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Kind einer Suchtkranken benötigt psychologische Hilfe.

A(rthanxis hat die Diskussion gestartet


Hallo User!

Eines vorweg: ich möchte hier nicht über die Mutter herziehen da sie suchtkrank ist aber ich möchte es möglichst detailliert schildern weil ich glaube, dass es wichtig ist.

Ich bin neu hier und möchte euch gerne eine Frage stellen wie ich/wir vorgehen müssen. Der Sachverhalt ist folgender: meine Schwester, Mutter eines mittlerweile 10jährigen Buben, ist seit 12 Jahren drogenabhängig. Der Junge hat ungefähr die ersten fünf Jahre bei ihr gelebt da man fälschlicherweise davon ausging, dass er sie stabilisieren und von der Sucht fernhalten würde. Danach wurde ihr nach mehreren Vorfällen das Sorgerecht entzogen und dem Vater übertragen, der sich seitdem um das Kind kümmert.

Nun ist es so, dass sie (wenn sie nicht gerade im Gefängnis sitzt) immer wieder für ein paar Wochen auftaucht, das Blaue vom Himmel verspricht, Besserung gelobt und dann wieder in das alte Muster zurückfällt. Man sieht ihr die unterschiedlichen Gemütsphasen optisch auch sehr stark an: geht es ihr gut, ist sie gepflegt, isst und trinkt genug, ist optimistisch, lacht, schmiedet Pläne und wenn es bergab geht, magert sie sehr stark ab, ist blass, fahrig, schmutzig, schreit und geht auf alle los, verschwindet für Wochen, hält sich mit Straßenprostitution über Wasser und wenn es ganz schlimm kommt, sie kurz vor dem Sterben ist, dann steht sie plötzlich mit Einstichen die noch bluten, in der Türe, will reden und setzt sich sogar noch einen Schuss auf der Toilette ihrer Gastgeber oder eben in der Wohnung des Kindsvaters während der Kleine auch anwesend ist.

Aus der Sicht des Kindes verhält es sich so, dass Mama immer wieder ins Krankenhaus (Deckwort für Gefängnis) muss, da sie sehr krank (Deckwort für drogenabhängig) ist. Mama verspricht immer wieder, dass sie morgen wieder kommt oder anruft und es nicht einhaltet. Und Mama taucht immer wieder sporadisch auf, mal sieht sie gut aus, mal sieht sie furchtbar aus (wie oben beschrieben), dann schreit sie, durchsucht die Wohnung (nach Geld oder in der Hoffnung, dass sie mal Drogen versteckt hat, die sie nun dringend benötigt) und danach wütend und grußlos aus der Wohnung läuft und auch dem Kind sehr unangebracht entgegen kommt ("Ich hab jetzt keine Zeit, ich ruf dich ganz sicher heute Abend an", was aber selten passiert und sehr oft auch viel zu spät wenn am nächsten Tag Schule ist).

Wenn ich den Jungen beschreiben darf und was ich wahrnehme: ein lieber Bub, sehr laut (das muss er sein, das hat er sich antrainiert weil er die ersten Jahre bei seiner Mama gelernt hat: wenn ich nicht schreie, dann nimmt sie mich nicht wahr), möglicherweise ADHS wie seine Mutter, das weiß ich aber nicht- ich bin Laie, Wutausbrüche seinen Lehrern gegenüber die sich natürlich auch auf die Benotung auswirken, er macht wieder ins Bett und auch tagsüber in die Hose. Er ist glücklich wenn er bei Oma und Opa (väterlicherseits) schlafen kann und ist traurig und verstört wenn er morgens aufwacht und grübelt dann auch viel. Öffnen tut er sich nur bedingt, wobei das an uns liegt, er spürt ja bestimmt auch, dass wir nicht ehrlich zu ihm sind.

Wir als Familie sind letztendlich auch co-abhängig (ist das der richtige Begriff?) und wir nehmen auch wahr, welche Fehler wir machen: wir decken ihre Lügen, wir unterstützen ihre Sucht indem wir ihr jedes Mal aus der Patsche helfen wenn sie wieder ankommt und Besserung gelobt obwohl wir ihr eigentlich nicht mehr glauben, der Kindsvater lässt ihr beinahe alles durchgehen "weil sie die Mutter meines Sohnes ist" usw. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass wir sie eigentlich sehr lieben und uns einfach nur wünschen, dass sie entweder normal wird oder dass sie stirbt, so hart das auch klingt aber wir sind einfach müde nach all den Jahren.

