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Ein suizidaler Gedanke? Ganz harmlos.

mVoLn>d+st+ernxe


Ja, das sehe ich ähnlich und ich bin deshalb auf der Suche nach einem anderen Wort für "Luxusproblem", das nicht so abschätzig ist.

Ich finde es nämlich ganz natürlich, dass sich der Mensch beispielsweise die Sinnfrage stellt, wenn der Kühlschrank voll ist.

Dann muss man eine Antwort darauf finden.

Es nützt nichts, darauf hinzuweisen, dass man sich die Sinnfrage nicht stellt, wenn der Kühlschrank leer ist, und man deshalb ausschließlich mit der Beschaffung von Nahrung beschäftigt ist.

Ich habe ansatzweise auch schon eine Antwort auf die Sinnfrage. Damit kann ich mich nur nicht durchsetzen, weil es im Grunde niemanden interessiert.

L!icshtAmCHorIizont


Ich mag das Wort "Luxusprobleme" eigentlich auch nicht. Mir ist nur kein besseres eingefallen.

Ich habe ansatzweise auch schon eine Antwort auf die Sinnfrage. Damit kann ich mich nur nicht durchsetzen, weil es im Grunde niemanden interessiert.

Doch. Mich. :-)

B{onnieV Behnnextt


Mich interessiert es auch!

AUde,pt33x3


mond+sterne

Ich finde es nämlich ganz natürlich, dass sich der Mensch beispielsweise die Sinnfrage stellt, wenn der Kühlschrank voll ist.

Die Sinnfrage ist die Frage nach dem Sinn des Lebens. Die Frage nach dem Sinn des Lebens beinhaltet diejenige nach der Bestimmung des Menschen. Und nicht die Frage "Warum ist jetzt mein Kühlschrank voll?"

wOald=laehufxer


mond + sterne: Du hast den Ansatz einer Antwort auf die Sinn-Frage? Dann immer her damit! 5000 Jahre Philosophie-Geschichte warten darauf. ;-)

Suizidale Gedanken habe ich immer dann, wenn ich glaube, mein Leben nicht mehr auf die Reihe zu kriegen und meine Probleme nicht mehr bewältigen zu können. Das ist dann allerdings auch wieder ein "Ich will so nicht mehr leben" oder eine Spinnerei a la Heinrich von Kleist: Alles was potentiell danach kommt, kann nur besser sein als dieser Mist hier. Woher diese Gedanken kommen weiß ich nicht und schiebe sie als "Luxusproblem" weit von mir. Da beschäftige ich mich schon lieber mit der Frage, warum mein Kühlschrank leer ist, die kann ich nämlich schneller beantworten und ändern.

mIond+stNernne


Du hast den Ansatz einer Antwort auf die Sinn-Frage?

Es geht mir um meinen persönlichen Lebenssinn (habe ich nicht genau genug ausgedrückt). Die 5000 Jahre Philosophiegeschichte wird man also damit nicht ad acta legen können. :-)

mCon\d+stxerne


Ich bin am Ende.

S#ozexy


Ich bin am Ende.

Das einfach so in den Raum gestellt, hört sich erst mal bedrohlich (für dich) an. Wenn der Gedanke, um den es hier geht, jetzt doch konkretere Formen annimmt, solltest du über professionelle Hilfe nachdenken, wenn nötig auch in Form einer psychiatrischen Klinik.

Inwiefern bist du am Ende?

aZn_rNe


Na…, der Mond wird auch überall niedergemacht. Da wird sein Selbstbewusstsein wohl am Boden sein. Würde anderen auch so ergehen.

m|o nd+skternxe


In dieser Diskussion geht es um harmlose suizidale Gedanken. Sie sind harmlos, weil sie mit keiner Handlungsabsicht verbunden sind. Es geht mir in dieser Diskussion darum, herauszufinden, was sie eigentlich genau bedeuten. D.h. sie zu interpretieren.

So, das nur noch mal zum Verständnis vorweg.

Inwiefern bist du am Ende?

Ja, gute Frage.... ich versuche mich mal an einer Antwort.

Ich habe im Grunde genommen jegliche Form professioneller Hilfe in Anspruch genommen, die es für Patienten mit psychischen Problemen gibt. Der große Erfolg ist leider ausgeblieben, und ich muss zugeben, ich bin es leid, zu professionellen Helfern zu gehen.

Freundschaften, Bekanntschaften und auch der Kontakt zu der Familie leiden unter meiner schlechten psychischen Verfassung. Ich habe schon zu vielen Leuten den Kontakt verloren, und es ist zu befürchte, dass es noch mehr wird.

Ich müsste eigentlich etwas tun, um diese schlechte Entwicklung ins Gute umzukehren. Aber mir fehlt dafür der Lebensmut, die Kraft und auch die Ideen. Denn ich habe schon viel probiert, und es war alles erfolglos.

Außerdem bekomme ich mein selbständiges Leben nicht richtig auf die Reihe, und es ist klar, dass es auf Dauer so nicht weiter gehen kann.

Aber mir fällt einfach nichts mehr ein, ich bin am Ende. Vielleicht kann man es so sagen? ":/

e0nigmCatiLc16z06


Das einfach so in den Raum gestellt, hört sich erst mal bedrohlich (für dich) an. Wenn der Gedanke, um den es hier geht, jetzt doch konkretere Formen annimmt, solltest du über professionelle Hilfe nachdenken, wenn nötig auch in Form einer psychiatrischen Klinik.

Okay, mal ne simple Frage hierzu - Warum eigentlich ? Warum gehen die Leute grundsätzlich davon aus, dass jemand, der nicht mehr Leben will oder keinen Sinn mehr darin sieht, weiterzuleben, automatisch einen an der Waffel haben muss ?

