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Bin ich im grünen Bereich des Maß normaler Verhaltensweisen?

wjalJdla-euf exr hat die Diskussion gestartet


Guten Tag liebe Lesende,

ich befinde mich zur Zeit in einer Phase der Dunkelheit und schlechten Gedanken, die mir gut bekannt ist, da sie mich seit sehr langer Zeit mit bedrückender Zuverlässigkeit immer wieder besucht. Die Art der Gedanken genau zu beschreiben ist mir sprachlich nicht möglich, aber sie basieren auf Grundstimmungen von Wertlosigkeit und Schuld am Übel der Welt. Ich kann kaum schlafen und habe, wenn ich denn schlafe, Albträume, die mich nicht erholen, sondern eher weiter ermüden. Körperlich spüre ich Schmerz und Druckgefühl in der Brust und kann nicht richtig atmen. Meine sonst nur sporadisch auftretende Angst in sozialen Situationen, vollen Räumen, bevölkerten Plätzen oder öffentlichen Verkehrsmitteln ist so gut wie permanent unterschwellig vorhanden und nur schwer zu unterdrücken. Ich merke, wie ich stundenlang wie gelähmt sitze und die Wand anstarre, die Hände zu Fäusten geballt und zitternd. Meine Prioritäten liegen darauf irgendwie durch den Tag zu kommen, ich merke oft nicht, dass ich Hunger oder Durst habe und funktioniere im Alltag. Meine Kraft investiere ich dahingehend, ein freundliches Gesicht zu machen und mich auf mein Umfeld zu konzentrieren, um mit meinem albernen Leiden nicht noch andere zu belästigen. Ich weiß, dass mein Gefühl von Minderwertigkeit übertrieben ist und ich nicht an allem schuld sein muss. Ich weiß, dass ich ein Leben habe, für das ich dankbar sein sollte und meine Ratio beschimpft mich selbst für mein Versinken in Selbstmitleid. Ich frage mich, warum schaffe ich es nicht, mein Leben zu leben, den Alltag zu meistern, mich selbst unter Kontrolle zu bringen? Ich weiß ganz genau, dass sich zu verletzen nur kurzfristige Ablenkung und Linderung des inneren Schmerzes bedeutet und kann mich doch nicht zwingen, es nicht zu tun. Unbewusst tue ich Dinge, die ich nicht tun will - Ich habe Angst vor mir selbst. Die Möglichkeit meiner Selbstreflektion macht meine Gedanken vor mir selbst gruselig. Ich stehe neben mir, sehe wie ich leide und kann es doch nicht ändern. Ich weiß, dass ich Freunde habe, die mir helfen und mich stützen wollen und kann mich doch nicht wirklich anvertrauen. Auf dieser einer sachlichen Ebene ist es mir möglich aus metaphysischer Sicht über die Dinge zu sprechen, anonym grade so. Ich kann nicht mehr und ich will nicht so sein. Ich frage mich, ist das alles nur in meinem Kopf und ich bilde mir ein zu leiden? Bin ich schuld an meiner eigenen Misere und kann das selber wieder grade biegen und bin ich einfach nur nicht willensstark genug wenn ich es nicht schaffe? Ich fühle mich schwach und schäme mich für diese traurige Seite an mir. Alles äußere Gute zerbricht durch diesen Kreis des Auf und Ab. Jede Phase des Glücks zieht eine Phase der tiefen Traurigkeit und Leere nach sich. Die größte Angst, die ich hege, ist diejenige vor der Angst selbst. Dass ich dazu verdammt bin, so zu fühlen und es verdient habe - mein Leben lang.

Ich komme mir verdammt blöd vor, dies hier zu schreiben, aber ich weiß nicht, wen ich fragen soll.

Bin ich im grünen Bereich?

PS: Danke für das Lesen meiner ausschweifenden Erzählung!

Antworten
mbus@icusx_65


Ich habe den Text nicht als "ausschweifende Erzählung" empfunden, sondern als präzise (und gut geschriebene) Schilderung Deiner Probleme. Eine Schilderung, aus der ein erheblicher Leidensdruck spricht.

