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Wie stelle ich mein Konkurrenzdenken ab?

WQe?is)s_nicxht hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen!

Ich weiß, dass die Ursache meines Problems wahrscheinlich auf zu wenig Selbstbewusstsein beruht.

Seit ein paar Wochen dreht sich bei mir alles nur noch um Konkurrenz, Wut und Neid.

Das passt mir gar nicht, beeinflusst meine Beziehung auch negativ, da ich nur noch mies gelaunt bin und ständig meckere und deshalb möchte ich das ändern.

Ausschlaggebend für meinen "Zustand" waren ein paar Situationen wo ich mich ungerecht behandelt gefühlt hab.

Im Büro: Wir bekommen eine Leistungsprämie am Ende des Jahres. Fast jedes Jahr bekommen diese die selben 3 Leute, vor 2 Jahren hab ich mich mal beschwert und dann bekam ich sie auch mal. Dieses Jahr aber sicher wieder nicht. Das ärgert mich, obwohl ich auch objektiv betrachtet mehr leiste als die anderen 3, mit dem Unterschied, dass ich nicht wegen jedem Furz zum Chef renne (und das auch in Zukunft nicht tun möchte) und ihm damit zeige "Schau mal her, das und das mache ich gerade".

Weil es einfach komplett unnötig ist so nach Aufmerksamkeit zu schreien. Ich weiß aber, dass ich auch diese Prämie bekommen würde, wenn ich dieses Verhalten übernehmen würde. Traurig finde ich aber, dass nur die "lauten" Angestellten gesehen werden und nicht die, so wie ich, einfach ruhig vor sich hin arbeiten, alle paar Jahre mal für wenige Tage krank sind, auch am Wochenende ins Büro kommen, wenn viel los ist und vor allem genau und korrekt arbeiten.

Ich weiß, dass ich mich zu wenig gut "verkaufe".

Das nächste: Ich gehe noch einer nebenberuflichen Tätigkeit nach. In die ich mich wahnsinnig viel einbringe. Ich organisiere viel und lass mir ständig was tolles für meine Kurse einfallen, was von meinen Mitgliedern sehr geschätzt wird.

Damit war ich immer glücklich, bis das ganze zu einem Konkurrenzkampf ausartete.

Und das beschäftigt mich mehr als die Problemchen mit der Prämie in meinem Hauptjob.

Ich mache immer Sachen, aber prahle nicht damit, da ich nicht nach Aufmerksamkeit haschen will.

Nun gibt es aber ein anderes Team, die auch sehr viel machen und dies ständig unserer Chefin schicken. Beide sagten mir auch mal, sie würden das nicht für die Mitglieder machen, sondern nur um Mitarbeiter des Monats zu werden (da bekommt man dann einen Wertgutschein) und die beiden setzten es sich auch zum Ziel, so oft wie möglich diesen GS zu ergattern.

Tja, ich mache das schon für meine Mitglieder, aber möchte auch, dass meine Arbeit wertgeschätzt wird. Und über so einen Gutschein würd ich mich auch wahnsinnig freuen.

Nur soll ich jetzt wirklich anfangen, alles meiner Chefin zu schicken mit "Schau her wie toll ich bin??" Und ich entwickle auch total negative Gefühle meiner Chefin und den beiden anderen Mitarbeitern gegenüber, obwohl alle 3 wahnsinnig lieb sind und mir auch sehr viel bedeuten.

Das geht irgendwie voll gegen meine Natur...

Ich hab 2 Möglichkeiten: Ich "rühme" mich von nun an auch mit jedem Quatsch oder ich lerne irgendwie das Konkurrenzdenken abzustellen. Also dass es mir egal wird, wenn die anderen geehrt werden und ich nicht...

Mich wurmt es auch, dass eine andere MA vor allen gelobt wurde, weil sie 12kg in 2 Jahren abgenommen hat...

Ich hab 43kg in 1,5 Jahren weg und das wurde nicht mal annähernd erwähnt...

Mich frisst der Neid.. durch diese Vorkommnisse bei ALLEM. Ich ertappe mich dabei eifersüchtig zu sein, weil man Mann länger schlafen kann als ich, weniger im Haushalt machen muss etc...

Irgendwie fehlt mir zur Zeit der Beweis, dass ich bei irgendwas gut bin.

Bissl was geht in meinem Kopf zur Zeit ganz gewaltig schief... ich hatte so was schon mal vor einigen Jahren, wo ich so extrem unzufrieden bezüglich meines Gewichts war. Dann hab ich abgenommen und diese Gedanken waren weg.

Nun sind sie wieder da...

Wie komm ich von diesen Gedanken weg? Ich möchte so was nicht denken, ich bin so nicht!! (und vor allem möchte ich nicht mehr, dass meine Beziehung drunter leidet..)

