, daran zu arbeiten, aber das ist nicht immer so einfach.

Mein Mann ist übrigens genau wie deiner u. wenn ihn doch mal jemand anspricht u. er gerade keine Lust/Zeit o. ä. dazu hat, schafft er das auch immer, dem jenigen das gut zu verstehen zu geben. Wenn ich mit ihm einkaufen gehe u. wir treffen unterwegs jemanden, ist der Einkauf schneller erledigt, als wenn ich alleine gehe. ;-D

@ Xenobine:

Nochmal kurz sagen dass Du grad nicht kannst, sorry und auflegen.

Das schaffe ich eben in den meisten Fällen nicht. Außer heute, da war ich aber auch gerade im Keller, als mein Handy klingelte u. wollte gleich einkaufen u. sie schrie schon wieder so ins Telefon. Und alles wieder das gleiche, dass wir gestern erst durchdiskutiert haben u. ja bei ihr sowieso ständig Thema ist. Da habe ich dann gesagt, dass ich gerade draußen bin und einkaufen will. Musste ich aber auch wieder mehrmals sagen. Habe dann aber schnell Tschüß gesagt, sonst hätte sie mich den ganzen Einkauf über wahrscheinlich vollgelabert u. ich hätte mich gar nicht konzentrieren können. Wenn ich zu Hause bin, sag ich ihr x-Mal, dass ich keine Zeit habe o. ä., das interessiert sie nicht, sie labert dann einfach weiter. Wenn ich einfach auflegen würde, würde sie danach wahrscheinlich noch x-Mal anrufen. Mittlerweile gehe ich ja oft schon nicht mehr ran, weil ich mir nicht jeden Tag das gleiche anhören will und kann.

Und Tiere, ja die kommen auch gern zu mir und ich freu mich drüber, nimms doch auch einfach als Zeichen dafür dass sie fühlen, da steht ein guter Mensch vor ihnen. Außer sie wollen Streit, aber auch das kann man ihnen ja abgwöhnen.

Ja, ich freue mich auch darüber, ich mag Tiere ja auch sehr. Nur vor Hunden habe ich immer bisschen Muffensausen, wenn sie gar so stürmisch sind und wenn sie dann noch bellen, stehen mir dann manchmal schon die Haare zu Berge. Mich hat aber noch nie ein Hund gebissen, keine Ahnung, wieso ich da immer gleich Schiss kriege. ":/ Bei Katzen muss ich ja immer sehr aufpassen, vor allen Dingen, wenn sie kleiner sind. Die kommen einem ja dann in der Regel immer hinterher... ;-D :=o

A8BD)I76


Geht mir auch oft so. Ich werde auch oft von fremden Leuten zugequatscht. %-| Meistens nervt mich das, aber manchmal entstehen ja dann doch ganz nette Gespräche.

Heute erst beim Einkaufen, hat mir ein Opi an der Kasse (die Schlange war recht lang) seine halbe Lebensgeschichte erzählt. Erst dachte ich, der wäre vielleicht einsam und braucht einfach mal jemandem zum reden. Aber er hat mir dann von seiner Frau, seinen 3 Kindern und 7 Enkeln erzählt. Na also einsam war der dann wohl eher nicht. ;-D

Ich selbst fühle mich eigentlich immer so "abweisend" (innerlich), aber äußerlich strahle ich wohl was anderes aus. ???

Mit Hunden geht's mir übrigens ähnlich. Schon als Kind kamen immer alle Hunde schwanzwedelnd auf mich zu und wollten gestreichelt werden. Und das ist heute noch so. Aber darüber freue ich mich. x:)

d9anlae87


Warum schaffst du das nicht? Also auflegen? Glaubst du das du dann einen Fehler machst, unhöfflich bist, ihr etwas schuldest?

F)ix unnd Foxixe


@ Danae:

Warum schaffst du das nicht? Also auflegen? Glaubst du das du dann einen Fehler machst, unhöfflich bist, ihr etwas schuldest?