Wenn Du öfters einen Drang fühlst, dich selbst körperlich zu verletzen (und dies vermutlich manchmal auch tatsächlich tust?), ist dies sicher kein "normales" bzw. gesundes Verhalten. Sondern Symptom einer psychischen Erkrankung (Stichwort SVV). Weitere Symptome hast Du beschrieben.

Ist das alles nur in meinem Kopf und ich bilde mir ein zu leiden? Bin ich schuld an meiner eigenen Misere und kann das selber wieder grade biegen und bin ich einfach nur nicht willensstark genug?

Die Antwort auf alle diese Fragen ist "nein". Sowohl körperliche als auch psychische Probleme und Krankheiten können ohne eigene "Schuld" entstehen...

Du solltest ärztliche Hilfe suchen. Wenn Du einen Hausarzt hast, kann dieser der erste Ansprechpartner sein. Ein Facharzt (Psychiater) sollte aber hinzugezogen werden.

Falls Du befürchtest, beim Arzt nicht viel sagen zu können (Hemmungen, evtl. Zeitknappheit in einer vollen Arztpraxis), würde ich vorschlagen, Du gibst ihm einfach Deinen Text zu lesen.

wnaldl3areufer


Danke für deine Antwort!

Ich möchte, dass sich etwas ändert und versuche praktisch seit ich anfing in diese Phasen zu rutschen dagegen anzugehen. An sich sage ich mir, dass das schon irgendwie und irgendwann weggeht, es ist ja schließlich auch irgendwo her gekommen. Aber irgendwo in mir habe ich eben tatsächlich eine unglaubliche Angst, dass es das nicht tut - weggehen - und, dass ich irgendwann unbewusst zu tief schneide oder etwas anderes Blödes tue. Ich werde keinen Therapeuten oder Arzt aufsuchen, da bin ich mir sehr sicher. Ich dachte eher daran, auf anderem Wege zu versuchen, meine Ängste und traurigen Gedankenkreise zu überwinden. Meditation oder so soll ja hilfreich sein, allerdings weiß ich nicht, welche Form für solche Dinge richtig wäre. Hat jemand Erfahrung mit alternativen bzw. Selbst- Heilungswegen?

bvlueC wherxon


Das klingt definitv nicht nach grünem Bereich. Was spricht gegen Arzt und Therapeut? Ich sehe mich in vielem wieder, was du schreibst und mir hat Therapie sehr geholfen. Ich habe wegen ähnlicher Selbstvorwürfe und (falschem) Stolz viel zu lange damit gewartet und kann dir nur empfehlen es anzugehen, bevor du immer tiefer in diesen Sumpf hineinrutscht. Je eher man handelt, desto eher funktioniert es. Gerade die Selbstverletzung kann zum heftigen Selbstläufer werden und es wird m.E. immer schwerer da wieder raus zu kommen, je länger man es tut. Und auch die Selbstvorwürfe und das "sich schuldig fühlen" sind höchstwahrscheinlich ein Symptom, und bei Depressiven üblich. Ein Arzt wird das, was du schreibst einzuordnen wissen. Tu dir selbst den Gefallen und hol dir Hilfe, allein mit Meditation kommt man da glaube ich nicht raus und mit alternativen Methoden wäre ich bei Beschreibung deiner Symptome auch eher vorsichtig. Zusätzlich vielleicht, aber nicht ausschließlich. Du bist es wert, Hilfe zu bekommen und ein Leben zu haben, an dem du nicht zerbrichst.

w)aldlaBeufer


Das Problem ist glaube ich, dass ich mich nicht erinnern kann, wann das angefangen hat. Ich kenne mich nur so: Mit grüblerischen Gedanken und Albträumen. Schon als kleines Kind habe ich meine Kopf gegen die Wand geschlagen und meine Schienbeine gegen den Schrank. Irgendwie kenne ich nur diesen Weg zur akuten Problemlösung. Erst vor ein paar Jahren habe ich mich überhaupt gefragt, ob das seltsam ist. Dieses innere Leiden und das Verletzen kommt mir tatsächlich irgendwie normal vor, obwohl ich mich dafür schäme und es versuche zu verstecken. Es fühlt sich so an, als hätte ich eben eine schlechte charakterliche Seite, die ich nicht so offen zeige, die aber irgendwie zu mir gehört. Deswegen eben auch die Frage mit dem grünen Bereich. Objektiv sind Dinge selbst schwer zu beurteilen, vor Allem das eigene Selbst aus dieser kleinen Perspektive der Normalität. Ich tue mich schwer damit, es als Krankheit zu sehen, für die man einen Arzt aufsucht.