Antworten
c8laaZirxet


Bist du sicher, dass das wirklich Neid bzw. Konkurrenzdenken ist, also ein negatives Gefühl, das du loswerden solltest? Auf mich wirkt das eher so als hätte sich in dir eine große innere Wut aufgebaut, weil du dich im Beruf und privat ausnutzen lässt und deine Leistungen nicht gewürdigt werden. Und das ist ein berechtigtes Gefühl! Die Lösung sollte nicht sein, dass du deine Gefühle zum Schweigen bringst und dich klein machst.

Bissl was geht in meinem Kopf zur Zeit ganz gewaltig schief... ich hatte so was schon mal vor einigen Jahren, wo ich so extrem unzufrieden bezüglich meines Gewichts war. Dann hab ich abgenommen und diese Gedanken waren weg.

Das ist doch super. Du hast ein Problem erkannt und etwas dagegen getan und es war ein Erfolg. Also kannst du es wieder tun.

WKeissR_n#icht


Auf mich wirkt das eher so als hätte sich in dir eine große innere Wut aufgebaut, weil du dich im Beruf und privat ausnutzen lässt

Das stimmt sicher auch. Ich erspare auch vielen Leuten massig Geld, weil sie sonst einen Steuerberater brauchen würden.

Und dann ärgert es mich, dass sie sich 1-2 Tage vorm Termin bei mir melden "Kannst du das bitte mal machen?? Ich kenn mich nicht aus!"...

Es kommen zwar immer viele "Danke"... aber ich denk mir dann schon "Wissen die eigentlich, wie viel Arbeit ich damit habe? Wissen sie es wirklich zu schätzen, was ich tue?" Ich würd mich da schon mal über eine kleine Aufmerksamkeit freuen.

Nur kann ich nicht sagen, ob es an meinen negativen Gedanken liegt, oder eben an ihnen.

Beides wahrscheinlich zu nem gewissen Teil.

Ich bin so wahnsinnig frustriert.. das ist grausam. Ich mecker ständig an meinem Mann rum, vor allem da er zur Zeit wenig Zeit mit mir verbringt (verbringen möchte..) obwohl ich genau weiß, dass er keine Lust hat mit mir Zeit zu verbringen, da ich die ganze Zeit meckere. :-/

N!otMinchaOelCLainxe


Ich schreib einfach mal meinen Eindruck beim lesen nieder - schau mal ob Du was für Dich darin findest:

Du bist extrem nach außen orientiert was Bewertung betrifft: Wenn andere positiv erwähnt werden geht der innere Hunger bei Dir so richtig los - Dir passiert das nicht. Müsste es aber. Es müsste von außen etwas kommen, dass Dir bestätigt was positiv und gut ist. "Die" müssten Dir sagen, dass alles gut und richtig so ist, egal ob in Beziehung, bei der Arbeit oder in deinem Engagement.

Was passiert dabei? Du ignorierst die Möglichkeit, dass Du selbst bewertest und jederzeit bewerten kannst was für Dich gut ist. Bei dem Gewichtsproblem hast Du das irgendwann getan. Irgendwann war der Punkt erreicht wo Du innerlich verstanden hast, das Du Dich jetzt und hier um Dich selbst kümmern musst. Beim Gewichtsproblem was das relativ logisch, weil kein andere für Dich abnehmen kann. Du hast es getan und die nervigen Gedanken waren weg, weil Du Dich um Dich gekümmert hast. Du warst Dir mal wichtig. Und das hast Du - am Ende als es zum Erfolg führte sehr genossen.

Sieh den Neid und die Wut auf andere mal als Alarmglocke Deines ichs das brüllt: hey! Ich bin auch noch da! Kümmer Dich mal um mich und nicht ständig um die anderen!

Den Erfolg mit dem Gewicht, das ist es was Du wiederholen kannst. Diesmal ist es etwas schwieriger, weil Du

1. Deine Fortschritte nicht auf einer Waage kontrollieren kannst und

2. wenn Du tatsächlich objektiv mehr leistest als andere natürlich trotzdem noch für Deine Interessen nach außen eintreten musst.

Du wirst zweiteres aber dann erfolgreicher tun können, wenn Du selbst davon überzeugt bist, dass Du mehr leistest ohne darauf zu schielen, dass dir andere zuerst sagen, dass es so ist, weil Du dann anders auftrittst.

Momentan scheinst Du folgendes zu tun:

Du kritisierst "die anderen" dafür, dass sie ihre Leistung bei Deiner Chefin (ständig) darstellen. Dafür bekommen sie aber das wonach Du Dich offensichtlich so sehr sehnst: Die Bestätigung ( und sogar Finanzielle Rückbestätigung) ihrer Leistung.

Dein Weg in einem Gespräch mit Deiner Chefin könnte jetzt sein zu sagen: Ich sehe, dass die anderen finanzielle Anerkennungen erhalten und ich nicht: Wo leiste ich weniger und was könnte ich anders machen damit ich ebenso abschneide?