Meine Mutter ist leider sehr schwierig und sehr dominant. Ich habe bei ihr mein ganzes Leben lang noch nie was richtig gemacht u. ständig bin ich an allem Schuld. Vor zwei Jahren war das so schlimm (sie war gestürzt und hatte sich den Lendenwirbel gebrochen u. ich habe wirklich alles erdenklich mögliche für sie gemacht u. am Ende war wieder alles falsch), dass ich nervlich total fertig war u. dann wieder eine Therapie angefangen habe. Seitdem mein Vater letztes Jahr gestorben ist, ist alles nochmal um einiges schlimmer geworden, denn jetzt hat sie keinen mehr, den sie vollhexen kann. Aus der Familie will keiner mehr so richtig was mit ihr zu tun haben und Bekannten-/Freundeskreis hat sie keinen außer ihrer christlichen Gemeinde. Aber da kommt auch kaum mal jemand, denn sie haben natürlich auch bemerkt, dass sie sich nochmal um einiges ins Negative geändert hat. Also bekomme sowieso immer ich alles ab. Mittlerweile traue ich mich ja auch schon mal, meine Meinung zu sagen. Früher habe ich mich das nie getraut, weil sie dann immer gleich heult. Im Prinzip ist es aber sinnlos, da sie es nicht versteht u. ich sowieso grundsätzlich Unrecht habe. :-X Manchmal geht' s mir danach noch mieser. Ich weiß, dass sie sich nicht mehr ändern wird mit ihren 85 Jahren. Aber immer schaffe ich es halt nicht, alles an mir abprallen zu lassen. Es ist eben das Blöde, dass sie mir immer wieder auch Leid tut. Ich habe den Kontakt schon eingeschränkt u. gehe auch höchstens 2 x in der Woche zu ihr. Dann ruft sie mich aber trotzdem noch jeden Tag an, oft auch mehrmals, selbst an Tagen, an denen ich bei ihr war. Ich gehe dann oft schon gar nicht mehr ran u. sie redet dann total aggressiv mit dem AB... ;-D :=o Habe ihr auch schon mehrmals gesagt, dass wir nicht jeden Tag telefonieren müssen, wenn ich schon 2 x in der Woche komme, reicht es, wenn wir 2 - 3 x in der Woche telefonieren. Dann klappt es vllt. mal 1 - 2 Tage und dann ist alles wieder beim Alten. Ich handhabe es weiterhin so, dass ich oft nicht rangehe, wenn sie anruft. Mir wird dann aber vorgehalten, dass sie mich ja nicht anrufen darf u. ich nicht mir ihr reden will. :-o Dabei ist sie es, die am Telefon nur auf mich einredet u. wenn ich zu ihr gehe, genauso. Aber wenn man das sagt, stimmt alles nicht. Sie ist nicht dement und nicht bettlägerig, kann auch noch ohne Stock laufen, nimmt ab und an nur den Rollator, wenn sie einkaufen geht (schwere Sachen kaufe ich ja ohnehin für sie). Natürlich geht das alles ein bisschen langsamer, aber sie kommt noch überall hin. Klar, wird sie vergesslicher, aber das ist eher Altersvergesslichkeit. Man muss aufpassen, was man zu ihr sagt, denn einige Dinge merkt sie sich nur zu gut.

Da sie weder betreutes Wohnen noch Heim noch Pflegedienst oder wenigstens Hausnotruf will, bin ich auch für alles verantwortlich. Sie kann viele Dinge einfach nicht alleine. Das geht bei Kühlschrank abtauen u. Wäsche waschen (mein Vater hatte kurz vor seinem Tod noch eine neue Waschmaschine gekauft u. damit kommt sie nicht zurecht) über Geschäftspost, Bank, etc. (letzteres kann ich aber verstehen, das ist für alte Leute ja auch nicht so einfach) Das Blöde ist, sie hat von den Dingen keine Ahnung (hat alles mein Vater gemacht), aber sie glaubt mir viele Dinge einfach nicht, wenn ich sie ihr sage u. macht dann ganz großes Theater. Wenn es ihr dann aber Bekannte so sagen, dann haben die natürlich Recht. Oder wenn wir was nicht gemacht haben, weil sie es partout nicht wollte, fragt sie mich, warum wir es nicht so gemacht haben... %:| Sie ist einfach nie mit was zufrieden. Am liebsten hätte sie, dass ich zu ihr ziehe, aber das werde ich auf gar keinen Fall tun! :|N Ich habe auch noch eine eigene Familie und ein eigenes Leben.