bOlue ,heron


Du musst es ja gar nicht als Krankheit sehen, wenn du nicht willst (obwohl es sich für mich (Laien) sehr danach anhört). Das ist aber doch eigentlich auch egal. Die Frage ist doch viel eher, wie möchtest du weiter leben? Möchtest du etwas verändern? Möchtest du einen anderen Umgang mit Problemen lernen? Möchtest du, dass es dir besser geht in nicht so einfachen Zeiten? Möchtest du die Angst in den Griff bekommen? Den "grünen Bereich" zu bestimmen ist ja letztendlich nichts anderes als zu fragen, ob das die Normalität ist oder nicht. Ist es für die meisten wahrscheinlich nicht. Könnte dir aber eigentlich auch egal sein, wenn es dir gut ginge damit. Aber so wie ich dich verstanden habe, befürchtest du, dass es ein schmaler Grat ist zu ernsthaften Verletzungen und spürst, dass du dich in deinem bisherigen Verhalten ernsthaft gefährden könntest. Und dann ist es vielleicht Zeit sich etwas Selbstfürsorge zukommen zu lassen und sich Hilfe zu holen, egal ob "krank" ist oder einfach mit nicht so tollen Verhaltensweisen unterwegs...

Und ja, man kann sich an das Leiden gewöhnen, ist zumindest meine Erfahrung. Es ist dann schwer sich vorzustellen, dass es auch anders ginge. Wie schlecht es mir ging und wie schlecht ich damit umging, habe ich erst im Prozess der Besserung überhaupt spüren können. Aber du bist nicht dazu verdammt so zu leben. Du hast es auch nicht verdient so zu leben. Niemand hat das. Es gibt einen Weg hinaus. Es ist aber deine eigene Entscheidung ihn anzutreten. Und ja, das erfordert sehr viel Mut und Kraft. Aber es ist eine Entscheidung, kein Schicksal, ob du im Leiden verharrst oder versuchst einen anderen Weg zu gehen.

Vielleicht könntest du ein Gespräch mit einem Arzt einfach mal als Beratungssituation über deine Möglichkeiten wahrnehmen. Die Entscheidung, was du dann damit machst bleibt ja sowieso zu jeder Zeit bei dir.

wTal`dlaekufexr


Ich bin mir einfach so unsicher, kann mich selbst nicht einschätzen und beschimpfe mich selbst, dass ich einfach nur in Selbstmitleid versinke und andere Leute doch auch mit ihren Problem klar kommen. Ein rationaler Teil von mir weiß zwar irgendwo, dass es okay ist, nicht alles zu können und man Schwächen zugeben kann, aber irgendwie bekomme ich die zwei Meinungen nicht zusammen und sehe die Möglichkeit einer irgendwie gearteten objektiven Beurteilung dessen nicht mehr.

Ich habe außerdem das Gefühl, dass ich über Jahrzehnte eine Mauer zu meinen eigenen Gefühlen gebaut habe, um diese nicht nach außen zu äußern und nun selbst keinen richtigen Zugang mehr zu ihnen finde. Wenn ich tatsächlich mal versuche mit engen Freunden darüber zu sprechen reiße ich Löchern in mein eigenes Mauerwerk und kann mein Verhalten nicht mehr so gut kontrollieren. Mein Körper zeigt seltsame Reaktionen, die ich nicht mehr verhindern kann. Das will ich nicht und ist mir unangenehm. Einerseits will ich am liebsten diese Seite vor anderen Menschen verbergen und mit mir selbst ausmachen, andererseits kann ich nicht mehr und will Hilfe. Das ist kompliziert.