Deine Chefin könnte dann z.B. sinngemäss etwas antworten aus dem Du schliessen kannst, dass sie Deine Leistung nicht wahrnimmt. Das gäbe Dir die Möglichkeit Deine Leistung richtig darzustellen und ihr die Rückmeldung zu geben, dass Du selbstverständlich zukünftig bereit bist diese Leistung wie die anderen monatlich oder wöchentlich mit ihr zu besprechen, dies aber bislang für eine Verschwendung ihrer Zeitressourcen gehalten hast.

Das kannst Du natürlich nur tun, wenn Du selbst von Deiner Arbeit überzeugt bist. Nicht die anderen. Die kommen als zweites. Das Problem könnte sein, dass Du ein - vielleicht anerzogenes - schlechtes Verhältnis zu Leistungsbewertung bei Dir selbst und anderen hast. Möglicherweise hast Du verinnerlicht, dass Menschen, die über ihre eigene Leistung gut sprechen grundsätzlich Blender sind, die nichts können ( das wäre jetzt natürlich extrem - ganz so extrem muss es nicht sein). Das gälte es dann realitätsnah anzupassen. Es gibt natürlich Menschen, die viel gewese um wenig Leistung machen, aber es gibt auch welche, die ganz normal über ihre tatsächliche Leistung sprechen können. Das ist ein sehr gesunder Prozess und vielleicht nach dem Gewicht der nächste den Du angehen musst.

Wenn du merkst, dass Du grundsätzlich bei gleicher Leistung schlechter beurteilt wirst könntest Du Dich auch zunächst mal für eine Weile "zurückziehen" und von voller Leistung auf normalere Leistung zurück gehen bis Du Dir selbst darüber klar geworden bist was für Dich gute Leistung ist mit der DU an Dir selbst zufrieden bist. Das bietet sich natürlich auch zu Hause an ( Stichwort Haushalt).

Was Dir helfen kann in diesem Prozess ist zu verstehen wo Du an eigene negative Gedanken glaubst, die mit der Realität unterschiedlich wenig zu tun haben. Falls Du möchtest schau mal in "The Work" von Byron Katie. Dabei gehts nur darum wie man mit Gefühlen und Gedanken arbeiten kann. Liegt nicht jedem ist aber das was mir dazu einfällt.

_!Par7vatxi_


Ich glaub, das Problem ist eher, dass du dich zu sehr ausnutzen lässt. Du musst auch mal lernen "Nein" zu sagen und wenn du merkst, dass deine Mehrarbeit nicht honoriert wird, dann mach eben nicht mehr so viel. Du machst dich sonst nur unnötig kaputt.

Hast du auch mal deinen Chef gefragt, warum du keine Prämie bekommst?

Whe|is#s_n*icht


Vielen Dank für eure Beiträge! @:)

Du hast es getan und die nervigen Gedanken waren weg, weil Du Dich um Dich gekümmert hast. Du warst Dir mal wichtig. Und das hast Du - am Ende als es zum Erfolg führte sehr genossen.

Das stimmt allerdings. Irgendwie suche ich nach einer persönlichen Erfüllung. Etwas für MICH.

Und da kommt schon wieder das Thema Neid daher... ich kann mir nicht so einfach Zeit für mich nehmen, da ich beruflich sehr eingespannt bin und auch noch ein kleines Kind habe um das ich mich in meiner Freizeit kümmern muss (und will!)

Mein Mann ist kaum zu Hause. Auch er arbeitet viel. Und dann bin ich neidisch wenn er sich am WE ein paar Stunden Freizeit gönnen kann und ich nicht.

Also rein theoretisch könnte ich das schon, nur dann bleibt Haushalt liegen und Kind sitzt vorm Fernseher. Und ich hab ein schlechtes Gewissen, weil ich beruflich so viel weg bin und dann auch noch "Freizeit haben möchte".

Dein Weg in einem Gespräch mit Deiner Chefin könnte jetzt sein zu sagen: Ich sehe, dass die anderen finanzielle Anerkennungen erhalten und ich nicht: Wo leiste ich weniger und was könnte ich anders machen damit ich ebenso abschneide?

Ich hab mit meiner Chefin schon gesprochen. Sie meinte, ich sei ja selbst schuld, wenn ich ihr nicht alles per WhatsApp schicke, was ich veranstalte.

Hat sie ja auch wieder recht. Hab jetzt auch angefangen ihr alles zu schicken, und glaube schon, dass ich diesen Freitag den MA-Gutschein bekommen werde. Ich mag aber diese "Schau her, was ich mache!"-Mentalität nicht.

UND: Mich stören die Beweggründe der anderen. Weil sie es machen um monatlich den Gutschein zu bekommen.