Meine Therapeutin meinte ja, ich solle den Sozialpsychiatrischen Dienst einschalten. Aber das kann ich irgendwie nicht. Erst mal lässt sie sowieso keinen rein u. dann ist das Problem ja damit nicht gelöst, denn dann macht sie mir erst richtig die Hölle heiß u. dafür habe ich einfach keine Nerven u. Kraft. Aus manchen Dingen ziehe ich mich jetzt einfach auch raus. Sie versteht es nicht, aber muss sie ja auch nicht. Ich muss ja sehen, wie es mir damit geht. Heute habe ich sie auch nicht mehr angerufen, obwohl wir nur zwei Minuten (wenn ich es nicht geschafft hätte, sie abzuwürgen, wäre das wieder in stundenlanges Gelaber ausgeartet) am Handy telefoniert hatten. Aber mir hat' s heute einfach wieder mal gereicht. Wir haben erst gestern bei ihr zu Hause über dieses Thema diskutiert u. sie kann einfach nicht damit aufhören, da sie wieder sehr unzufrieden ist u. sich ungerecht behandelt fühlt. (Lieblingthema: Arzt war böse... Aber das ist jeder, der nicht nach ihrer Pfeife tanzt)

Ich denke, bei Fremden ist es bei mir auch einfach so, dass meiner Mutter immer wichtig war, was die Anderen von ihr denken. Und das habe ich wahrscheinlich so übernommen, dass ich mich da nicht so gut mit einer Ausrede rausziehen kann. Immer hieß es: "Sei nett, sei freundlich." Ja, das kann man ja auch sein, aber dann kann man auch mal ganz bestimmt was sagen, ohne, dass man jemanden damit beleidigt. Aber ich bin da immer so ein gutmütiges Schaf.

Jetzt habe ich viel mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte.

d^anaex87


Hoffst du noch darauf das sie dir irgendwann mal sagt:"Das war gut."? Klingt ein wenig so.

Da sie weder betreutes Wohnen noch Heim noch Pflegedienst oder wenigstens Hausnotruf will, bin ich auch für alles verantwortlich.

Oh nein, bist du nicht. Sie entscheidet das sie diese Hilfe nicht will, du entscheidest das du diese Hilfen ersetzt.

Ich hab den Eindruck, bei dem was du schreibst, das du den Wert anderer Menschen höher ansetzt als deinen Eigenen. Du gestehst dir selbt nicht das Recht zu zusagen:"In Ordnung, schön, aber ich möchte diese Aufgabe nicht übernehmen."

In Bezug auf deine Ma hält es vielleicht auch eine Verbindung und es scheint eine komisch ambivalente Situation zu sein. Einerseits traust du ihr vieles (vermutlich zu recht) nicht zu und bemutterst sie da, wünscht dir aber die Anerkennung von einer Mutter für ihr Kind. Ich glaube das klappt so nicht und diese indifferente Haltung lädt die Leute dazu ein nur das wahrzunehmen was ihnen in den Kram passt.

Deine Ma steht vor Problemen, sie ist geistig fit und kann das selbst entscheiden. Ob du als Option zur Problemösung zur Verfügung stehst ist deine Entscheidung. Entscheidet sie sich am Ende niemanden zur Hilfe zu rufen dann muss sie auch die Konsequenzen tragen.

F*ix unYd Fxoxie


Hoffst du noch darauf das sie dir irgendwann mal sagt:"Das war gut."? Klingt ein wenig so.

Im Innersten weiß ich, dass sie sich nicht mehr ändert. Und ich hoffe auch nicht mehr darauf, dass sie sagt, dass was gut war. Mir würde es schon reichen, wenn sie einfach weniger rumgiftet. Ich ärgere mich trotzdem immer wieder darüber, dass sie grundsätzlich immer das Gegenteil sagt. Hört sich widersprüchlich an, ich weiß. Man könnte es ungefähr so sagen, dass er Kopf weiß, dass sich nichts ändern wird, aber das Herz hat das immer noch nicht richtig begriffen.

Oh nein, bist du nicht. Sie entscheidet das sie diese Hilfe nicht will, du entscheidest das du diese Hilfen ersetzt.

Ja, da hast du schon Recht. Nur kommt mir da mein Gewissen und die Schuldgefühle, die ich haben würde, wenn dann was passiert, in die Quere. Ich weiß, dass es vermutlich besser wäre, den Kontakt abzubrechen, aber ich habe meinem Vater auf dem Sterbebett auf seine Bitte hin versprochen, mich um sie zu kümmern. Ich habe ihm aber gesagt, dass er weiß, dass das nicht einfach ist. Nur fühle ich mich da auch irgendwie verpflichtet.