So, nun zurück zu dem Jungen: wir haben beschlossen ihm reinen Wein einzuschenken. Wir wollen ihn nicht mehr weiterhin anlügen und immer wieder Ausreden für ihr Verhalten erfinden. Wir haben Angst, dass es unsere Beziehung zu ihm zu sehr belastet wenn wir nicht ehrlich sind und wir wollen ihm auch Gründe geben an denen er sich festhalten kann und er es nicht mehr auf sich bezieht ("Mama ruft nicht an weil ich ihr egal bin"). Meiner Meinung nach hätte das schon viel früher passieren müssen aber ich habe hier nicht das letzte Wort. Ich glaube, dass er längst merkt, dass er belogen wird.

Als ersten Schritt weihen wir nun alle Leute ein, die bisher nicht in dem Umfang davon wissen aber von denen wir denken, dass sie ein Recht darauf haben. Wir machen das auch, um selbst besser aufgefangen zu werden. Bei einem dieser Gespräche hat der Kindsvater nun den Jungen dabei sein lassen und es möglichst kindgerecht angesprochen: "suchtkrank" ohne viele Details zu nennen. Ich habe gestern nochmal mit dem Vater gesprochen und ihm gesagt, dass das zu wenig ist, er benötigt dringend psychologische Unterstützung, die darf man ihm nicht verwehren und da sind wir uns auch einig (wir treffen so gut wie alle Entscheidungen gemeinsam) und dass er es dem Buben nicht beiläufig mithören lassen darf sondern ein altersgerechtes Gespräch mit ihm führen soll.

Nun, wie gehen wir nun weiter vor? Was ist denn jetzt der richtige Weg? Ich selbst werde mich in den Angehörigenberatung begeben, ich brauche mittlerweile selbst Hilfe. Ich möchte einfach nur für den Buben da sein, er tut mir sehr, sehr leid und er braucht mich. Am liebsten würd ich ihm alles abnehmen und selbst tragen aber das geht natürlich nicht. Der Vater ist jetzt auch einem Punkt angelangt, wo er ihr das Kind verweigern muss, denn in der schlechten Verfassung in der sie sich nun befindet kann man ihr den Jungen nicht mehr mitgeben. Ein Besuch bei ihm in der Wohnung geht auch nicht mehr, denn wir haben leider zu spät verstanden, dass es sich hier um den geschützten Bereich des Kindes handelt in dem sie kein Recht hat nach Lust und Laune einzubrechen. Wir sind nun auch so weit, bei ihrem nächsten Erscheinen die Polizei zu benachrichtigen. Achso und im Februar muss sie die nächste Haftstrafe antreten (ich glaube, sie sitzt dann zwei Monate).

Meine Frage ist eigentlich, wie würdet ihr weitermachen?

Danke fürs Lesen.

Antworten
A^rtPhanxis


Ich schubs den Beitrag mal kurz an, da er bei der seitlichen Übersicht nicht zu sehen ist.

Danke

EQhemaliger= Nutzer (+#4671x93)


Ohje, schwierige und äußerst verzwickte Situation.

Ich finds gut, dass ihr dem Kind psychologische Hilfe zukommen lassen wollt, was der Junge wahrscheinlich auch definitiv brauchen wird. Aber auch in dem Zusammenhang, du sprichst von 'Angehörigenberatung', würde ich mir, als Familie bzw. Vater auch Selbsthilfe/Suchtberatungsgruppen suchen, die in der Lage sind, mir da in dieser schwierigen Situation beizustehen.

Sonst, altersgerechtes Gespräch? Würde da zuerst mal Rücksprache eben mit nem Menschen vom Fach (Psychologe?) halten, wie man dem Sohn die Suchterkrankung seiner Mutter 'altersgerecht' erklären kann. Ich persönlich würde mir das sonst sehr schwer vorstellen, weil 'Sucht' ein ziemlich abstrakter Begriff ist.