Bisher hab ich die Dinge für meine Mitglieder gemacht um ihnen eine Freude zu bereiten. Der Gutschein war mir relativ egal, bis die einen beiden Mitarbeiter angefangen haben auch in ihren Kursen was zu machen und seit einem halben Jahr monatlich den Gutschein bekommen.

Gut, nun schick ich ihr eben alles. Stört mich aber, weil es so in einen Wettkampf ausufert. Jetzt ist eben nicht mehr "Ich mache es für meine Mitglieder" sondern "Ich muss es besser/schöner/whatever als die anderen machen, damit ich "gewinne"."

Falls Du möchtest schau mal in "The Work" von Byron Katie

Danke! Den Link seh ich mir zu Hause an!

Hast du auch mal deinen Chef gefragt, warum du keine Prämie bekommst?

Ja. Dazu bekomme ich keine vernünftige Antwort. "Ja schauen wir mal nächstes Jahr", "Ich weiß nicht mal, ob es dieses Jahr noch eine Prämie gibt, kommt drauf an was der Vorstand sagt" (und dann wird nicht mehr drüber gesprochen, bis ich dann erfahre, dass es doch eine Prämie gab und sie wieder die Leute bekommen haben, die am "engsten" mit ihm zusammenarbeiten und ständig/oft mit ihm Kaffe trinken.

Du musst auch mal lernen "Nein" zu sagen und wenn du merkst, dass deine Mehrarbeit nicht honoriert wird, dann mach eben nicht mehr so viel. Du machst dich sonst nur unnötig kaputt.

Ich machte das aber sehr gerne und ohne Aufforderung. Wie soll ich sagen... würde es keinen MA-Gutschein geben, dann würde ICH mit voller Liebe zur Arbeit alles so weiter machen wie bisher.

Die anderen beiden nicht.

Nur im Moment mache ich das wirklich nicht mehr gerne. Warum weiß ich eigentlich gar nicht.

Ändert sich ja nichts für mich. ":/

Mich stört es zB auch, dass die anderen beiden ihre Mitglieder dazu animiert haben, ein "Lob" an unsere Chefin zu schreiben.

Ich weiß, dass meine Mitglieder mich sehr lieben. Nur ich käme NIEMALS auf die Idee, sie zu bitten, dass sie meiner Chefin ein paar nette Zeilen über mich schreiben?

Das Problem könnte sein, dass Du ein - vielleicht anerzogenes - schlechtes Verhältnis zu Leistungsbewertung bei Dir selbst und anderen hast. Möglicherweise hast Du verinnerlicht, dass Menschen, die über ihre eigene Leistung gut sprechen grundsätzlich Blender sind, die nichts können ( das wäre jetzt natürlich extrem - ganz so extrem muss es nicht sein). Das gälte es dann realitätsnah anzupassen.

Damit hast du auch ins Schwarze getroffen.

Dieses Denken hab ich nämlich wirklich.

Den Erfolg mit dem Gewicht, das ist es was Du wiederholen kannst. Diesmal ist es etwas schwieriger, weil Du

1. Deine Fortschritte nicht auf einer Waage kontrollieren kannst und

Stimmt. Aber wie lerne ich meine Erfolge zu sehen?

Ich habe keinen Erfolg. Das klingt jetzt extrem dämlich - ich weiß. Aber: Ich weiß, dass ich ein toller Kursleiter bin, ich weiß, dass ich meine Arbeit immer gut verrichte und ich weiß auch, dass ich eine gute Mutter und Haushälterin ( ;-D ) bin.

Aber das ist für mich kein "Erfolg" sondern eben etwas Normales.

Es wäre so schön, bei etwas wieder richtig erfolgreich zu sein, wie bei meiner Abnahme damals.

Nur bei was? ":/

N*otMichuaeMlCaxine


Nur bei was? ":/

Beim um Dich selbst kümmern. Davon profitiert Dein gesamtes Umfeld. Dein Mann, Dein Kind und ganz wichtig Du! Das ist ein so schwieriges Projekt für viele Menschen, dass sie es erst angehen, wenn sie gesundheitlich dazu gezwungen werden. Lass es nicht soweit kommen - das wär mein Wunsch für Dich.

N7otMi0chaelmCaixne


Ich erspare auch vielen Leuten massig Geld, weil sie sonst einen Steuerberater brauchen würden.

Und dann ärgert es mich, dass sie sich 1-2 Tage vorm Termin bei mir melden "Kannst du das bitte mal machen?? Ich kenn mich nicht aus!"...

Hierzu vielleicht nochmal ganz konkret der Tipp:

Wenn Dich das nächste mal jemand fragt antworte doch sinngemäss mal folgendes:

"Du, ich helf Dir ja immer gern, aber ich hab momentanviel um die Ohren. Mach doch mal alles soweit Du es kannst fertig, schreib die Fragen auf, die für Dich dabei noch offen sind und lad mich dann zu nem Kaffee ein. Dann gehen wir die Fragen kurz zusammen durch. Du wirst sehen nächstes Jahr schaffst Du's vielleicht schon ohne mich!"

