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Meine Mutter belastet mich schon mein ganzes Leben

G8.W[issxen


Hallo TE,

ich schließe mich den anderen an! Laufe, laufe schnell! *:)

AKnne~monxe79


@ BlaueRose:

Mein kleiner war nicht dabei, weil er da noch nicht auf der Welt bzw. Baby war. Die Schlagerei hat ja dann aufgehört nach dem ich gedroht hatte zurück zu schlagen. Ich weiß dass meine Tante viel mit meiner Mutter geredet hat dass sie jetzt alles anders machen soll. Das hat sie ja dann hinbekommen, worüber ich auch echt froh bin! Ich bin mir auch nicht sicher ob meine Mutter zu der Zeit in Therapie war. Wie gesagt, wir reden ja nicht über "solche" Dinge. Ich weiß auch dass das alles etwas kompliziert klingt. Und nein, er bekommt auch nicht mit wie sie bei anderen stichelt.Das verheimlicht sie natürlich immer in ihren Erzählungen! Sie macht das ja nicht vor allen Leuten dass es jeder mitbekommt, sondern entweder hintenrum über andere oder per Nachrichten wo sie einen fertig macht. Aber sie hat NIE angefangen! Und würde sie jetzt nicht ständig diese Scheiße bauen, hätte ich mit dem Scheiß aus der Kindheit schon abgeschlossen bzw. nicht nachtragend. Aber was mich ankotzt an der Sache. Die Kindheit ist vorbei, stimmt. Fertig.. Punkt. so, wäre jetzt alles normal wäre ja auch wirklich ein Punkt hinter der Kindheit. Da sie aber solche Aktionen fährt und ich mich da auch jedesmal in ihren scheiß Psychoterreor da mit rein hängen soll, ich mich mit Leuten verkrachen soll wegen ihr, deshalb kommt das Kinheitstrauma auch wieder hoch. Meine Mutter war nie für mich da. Wenn was war, hat sie IMMER den anderen Recht gegeben und mir eine geknallt! Ich kann und will sie nicht vor den Leuten beschützen die sie eigentlich beleidigt hat! Sie erwartet das aber! Und ich habe keine Ahnung woher ihre Erwartungshaltung kommt.

B&laueR2ose12


@ Annemone,

kannst Du ihr das genauso so sagen, wie Du es eben geschrieben hast?

Das MÜSSTE sie doch berühren. Aber Du hast ihr ja auch schonmal einen Brief geschrieben und es hat nicht viel gebracht.

Es tut mir sehr leid, dass es so zwischen euch ist.

Funkstille. Ich denke das wäre das beste.

@:)

F}eenz4auber(123


@ Annemone

Frag dich nicht, warum deine Mutter so ist wie sie ist. Das ist eigentlich egal.

Warum machst du das noch mit? Kannst du diese Frage beantworten?

A@nnemokne79


@ Blaue Rose:

Ja, sie würde es schon berühren, aber weil sie gekränkt wäre, weil das alles nicht stimmt was ich erzähle. So war es ja in dem Brief vor 18 Jahren und dem Gespräch danach. Sie würde fürchterlich weinen. Das macht sie wenn sie gekränkt ist. Aber was sie anrichtet das versteht sie nicht. Und sie macht sich keinerlei Gedanken darüber!!! Und was ich halt auch nicht nachvollziehen kann, dass sie sich keine Gedanken drüber macht wie es ihren Kindern dabei geht. Also z.B. wie es mir dabei geht wenn sie mich versucht gegen meinen Bruder aufzuhetzen. Jetzt ist sie ja nicht mehr jung. Jetzt kann man es nicht mehr auf jugendliche Dummheit schieben. Und das macht mir echt zu schaffen, dass sie so egoistisch ist. Wenn sie zu mir kommt, sie fragt mich nie, mein Kind wie geht's dir? Nein, sie setzt sich hin, lästert ununterbrochen über alle mögliche, regt sich über Politik auf und dann geht sie wieder.

BFlauNeRosxe12


wenn ihr euch das nächste Mal sehen solltet, dann mache ihr einen Vorschlag:

"heute reden wir nicht über andere, die wir kennen"

Und dann schaue, was so kommt. worüber geredet wird. oder ob gar nichts mehr gesagt wird.

w.est$lichxt


Annemone79, du hast mit deiner Mutter viel mitgemacht. Ich mit meiner auch, es war und ist anders als bei euch, aber auch sehr schwierig.

Meine Geschwister haben schon sehr lange keinen Kontakt mehr zu ihr, weil sie die Beziehung nur als Belastung empfanden. Auch unsere Mutter ist, was ihren Umgang mit anderen Menschen betrifft, blind. Sie sieht nicht, wenn sie andere verletzt und weist man sie darauf hin, fühlt sie sich angegriffen und ungerecht behandelt, ist tief gekränkt und untröstlich. Selbstkritik und Selbstreflexion kennt sie nicht.

