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Ein suizidaler Gedanke? Ganz harmlos.

Szokzey


Ich gehe grundsätzlich erst mal davon aus, dass jeder über sein Leben selbst am besten Bescheid weiß, auf jeden Fall allemal besser als Außenstehende.

Natürlich. Das funktioniert aber nur so lange, wie der psychische Zustand es auch zulässt. Der größte Teil von Suiziden geht mit psychischen Störungen einher. Und wenn die Störung eine Veränderung des psychischen Zustandes herbeiführt, kannst du nicht mehr davon reden, dass er es selbst besser wissen müsste.

Die Psyche verändert die Wahrnehmung. Denk an Phobien, wo der Körper auf eigentlich harmlose Situationen (ein leerer Platz, eine kleine Spinne usw) mit absoluter Panik/Angst reagiert obwohl eigentlich gar kein Grund dafür besteht. Ähnlich kann eine sonstige psychische Störung das mit der Sicht auf den Lebenswillen anstellen.

einigm?atixc1606


Natürlich. Das funktioniert aber nur so lange, wie der psychische Zustand es auch zulässt. Der größte Teil von Suiziden geht mit psychischen Störungen einher. Und wenn die Störung eine Veränderung des psychischen Zustandes herbeiführt, kannst du nicht mehr davon reden, dass er es selbst besser wissen müsste.

Die Psyche verändert die Wahrnehmung. Denk an Phobien, wo der Körper auf eigentlich harmlose Situationen (ein leerer Platz, eine kleine Spinne usw) mit absoluter Panik/Angst reagiert obwohl eigentlich gar kein Grund dafür besteht. Ähnlich kann eine sonstige psychische Störung das mit der Sicht auf den Lebenswillen anstellen.

Klar soweit. Aber an genau diesem Punkt fangen eben meine Zweifel an - ich glaube eben nicht, dass Suizidgedanken automatisch mit psychischen Störungen einhergehen.

S;ozey


Aber an genau diesem Punkt fangen eben meine Zweifel an - ich glaube eben nicht, dass Suizidgedanken automatisch mit psychischen Störungen einhergehen.

Nicht immer und nicht automatisch. Aber oft. Deshalb war mein Ratschlag ja, über professionelle Hilfe nachdenken. Dass zumindest das abgeklärt wird.

Vor allem wenn der Beitragersteller von sich angibt psychische Probleme zu haben.

Ich kann mir sehr wohl gut überlegte Suizide ohne psychische Störungen vorstellen. Wenn zum Beispiel ein totkranker Mensch sich entscheidet, dass er nicht leiden will und es lieber vorher beendet.

m,ondl+sxterne


Wie gesagt: Ich habe im Grunde genommen jegliche Form professioneller Hilfe in Anspruch genommen, die es für Patienten mit psychischen Problemen gibt. Der große Erfolg ist leider ausgeblieben, und ich muss zugeben, ich bin es leid, zu professionellen Helfern zu gehen.

Freundschaften, Bekanntschaften und auch der Kontakt zu der Familie leiden unter meiner schlechten psychischen Verfassung. Ich habe schon zu vielen Leuten den Kontakt verloren, und es ist zu befürchte, dass es noch mehr wird.

Ich müsste eigentlich etwas tun, um diese schlechte Entwicklung ins Gute umzukehren. Aber mir fehlt dafür der Lebensmut, die Kraft und auch die Ideen. Denn ich habe schon viel probiert, und es war alles erfolglos.

Außerdem bekomme ich mein selbständiges Leben nicht richtig auf die Reihe, und es ist klar, dass es auf Dauer so nicht weiter gehen kann.

Aber mir fällt einfach nichts mehr ein, ich bin am Ende. Vielleicht kann man es so sagen? ":/

@ Sozey

Wenn der Gedanke, um den es hier geht, jetzt doch konkretere Formen annimmt, solltest du über professionelle Hilfe nachdenken, wenn nötig auch in Form einer psychiatrischen Klinik.

Wenn es akut werden würde, würde ich zum Arzt gehen. Ich hoffe jedoch, soweit wird es nicht kommen.

@ enigmatic1606

Es ist meine Entscheidung, in einem Gesundheitsforum zu schreiben, und es ist ebenfalls meine Entscheidung im Notfall zum Arzt zu gehen.

Ich bitte Dich, das zu respektieren.

e@nigOmatirc1606


Es ist meine Entscheidung, in einem Gesundheitsforum zu schreiben, und es ist ebenfalls meine Entscheidung im Notfall zum Arzt zu gehen.

Ich bitte Dich, das zu respektieren.

Oooooookay ... und wo genau ich nun diese Entscheidung nicht respektiert haben soll, bliebe nun noch zu zeigen, aber gut ... ":/

SvozTeCy


Außerdem bekomme ich mein selbständiges Leben nicht richtig auf die Reihe, und es ist klar, dass es auf Dauer so nicht weiter gehen kann.

Du siehst das Problem aber fühlst dich nicht in der Lage etwas daran zu ändern. Und langsam wächst es dir sozusagen über den Kopf. Sehe ich das richtig?

Wenn du sagst, dass du alle Hilfen bereits versucht hast. Darf ich fragen, ob du schon mal über eine stationäre Therapie nachgedacht hast oder in einer warst? So ein kompletter "Reset"?

mTontd+ssterxne


Du siehst das Problem aber fühlst dich nicht in der Lage etwas daran zu ändern. Und langsam wächst es dir sozusagen über den Kopf. Sehe ich das richtig?

Ja, genau.

Ich habe schon mal eine stationäre Therapie gemacht. Aber das Problem, das Du gerade beschrieben hast, wurde da im Grunde genommen noch nicht einmal wahrgenommen.

S^oz5ey


Dass es ein sehr bedrückendes Gefühl ist, ein Problem zu sehen, aber sich nicht in der Lage zu fühlen etwas daran zu tun, kann ich voll und ganz verstehen. Es ist aber sehr schwierig da etwas zu raten.

Vielleicht magst du auch etwas näher ins Detail gehen? Deine Formulierung ist ja eher allgemein gehalten. Wo die Probleme liegen und was dich daran hindert etwas zu tun, lässt sich da schlecht rauslesen.

moon~d+Cstxerne


Ich möchte auch keinen Rat. Es ist mein Problem und ich möchte es selbst lösen. Ratschläge gehen erfahrungsgemäß immer genau in die falsche Richtung. Warum?

Vielleicht magst du auch etwas näher ins Detail gehen?

Ja, ich denke, es wäre schon gut. Aber es fällt mir auch schwer, solche Dinge zu benennen/zu beschreiben. Das ist aus Deiner Perspektive, etwas schwer nachzuvollziehen, weil Du beim Lesen natürlich nicht merken kannst, wie mühsam es war, einen Beitrag zu schreiben.

Ich brauche dafür also etwas Zeit....

mlond2+sterxne


@ Sozey

Ok. Ich muss zwei Briefe wegschicken. Das eine ist eine Bescheinigung über die Gebührenbefreiung an die GEZ. Das andere ist eine Einkommensbescheinigung an die Krankenkasse.

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