» »

Es geht nur mit Sicherheit

diienaCchxt7 hat die Diskussion gestartet


Hallo *:) ,

ich bin Anfang 20, mache ein duales Studium, lebe mit meinem Freund zusammen, hab eigentlich eine tolle Familie und auch ein paar Freunde. So eigentlich klingt das doch alles ziemlich sicher, oder?

Sicherheit - das große Problem.

Bekannte und nicht so enge Freunde beschreiben mich als selbstbewusst und einen sehr starken Menschen... . Klar sie sehen ja auch nur mein äußeres. Ich kann problemlos fremde Menschen ansprechen und mich um jeden und alles kümmern.

Doch was ist dann das Problem?

Ich habe wahnsinnige Versagens/Verlustängste. Übrigens ist der Tips für Ängte oder so |-o Faden super. Angst nicht jedem (auch mir) gerecht zu werden, Prüfungen nicht bestehen bzw nur schlecht, wobei ich gute Noten für meinen Traumberuf haben muss, Menschen zu verlieren usw. Kurz gesagt, alles was nicht sicher ist, ist ein Problem. Während meiner Uni Zeit wohn ich woanders und niemand is da um mich in Arm zu nehmen, sodass ich wieder Sicherheit fühle.

Thema Verhütung: ja Pille ist relativ sicher aber abschalten kann ich nicht, solange es nicht noch sicherer (Kondom) ist.

Es wurde auch noch Hashimoto diagnostiziert mit der Aussage vom Doc, dass meine SD bald gar nimmer funktioniert und man mal abwarten muss, wegen Medikamente usw. Schon wieder keine Sicherheit. .. .

Phu ziemliches Chaos ]:D . Was erhoffe ich mir hier? Vll jemand finden, dem es auch so geht. Vll bringt mich auch jem. darauf, warum ich so erlebe und wie ich mein erleben ändern kann.

Bestimmt werden einige sagen, mach ne Therapie aber ich bin jemand, der erstmal versucht sich selber zu helfen. Außerdem hab ich in meiner Jugend schlechte Erfahrung mit Therapeuten gemacht.

Vielen Dank fürs lesen @:)

Antworten
kgleiSnerC_drachenPstern


Hallo liebe TE,

es gibt keine Sicherheit im Leben, nie.

Immer kann sich alles ändern und meist ist es der Bruchteil einer Sekunde, die ein Leben komplett verändert.

Das ist eine Tatsache, die man annehmen lernen und mit der man umgehen lernen muss, sondt macht einen die Unsicherheit kaputt.

Spielst du deine Angstzenarien durch? Bis zum Ende? Und was passiert dann?

dPienatchtx7


Ja, einfach um mir zu zeigen, dass nichts schlimmes im eigentlichen passiert aber für mich ist z.b das Semester zu wiederholen schon schlimm.

Naja entweder wiederholen, ich enttäusche Menschen, denen es dann schlechter wegen mir geht, ich bin allein usw. ":/

Annehmen fällt mir extrem schwer, egal ob fremde Hilfe oder die nächste" Krankheit". Wie lernt man sowas? |-o

Sfi]lAkPeaDrl


Es gibt meines Erachtens nur eine einzige Sicherheit: die, die wir in uns selbst finden können. Aber selbst die kann verlorengehen.

Nur so lange ich mir sagen kann: "Egal, was kommt, ich komme damit zurecht", solange habe ich kein akutes Unsicherheitsgefühl.

dxienaxcht7


Das ist genau das, was das Stressmodel von Lazarus sagt- falls das jemand kennen sollte. Okay eigentlich unwichtig jetzt ;-D .

Hast du irgendwelche Strategien, wenn du dieses Gefühl nicht mehr hast?

hYeut0e_yhier


Hast du diese Unsicherheitsgefühle schon sehr lange?

Also die Schilddrüse kann ordentlich auf den Stimmungshaushalt wirken. Wenn du noch nicht richtig eingestellt bist, könnten deine Unsicherheit auch aus dieser Richtung unterstützt werden.

Ich würde erstmal an dieser Front arbeiten.

Alles Gute Dir @:)

(Das beständigste am Leben ist die Unbeständigkeit.)

dniena"chtx7


Eigentlich seit dem ich denken kann. Ich war irgendwie immer älter und ernster als gleichaltrige.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es das verschlimmert aber ich glaube nicht, dass es nur daran liegt :-) .