Ich habe es bislang nicht geschafft, die Beziehung zu ihr dauerhaft zu beenden, obwohl es mir viel besser geht, wenn wir uns nicht sehen und ich mich nach jedem Telefonat oder Treffen schlechter fühle, als vorher. Warum ich das nicht schaffe, weiß ich leider selbst nicht. Vielleicht bin ich einfach noch nicht bereit diese Beziehung loszulassen, vielleicht ist es für mich einfacher diesen schlechten, schwierigen Kontakt aufrecht zu erhalten, als ihn abzubrechen? Vielleicht ist es bei dir ähnlich?

Deinen kleinen Bruder würde ich aber von der ganzen Muttergeschichte trennen. Er ist schon lange erwachsen, wenn dir eine gute Beziehung und regelmäßiger Kontakt zu ihm wichtig sind, dann pflege sie! Wenn ihr euch gut versteht und einen innigen, schönen Umgang miteinander habt, soll deine Mutter ruhig versuchen ihn gegen dich aufzubringen - es wird nicht funktionieren.

Ebenso wenig würde ich deinen Bruder mit deinen Kindheitserlebnissen konfrontieren - es sei denn, er fragt nach. Er hat seine Erfahrungen gemacht und du deine, demnach ist euer Verhältnis zu eurer Mutter sehr unterschiedlich und das ist auch okay so. Dein Bruder muss keine Partei ergreifen, er muss sich nicht entscheiden, er kann eine gute Beziehung zu der Mutter haben, aber auch eine ebenso gute zu dir. Das eine schließt das andere wirklich nicht aus.

Frix ucnd ;FoxBixe


@ Annemone:

Ich habe jetzt nur deinen Eingangsbeitrag gelesen, darin erkenne ich einige Parallelen zu meiner Mutter. Nur, dass meine Eltern nicht geschieden waren, sondern fast 60 Jahre ihres Lebens miteinander verheiratet waren. Mein Vater war aber beruflich oft nicht da u. konnte mich dann auch nicht beschützen in den Momenten. Aber wenn er da war, hat er sich vor mich gestellt. Meine Mutter hat auch sehr viel gebrüllt u. geschlagen, vor allen Dingen, wenn man nicht die Leistung erbracht hat, die sie erwartet hat. Allerdings war mein älterer Bruder ihr Lieblingsknd, auch, wenn sie ihn auch geschlagen hat. (was man ja, mit jemanden, den man liebt, nicht macht) Das er ihr Ein und Alles war, hat sie mich auch immer spüren lassen, selbst noch einige Zeit nach seinem frühen Tod. (wir waren da zwar schon erwachsen, aber 29 ist ja kein Alter zum Sterben)

Leider habe ich den Fehler gemacht, dass ich vor 26 Jahren mit meinen Eltern von den neuen in die alten Bundesländer gezogen bin. Mein jetziger Mann ist dann auch nachgekommen. Wir hätten gleich am Anfang wieder in die alte Heimat ziehen sollen - so weit weg wie möglich von ihr. Aber dann kam unsere Tochter u. hatte ihre Freunde hier. Na ja, irgendwelche Ausreden gab es immer. Selbst mein Mann hat vor ihr gekuscht, da sie immer damit gedroht hat, zu sterben, wenn wir mal weg ziehen. Nun ja, das zieht schon lange nicht mehr. Aber irgendwie hat sie es immer geschafft, die ganze Familie zu beeinflussen.

Nun ist mein Vater letztes Jahr gestorben u. das war das Schlimmste, was passieren konnte. :°( Sie erwartet nun natürlich von mir, dass ich sie mal pflege, wenn es mal soweit kommen sollte. Aber das habe ich schon immer gesagt, dass ich das nicht kann u. auch nicht will. Aber sie will das nicht wahrhaben. Sie versucht immer noch, mich zu vereinnahmen u. zu beeinflussen. Doch mittlerweile (hat sehr, sehr lange gedauert, ehe mir klar war, warum es mir psych. so mies geht u. 2 Therapien) sage ich meine Meinung, auch, wenn sie dann heult u. es nicht versteht. Es gibt immer wieder Streit, früher konnte ich das nie, aber jetzt explodiere ich immer wieder, weil sie mich einfach zur Weißglut bringt. Es war und ist auch schon immer so, dass nur sie redet u. auch nur sie hat natürlich immer Recht! ;-D Wirkt nur nicht mehr so. Da sie aber weiß, dass sie mich braucht, hält ihr Beleidigtsein nie lange an. Trotzdem ist es sehr, sehr anstrengend, zumal sie jegliche fremde Hilfe ablehnt. Aber ich habe es meinem Vater auf dem Sterbebett versprochen, dass ich mich um sie kümmere. Habe ihm aber gleich gesagt, dass das nicht einfach wird. Ich erarbeite mir Schritt für Schritt mehr Abstand, gehe auch nicht mehr als 2 x in der Woche zu ihr. Trotzdem wünsche ich mir öfter - auch, wenn das jetzt arschig klingt - dass es bald vorbei ist, denn erst dann werde ich richtig frei sein.

Ich wünsche dir, dass du die Kraft hast, dich mehr rauszuziehen! :)* :)* :)* :)* Gerade so lieblose Mütter/Eltern können einen recht lange beschäftigen. Es kann dauern, bis man es akzeptiert u. nicht mehr ganz so verletzt ist, wenn man sich so abgelehnt fühlt.

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