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Ein suizidaler Gedanke? Ganz harmlos.

mTondY+sMt?erxne hat die Diskussion gestartet


"Ich will nicht mehr leben", dieser Satz geht mir öfter mal durch den Kopf. Es ist ein harmloser Satz. Er hat im Grunde genommen wenig zu bedeuten. Er drückt eine gewisse Form von Unzufriedenheit aus, so würde ich es versuchsweise interpretieren.

Wenn man es dramatisieren wollte, könnte man diesen Gedanken als suizidalen Gedanken bezeichnen. Ich will das jedoch nicht. Für mich ist das ein harmloser Gedanke.

Mir ist es lieber, wenn man in Ruhe darüber diskutieren kann, damit ich für mich herausfinden kann, wie ich diesen Satz interpretieren möchte, und welche Konsequenzen ich daraus ziehe.

Antworten
B@aumanxn73


Solche spontanen Gedanken kenne ich. Was wäre, wenn...

Ich schiebe diese Gedanken schnell beiseite, nach dem Motto, nur nicht reinsteigern, nicht zum Gegenstand von Gedankenspielen machen. Das Weiterspinnen solcher Gedanken könnte sich sonst ggf. manifestieren, denke ich. Ich hatte mal depressive Episoden, aber da waren diese Gedanken zum Glück kein Thema. Habe Freunde durch Suizid verloren, und das ist einfach nur schrecklich.

Luich|tAm=Horixzont


Meine Meinung kennst Du… Oftmals heißt "ich will nicht mehr leben" dass man so nicht mehr leben will, aber anders durchaus noch Gefallen daran fände. Genau genommen heißt es also, dass man gern ein anderes Leben hätte. Und wenn man keinen Weg sieht, dies zu finden, tja, dann halt gar keins mehr.

AydeWptw33x3


Wer den Suizid öffentlich diskutiert, hat denselbigen meist nicht vor.

Also ich kenne keinen Menschen, der nach Gesprächen mit mir, sich über

die Wupper gehauen hat. Das lag aber nicht an mir. Insoweit mag es für die

TE ein gewisse Beruhigung sein.

Meine Auffassung ist: Es gibt ein Leben nach dem Tod. Dem Suizid geht ein

enormes Problem in dieser Welt voraus. Durch die Entledigung des Concons

ist das Prob nicht erledigt. Es wird mitgenommen in die andere Welt.

Deshalb mache ich keinen Suizid.

. . . . mal ganz davon abgesehen, dass ich nur 1 Methode kenne, die absolut

ergebnisorientiert ist und deshalb auch klappt. Alle anderen Versuche sind mir nicht

"sicher" genug.

wGint_ers"onn3e 01


nach deinem anderen Faden vor kurzem, glaube ich, du möchtest dich hie nur interessant machen und langweist dich zu Hause rum. ":/

mDo{nd+7sterne


Oftmals heißt "ich will nicht mehr leben" dass man so nicht mehr leben will,

Wenn man so nicht mehr leben will (was auf mich durchaus zutreffen könnte), stellt sich mir (zumindest zunächst) nicht die Frage, ob man etwas daran ändern möchte. Sondern mir stellt sich die Frage, warum ich so lebe.

Ich fühle mich zu schwach, um mein Leben zu gestalten. Es mangelt mir an Tatkraft und an Lebensmut.

Das sind ein paar Gründe, die mir einfallen.

S`pin nerxin


Mich regt es auf, wenn so verharmlosend über Suizid gesprochen wird. Auch wenn du nur deine Gefühle beschreibst. Aber wieso nicht "ich will so nicht mehr leben" und die Frage nach dem Wie, sondern auf eine Art und Weise, die verletzend und kontraproduktiv für Betroffene ist?

BRlacUkr0ose19


Ich glaube so einen Gedanke hatte jeder mal. Aber man sollte das wirklich ernst nehmen. So fängt es nur an mit diesem "kleinen Gedanken". Der wandelt sich ganz schnell um. Und dann werden diese Gedanken schlimmer und immer schlimmer das er so präsent ist. Und sobald auch nur ansatzweise handlungsimpulse ein Rolle spielen ist es an der Zeit sich Hilfe zu suchen eig ist das schon zu spät. Es kommt halt immer drauf an in welcher Situation man diesen Satz sagt.

sreparatQoren5fleixsch


du möchtest dich hie nur interessant machen und langweist dich zu Hause rum. ":/

wintersonne 01

Wir haben ja seit einigen Tagen, aber eigentlich schon seit Wochen so eine wirklich sehr trübe Wetterlage. Da müssen sich so manche Menschen zusammenreissen. Und wer dann kaum oder gar keinen Ausgleich mehr findet, für den wird es eng.

Sondern mir stellt sich die Frage, warum ich so lebe.

Ich kenne dich nicht, nur deine geschriebenen Worte hier. Und m. E. liegt dein Problem, aber auch manch anderer händeringend nach Hilfe und Aufmerksamkeit suchender User hier im Forum darin, dass du deine Erfüllung im Leben anderen Menschen auferlegen möchtest. Gepaart mit anderen Vorstellungen und Verhaltensweisen, die andere Menschen eher nur abschrecken.

m1ondm+sCterxne


Ich möchte mit anderen Betroffenen über die Bedeutung dieses Gedankens diskutieren.

Denn auch wenn er nicht wörtlich zu nehmen ist, denke ich, er hat durchaus eine wichtige Bedeutung.

Ich nehme das sehr ernst.

m!ond+qsterxne


@ Spinnerin

Aber wieso nicht "ich will so nicht mehr leben" und die Frage nach dem Wie, sondern auf eine Art und Weise, die verletzend und kontraproduktiv für Betroffene ist?