Wer sind wir denn, dass wir glauben uns anmaßen zu dürfen darüber urteilen zu können, ob das Leben eines anderen lebenwert ist oder nicht ? Oder das dessen Lebenssituation so weit verbessert werden könnte, dass - schwuppsdiwupps - auch sein Lebenswille zurückkehren muss ? Das wir - besonders im Internet oder Foren wie diesen - glauben, ein aussagekräftiges Urteil darüber fällen zu können, wie gut oder schlecht das Leben von jemandem ist, denn wir nicht oder nur kaum kennen und wenn dann meist nur aufgrund einiger paar Beiträge, die wir von ihm oder ihr gelesen haben ?

SxoGzexy


@ enigmatic1606

Warum gehen die Leute grundsätzlich davon aus, dass jemand, der nicht mehr Leben will oder keinen Sinn mehr darin sieht, weiterzuleben, automatisch einen an der Waffel haben muss? Wer sind wir denn, dass wir glauben uns anmaßen zu dürfen darüber urteilen zu können, ob das Leben eines anderen lebenwert ist oder nicht ? Oder das dessen Lebenssituation so weit verbessert werden könnte, dass - schwuppsdiwupps - auch sein Lebenswille zurückkehren muss ?

Ich maße mir rein gar nichts an, wenn ich schreibe er sollte darüber nachdenken. Ich zeige eine Möglichkeit auf. Komm mal runter.

Und es hat nichts mit "an der Waffel" zu tun, es ist einfach so, dass viele suizidale Gedanken aus einer vorrübergehenden und/oder behandelbaren Einschränkung (in welcher Form auch immer) resultieren. Es ist oft so, dass die Menschen in dieser Situation keinen anderen Ausweg mehr sehen können, selbst wenn es diesen gibt. Die Wahrnehmung ist einfach eingeschränkt.

Suizid ist natürlich eine eigene Entscheidung. Aber eine Entscheidung, bei der man nicht in der Lage ist alle Optionen zu erkennen, ist keine echte Entscheidung, die man wirklich will. Und davor probiert man die Menschen zu schützen.

Und der Sinn daran sich professionelle Hilfe zu holen ist, dass es vielleicht die Möglichkeit gibt den Menschen zu helfen. Dass sie selbst wieder erkennen können, dass es eben doch andere Wege gibt, die beschritten werden können. Bis hin zur Rückkehr des Lebenswillens und Verbesserung soweit, dass das Leben wieder genossen werden kann. Dass es das gibt, sieht man an genügend Beispielen.

Natürlich mag das nicht bei jedem funktionieren. Aber den Versuch ist es allemal wert.

ehnigmat*ic16x06


@ Sozey

Ich maße mir rein gar nichts an, wenn ich schreibe er sollte darüber nachdenken. Ich zeige eine Möglichkeit auf. Komm mal runter.

Runterkommen ? Warum machst du mir das nicht erst mal vor ? Ich habe deinen Beitrag lediglich als Anlass genommen, weil du eben die Möglichkeit der Zuhilfenahme psychiatrischer Behandlung konkret angesprochen hast. Mehr nicht. Wenn du meinen Beitrag mal genau durchliest, dann wirst du merken, dass ich (anders als gerade in diesem Beitrag) dich nicht einmal persönlich anspreche oder dass kein "@ Sozey" darübersteht (auch anders als gerade in diesem Beitrag), sondern alles komplett allgemein gehalten ist und ich nur von "den Leuten" spreche. Also ... immer locker durch die Hose atmen.

Szozxey


@ enigmatic1606

Zur Kenntnis genommen. :)z

Aber du darfst dann auch noch gerne auf den inhaltlichen Teil eingehen, den ich geschrieben habe.

ednigmTati6c160x6


@ Sozey

Aber du darfst dann auch noch gerne auf den inhaltlichen Teil eingehen, den ich geschrieben habe.

Meinetwegen, das wir allerdings reichlich kurz ausfallen, da ich Grund zu der Annahme habe, dass wir in diesem Punkt definitiv nicht zusammenkommen werden.

Und es hat nichts mit "an der Waffel" zu tun, es ist einfach so, dass viele suizidale Gedanken aus einer vorrübergehenden und/oder behandelbaren Einschränkung (in welcher Form auch immer) resultieren. Es ist oft so, dass die Menschen in dieser Situation keinen anderen Ausweg mehr sehen können, selbst wenn es diesen gibt. Die Wahrnehmung ist einfach eingeschränkt.

Suizid ist natürlich eine eigene Entscheidung. Aber eine Entscheidung, bei der man nicht in der Lage ist alle Optionen zu erkennen, ist keine echte Entscheidung, die man wirklich will. Und davor probiert man die Menschen zu schützen.

Was du schreibst, ist an sich richtig, beruht jedoch auf der Annahme, dass es eben tatsächlich andere Optionen und Möglichkeiten gibt, die, so sie vom Betroffenen ausgeschöpft würden, zu einer ausreichenden Verbesserung seiner Lebensumstände und damit zur Rückkehr seines Lebenswillens führen würden. Aber warum sollte das so sein ? Warum gehen die Leute idR davon aus, dass es andere Optionen gibt, die der Betroffene -aus welchen Gründen auch immer - nur nicht erkennt und nicht davon, dass er seine Optionen durchaus kennt, sie ihm aber zu wenig Verbesserung versprechen ? Ich gehe grundsätzlich erst mal davon aus, dass jeder über sein Leben selbst am besten Bescheid weiß, auf jeden Fall allemal besser als Außenstehende.

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