Mein Mann sagt immer, dass es eine Hassliebe zwischen uns ist. Aber das kann ich gar nicht so genau sagen. Ich weiß noch nicht mal, ob ich überhaupt für jemanden Hass empfinden könnte. Und Liebe? Da bin ich mir auch nicht so sicher, vllt. eher emotionale Abhängigkeit. ":/

Ich hab den Eindruck, bei dem was du schreibst, das du den Wert anderer Menschen höher ansetzt als deinen Eigenen. Du gestehst dir selbt nicht das Recht zu zusagen:"In Ordnung, schön, aber ich möchte diese Aufgabe nicht übernehmen."

Ja, da könnte was dran sein. Ich bin jahrelang von meinen Eltern (vor allen Dingen von meiner Mutter) unter Leistungsdruck gesetzt worden u. habe dann oft kläglich versagt. Bei meiner Mutter hatte ich immer das Gefühl, dass ich nur durch gute Leistung ihre Liebe bekommen konnte. War die Leistung schlecht, wurde ich geohrfeigt und angebrüllt. Mein Vater war leider als Krankenpfleger sehr oft nicht da, wenn er es mitbekommen hat, hat er mich aber immer beschützt. So richtig klar geworden ist es mir aber erst sehr viel später. Meine erste Therapie habe ich (da traten das erste Mal ganz krasse Angst- u. Panikattacken auf, da befand ich mich mitten in einer Umschulung. Die Symptome waren mir nicht fremd, hatte ich in abgeschwächter Form schon seit meiner Kindheit, aber da ging dann nichts mehr) ca. 2002/03 gemacht, aber es hat dann immer noch eine Zeit gedauert, ehe mir das richtig bewusst wurde. Ich definiere mich auch heute noch sehr viel über Leistung u. bin perfektionistisch veranlagt. Seit einigen Jahren bin ich nun schon arbeitslos u. das hat mir lange das Gefühl und die Bestätigung gegeben, deshalb ein Versager zu sein. Ist tlwse. immer noch so, bessert sich aber so langsam. Ich stehe mir damit, was ich von mir verlange, oft selbst im Weg. Und wenn ich mich dann mit anderen vergleiche, die viel mehr erreicht haben - klar, stehe ich dann nicht gut da.

Meine Thera ist auch immer der Meinung, dass ich mir viel zu viel Gedanken mache, was die Anderen von mir denken.

Mein Mann hat auch schon öfter zu mir gesagt, dass ich immer die gleiche Laune habe. Ich mag keinen Streit, bin sehr harmoniebedürftig u. hatte schon immer Schwierigkeiten, meine Meinung zu sagen u. wenn ich es doch mal getan habe, dann unheimliches Herzrasen und Stotterei. Meist bin ich fröhlich und freundlich u. war lange Zeit darauf bedacht, dass niemand merkt, wie es mir geht. Seit einiger Zeit sage ich jetzt aber ganz ehrlich, wie es mir geht, wie meine Mutter mit mir umspringt (was ich vorher auch niemanden erzählen konnte) u. dass ich psychisch schon weit unten war. Und mir ist es zumindest da mittlerweile egal, was die Leute von mir denken. Trotzdem trage ich wohl oft eine Maske mit mir rum und mache immer ein freundliches Gesicht. Das lädt dann wahrscheinlich auch die Leute ein, ihr Herz bei mir auszuschütten.

Ich habe immer noch Schwierigkeiten, mal richtig aus mir raus zu gehen. Aber bei meiner Mutter bin ich seit über 1 Jahr schon öfter explodiert u. es hat ordentlich gekracht. Das kannte ich von mir vorher gar nicht. Meine Mutter meinte dann auch, dass sie nie von mir gedacht hätte, dass ich SO bin. Ja, weil sie mich ja auch immer als Allesschluckende und Liebe gekannt hat.

Einerseits traust du ihr vieles (vermutlich zu recht) nicht zu und bemutterst sie da,