Azrthapni6s


Das war eigentlich auch unser Plan aber nun hat der Vater es so gemacht. Ich möchte ihm da auch gar keine Vorwürfe machen, er kann halt auch nicht raus aus seiner Haut. Die Betonung bei 'suchtkrank' liegt bei uns ja nicht in der 'Sucht' sondern in dem Wort 'krank'. Ich würde mir auch wünschen, dass wir erst beraten werden und dann erst auf den Jungen zugehen aber jetzt ist die Situation nun anders gekommen. In meiner rosaroten Welt gehen der Vater und ich zu einem Beratungsgespräch, klären dann den Buben auf und wir haben genug Kraft ihn aufzufangen und gleichzeitig befindet er sich bereits in einer Therapie.

ERhemaJliger@ Nutzer[ (7#469x485)


[[http://www.amazon.de/Drogen-Kinderb%C3%BCcher-B%C3%BCcher/s?ie=UTF8&page=1&rh=n%3A5452736031%2Ck%3ADrogen]]

schau mal ob da was Passendes dabei ist. Ansonsten wie schon in der PN erwähnt, bei Drogenberatungsstellen nachfragen, ob die was kindgerechtes haben.

Acrt0hanxis


Danke nochmal! Ich hab mir bereits eins ausgesucht und auch schon bestellt: "Blumen für Pina".

Exhe%mali?ger NuPtzer$ (#469J485)


genau an das Buch hab ich bei der Durchsicht auch gedacht. Aber der Link wollte hier nicht so wie ich wollte.

Hoffe, das Buch kann Euch für den Buben behilflich sein.

A@r=thaUnxis


Hab ich gemerkt mit dem Link ;-)

EXhemal&igAer Nut!zer (#>57806X9)


Das ist wirklich eine sehr verzwickte Situation.

Ich denke, dass ihr euch richtig verhält, wenn ihr die Lehrer und den Jungen einweiht.

Ich halte psychologische Unterstützung - sowohl für den Jungen, wie auch für euch - für notwendig und sinnvoll.

Vielleicht solltet ihr euch als Familie von deiner Schwester distanzieren, da ihr Verhalten keinem von euch gut tun - ganz im Gegenteil.

A,rth<a}nixs


Ja, diesen Weg wollen wir jetzt einschlagen, dass wir sie komplett fallen lassen (das wurde mir heute per PN empfohlen) und diese verschwendete Energie ausschließlich dem Kind zukommen lassen wollen.

B[enitaxB.


Ich würde zur Entlastung auch die "Familienhilfe" in Anspruch nehmen.

M@et-ax4


Ich denke, mit 10 Jahren ist ein Junge alt genug, um in einem Fall wie diesem die Wahrheit zu erfahren.

Wie man dabei vorgeht, wie schnell und worüber man redet, das würde ich von den Bedürfnissen des Kindes abhängig machen.

Ich würde mit einer aktuellen Situation beginnen, die ihn vielleicht gerade verwirrt hat. Ich würde das Thema nicht einfach irgendwann ansprechen, sondern, wenn es ihn eh beschäftigt, z.B. wenn gerade die Mutter da war oder wenn von ihr gerade die Rede war, dann würde ich einsetzen und ein paar Worte dazu sagen, dass sie immer so seltsam ist, weil sie Stoffe zu sich nimmt, die das Gefühl, das man hat, verändern und die man dann immer wieder nehmen will, die einen aber verändern und zu einem anderen Menschen machen und dass sie deswegen so seltsam ist und man sich über ihr Verhalten wundert oder ihr Verhalten anderen weh tut.

Ich würde dann nicht mehr so viel sagen, sondern abwarten, was als Reaktion kommt. Ob er Fragen hat, ob er schweigt, ob er erstmal nachdenkt.

Dann wäre ich einfach offen, oft da, ansprechbar. Ich würde abwarten, was er für Fragen hat, diese beantworten auf eine Weise, die er gut verstehen kann.

Wenn von ihm auch nach einer langen Weile (Tage, Wochen) keine Reaktion käme, dann würde ich da mal vorsichtig nachhaken und fragen, wie es ihm mit diesen Informationen geht, ob das etwas für ihn verändert hat.

