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Ich sterbe jeden Tag ein bisschen mehr

B\ambdiexne


@ Verletzlich

Im Juni war meine Welt in Ordnung.

Was ist da so Schlimmes passiert?

T5his |Twiltight Gaxrden


Wenn deine Welt da noch so in Ordnung war, hätte dich das doch nicht so dermaßen aus der Bahn geworfen, wenn deine Tochter Dinge behauptet, an deren Wahrheitsgehalt Null dran ist?

Alle deine Beiträge triefen schriftlich nur so von DRAMA, merkst du das gar nicht? Da ist nichts reflektiertes zu lesen, nur Schuldzuweisung, Drama, Trauer und viiiel Wut.

Ich wünsche euch ebenfalls, dass es zu einer Klärung und beruhigung für alle Beteiligten kommt :)z

f'ai"r phy1llxis


Mir geht es schlecht. Ich muss den Missbrauch verarbeiten. Warum hab ich nichts bemerkt. Warum? Ich fühle mich schuldig PUNKT

Fällt es dir eigentlich schwer, den Gedanken zuzulassen, dass es vor allem deine Töchter sind, die den Missbrauch verarbeiten müssen? Die sind doch die Hauptbetroffenen! Denen geht bzw. ging es vermutlich viel schlechter - womit ich keineswegs ausblenden will, dass du auch schwer an den Vorfällen und den Folgen zu tragen hast.

Ich bin eigentlich immer davon ausgegangen dass ich mich gut artikuliere und gehe deshalb nicht näher auf einige Beiträge ein. Das wäre mü?ig. Da kann ich gleich wieder bei meiner Tochter anklopfen und mir Schläge abholen.

Geht es auch eine Nummer weniger dramatisch? Wenn du kritische Beiträge vergleichst mit den Schlägen, die deine Tochter dir angeblich zufügt und die dich fast sterben lassen - dann dürfte da wohl einiges nicht richtig gewichtet sein.

VnerletFzliicxh


Ich bin hier falsch ...oder besser im falschen Film.

Ich habe meine Situation wahrheitsgemäß und nicht dramatisch geschildert. Sie ist leider so. Ich mache meine Tochter nicht schlecht, sie handelt leider so. Auch wenn ihr euch das nicht vorstellen könnt, ich erlebe es. Es geht hier auch nicht ums warum, wieso sondern wie ich nun mit dem Verlust leben soll.

Ich merk gar nix?? Meiner Töchter haben den Missbrauch vor über 10 Jahren erlebt und mir bis Juni nix davon erzählt. Sie haben einen Weg gefunden damit zu leben. Für mich ist das NEU und ein SCHOCK...

ich bin hier falsch. Schön das es euch gut geht. Ich glaub ich kündige die Registrierung

VgerleRtzlxich


Oder ich hätte meinen Beitrag besser in den Psychologie Bereich gepackt...zu spät.

Weihnachten steht vor der Tür. Mein Enkelsohn wird 6. So ein wichtiger Tag und ich und mein Mann sind aus seinem Leben ausgeschlossen. Ich verkrafte das nicht und verstehe es auch nicht.

Vor Jahren war hier eine "Frau Dingens"...sie hat mir in meiner Krebssituation sehr geholfen. Sie fehlt mir hier

C@ha nc2e00x7


Schön das es euch gut geht.

Wie kommst Du darauf? Das hier ist ein medizinisches Forum. Viele, die hier lesen und schreiben, haben ebenfalls schwierige Zeiten durchlebt oder sind noch mittendrin.

Es wäre hilfreich für Dich, wenn Du die Nachfragen hier nicht mit Deinen eigenen Emotionen auflädst und versuchst, sie so neutral wie möglich zu lesen. Eventuell empfindest Du sie dann weniger als Angriff und kannst Dich darauf einlassen. Deine Entscheidung.