T@est2ARHP


@ weiss_nicht

Weil sie es machen um monatlich den Gutschein zu bekommen.

Das finde ich ganz normal. Sie arbeiten für GELD. Arbeit ist allein die Selbstverwirklichung der Vorgesetzten, und als Angestellter ist man deren Erfüllungsgehilfe und wird somit auch ausgenutzt, und mit GELD als Lohn bzw. Gehalt "abgespeist". Es gibt viele, die ihr Gehalt sogar als Schmerzensgeld bezeichnen!

Vermutlich könnte das jetzt eine Gelegenheit für dich sein, mal grundsätzlich zu überlegen, ob und was Arbeit für dich wirklich bedeutet. Und was bedeutet es für dich, immer soviel für die anderen zu machen, ohne wirkliche Gegenleistung? Klar nehmen die das alles gern mit, du machst es ihnen ja bequem. Und klar, man fühlt sich super, wenn Leute sich bedanken und man wird gelobt, weil man so nett war, dies und jenes zu machen.

Aber das sind ja erwachsene Leute, die können selber nachdenken und was tun, und du bist nicht deren Hiwi, sondern eine Kollegin.

Ich hab kaum gelesen, dass die anderen auch mal was für dich tun, die kümmern sich nicht besonders um dich. Wenn du mal Arbeit delegieren willst, hat garantiert keiner Zeit oder behauptet, duuuu kannst das doch am aaaallerbesten ]:D !

würde es keinen MA-Gutschein geben, dann würde ICH mit voller Liebe zur Arbeit alles so weiter machen wie bisher

... wirklich? Ernsthaft? Ich kann das nur schwer nachvollziehen, ich arbeite auch für Geld und trage meine Arbeitskraft nur millimeterweise zu Markte. Ich hab meine Grenzen kennengelernt!

Mein Job ist nicht sehr dankbar, auch wenn mir tatsächlich viel gedankt wird (bin von Beruf Sozialarbeiterin) und auch wenn mir sogar schon Leute dankend um den Hals gefallen sind, finde ich das eher seltsam und mir persönlich bringt es rein garnichts. Was mir was brächte, wär mehr ZEIT und genug GELD!

Meine Chefin erwartet immer mehr und mehr, und meine Grenzen muss und will ich da lieber selber setzen.

Ich bin auch sicher, dass ich gute Sozialarbeit mache. Für die Kollegen und Vorgesetzten ist das eine Selbstverständlichkeit, ich hab die Sache studiert und bin Fachkraft in einem Team von Fachkräften. Die Praktikanten werden tierisch für Kleinigkeiten gelobt, aber ich stehe unbeachtet daneben, auch wenn ich gerade einen Krankenwagen gerufen habe, weil sich wer umbringen sollte.

Meiner Meinung nach ist Arbeit kein Ding, über das man sich persönlich zu sehr definieren sollte. Arbeit ist eine Notwendigkeit, um Geld zu verdienen, aber persönliche Erfüllung würde ich auf meiner Arbeit nie finden. Wenn man genug Geld verdient hat, sollte man nach Hause gehen können, um für den Rest des Tages sein eigenes, selbstbestimmtes Leben zu führen. Und dazu brauchts meistens mehr Zeit.

Ich glaube, du solltest deine Arbeitsstunden reduzieren, wenn es finanziell machbar ist. Dadurch kriegst du mehr ZEIT! Lerne ein Musikinstrument, tritt einem Chor bei, mache einen Tanz- oder Malkurs, dann gehts mal auf ein Konzert, eine Veranstaltung oder es wird etwas ausgestellt! Oder treibe ein bisschen Sport, wo du deine Erfolge an steigender Fitness, neuen Fähigkeiten und anderen Ergebnissen sehen kannst.

Ich würde mich auch langweilen, wenn ich mir immer nur vorsagen würde, dass ich eine gute Hausfrau wär. Das mach ich auch alles aus dem Handgelenk. Darum spiel ich viel Klavier, nähe viele Sachen für meinen Mann und mich selbst und habe vor ein paar Jahren noch angefangen, Bassgitarre zu lernen, weil mein Mann als Gitarrist ein bisschen Rockmusik machen will. Das treiben wir zusammen immer weiter voran, bald nehmen wir mal was auf ;-D

Du könntest versuchen, deine Einstellungen und Ansichten zum Thema "Erfolg" auch mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Woran erkennst du, dass du Erfolg hast ?

Ab wann ist für ein ein Erfolg ein Erfolg?

Welche Sachen sind für dich Erfolg versprechend?

