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Ich bin so schrecklich unglücklich!

P*ersaeidxa hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich (19) merke in den letzten Wochen immer deutlicher, wie unglücklich ich mit meinem Leben bin.

Ich bin unzufrieden mit mir selbst, mit meiner Wohnsituation, meinem sozialen Umfeld und meinen beruflichen Möglichkeiten.

Ich beneide Menschen, die ihr Leben nach ihren Vorstellungen gestalten und habe Angst, dass ich nie die Möglichkeit dazu haben werde.

Ich weiß, dass ich etwas ändern muss.. aber nicht, wo ich damit anfangen soll. ":/

Antworten
C|omraxn


Du bist 19. Das ist ein Alter, wo viele glauben, sie würden den kommenden Weg des Lebens vorhersehen und eine fatalistische Ungeduld entwickeln. Dabei hast du die letzten 6 Jahre damit verbracht, dem Kindsein zu entfliehen. Aber da kommen ja noch 60 Jahre.

Was kannst du denn über deine Lebenssituation erzählen? Vielleicht erwachsen daraus ja Ideen, welche Sachen du als erstes angehen könntest, was am dringlichsten ist und wo die größten Chancen schlummern?

LuichtyAmHrorixzonxt


Ich beneide Menschen, die ihr Leben nach ihren Vorstellungen gestalten

Meine Meinung: Davon gibt es weniger, als man glaubt. Viele lassen es nach außen hin nur so erscheinen, weil sie nie zugeben würden, dass das, was sie tun, auch nur Notlösungen mangels Alternative sind.

Ansonsten schließe ich mich Comran an.

Und woher kommt Deine Angst, nie die Möglichkeit dazu zu haben?

N0orRdi*8&4


Wie sieht deine aktuelle Situation denn aus ? Mit 19 studieren viele noch, viele sind noch in ner Ausbildung und sich wirklich "ausleben" kann da eigentlich niemand.

Was genau stört dich, was würdest du gerne anders machen und woran scheitert es ?

P\ekrseixda


Danke für eure Antworten. :-)

Meine Lebenssituation und was ich daran gerne daran ändern würde:

1.) Ich selbst:

Ich mag mich weder mein Aussehen, noch meine Art oder mein Verhalten.

Ich bin objektiv betrachtet sicher nicht hässlich, aber ich empfinde mich selbst nicht als "schön". Vor allem meine Gesichtszüge und meine Augenform stören mich. Ich möchte auch ungeschminkt mit mir zufrieden sein.

Sofern das nicht einfach nur eine Phase ist, wird sich ohne OP's nicht viel machen lassen.

Ich habe grundsätzlich auch keinen schlechten Charakter, allerdings stört mich meine Art. Ich bin zu ruhig, zu störrisch und zu anhänglich. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich Menschen in meiner Gegenwart schnell langweilen oder von mir genervt sind. Ich wäre gerne offener, lustiger und sympathischer. Aber dafür müsste ich wohl viel Zeit und Kraft investieren.

Um es kurz zuammenzufassen: Ich kann mich überhaupt nicht leiden.

2.) Ausbildung und berufliche Zukunft:

Ich bin derzeit in einem Projekt, dass Jugendliche mit Schwierigkeiten auf den nächsten Ausbildungsschritt vorbereiten soll.

Am liebsten würde ich die Matura nachmachen. Dafür brauche ich allerdings noch mindestens 3 Jahre. Was ich später machen möchte, weiß ich noch nicht. Ich habe aber trotzdem den Eindruck, dass es viel zu viel Zeit in Anspruch nimmt.

Ich würde erst mit knapp 23 studieren oder eine Ausbildung beginnen können. Andere sind in dem Alter schon fertig...

Ändern lässt es sich nicht.

3.) Familie und Wohnsituation:

Ich wohne noch zuhause und das Verhältnis zu meinen Eltern/zu meiner Familie ist schwierig. In der Vergangenheit ist viel passiert. Meine Eltern haben mir viel angetan und mir später die Schuld dafür zugeschoben, weil ich ja so ein schlimmes Kind gewesen wäre.

Mittlerweile ist es in Ordnung, ich wünsche mir aber trotzdem oft eine andere Familie. Teilweise empfinde ich sie sogar als abstoßend oder "nicht gut genug", auch wenn sich das jetzt sehr schlimm anhört. Ich hätte eben gerne eine "normale" Familie, die mir gut tut.

Zu dem kommt, dass es bei uns zuhause nicht unbedingt wohnlich ist.Meine Mutter ist nicht direkt ein Messi, aber sie hebt alles auf, was man irgendwie noch verwenden könnte. Unser Haus ist also vollgeräumt mit igendwelchen Zeug, dass wir eigentlich nicht brauchen. Aber meiner Mutter ist es zu Schade um es wegzuwerfen.

Bei uns ist es auch ziemlich unaufgeräumt und teilweise dreckig. Meine Mutter ist zwar den ganzen Tag zuhause, schafft es aber nicht aufzuräumen. Ich fühle mich ziemlich unwohl.