Ich bin selbst Betroffener. Ich habe diesen Gedanken als harmlos erkannt, weil er nicht wörtlich zu nehmen ist. Jetzt würde ich gerne herausfinden, was er bedeutet.

Ich stelle mir nicht die Frage nach dem wie, sondern die Frage nach dem warum (Warum denke ich das?).

Das kommt mir erfolgversprechend vor, weil ich zunächst wissen muss, was dieser Satz bedeutet und warum ich es denke, bevor ich sinnvolle Konsequenzen ziehen kann.

CErankx1


Solche Gedanken hat irgendwann fast jeder einmal im Leben, die sich jedoch in aller Regel spontan ergeben, auf Grund gewisser Umstände, Probleme, Unzufriedenheit etc.etc.!

Erst wenn solche Gedanken häufiger auftreten, sollte man sich ernsthaft Gedanken um das warum machen und sich professionelle Hilfe suchen.

Wenn es immer weniger oder nichts mehr gibt, was einem Freude, Ablenkung, Zufriedenheit, Ausgleich und so weiter verschafft, dann gewinnt ganz automatisch die Frage nach dem Sinn des Lebens die Oberhand.

Dafür gibt es unzählige Auslöser, die es herauszufinden gilt, um daran möglichst etwas zu ändern oder wenigstens zu verbessern.

Aber alle Hilfe ist zwecklos, wenn man nicht bereit dafür ist, auch dagegen etwas zu unternehmen. Es gibt einmal das nicht wollen, nicht einsehen, nicht glauben zu können und das schon aufgegeben.

In dieser Phase stellt sich dann immer öfters, der unabbändige Teufelskreis dar, wo dann genau solche Gedanken entstehen, mit genau oder ähnlichen Fragen, wie von Dir geäussert.

Diese Frage selber, hilft Dir nicht wirklich weiter, da sich daraus nur eine weitere und weitere Sinnfrage entspinnt, ohne den wirklichen Hintergrund zu hinterleuchten.

Zufriedene und einiger Maßen glückliche Menschen, stellen sich in aller Regel solche Fragen gar nicht. Also macht es eher Sinn herauszufinden, warum Du darüber überhaupt nachdenkst.

P*aul_QReverxe


Vereinzelte oberflächliche Gedanken an den eigenen Tod sind bei Menschen, denen nicht unmittelbar die Sonne aus dem Hintern scheint vollkommen normal. Dramatisieren muss man da also wirklich nichts.

Erst wenn solche Gedanken konkreter werden und häufiger auftreten, man also direkt den Wunsch zu Sterben verspürt, muss man in unserer Gesellschaft professionelle Hilfe aufsuchen.

speparatoXrenfl~eisxch


ch möchte mit anderen Betroffenen über die Bedeutung dieses Gedankens diskutieren.

Ok, betroffen fühle ich mich nicht. Obgleich ich mich schon mal gefragt habe, hätten meine Eltern aus puren Eigennutz, keine Ahnung beidseitig oder nur einseitig, ihren Spass für ein paar Minuten nicht gewollt und gehabt, gäbe es mich nicht und ich müsste mich gewissen Herausforderungen im Leben nicht stellen. Aber egal.

Ich würde lieber mond+sterne gerne eine Sache in deine Diskussion einwerfen und zwar die (ernste) Herausforderung im Leben!!!

Ich glaube, die meisten Menschen haben diese in unserer Wohlstandsgesellschaft nicht wirklich.

Ich kenne, bzw. kannte Männer (bereits verstorben), die waren nach dem zweiten Weltkrieg für mehrere Jahre in russischer Gefangenschaft in Sibirien.

Bei einem der letzten Wiedersehen haben mir diese Männer gesagt, dass wir das heute nicht überleben würden, weil wir Weicheier geworden sind, sich selbst eingeschlossen.

Ich habe von ihnen nicht erfahren, ob sie selbst oder ihre Mitgefangenen nur annähernd die Gedanken hatten, die du in deinem Faden diskutieren möchtest.

Lebenswillen, den hatten sie. Das kam rüber. Und nach der Gefangenschaft hörten die Schikanen, in sicherlich leichterer Forum, noch lange nicht auf.

Ich persönlich habe oftmals GEDANKEN diesbezüglich gehabt, welch Glück ich habe, in der heutigen Zeit leben zu dürfen. Was noch kommt, wissen wir nicht.

LLichtA.mHorYizoxnt


@ separatorenfleisch

Bei einem der letzten Wiedersehen haben mir diese Männer gesagt, dass wir das heute nicht überleben würden, weil wir Weicheier geworden sind, sich selbst eingeschlossen.

Ich glaube, das ist ein Irrtum. Wenn es darauf ankommt, hält der Mensch weit mehr aus bzw. kann weit mehr, als er vorher zu können glaubte.

Wenn sich heute jemand Gedanken um sogenannte Luxusprobleme macht - solche, auf die unsere Vorfahren gerne mal antworten "Ihr müsstet mal einen Krieg miterleben, dann wüsstet ihr, was echte Probleme sind" - dann verkennt man, dass die Vorfahren ohne die Kriegserfahrung vielleicht dieselben Luxusprobleme durchdacht hätten und nur durch die Lebensumstände dazu gezwungen wurden, anders zu denken und sich anders zu verhalten. Aber so unterschiedlich sind die Menschen in den verschiedenen Generationen vom Grunde her nicht. Das zumindest glaube ich. Denn ich sehe auch heute Menschen, die aufgrund ihrer Erfahrungen in ihrer Reife wesentlich weiter sein müssten, sich aber schlimmer um eigene Luxusprobleme wickeln als so mancher ohne Kriegs- und Gewalterfahrung.

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