Da hat sich schon ein bisschen was getan. Ich mache nicht mehr alles für sie. Sie wäscht ihre Kleidung mit der Hand. Wenn sie sich dann bei mir beschwert, dass ihr davon alles wehtat, sage ich, dass sie eine Waschmaschine hat. Da kommt dann die Ausrede, dass sie dazu ja erst in den Keller muss u. dann wg. 1 - 2 Teilen waschen will sie nicht. Ich habe ihr schon mehrmals gezeigt, wie die Waschmaschine funktioniert und sie würde das sicher auch schaffen. Aber sie will es gar nicht! Dann wäscht sie eben ihre Kleidung mit der Hand. Ich wasche dann mal die größeren Teile wie Hand-, Bade- und Geschirrtücher. Ihren Kühlschrank hat sie das letzte Mal auch alleine abgetaut. Sie hätte am liebsten gewollt, dass ich gleich springe u. komme, weil ihr nun gerade mal in den Sinn kommt, dass er Kühlschrank abgetaut werden muss, aber ich habe ihr gesagt, wie sie es machen muss u. sie hat es alleine gemacht. Ich begleite sie auch nicht mehr zum Arzt. Erst mal darf ich nichts sagen, da wird mir über den Mund gefahren u. sie regt sich tierisch auf, dass ich überhaupt was sage u. dann ist sie mit keinem Arzt zufrieden. Meine Konsequenz: Sie hat sich ihren Arzt alleine gesucht. Bzw., geht meine Tochter auch dahin u. da sie meinte, er wäre nett, hat sie sich dort angemeldet. Nun ist sie aber auch wieder nicht zufrieden. Sie stellt sich in einigen Dingen stur u. wundert sich dann, wenn der Arzt nicht das macht, was sie sagt u. dann ist er natürlich der Böse. Sie möchte immer, dass ich da mal mitgehe, aber ich mache es nicht. Zwar erzählt sie mir immer wieder alles von dem Arzt u. beklagt sich bei mir, aber ich weiß ja, dass sie nie zufrieden ist. Sie will auch immer mit mir wegfahren, jammert mir aber ständig die Ohren voll, dass es ihr dauernd so schlecht geht. Das ansich ist ja schon ein Widerspruch in sich. Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht mit ihr wegfahren will, weil mir das zu anstrengend ist u. wenn dann was ist, muss ich mit ihr vllt. dort noch zum Arzt und wenn sie schon in ihrer christlichen Gemeinde nicht so lange sitzen kann, wie sie dann stundenlang im Zug sitzen will. Ja, das wäre was anderes. Ich reagiere schon gar nicht mehr darauf, wenn sie wieder damit anfängt, dass sie mit mir wegfahren will. Trotzdem fängt sie immer wieder damit an, aber ich lasse mich nicht erweichen. Als wir im Sommer für 2 Wochen weggefahren sind, hat sie gesagt, dass sie danach nicht mehr leben wird, wenn wir wochenlang weg sind. Das kenne ich schon alles, sie stirbt schon seit Jahren. Früher wäre ich da wahrscheinlich zu Hause geblieben. Aber wir sind gefahren. Sie hat noch nicht mal die Festnetznummer von dort bekommen, obwohl sie mir sagte, dass sie das nicht bringt, auf Handy anzurufen. (sie hatte schon länger ein Handy u. ich habe ihr kurz vorher das von meinem Vater gegeben, was einfach zu bedienen ist, aber bisschen anders als ihres u. habe ihr auch alles aufgeschrieben) Und es hat funktioniert. Sie konnte es. Da sie keine Festnetznummer hatte, hat sie da aber auch nicht so oft angerufen. :=o Ich rufe sie nur alle paar Tage an u. auch nur, wenn ICH will und wenn sie anruft u. ich habe keine Lust, gehe ich auch nicht ran. Anfangs ist mir das schwer gefallen u. wenn sie sich dann (weil sie sich nach einem Donnerwetter nicht getraut hat), mehrere Tage nicht angerufen hat, hatte ich immer ein schlechtes Gewissen u. dachte jedes mal, es ist was passiert mit ihr. Aber ich habe das durchgezogen u. mittlerweile mache ich mir keine Gedanken mehr, wenn sie sich mal ein paar Tage (was äußerst selten vorkommt, meist nur nach einem Donnerwetter) nicht meldet.

Ich weiß, das sind alles nur kleine Sachen. Aber ich habe auch sehr lange Zeit gebraucht, zu erkennen, wo das Problem liegt. Ich kannte es ja nicht anders. Ob ich es schaffe, in den letzten Jahren jetzt noch den Kontakt abzubrechen, weiß ich nicht. Aber ich erarbeite mir Schritt für Schritt mehr Abstand.

Das ist nun ein ganz schöner Roman geworden. |-o |-o |-o Doch mir ist auch gerade so viel durch den Kopf gegeistert.

d^anaeT87


Ich finde es gut das du es angehst, sowas ist ein sehr sehr langer Weg und da zählt jeder noch so kleine Schritt.

dass er Kopf weiß, dass sich nichts ändern wird, aber das Herz hat das immer noch nicht richtig begriffen.