Wichtig fände ich immer: Ihn nicht überfahren. Sachlich bleiben. Die Dinge so darstellen, wie sie sind, aber nicht die schlimmsten Dinge auftischen (Prostitution). Nicht vor ihm in Tränen ausbrechen ( es sei denn, er würde zuerst damit anfangen). Gefühle können aber trotzdem angesprochen werden.

Ich habe nicht das beste Gefühl dabei, wenn man erst mit allen Personen um ihn herum darüber spricht. Da könnte er sich übergangen vorkommen. Außerdem weiß man nicht immer, ob die Leute damit richtig und verantwortungsvoll umgehen. Im Idealfall würde ich mit ihm besprechen, ob er damit einverstanden ist, dass man es diesem oder jenem mitteilt und ihm erklären, wieso man das für nötig hält. Und wenn er nicht einverstanden ist, dann damit warten.

Das könnte ihm auch das Gefühl geben, der Situation nicht völlig ausgeliefert zu sein, sondern sie mitzugestalten.

Daran würde ich auf jeden Fall auch arbeiten: Dass er Gelegenheit bekommt, selber zu entscheiden, wie etwas passieren soll - den Rahmen dazu müssen dann schon die Erwachsenen abstecken aber innerhalb dieses Rahmens sollte er möglichst viel selber entscheiden können, um eben nicht so sehr dieses Gefühl der Hilfslosigkeit zu haben.

Grundsätzlich sollten die Erwachsenen gut wissen, welches Gefühl sie ihm übermitteln wollen. Ideal fände ich sowas wie: Die Situation ist schwierig, es tut manchmal weh und wir versuchen zusammen einen Weg zu finden, wie wir möglichst gut damit umgehen können.

Bei allem, was vor seinen Augen passiert und mit seiner Mutter zu tun hat, würde ich ihn einbeziehen, es ihm erklären - natürlich abhängig davon, ob er damit umgehen kann. Wenn er dann anfangen sollte, auszuticken, dann müsste man das nochmal anders angehen und mit viel professioneller Hilfe ihn begleiten.

Die ist sowieso zu empfehlen, aber ich würde immer im Blick behalten: Du und die Umgebenden, ihr kennt das Kind viel länger und besser und die Situation auch, prüft alle Ratschläge, die ihr bekommt in eurem Herzen.

Diesen auch ;-D

A"rtha[nis


Ich würde mit einer aktuellen Situation beginnen, die ihn vielleicht gerade verwirrt hat. Ich würde das Thema nicht einfach irgendwann ansprechen, sondern, wenn es ihn eh beschäftigt, z.B. wenn gerade die Mutter da war oder wenn von ihr gerade die Rede war, dann würde ich einsetzen und ein paar Worte dazu sagen, dass sie immer so seltsam ist, weil sie Stoffe zu sich nimmt, die das Gefühl, das man hat, verändern und die man dann immer wieder nehmen will, die einen aber verändern und zu einem anderen Menschen machen und dass sie deswegen so seltsam ist und man sich über ihr Verhalten wundert oder ihr Verhalten anderen weh tut.

So in der Art hatte ich mir das eigentlich vorgestellt.

Ich würde dann nicht mehr so viel sagen, sondern abwarten, was als Reaktion kommt. Ob er Fragen hat, ob er schweigt, ob er erstmal nachdenkt.

Schwierig. Der Junge merkt doch, dass es bisher keinen offenen Umgang damit gab, ich frag mich ob er überhaupt daran glaubt, dass er Antworten bekommen würde.

Wichtig fände ich immer: Ihn nicht überfahren. Sachlich bleiben. Die Dinge so darstellen, wie sie sind, aber nicht die schlimmsten Dinge auftischen (Prostitution). Nicht vor ihm in Tränen ausbrechen ( es sei denn, er würde zuerst damit anfangen). Gefühle können aber trotzdem angesprochen werden.

Also das mit der Prostitution möchte ich ihm eigentlich überhaupt nicht sagen, das habe ich nicht vor und das ist ja an sich nicht relevant ihm gegenüber.