Ich weiß auch nicht, was ich mir davon erhoffe, hier zu schreiben. Vielleicht einen Denkanstoß oder einfach ein Zuhören.

m(ondr+stxerne


@ waldlaeufer

Ich habe nur Deinen Eingangspost gelesen und gebe Dir meine persönliche Antwort auf Deine Frage.

Bin ich im grünen Bereich?

Wie ich der Titelfrage entnehme, geht es bei dieser Frage zunächst einmal um Deine Verhaltensweisen. Du hast in Deinem Eingangspost zwar nicht viel dazu geschrieben. Da Du geschrieben hast, Du funktionerst im Alltag, würde ich dennoch davon ausgehen, Deine Verhaltensweisen liegen im grünen Bereich.

Der Schwerpunkt Deines Eingangsbeitrags liegt viel mehr auf Deinem Gefühlsleben als auf Deinen Verhaltensweisen. Du schreibst gut verständlich, auch wenn es für mich bisweilen anstrengend ist, solche Gedanken genau nachzuvollziehen.

Ich habe den Eindruck, Dein Gefühlsleben hat sich etwas von dem Leben entfernt, das Du nach außen hin lebst. Das finde ich etwas bedenklich. Deshalb würde ich sagen, Dein Gefühlsleben bewegt sich in den gelben Bereich.

@:)

wtaldla5eufwer


Liebe mond + sterne,

danke für deine Antwort. Tatsächlich ist mir noch nicht aufgefallen, dass der Fadentitel nicht zu meinem Eingangspost passt. Ich mich aus einem tiefen Sumpf heraus überwunden, hier zu schreiben und wohl mein Problem nicht besonders gut in Worte fassen können. Vielleicht, weil ich selber nicht weiß, woher meine schlechten Gedanken kommen und warum ich so fühle. Dass eine Differenz zwischen meinem Verhalten und meinem Inneren besteht ist zwar beabsichtigt, da ich keine besondere Lust habe, schlechte Stimmung auch noch nach außen zu tragen, trotzdem habe ich da auf der Bereichsebene noch nicht drüber nachgedacht...

Ich kann mich grade auch gar nicht richtig ins Nachdenken darüber durchringen, alles ist so diffus. In meinem Kopf habe ich mich in einem Sumpf verlaufen, gehe irgendwelchen Irrlicht-Gedanken nach und weiß nicht mehr wo ich her und wie ich hierhin gelangt bin. Tut mir leid, dass ich selbst nicht weiß, was ich über die Thematik schreiben soll, die ich selber angeregt habe. Verdammt.

mFusi>cus_x65


@ mond+sterne

... geht es bei dieser Frage zunächst einmal um Deine Verhaltensweisen. Du hast in Deinem Eingangspost zwar nicht viel dazu geschrieben. Da Du geschrieben hast, Du funktionerst im Alltag, würde ich dennoch davon ausgehen, Deine Verhaltensweisen liegen im grünen Bereich.

Du scheinst den Beitrag nicht komplett gelesen bzw. verstanden zu haben. Die TE schreibt, daß sie sich regelmäßig körperliche Verletzungen zufügt. (Später schreibt sie, daß sie das schon als Kind getan hat.) Ich bin mir doch ziemlich sicher, daß diese Verhaltensweise durch eine erhebliche psychische Störung bedingt ist. Da ist nix mit "grüner Bereich"...

Waldlaeufer(in), Du hast von blue heron sehr gute Antworten bekommen.

... weil ich selber nicht weiß, woher meine schlechten Gedanken kommen und warum ich so fühle.

Gerade das ist ja oft ein Charakteristikum der Krankheit "Depression": Man kann für eine negativ gefärbte Stimmung bzw. häufige negative Gedanken keinen (äußeren) Grund erkennen!