Es ist also noch nicht richtig angekommen. Sowas braucht auch immer Zeit und welches Kind gesteht sich schon gerne ein das die eigenen Eltern keine Liebe geben können. Vielleicht kommt das einfach mit der Zeit.

ich habe meinem Vater auf dem Sterbebett auf seine Bitte hin versprochen, mich um sie zu kümmern.

Aber das musst du ja nicht persönlich machen. Es ist ja auch ein um sie kümmern wenn du ihr anbietest den Plegedienst zu organisieren oder so. Also "sich kümmern" kann man ja auch vielfältige Weise, es ist nicht zwangsweise an es selbst machen gekoppelt. Wenn du dich nicht kümmern würdest hättest du eine neue Nummer und wüsstest nicht wie es ihr geht, was sie braucht und soweiter. Aber zwischen "sie wohnt bei mir" und "kenn ich nicht die Frau" gibt es ja verschiedene Varianten von sich kümmern. Für dich wäre vermutlich eine Variante mit mehr persönlicher Distanz und einem fachlichen Puffer dazwischen besser. Einfach weil du noch eine Person hast um die du dich kümmern musst, nämlich dich selbst und da scheint es noch im Ungleichgewicht zu sein, auch wenn du offenbar schon mehr Augenmerk auf dich richtest.

vllt. eher emotionale Abhängigkeit.

Klingt so, ja. Daraus löst amn sich am leichtesten wenn man sich fragt was einen bindet, was man, tief unten ganz irrational erwartet oder erhofft. Dann kann man es sich selbst geben oder woanders holen und somit tut es einem nicht mehr so weh, nimmt einen nicht mehr so mit, wenn man es dann an der Stelle nicht bekommt.

hast du dich selbst denn überhaupt so im Blick das du weißt wie es dir mit einer Sache geht? Also kannst du sagen:"Ich wollte eigentlich gar nicht auf xy warten, ich wollte pünktlich weg sein." und weißt dann wieso du trotzdem gewartet hast oder fällt dir das gar nicht auf weil das so ein Automatismus ist?

Ob ich es schaffe, in den letzten Jahren jetzt noch den Kontakt abzubrechen, weiß ich nicht. Aber ich erarbeite mir Schritt für Schritt mehr Abstand.

Ich weiß gar nicht ob ein Kontaktabbruch für dich wirklich das Beste wäre. Das hängt ja davon ab was für ein Mensch du sein willst. Wenn du dich selsbt ätzend finden würdest weil du dein Wort deinem Vater gegenüber brichst wäre das ja nicht Sinn der Übung. Sinn ist ja die Balance zu finden in der man der Mensch sein kann, der man sein möchte und da kann es durchaus sein das man hier und da was aushalten will um den für einen wichtigeren Wert eines gegebenen Wortes zu schützen.

F"ix uBnd Fo_xixe


ich habe meinem Vater auf dem Sterbebett auf seine Bitte hin versprochen, mich um sie zu kümmern.

Aber das musst du ja nicht persönlich machen. Es ist ja auch ein um sie kümmern wenn du ihr anbietest den Plegedienst zu organisieren oder so.

Ich glaube nicht, dass meine Mutter eine Pflegestufe bekommt. Denn sie kann sich soweit noch alleine versorgen: waschen, kochen, kleine Dinge einkaufen, etc. Sie hatte schon mal 2013 Pflegestufe I. Und obwohl sie einen Lendenwirbelbruch hatte und die erste Zeit nur liegen durfte, wurde die Pflegestufe erst mal abgelehnt. Gut, da wurde nach Aktenlage gegangen u. kein Gutachter hatte sie gesehen. Ich habe dann auf persönliche Begutachtung bestanden u. sie hat die Pflegestufe dann auch bekommen. Damals habe ich mich auch um alles gekümmert, habe einen Pflegedienst organisiert, der 24 h kommt, da meine Mutter erst nicht ins Heim wollte. Da gab es nur einen, der das 24 h macht u. das waren Russen. Da konnte ich mir gleich was anhören, was ich mir dabei gedacht habe! Es war nicht der richtige Pflegedienst, obwohl alle nett waren. Dann hatte meine Mutter sich doch für die Kurzzeitpflege entschieden. Sie selbst, nicht ich. Am Ende wurde dann gesagt, dass ich sie abgeschoben habe! :-X Dann war da bei dem Pflegedienst mal eine kräftigere Frau, die angeblich kaum Platz im Bad hatte u. die wollte sie nicht mehr. Irgendwann hatte ich dann die Nase voll u. habe ihnen Pflegedienste ausgedruckt u. gesagt, sie sollen sich selbst einen suchen, wenn sie nicht zufrieden sind. Haben sie dann aber nicht gemacht. Als das halbe Jahr rum war u. der MDK zur Begutachtung kam, wollte meine Mutter das Ganze nicht mehr u. ich war dann auch nicht dabei, als der MDK kam, weil wenn sie nicht will, dann ist es eben so. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich! Die Pflegestufe wurde ihr dann auch abgenommen. Und ehrlich gesagt, möchte ich mich jetzt auch nicht um einen Pflegedienst kümmern. Mal davon abgesehen, dass der ohne Pflegestufe einen ganz schönen Batzen Geld kostet, habe ich keine Lust auf das Dauergenörgel, wie ich ihr so jemanden vorsetzen kann! :|N Es reicht so schon zu!