Sehr schöne Aussage, werde ich mir aufschreiben ;-D .

Vielen Dank @:)

STil"kgPeaxrl


Wie meinst Du die Frage jetzt? Wenn ich das Gefühl der Sicherheit in mir nicht mehr habe?

Ich bemühe mich auch dann, nur die momentanen Tatsachen zu sehen, ohne sie durch Dramatisierung schlimmer zu machen.

Es ist ja so: Ich kann den gegenwärtigen Moment - also das Leben in kleinsten Abschnitten - eigentlich immer bewältigen; was ich nicht kann, ist, alles zusammen, was passieren könnte, zu schaffen.

Dann mache ich mir mit meinen Gedanken angst, und das vermeide ich, wo ich kann.

d^ien=achtx7


Ja genau. Tut mir Leid, falls ich mich komisch ausdrücken sollte. Mir fehlt einfach viel Schlaf grad.

Du meinst, wenn ich z.b im Januar Prüfung hab, sollte ich mir klar machen, dass ich die jetzige Woche "locker" schaffe?

Du klingst als hättest du mit Ängsten Erfahrungen, kennst du diese Versagensängste?

dmienRachxt7


So geschlafen hab ich eigentlich gut, nur die letzte Stunde war komisch. Ich hab Magendrücken, will nicht aufstehen und mach mir schon wieder sorgen :(v

SGilkPFear&l


Sorgen bedeuten, dass Du in der Zukunft "lebst", es gibt aber nur die Gegenwart. Dein Kontrollwunsch steht Dir derzeit noch im Weg. Vielleicht gilt es zu begreifen, dass wir keine Götter sind, wir wissen nicht immer, was das Beste ist. Und das es trotzdem gut so ist.

S=ilkdP,earxl


Beobachtest Du schon mal genau Deine Gedanken? Also was Dir den ganzen Tag so durch den Kopf geht?

Es gibt viele Menschen, die sprechen nur sorgenvoll mit sich selbst, vom ersten Gedanken des Tage an bis zum letzten, obwohl sie bei sorgfältiger Registrierung auch "gegenhalten" könnten. Das fühlt sich aber zuerst so fremd an, dass sie "lieber" wieder Sorgengedanken haben.

Bloß ist es einfach kein Wunder, wenn es ihnen damit nicht gut geht. Kann es gar nicht, wenn man den Geist den ganzen lieben Tag lang mit Sorgengedanken füttert.


Übrigens macht Dir niemand Vorschriften, Du kannst immer noch weiter ausprobieren, ob Du tatsächlich Sicherheit darin findest, Deinen Kontakt-Impulsen nachzugeben. Ich persönlich glaube ja, dass der Kopf manches erst dann begreifen kann, wenn man sich viele Male eine Beule geholt hat.

S9ilkPveaxrl


Sorry, der letzte Absatz gehört gar nicht hier her. :-X |-o

d&ien,acvhOtx7


Du hast recht. Meine Gedanken sind in etwa so: Wenn du jetzt nicht lernst, dann hast du eine schlechte Note, dann machst du dir vorwürfe usw. Bei uns sagt man zu sowas hät i dad i war i.

Meistens denke ich schlecht, wenn ich gut denke, hab ich ein schlechtes Gewissen weil ich eingebildet bin oder nicht fleißig genug. Je nach Gedanken |-o. Ich hab den Post heut morgen schon gelesen und positiv Denken versucht. Echt schwierig. .. :-o.

Vermutlich ist es wirklich die Hauptursache. Ich muss lernen ehrlich positiv zu denken... .

Grad denk ich, dass es mir unangenehm ist, so im Mittelpunkt zu stehen, weil ich dir kostbare Zeit raube und andre mehr Hilfe brauchen.

Syil2kPpearl


:)_ Du raubst mir keine Zeit. Im Gegenteil, ich freu mich, wenn Du mit meinen Worten etwas anfangen kannst. So kann ich doch ein wenig davon weitergeben, was mir geholfen hat.

Kennst Du die Bücher von Louise Hay? Sie ist eine Meisterin im "Affiermieren". Vermutlich kennst Du sie: Affirmationen sind positive Sätze, die die negativen langsam aber sicher aus dem Denken herauslösen und so sehr viel verändern können.

Ich empfehle Dir sehr, Dir eine ihrer CDs zum Meditieren zuzulegen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH