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Sind das Anzeichen für Depressionen?

B;ird_of_,Lxove hat die Diskussion gestartet


Ich bin in letzter Zeit sehr empfindlich und meine Gedanken sind hauptsächlich negativ und traurig. Ich gehe seit Monaten nicht mehr richtig aus, bin fast nur noch zuhause und grüble über meines darseins, frage mich warum ich überhaupt noch lebe. Klar habe ich eine Arbeit und auch besuche ich Abends eine Abendschule um mein Abschluss nachzuholen, aber trotzdem. Ich würde mir nichts antun, aber ich sehe mich irgendwie als sinnlos auf dieser Welt, als hätte alle ihre Ziele erreicht haben und ihre Bestimmungen folgen, nur ich bewege mich nicht normal wie anderen.

Keine Familie, keine Freunde, Beziehung läuft auch nicht so toll. Muss mich ständig entscheiden zwischen dies und das, und alle Entscheidungen haben schlechte Konzequenzen für mich, zumindest schein es mir so. Ich liege oft zuhause im Bett und verbrauche recht viele Tempos um meine Trännen abzutrocknen. Ich habe kein Appetit mehr, keine Lust auf Fitness, keine Lust auf fast nichts, außer auf das lernen, da schreibe ich komischerweise nur gute Noten trotz meines Umstands aber wie ich das hinbekomme, ich habe keine ahnung.

Ich bin so Emotional geladen, weine wegen fast alles. Wenn man mich fragt, wenn, dann kommen schon die Trännen und um das zu vermeiden, wechsle ich das Thema, als wäre nichts gewesen. Ich habe auch oft Albträume vom Monstern, Dämonen, Geister, Schlangen die mich töten wollen und mich verängstigen, von Natur Kathastrophen, von Menschen die mich verlassen und mich links liegen lassen, vom betrogen werden von meinem Freund. Ich sehe mich manchmal selbst weinen im Traum. Ich fühle die Angst und den Schmerz, so als wäre es Real.

Es gibt aber tage, da versuche ich mich aufzurappeln und mir selbst einen Ruck gebe. Manchmal klappt es und manchmal auch nicht. Einen Tag bin ich voll Motiviert etwas zu ändern, der nächste Tag bin ich wieder in einen Loch gefallen und komme für die nächste Zeit nicht raus. Ich versinke im Selbstmittleid und verlange mitgefühl von anderen, weil ich das in den Moment brauche. Jemanden der mich einfach in den Armen nimmt, nichts sagt und mich gewollt, begehrt und akzeptiert fühlen lässt.

Aus Finanziellen Gründen kann ich meine Familie in der Heimat nicht besuchen und auch sie können nicht her kommen, weil sie das Geld auch nicht haben. Meine Mutter die mit mir hier ist und die Person ist die mich nach DE gebracht hat, interessiert sich nicht für mich. Wie leben in der gleichen Stadt aber sie weisst nichts über mich. Schon 1 Jahr ist das her, das wir das letzte Mal gesprochen hatten und sie sagte zu mir, weil ich auf Deutsch und nicht auf meine Muttersprache geredet hatte, ich solle mich doch F. Seit dem ist Funkstille zwischen uns und ihr schon wieder hinterher rennen will und werde ich nicht.

was ist nur mit mir los? Ich habe mein Lächeln verloren, der Spaß am Leben, die Freude, ich fühle mich kalt und emotionslos. Bin übrigens 29 und war einmal eine Glückliche Person.

Antworten
P(>scBhb:iest


Dir geht es ähnlich wie mir, und ich hab die Diagnose mittelschwere Depression.

Lass das von einem Neurologen/Psychiater abklären. Dir kann geholfen werden.

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