Mein Vater war die letzten 2 Monate, bevor er starb, auch im Heim. Und obwohl ich ihn nicht dazu gedrängt habe, plagt mich jetzt noch hin und wieder das Gewissen. Ist nicht so gut da gelaufen. Er wollte auch nie in ein Heim. Ich habe ihm dann aber auch gesagt, dass er einen Pflegedienst bräuchte, er war dauerkatheterisiert, gewindelt u. hatte eine Sauerstoffflasche, geistig war er aber noch fit. Pflegedienst wollte er nicht, da er mit dem, der seine offenen Füße versorgt hat, auch nicht zufrieden war. Ich habe ihm dann gesagt, dass ja auch ein anderer kommen könnte, aber das wollte er auch nicht. Dann hat er sich - für mich ganz plötzlich - für Kurzzeitpflege entschieden. Da habe ich ihm dann aber auch gesagt, dass das nur für 6 Wochen geht u. er sich überlegen soll, wie es dann weitergeht, ob er nach Hause will mit Pflegedienst oder im Heim bleiben. Er dachte ja, es geht schneller mit dem Sterben. Gott sei Dank hat er sich nicht lange quälen müssen u. war insgesamt nur 8 Wochen im Heim, als er starb. Er hatte sich dann recht schnell für' s bleiben entschieden. Aber es lief nicht so gut, sie haben ihn dort oft stundenlang im Rollstuhl sitzen lassen, obwohl er gejammert hat, dass ihm sein Rücken so wehtut. (er hatte schwerste degenerative Veränderungen im Rücken) Ich habe ihn mehrmals darauf angesprochen, ob er nicht doch nach Hause kommen will, aber das wollte er nicht. Er hatte auch Angst, wie das gehen soll. Natürlich wäre das ohne Pflegedienst nicht gegangen. Aber da er trotzdem bleiben wollte, waren mir ja auch die Hände gebunden. Ich war zwar seit dem Klinikaufenthalt sein Betreuer, aber ich wollte ihm auch nichts aufzwingen, sondern in seinem Sinne entscheiden.

An meinem Geburtstag im letzten Jahr habe ich dann gleich zwei Tote gesehen u. die Beerdigung meines Vaters geregelt. (er starb 1:40 h vor meinem Geburtstag u. da sie mich angerufen hatten u. ich meine Mutter nicht wecken wollte, sind wir erst am nächsten Tag hin) Es war alles recht lieb- u. pietätlos da im Heim. Er lag im Keller, vorher mussten wir noch an einer toten Frau vorbei, ich habe mich total erschrocken, da ich im ersten Moment dachte, das ist mein Vater! :°( Dann lag er da u. er sah nicht aus, als würde er friedlich schlafen. Mit überstrecktem Kopf, geöffnetem Mund u. ein Auge halb offen u. das, obwohl sie ihn zeitnah gefunden hatten! Außerdem hatte er noch die Verbände an seinen Füßen, nur ein T-Shirt an u. ich wette, er war auch noch gewindelt. Ich habe mich dann zwar an höchster Stelle da gleich beschwert (hatte nur diese Telefonnummer für Beschwerden) und musste mich dann noch von der Heimleiterin fertig machen lassen, weil ich ihnen nichts gesagt hätte. Angeblich haben sie meinen Vater noch gewaschen u. hergerichtet u. Augen u. Mund wären nicht mehr zugegangen (komisch, nachdem sie mich schon 25 min. nach seinem Tod angerufen hatten, da haben sie ihn ja zeitnah gefunden). Ja, das habe ich gesehen, wie gepflegt er aussah! :-X Ich glaube auch, dass das deshalb schon schwierig ist, meine Mutter in fremde Hände zu geben. Auch, wenn sie mir nicht so gut tut.