Ich habe nicht das beste Gefühl dabei, wenn man erst mit allen Personen um ihn herum darüber spricht. Da könnte er sich übergangen vorkommen. Außerdem weiß man nicht immer, ob die Leute damit richtig und verantwortungsvoll umgehen. Im Idealfall würde ich mit ihm besprechen, ob er damit einverstanden ist, dass man es diesem oder jenem mitteilt und ihm erklären, wieso man das für nötig hält. Und wenn er nicht einverstanden ist, dann damit warten.

Das verstehst du falsch, wir sprechen nicht mit allen Personen um ihn herum sondern wir sprechen mit allen Personen um uns herum. Der Bub ist dabei ein ganz besonderer Schwerpunkt. Und nein, das finde ich gar nicht angebracht, einem 10jährigen so eine Entscheidung zu überlassen.

Danke für deine Hilfe! :-)

M etax4


Schwierig. Der Junge merkt doch, dass es bisher keinen offenen Umgang damit gab, ich frag mich ob er überhaupt daran glaubt, dass er Antworten bekommen würde.

In dem Fall würde ich ihm auch erklären, wieso ihr bisher nicht mit ihm darüber geredet habt und wieso ihr jetzt mit ihm reden wollt.

Mir ist da gerade ein Buch (mehrere) eingefallen, in dem es darum geht, dass und wie man mit Kindern über Dinge redet, die in ihrem Leben wichtig sind und passieren, es ist aber keine Anleitung, sondern Geschichten einer Kinderpsychoanalytikerin in Paris.

Die Autorin heisst Caroline Eliacheff, Titel: Das Kind, das eine Katze sein wollte. Oder: Das Kind, das seine Mutter zu sehr liebte.

Fand ich sehr spannend, auch wenn es einem manchmal unglaublich vorkommt, steckt da doch sehr viel Weisheit drin.

Akrt9hanis


Danke Meta4!

Der Junge war gestern bei mir damit wir nochmal für seine heutige Schularbeit lernen konnten. Er hat auch gleich mit mir gesprochen, dass es ihn sehr verletzt was sie macht. Sie hat jetzt wohl auf Whats-App ein Bild von einem anderen Mann (ebenfalls schwer suchtkrank) und sich selbst auf dem sie sich küssen. Er hat sie vor drei oder vier Tagen angerufen und sie gebeten, das Bild zu entfernen, was sie auch versprochen, aber bisher nicht getan hat. Er sagt, er kann es nicht verstehen warum sie so ist und dass er ihr egal ist, sonst wäre sie ja da. Ich hab ihm versichert, dass sie ihn sehr liebt, dass es nicht daran liegt. Sie habe eine Krankheit, die es ihr schwer macht, sich an andere Menschen zu binden und auch verlässlich zu sein.

Danach habe ich ein Gespräch mit dem Vater geführt, wir lassen uns heute noch eine Überweisung zu einem Kinderpsychologen geben und werden mit dem besprechen wie wir das sagen, ich bin davon überzeugt, dass er uns dabei gut unterstützen kann. Und dass der Junge Redebedarf hat, liegt ja auf der Hand, er ist ja auch gestern sofort von selbst auf mich zugekommen.

Sie werden wir komplett fallen lassen, wir werden sie auch nicht strafen oder irgendwas zu Fleiß machen, wir wollen ihr signalisieren, dass sie uns einfach egal ist und es uns nicht mehr interessiert was sie macht. Das werden wir mit allen Konsequenzen durchziehen. Es gibt kein Zurück mehr für sie.

Der Kindesvater wird dem Buben heute eine neue Handynummer besorgen, damit sie ihn nicht mehr erreichen kann und somit alles nur noch über den Vater läuft. Jetzt bleibt nur noch die Befürchtung, dass sie vor der Schule auftaucht, weinen und schmutzig vor dem Kind steht und das Blaue vom Himmel verspricht oder dass sie mit den Neuen bei der Wohnung auftaucht, schreit und randaliert usw. Nicht, dass wir so einen Polizeieinsatz nicht verkraften würden aber der Kleine wird das alles mitbekommen, wir hatten das alles schon mal.

Die Bücher schau ich mir noch an, danke Meta4.

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