Ich kann und will per Internet keine Diagnose stellen.... Ich glaube, Du wirst um professionelle Hilfe (Arzt / Psychotherapeut) nicht herumkommen. - Für Depressivität gibt es übrigens Online-Selbsttests, [[http://www.netdoktor.de/Service/Test+Quiz/Depressionstest-nach-Goldberg-t26.html unter anderem HIER.]] Mach das doch mal.

m?ond+Msst[ernxe


:)_

w.aldlaxe9ufer


Irgendwie hoffe ich, dass ich nur den Weg zurück finden muss oder den Schalter, mit dem ich das alles auslöschen kann. Dass es irgendeinen Trick gibt, der diesen Elefant von meiner Brust nimmt und mich wieder schlafen lässt. Ich versuche vor Allem das Schlafproblem in den Griff zu bekommen, weil das mich vielleicht aus einem Kreis ausbrechen lässt. Es tut mir leid, dass es vielleicht nicht so scheint, als ob ich eure Ratschläge verstehe. Ich weiß einfach nicht wohin mit meiner Angst.

whaldla9e-ufIer


Ich weiß nicht, ob ich selbst schuld an meinem Leid bin. Ich habe das Gefühl, dass mein inneres Leid auch noch äußere negative Begebenheiten anzieht. Ich will nicht nur das Schlechte sehen. Gestern Abend habe ich im Regen einen Spaziergang gemacht, um mich abzulenken und meine Nerven zu beruhigen. Als ich zwei Straßen gegangen war, hat sich ein Herr hinter mich gehängt, mich verfolgt, dann penetrante Fragen gestellt und versucht mich zu begrapschen und festzuhalten. Ich bin weggerannt, der Typ ist mir sogar noch ein Stück hinterher. Ich konnte nicht mal mehr einschätzen, ob diese Angst jetzt gerechtfertigt ist. Ich frage mich, woher dieser Hass im Menschen kommt, der ihn Dinge tun lässt, die seine Freiheit zu Ungunsten derer anderer ausweiten.

Bei dem Test kann ich alles nur mit "teilweise" beantworten, ich weiß nicht, was das aussagt.

AAphrod,itEs8Childx9


waldlaeufer

Ich weiß ganz genau, dass sich zu verletzen nur kurzfristige Ablenkung und Linderung des inneren Schmerzes bedeutet und kann mich doch nicht zwingen, es nicht zu tun.

Ich möchte, dass sich etwas ändert und versuche praktisch seit ich anfing in diese Phasen zu rutschen dagegen anzugehen

Ich werde keinen Therapeuten oder Arzt aufsuchen, da bin ich mir sehr sicher.

Schon als kleines Kind habe ich meine Kopf gegen die Wand geschlagen und meine Schienbeine gegen den Schrank. Irgendwie kenne ich nur diesen Weg zur akuten Problemlösung.

Dieses innere Leiden und das Verletzen kommt mir tatsächlich irgendwie normal vor, [...]

Ich tue mich schwer damit, es als Krankheit zu sehen, für die man einen Arzt aufsucht.

Ich weiß auch nicht, was ich mir davon erhoffe, hier zu schreiben. Vielleicht einen Denkanstoß oder einfach ein Zuhören.


Gestern Abend habe ich im Regen einen Spaziergang gemacht, um mich abzulenken und meine Nerven zu beruhigen. Als ich zwei Straßen gegangen war, hat sich ein Herr hinter mich gehängt, mich verfolgt, dann penetrante Fragen gestellt und versucht mich zu begrapschen und festzuhalten. Ich bin weggerannt, der Typ ist mir sogar noch ein Stück hinterher.

Hier muß ich meinem Mund aufmachen: "Warst Du bei der Polizei und hast den Mann angezeigt?"

mVusidcu;s_6x5


Als ich zwei Straßen gegangen war, hat sich ein Herr hinter mich gehängt, mich verfolgt, dann penetrante Fragen gestellt und versucht mich zu begrapschen und festzuhalten.

Na, "Herr" ist gut.... Der Typ hat sich vermutlich strafbar gemacht (versuchte Nötigung, § 240 StGB). Wenn Du in dieser Situation Angst/Furcht empfunden hast, ist das völlig normal und ganz sicher nicht "ungerechtfertigt". Die Reaktion Wegrennen war richtig; gesunder Selbstschutz...

Ich frage mich, woher dieser Hass im Menschen kommt, der ihn Dinge tun lässt, die seine Freiheit zu Ungunsten derer anderer ausweiten.

...eine allgemein gehaltene und vermutlich nicht leicht zu beantwortende Frage. Über so etwas zu grübeln und zu theoretisieren, bringt Dich jetzt nicht weiter.

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