Nun hat sie schon 2 Tage nicht angerufen, das ist für sie recht ungewöhnlich. Und ich mache mir schon gleich wieder Gedanken, dass sie tot in der Wohnung liegt. Das wollte ich mir, nachdem ich meinen Vater so gesehen habe, gerne ersparen. Aber ich weiß, dass es mal so kommen wird, denn sie will ja noch nicht mal in ein Kh, wenn es ihr nicht gut geht. Das letzte Mal habe ich dann einfach den Notarzt gerufen und sie haben sie nach langem Hin und Her dann mitgenommen. (sie hat da totales Theater veranstaltet) Aber das werde ich wohl nicht mehr tun, denn seitdem musste ich mir ständig anhören, dass das KH, die Ärzte und die Medis sie krank gemacht haben. Dabei jammert sie schon seit Jahren ständig, wie schlecht es ihr geht. Aber sie mal SO zu finden, davor habe ich schon Angst. :-(

hast du dich selbst denn überhaupt so im Blick das du weißt wie es dir mit einer Sache geht?

Das ist schwierig. Nicht immer, kann ich sagen, wie es mir gehen wird oder warum es mir gerade so geht. Aber auf die Pünktlichkeit jetzt bezogen: Ich bin jemand, der auf keinen Fall unpünktlich sein kann. Ist mir bisher auch ganz selten passiert. Wenn ich einen Termin habe, schaffe ich es dann doch meistens, zu sagen, dass ich pünktlich sein will u. jetzt weg muss. Meine Thera z. B. fängt grundsätzlich später an, was mich auch ärgert. Sie hört trotzdem immer pünktlich auf. Als ich aber mal ein bisschen zu spät kam, hat sie gemeint, dass sie das von der Zeit abziehen muss... :-X Unpünktlichkeit und Unehrlichkeit kann ich überhaupt nicht leiden! Ich sage aber in den meisten Fällen dann nichts.

Ich weiß gar nicht ob ein Kontaktabbruch für dich wirklich das Beste wäre. Das hängt ja davon ab was für ein Mensch du sein willst. Wenn du dich selsbt ätzend finden würdest weil du dein Wort deinem Vater gegenüber brichst wäre das ja nicht Sinn der Übung. Sinn ist ja die Balance zu finden in der man der Mensch sein kann, der man sein möchte und da kann es durchaus sein das man hier und da was aushalten will um den für einen wichtigeren Wert eines gegebenen Wortes zu schützen.

Da ist was dran. Ich könnte das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Deshalb halte ich aus, aber nicht mehr alles und bis zur Selbstaufgabe.

swoftiar34-39; ja%hre axlt


bei mir ist es genau andersrum

mich labert kein schwein an weder Männer noch Frauen

kommt wohl daher daß ich niemand angucke undwenn dann nur ernst und unnahbar und kühl wirke und auch sofort weggucke, kann keinen blickkontakt zu fremden herstellen und wenn dann nur böse reinguckend :-/ ":/ 8-) :°(

also wirke ich genau andersrum wie ich in Wirklichkeit bin, offen und herzlich, daß spüren aber kinder und Tiere ancheinend, ich nach mir drehen sich kinder und Hunde um ;-D und Hunde und kinder mögen mich auf der straße sofort, na wenigstens etwas. :)D

katzen und kater mögen mich auch, sogar die, die sofort bei fremden leuten sonst abhauen, bei mir haben sie keine angst und kommen sofort an. nur bei menschen hab ich nicht so ein glück, zumindest nicht auf der straße.

kannst mir etwas von deiner beliebheit bei menschen abgeben fix und foxie :)_

du wirkst warscheinlich so wie ich gerne wirken würde, aufgeschlossen, herzlich und freundlich :)z :)^

freue dich doch :)^

sfofi.a34.-39W jahXre xalt


betreff ältere leute:

nicht mal die setzen sich neben mir, %:|

ich wirke wohl etwas unfreundlich und kalt

also freue dich doch, zugern würde ich etwas von deiner beliebheit abbekommen. :)z

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