Denn das hier:

Es geht hier auch nicht ums warum, wieso sondern wie ich nun mit dem Verlust leben soll.

hängt nun mal untrennbar zusammen. Erst wenn die Auseinandersetzung - auch und gerade mit den schwierigen Themen des Lebens - stattgefunden hat, ist ein Verstehen möglich. Verstehen ermöglicht Verständnis und Verständnis hilft bei der Verarbeitung.

s,chneTcke19x85


Was mir aufgefallen ist:

a) Du hattest ein schweres Verhältnis mit deiner Mutter und hast den Kontakt abgebrochen. Gleichzeitig gestehst du deiner Tochter nicht das gleiche Recht zu? ":/

b) Du projizierst dein Seelenheil auf eine andere Person ("Wenn sie nur x tut, dann geht es mir gut!"). Das geht nun mal ziemlich sicher schief. Niemand ist für dein Seelenheil verantwortlich, außer du selbst.

c) Ich finde es gut, dass du in Therapie bist! :)^

d) Ich empfinde dich momentan als so instabil, dass du das Leid anderer Menschen nicht wirklich wahrnehmen kannst. Das muss nicht Bösartigkeit sein, sondern deutet für mich darauf, dass du noch vieeeel zu sehr mit deinen eigenen Baustellen beschäftigt bist, um irgendwie eine Wertung über deine Töchter abzugeben.

e) Sexueller Missbrauch ist wohl eines der schlimmsten Dinge, die einem Kind passieren kann. Dass dir deine Töchter erst jetzt davon erzählt haben, zeigt, dass auch sie noch lange nicht mit der Verarbeitung fertig sind. In so einer Situation (und da kann ich die Angepisstheit deiner Tochter wirklich verstehen) geht es nun mal nicht primär um deinen Schmerz, sondern um den Schmerz deiner Töchter. Dass du das nicht differenzieren kannst, macht mich ziemlich betroffen und ist für mich ein Indiz, dass du selber noch viel zu viele Baustellen hast, um dich zu dem Thema irgendwie konstruktiv zu äußern.

f) Als Tipp: Bleibe mal ganz bei dir. Glück und Zufriedenheit kann man nur in sich selber finden, nicht (hauptsächlich) von anderen.

g) Zu deinen Enkeln: Auch hier geht es v.a. um dich und deine Gefühle. Hast du dich mal gefragt, was für die Enkel das beste ist? Langfristig? Kannst du ihnen ein Vorbild sein? Langfristig? Ein Vorbild, wie man das Leben meistert und wie man mit schwierigen Situationen umgeht? Ich glaube, gerade bist du wirklich nicht dazu in der Lage

h) Du hältst deine Tochter für psychisch gestört, sie hält dich für psychisch gestört. Touchè! Meinst du nicht, dass deine Gestörtheits-Vermutung deiner Tochter mindestens genauso sehr weh tut, wie umgekehrt ihre Gestörtheits-Vermutung dir weh tut?

i) Alleine, dass jedes Nachfragen als Angriff gewertet wird, spricht für mich für einen seeeehr gestörten Kommunikations-Stil. Ehrlich, wenn du im RL auch so diskutierst, dann wundert mich nichts mehr.

Fazit: Ihr seid beide an der Situation beteiligt, nur, dass du die Mutter bist, aber dich auf dem gleichen Reifelevel wie die Tochter bewegst. Das würde mich auch einigermaßen verstören. %:|

B+ahmPbienxe


Meiner Töchter haben den Missbrauch vor über 10 Jahren erlebt und mir bis Juni nix davon erzählt. Sie haben einen Weg gefunden damit zu leben. Für mich ist das NEU und ein SCHOCK...

@ liebe Verletzlich :)_

ich glaube deinen Kummer und deinen Schmerz und auch deine damit zusammenhängenden Schuldgefühle weil du über Jahre von dem Missbrauch nichts gemerkt hast, kann man als Nichtbetroffener nur erahnen. Und ich verstehe sehr gut, dass dich dieses Geständnis deiner kleinen Tochter psychisch total aus der Bahn geworfen hat.

Aber was genau denn nun zwischen dir und deiner Großen so gravierend Schlimmes passiert ist, dass es zum Bruch kam, kann ich mir nur zusammenreimen.

Kann es denn sein, dass sie den Missbrauch anders als du bewertet? Sie hat ja seit über 10 Jahren einen Weg gefunden damit zu leben. Jetzt kamst du im Juni auf einmal an, und "wühlst im Dreck". Kann es sein, dass sie sich von dir bevormundet gefühlt hat, weil du ihr mit Nachdruck den Gang zum Arzt und Therapeuten empfohlen hast? Kann es denn sein, dass sie dich so drastisch von den Kindern fernhalten will, weil sie befürchtet, dass du denen was von dem Missbrauch erzählst? Oder hast du das sogar bei anderen Leuten getan?

Bitte denke mal darüber nach und denke mal darüber nach wie es deiner Tochter dabei gehen muß.