Wie fühlt sich Erfolg für dich an?

Wo warst du bislang noch erfolgreich, ausser bei der Gewichtsabnahme?

Gibt es noch andere Erfolge, die du dir bislang immer gewünscht, aber noch nicht erreicht hast?

usw, usw.

*:) *:)

WgeYiss_nBichxt


Guten Morgen! *:)

Vermutlich könnte das jetzt eine Gelegenheit für dich sein, mal grundsätzlich zu überlegen, ob und was Arbeit für dich wirklich bedeutet. Und was bedeutet es für dich, immer soviel für die anderen zu machen, ohne wirkliche Gegenleistung?

In meinem Hauptjob stimme ich dir zu. Den mache ich für Geld. Meinen Nebenjob mache ich aus Nächstenliebe. Klingt doof, ich weiß ;-D

Ich helfe im Nebenjob Leuten beim Abnehmen. Verdiene nicht so viel, dass sich der ganze Zeitaufwand lohnen würde. Aber ich mache es, weil ich es sehr gerne mache. Also mehr oder weniger ist es ein Hobby.

Manche Kursleiter investieren nichts in die Kurse, ich investiere viel und gerne.

Aber du hast natürlich recht, es ist nicht verwerflich wenn man es aus Geldgründen macht.

Die Praktikanten werden tierisch für Kleinigkeiten gelobt, aber ich stehe unbeachtet daneben, auch wenn ich gerade einen Krankenwagen gerufen habe, weil sich wer umbringen sollte.

Genau das verstehe ich nicht. Warum sie gelobt werden und du nicht?

Ich hatte kürzlich auch eine kleine Diskussion mit meinem Mann. Ich mache im Haushalt viel mehr als er, obwohl wir beide viel arbeiten. Denke mal es verteilt sich 90%/10%.

Wenn er dann mal auf mein Bitten den Müll runterbringt oder Staubsaugt, erwartet er sich ein Danke.

Kann er gerne haben, aber ich hab trotzdem mal die Frage in den Raum gestellt, warum er sich ein Danke erwartet, aber ich nie eines bekomme, weil es als Selbstverständlichkeit angesehen wird.

Ich glaub im Nebenjob ist es das selbe. Ich mache immer schon viel und es wird als "normal" (=nicht lobenswert) angesehen. Dann fangen 2 an auch was zu machen, die vorher nix getan haben und die werden in den Himmel gelobt. ":/

Deine Fragen waren toll und ich hab auch sehr lange drüber nachgedacht und mit meinem Mann drüber gesprochen. :)^

Woran erkennst du, dass du Erfolg hast ?

Keine Ahnung. Denke Erfolg ist immer was "messbares" für mich. Im Hauptjob kann ich nur meine Arbeit richtig oder falsch erledigen. Wenn im Frühjahr die Wirtschaftsprüfer kommen und keine Fehler finden, hab ich es "richtig" gemacht. Aber ein Erfolg ist es nicht, denn es ist doch meine Aufgabe die Arbeit richtig zu machen?

Im Nebenjob ist mein Erfolg gar nicht messbar.

Ab wann ist für ein ein Erfolg ein Erfolg?

Ich würde mal sagen, ein Erfolg ist es, wenn etwas "außergewöhnlich" gut ist.

Welche Sachen sind für dich Erfolg versprechend?

Fällt mir leider gar nichts ein.

Wie fühlt sich Erfolg für dich an?

Hm.. Ich verspüre Stolz und Freude.

Wobei ich mich sehr schwer tue bei "positiven" Gefühlen. Mein Mann sagt auch oft, dass er mit mir keine lustigen Filme schauen möchte, weil ich nicht lache.

Ich finde Dinge zwar lustig, aber ich lache echt nicht. ":/ Negative Gefühle sind bei mir jedoch verstärkt. Ich bin überhaupt nicht depressiv, aber zB heule ich bei traurigen Filmen, oder wenn es jemanden anderen schlecht geht, weil es mich berührt.

Wo warst du bislang noch erfolgreich, ausser bei der Gewichtsabnahme?

Nirgends.

Ich hab nebenberuflich studiert und das Studium "gut" abgeschlossen. Ich hab meine Prüfung zum Kursleiter "gut" gemeistert und ich glaube ich bin auch eine gute Mutter. Ich habe den Umbau zu Hause mit einem 3 Monate alten Kind fast alleine gemeistert.

Aber das ist für mich "normal" und kein "Erfolg".

Hab diese Frage auch meinem Mann gestellt - er wusste auch keine Antwort drauf.

Was ist für euch Erfolg??

TQepstARHxP


@ Weiss_nicht

Aber ein Erfolg ist es nicht, denn es ist doch meine Aufgabe die Arbeit richtig zu machen?

