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Angst vor Depression durch Gesellschaft (ausführlich)

Veigixl


Danke _Parvati_ und schnecke1985. Besonders der Teil von Parvati kann mir bestimmt noch vieles mitgeben. Darüber denke ich morgen mal nach. Heute ist es schon wieder viel zu spät geworden. ;-)

Meimixko


Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt... @:) (Die Ärzte)

Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Ich war lange politisch aktiv (Umweltschutz) und dieses Engagement hat mir sehr gut getan. Man hat eben doch etwas bewirkt, und wer sich engagierte, durfte positive Veränderungen hautnah miterleben. (Ich z.B. bei Diskussionen über das Thema Ökostrom), du tust ja auch schon etwas. Ich denke, mehr dürfte dir auch nicht schaden. Im Gegenteil, es wäre gesund. Das Leid der Welt kannst du so mindern, zumindest in deinem Kreis. Diese Metapher "Tropfen auf dem heißen Stein" ist passend, aber irgendwie gefällt sie mir auch nicht. Fällt jeder Aktivist / jede Aktivistin aus dem menschlichen Leben heraus, dann wäre die Welt wirklich schrecklich. So ist sie ja doch zumindest halbwegs schön, ja, wenn auch ungerecht! Die einen haben viel, die anderen wenig! Es könnte ja auch so sein, dass alle wenig haben und leiden...

Letztendlich sind wir Menschen, trotz Bewusstsein und Intelligenz, dennoch irgendwo Tiere, wir haben uns auf dem Planeten entwickelt, und haben auch unser Daseinsrecht. Mag sein, dass wir vieles zerstören, aber dann gehört das auch zu unserer egoistischen Natur. Menschheit als Ganzes ist nun mal so, momentan. Früher war vieles viel schlimmer. Ich bin der Meinung, dass die Menschheit sich schon gebessert hat. Wer weiß, wie es in 300 Jahren aussieht? Vielleicht ist da das Umweltbewusstsein der Standard und alle anderen werden ausgelacht, so wie es mit der Homo/Bi/Transsexualität und was es noch so gibt z.B. inzwischen langsam wird. (Dass dies inzwischen endlich als normal angesehen ist, was vorher als krank galt, zum Glück)

Und eines darf man nicht vergessen: wir Menschen zerstören zwar viel, aber wir zerstören nicht alles. Die Erde wird sich weiterdrehen (naja, zumindest noch viele Jahre), Pflanzen regenerieren sich und wachsen, viele Tiere existieren weiterhin und entwickeln sich. Wenn die Menschheit also sich gegenseitig durch Kriege auslöscht, so wird weiterhin Leben existieren, und sich regenerieren, alles passt sich an. Letztlich ist das Zerstören ein Akt des Egoismus, dieses Denken haben viele Tiere. Ich bin gar der Überzeugung, wenn Tiere unseren Intellekt hätten, so würden sie ganz ähnlich handeln, die Welt zu ihrem Vorteil verändern, dann würden wir Menschen z.B. als potentielles Fressen in Massen gehalten und geschlachtet. Wie gesagt, es gibt immer mehr Dokus, immer mehr Aktivisten, immer mehr Vegetarier und Veganer, sodass diese Facette auch einmal anders angesehen werde könnte, in vielen Jahren. Dasselbe mit vielen anderen Themen, Pelzmäntel o.Ä., alles dank den Aktivistinnen und Aktivisten. Es kommt nichts von ungefähr. Hältst du die Augen auf die Dinge, die gut geworden sind, ist das schon ein Meilenstein.

Ich habe selber momentan starke Depressionen, Theorie ist schön und gut, die Praxis ist das Problem, aber wenn man schonmal einen Ansatz hat, kann das bereits helfen und einen zur Ruhe kommen lassen

LKitqtl&e_oDoxve


ich setze auch gerne ein "Lesezeichen", da ich oft diesselben gedanken hege

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