Ich habe gestern Abend sehr lange nachgedacht, was man als Mutter "Heilendes" machen könnte, wenn man nachträglich von dem Missbrauch an seinem Kind erfährt.

Ich hab versucht dabei an meinen Sohn zu denken.

Ich glaube man kann sein Kind lediglich um Verzeihung bitten, weil man über so lange Zeit nichts bemerkt hat, und es unfreiwillig immer wieder dieser Missbrauchssituation ausgesetzt hat. Man kann Verständnis dafür aufbringen, wieso dieses Kind nun als erwachsener Mensch immer wieder "um sich schlägt" und einen Knacks weg hat. Aber zu einer Anzeige oder Therapie gegen seinen Willen, kann man es nicht zwingen.

Auch wenn du dich von meiner Sichtweise angegriffen fühlst, berührt mich dein und deiner Kinder Schicksal sehr und ich wünsche dir Alles Gute @:) @:) @:)

C&omr_an


Ich muss mit den Depressionen klar kommen. Mache eine Traumatherapie und lerne nicht mehr so angreifbar zu sein. Das ist schwer wenn man auf den Boden liegt und sich wünscht das Herz würde einfach stehen bleiben.

Das wird lange brauchen und du benötigst dringend die Hilfe. Ich kann dir nur viel Kraft dafür wünschen. :)*

Aber im gleichen Atemzug möchte ich nochmal wiederholen, was auch andere hier immer wieder gesagt haben: spar dir deine Kräfte, um mit dir ins Reine zu kommen. Reib dich nicht an deiner Tochter auf und halte Abstand zu ihr. Mit diesem Kontakt wirst du nie in die Spur kommen. Denk an dich, denn psychisch so am Boden kannst du weder für sie noch für deine Nächsten da sein. Schone dich und sei ein Stück weit egoistisch. :)_

Und reib dich auch nicht an manchen Beiträgen hier auf. Ich muss gestehen, dass ich bei einigen Forenten hier die Welt nicht mehr verstehe.

fYuz;zzi


@ Verletzlich

Ich glaube Dir und es tut mir sehr leid, was Du durchmachen mußt und durchgemacht hast.

Ich kann die anderen hier auch nicht nachvollziehen, die bei Deinem sehr verständlichen, klar formulierten Text auf die Idee kommen können, der Tocher Recht zu geben. Das ist mir unerklärlich.

Und die Antwort darauf, warum eine Tochter einfach so ausflippt, ist ja mehrfach gegeben, von daher verstehe ich auch nicht, warum die anderen hier vermuten, da fehle ein Teil im Text oder Du hättesst was verschwiegen, was Dich belasten könnte und so ein Quatsch...

Der Grund ist, Deine Tochter ist psychische schwer krank und erfindet einfach Dinge gegen Dich, Du hättest mit Selbstmord gedroht usw...

Sie scheint ja aber bei den Behörden mit dem Mist auch nicht durchgekommen zu sein.

Eingewiesen gehört Deine Tochter, zur Not auch mit Zwang, wenn sie weiter so ein schädigendes Theater gegen Dich unternimmt.

Man, Du tust mir soooo leid. :°(

Empfehlen kann ich da auch nur den totalen Kontaktabbruch zu allen, die beteiligt sind.

Ich wünsche Dir viel Kraft!!! :)* :)* :)* :)* :)* :)*

fjuzzuzi


Ich habe diesen Faden mal der Moderation gemeldet, in der Hoffnung, dass die Beiträge der Draufherumklopper, die völlig unnachvollziehbar sind, moderiert werden.

IRsabxell


Es ist doch in solchen Situationen so, dass man Keinem komplett "recht geben" kann, bzw. eine Schuld/Verantwortung nicht akkurat verteilen kann. Das ist oftmals selbst dann schwer, wenn man den Betreffenden real mehr oder weniger nahe steht.

Sobald man damit anfängt geht die Dynamik einer solchen Diskussion in die falsche Richtung, bzw. wie man ja sieht in eine destruktive Richtung.

Es sollte hier nicht darum gehen die Situation aufzudröseln, das kann man auf einer solchen Plattform gar nicht leisten.