Wenn du im Job deine Aufgabe richtig erfüllst, wird das halt von dir erwartet, und das wars dann. Es gibt Chefs, die das auch mal loben, aber die meisten tuns nicht, sie bezahlen es ja und dafür erwarten sie auch die Gegenleistung.

Irgendwie wissen Vorgesetzte, dass Angestellte gelobt werden wollen. Aber Lob gibts nur, wenn man sich dafür extra anstrengt UND auch darüber redet. Denn sonst bemerkts der Chef nicht, weil der Laden ja rund läuft! Super- dann kann er den Angestellten ja noch mehr Arbeit aufbrummen. Logo, ohne noch eine Schippe mehr Geld in die Lohntüte zu tun.

Ich hab gelernt, dass ich gerade auf diesem Gebiet vorsichtig sein muss, sonst ziehe ich den Leistungsschnitt hoch und belaste dann die anderen Kollegen mit noch mehr Arbeit. Nicht jeder ist so motiviert, dass er noch mehr macht als verlangt. Mit Extrafleiss macht man sich nicht bei jedem beliebt, ausser beim Chef.

ein Erfolg ist es, wenn etwas "außergewöhnlich" gut ist.

Welche Sachen sind für dich Erfolg versprechend?

Fällt mir leider gar nichts ein.

Ich glaube, du hast dir für deine Erfolgskriterien eine zu hohe Messlatte gesetzt.

Wenns nicht aussergewöhnlich ist, ist es für dich anscheinend gar kein Erfolg. Warum so ein Schwarz- Weissdenken? Wenn du so denkst, dannst du dir gar keine Erfolgserlebnisse verschaffen!

Beispiel: Ich male viel, und es ist mein Hobby. Ich bin weder berühmt noch mach ich damit Geld. Meine Bilder zeig ich nur wenigen und Musik mach ich nur allein oder mit meinem Freund zusammen. Früher haben viele gesagt, ich solle doch Kunst studieren, oder Musik, ich sei sooo begabt! Ich weiss aber, dass ich die Energien dafür gar nicht hatte und habe, eine Musik- bzw. Kunstkarriere aufzubauen. Mein Vater hätte mich gern als Konzertpianistin gesehen, aber ich fange jetzt mit meinen 55 Jahren gerade mal mühsam an, Noten zu lernen %-| ;-D ;-D

und mach trotzdem weiter, einfach aus Spass. Das allein ist schon mein Erfolg, denn viele andere, die im Berufsleben stehen, hören nach und nach auf, ihre anderweitigen Interessen aktiv weiter zu betreiben. Da gibts die ehemaligen begeisterten Sportler, die irgendwann aufhören, dick und unsportlich werden und ihre Sportart nur noch im TV guggen, mitm Bier und ner Chipstüte in der Hand. So will ich mal nicht enden und dass ich das nicht tue und jeden Abend am PC weiter Noten lerne und am Klavier weiterübe, DAS ist mein Erfolg. Sowas werde ich im Beruf nie erleben. Ich werd ja nicht gelobt dafür, dass ich da täglich auflaufe und arbeite. Das steht in meinem Vertrag, dafür werde ich bezahlt! Ich werd auch nicht dafür bezahlt, das gut zu finden, was ich da arbeite- ich werd fürs Arbeiten bezahlt, und dass ichs gut finde, wird erwartet, man geht davon aus,dass ich mich sonst nicht beworben hätte. Der Arbeit ists egal, ob man sie mit oder ohne Begeisterung tut, Hauptsache, man macht sie.

Gelobt werden immer nur die, die bemerkt werden, und wenns der Chef nicht merkt, was man tut, muss man es ihm irgendwie sagen oder zeigen.

Erfolg ist für mich, wenn ich es schaffe, meinem Leben so viel Positives wie möglich abzugewinnen, und auf der Hitliste des Positiven steht für mich auf Platz 1 die Zeit. wenn ich Zeit hab, bin ich froh, dann kann ich meine Interessen verfolgen. Das tun zu können, ist für mich Glück und bringt auch Erfolge:die gelungene selbstgenähte Jeans, ein selbergemachtes toffes Oberhemd für meinen Mann, verbesserte Notenkenntnisse (Klavierspielen kann ich, ich kann nur kaum Noten) und wenn ich es schaffe, vom Blatt was Neues zu spielen. Alles Erfolge, die sich nicht zwischendurch ergeben, dafür muss ich was tun. Aber das sind lauter Herausforderungen, die ich liebe und meist hab ich dann auch einen Erfolg. Auf der Arbeit hab ich auch Erfolge, aber die sind mir persönlich etwas unwichtiger, weils meist keine bleibenden sind. Was ich selber herstelle, bleibt mir erhalten und ich LEBE damit, auf der Arbeit spielt das keine Rolle: weil die anderen gar nicht sehen, dass ich nie gekaufte Jeans trage ;-D

*:) *:)

NaotMicQhaelCaixne


Was ist für euch Erfolg??