Sondern es sollte darum gehen, wie verletztlich nun am besten mit dem Ganzen umgeht.

verletzlich

Es wurde hier schon -mehrfach- gesagt: Wichtig ist für Dich, dass Dich das Verhalten Deiner Tochter nicht weiter persönlich beeinträchtigt. Das mag sich jetzt paradox für Dich anhören, denn sie geht ja Dich persönlich an. Was ich meine ist, dass Du Dich davon loslösen mußt, Dich unabhängig von all' dem was sie sagt/macht distanzierst. Dass Du aufhörst Dich zu verteidigen.

Es mag sein, dass Du nicht unschuldig bist an der Situation - es kann aber genauso sein, dass Du für Deine Tochter ein Katalysator für irgendwelche Probleme bist, oder Beides. Doch das zu klären sollte zu diesem Zeitpunkt keine Priorität (mehr) haben. Dazu scheint das Ganze zu verfahren.

Du mußt für Dich sehen, wie Du so mit der Situation umgehst, bzw. Dich sogar (emotionale wie auch handelnd) rausbringen kannst, dass es Dir wieder gut geht. Es wird sicher weiterhin weh tun, es geht um Deine Tochter (und Enkel), klar - aber es wird (darf) nicht mehr Dein Leben bestimmen.

Du bist doch in Therapie?

Was sagt Dein(e) Therapeut(in) dazu?

IYndivi5dualisxt


@ fuzzzi

Was DU nicht nachvollziehen kannst, muss ja nicht das Maß aller Dinge sein. Übler als alles, was du wohl für moderationswürdig hältst, finde ich Versuche, die Moderation im Sinne der eigenen Ideologie zu instrumentalisieren. Ich hoffe sehr, dass das Team darauf nicht hereinfällt.

Hier gibt es meines Erachtens nichts zu moderieren. Ich sehe außer dir vielleicht keinen pauschalen "Draufherumklopper", sondern nur Menschen, die in einer geordneten Diskussion verschiedene Sichtweisen beitragen. So wie es ja letztlich auch sein soll. Da gibt es hochkarätige, nachdenkliche, differenzierte Sichtweisen und auch schlichtere, pauschalisierendere Beiträge; es gibt sie in mitleidstriefend, anregend, hinterfragend usw. Aber soweit ich sehe, alles im Rahmen vernünftiger Umgangsformen und nicht moderationswürdig.

Dass nicht alles Geschriebene der TE gefällt, liegt wohl in der Natur der Sache, aber deshalb muss es ja nicht falsch oder ohne Lernpotenzial sein. Diskutieren ist nun mal was anderes als nach dem Munde reden. Die TE wird selbst entscheiden, was sie sich leisten kann an sich heranzulassen und was nicht.

@ Schnecke1985

:)^

J|ulin-SonAne_


Verletzlich, was das Forum hier angeht, verstehe ich dich sehr gut. Da werden einem die Worte im Mund umgedreht und früher oder später wird gesagt, du bist reif für die Psychiatrie. Deshalb habe ich hier aufgegeben, über meine privaten Sorgen zu schreiben. Es war der einzige Ort, wo ich hoffte, dass mir jemand zuhören würde. Also versuche, diese Beiträge zu überlesen oder vielleicht steckt auch in dem ein oder anderen Beitrag etwas Wahrheit drin. (Habe nicht alles gelesen).

Auf jeden Fall weiß ich, wie es ist, wenn man total am Boden ist, einfach nicht mehr kann. Hilfe sucht und dann bekommt man noch mehr Fußtritte ab. Das erträgt man dann einfach nicht mehr.

Kannst du dich von deiner Tochter distanzieren? Ich denke, das wird nichts mehr werden und dein Enkelkind holst du an Weihnachten zu dir. Wenn sie das nicht zulässt, dann sage ihr, dass sie damit ihr eigenes Kind bestraft und ob sie das wirklich möchte. Zur Not würde ich Umgangsrecht einklagen. Das steht dir als Großmutter nämlich zu!

Wünsche dir ganz, ganz viel Kraft :)*

I/savbexll


Zur Not würde ich Umgangsrecht einklagen. Das steht dir als Großmutter nämlich zu!

Das ist nicht so ganz richtig.

Es gibt kein grundsätzliches Umgangsrecht, sondern nur unter gewissen Voraussetzungen.

[[http://dejure.org/gesetze/BGB/1685.html §1685 BGB]]

und siehe hier, ist ganz gut erklärt:

[[http://www.kanzlei-poppe.eu/publikationen_details_405_13_303_118.html Umgangsrecht der Großeltern mit ihren Enkeln nach § 1685 BGB]]

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