TestARHP hat das schon sehr gut beschrieben. Spass und "was will ich für mich selbst" sind zentral. Positives Commitment!

Wenn Du willst gibt es verschiedene Arten von Erfolg, der den andere Menschen Dir "zuschreiben" und der den Du selbst für Dich definierst.

Ein Beispiel: In meinem letzten Studienjahr wollte ich mein damaliges ehrenamtliches Engagement mit einem Knaller abschliessen. Dafür nahm ich Kontakt mit einem in der speziellen Szene bekannten Promi auf, der zu meiner Überraschung tatsächlich auf meine kurz entworfenen Themenvorschlag zu einem Vortrag bei uns ansprang und einen tollen kostenlosen Auftritt hinlegte. Die Unkompliziertheit mit der das Ganze ablief war mir fast schon unheimlich. Faktisch habe ich allerdings außer c.a. 10 Emails, ein paar Telefonaten und 2 Treffen aber nichts zusätzlich "investiert". Ich hatte mit diesem speziellen Menschen einfach Glück.

Trotzdem war diese Aktion diejenige, die für meine Mitstreiter meine "erfolgreichste" war. Andere praktische Aktionen in die ich sehr viel Zeit investiert hatte und die mir persönlich sehr viel mehr am Herzen lagen waren "nice to have" für alle, aber sie empfanden sie nicht als Erfolg, weil weniger Menschen daran teilnahmen. Die Anzahl der neuen Mitglieder stieg allerdings nach dem Promievent nicht an. Nach meinen "Miniaktionen" aber vergleichsweise schon.

Damals fing ich an den Unterschied zu verstehen zwischen was von außen als Erfolg bejubelt wird und was für mich tatsächlich Erfolg ist. Der Prozess hält für mich immer noch an.

Was hab ich bislang daraus gelernt?

Um den eigenen Erfolg besser erkennen zu können muss ich selbst ihn vorher definieren. Es geht nicht darum keine "äußere Bewertung" von Erfolg zuzulassen. Aber die äußere Bewertung von Erfolg durch andere Menschen ist immer zweitranging zu meiner inneren. Sie ist nice to have, aber nicht notwendig, weil andere nicht zwangsläufig verstehen können was mir persönlich große Anstrengungen abfordert und was nicht.

Wie definiere ich nun den eigenen Erfolg? Das kennst Du selbst ja schon. Du wolltest abnehmen. Du hattest ein konkretes Ziel und Du hast es geschafft. Das ist Dein Erfolg. Du hast das gefühlt. Zu diesem Gefühl willst Du wieder hin in anderen Lebensbereichen.

Dieses Prinzip gilt für jeden persönlichen Erfolg. Man schaut sich das Endziel an, was man selbst erreichen will und unterteilt es in kleinere Zwischenziele. Dann versucht man das erste Zwischenziel zu erreichen und achtet darauf wie man sich damit fühlt: Überfordert - Unterfordert - oder vielleicht sogar so gelangweilt, das man speziell dieses Ziel eigentlich doch nicht erreichen will.

Dazu gehört eine ehrliche Selbsteinschätzung. Über oder Unterforderung merkst Du sehr schnell selbst. Wenn Du z.B. eine Sprache lernen willst und aus der Vergangenheit weisst, dass Dir Vokabeln lernen leicht fällt wäre es Unsinn Dir ein: In einer Woche lerne ich 20 neue Vokabeln" Ziel zu setzen. Du wärst damit eindeutig unterfordert. Natürlich würde sich da kein Erfolgsgefühl einstellen, weil Dir selbst klar wäre, dass Du zu mehr fähig bist.

Trotzdem sind klare messbare Teilziele hilfreich wenn Du anfängst Dir darüber klar zu werden was für Dich selbst Erfolg ist. Anfangs kann so ein Prozess bezogen auf ein spezielles Ziel etwas zwischen Über und Unterforderung hin und her schwanken, aber je öfter Du das machst desto leichter geht es.

c_lairfext


Die beiden letzten Beiträge: :)^

TaestA1RHxP


eine ehrliche Selbsteinschätzung

... das ist für mich die Säule :)- denn ich weiss, dass es mir ruckzuck schlecht geht, wenn ich zu mir selber unehrlich bin.

Wenn man nicht weiss, was man will, kann man ja erstmal eine Liste davon machen, was man NICHT will. Da kommt einiges zusammen, und daraus kann sich herauskristallisieren, was man sich tatsächlich wünscht. Dann kann man überlegen, ob das realistisch und umsetzbar ist, und dann greift NotMichalCaines Reihenfolge für die Ziele und deren Umsetzung in kleinen Teilschrittchen. Denn: alles sofort und auf einmal und dann noch in idealer Form! klappt nur selten :=o .

*:) *:)

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