Auch hier lässt sich nicht viel machen. Ausziehen kann ich derzeit nicht, Wohnprojekte sind zeitlich beschränkt. Ich habe auch nicht die Zeit und die Kraft, ständig unser Haus aufzuräumen. %:|

4.) Soziales Umfeld und Freundschaften:

Die sind quasi nicht Vorhanden. Ich sehne mich nach stabilen Beziehungen und einem sozialen Umfeld, dass mich auffängt.

-

Woher diese Angst kommt, kann ich nicht genau sagen. Ich versuche schon seit Jahren etwas an meinem Leben zu ändern, aber es ist sehr mühselig und langwierig. Und besser geht es mir dadurch auch nicht. :-/

etulMe72


Mit 19 Jahren hast du doch die Möglichkeit auszuziehen. TU dir das nicht an.

L}ichtAgmHobrizeont


@ Perseida

Ich würde erst mit knapp 23 studieren oder eine Ausbildung beginnen können. Andere sind in dem Alter schon fertig...

Andere. Aber nicht alle. Es kommt nicht auf Schnelligkeit an. So mancher, der einen vorne überholt hat, ist weiter hinten auf der Strecke geblieben. Ich finde es sinnvoll, sich ausreichend Gedanken über die Zukunft zu machen und sich nicht voreilig in etwas hineinzustürzen, was man vielleicht später bereut. Und mit Matura sind Deine Möglichkeiten größer als ohne.

hVeutLe_~hixer


Der "schiefe Pisa"-Turm des Nachbarn ist immer höher ;-D

Setzt dich mal mit sozialen Vergleich (z.B. Festinger) auseinander.

Du kannst nur verlieren. Welche Kriterien du auch ansetzt: Geld, Sex, Schönheit, Intellekt ... es wird immer jemanden geben, der dich in solch einer Kategorie schlägt. Das heisst noch lange nicht, dass diese Menschen glücklich sind.

Vielleicht liegt dein Problem darin immer noch zu Hause zu wohnen?

Vielleicht bist du noch finanziell abhängig von ihnen?

Vielleicht sind es auch ganz andere Gründe, die dich derzeit nicht nach vorn schauen lassen?

Du weisst es am besten. Irgendwas steht dir im Weg.

Was möchtest du denn?

CfomCraxn


Am liebsten würde ich die Matura nachmachen.

Würdest du dich dem gewachsen fühlen? Wenn ja: was sind schon 3 Jahre gegen 40 Berufsjahre mit besseren Chancen? Wenn du dir den Stoff zutraust, ist das keine verschwendete Zeit und du hast noch 3 Jahre, wo du persönlich weiter reifen kannst, bevor du Entscheidungen triffst. Azubis mit Mitte 20 werden gern eingestellt, wenn sie Engagement im Bildungsweg bewiesen haben. Man unterstellt, dass sie reifer sind als die frischen Abgänger.

Ich sehne mich nach stabilen Beziehungen und einem sozialen Umfeld, dass mich auffängt.

Das kann ich verstehen, aber andererseits verlagerst du die Verantwortung damit auch nach außen. Du bist der Mensch, vor dem du nicht weglaufen kannst. Ich kann dir leider kein einfaches Rezept bieten, wie du dich akzeptieren kannst. Ich kann dir aber raten: stell dich deinen Ängsten und traue dich was - auch mal zu scheitern. So wächst du an dir selbst. Niemand kann auf den edlen Prinz auf einem weißen Schimmel warten, sondern muss anfangen, für die edlen Prinzen interessant zu werden. Und das geht mit Selbstbewusstsein.

Also, mute dir was zu, hab keine Angst vor dem Scheitern und probiere dich aus. Dann wirst du auch an den Erfolgen wachsen - das ist das Prinzip der Evolution, welches auch im Kleinen funktioniert. Erfahrung sammeln, schlechte Dinge erkennen und aussortieren, gute Dinge weiter ausbauen. :)*

P5e:rseijda


eule72

Mit 19 Jahren hast du doch die Möglichkeit auszuziehen. TU dir das nicht an.

Theoretisch schon, aber finanziell wird es schwierig. Ich fühle mich im Moment auch noch nicht bereit dazu völlig alleine zu leben.

Ich würde wirklich gerne in ein Wohnprojekt oder ev. auch in eine WG. Aber darüber muss ich mich erst informieren. ":/


LichtAmHorizont

Es kommt nicht auf Schnelligkeit an. So mancher, der einen vorne überholt hat, ist weiter hinten auf der Strecke geblieben. Ich finde es sinnvoll, sich ausreichend Gedanken über die Zukunft zu machen und sich nicht voreilig in etwas hineinzustürzen, was man vielleicht später bereut.

Damit hast du vermutlich Recht. Ich kann ohnehin nur das beste aus der Situation machen.

Trotzdem fühle ich mich zeitlich etwas unter Druck gesetzt. Später muss ich vor einem Arbeitgeber auch erklären können, warum ich die Matura erst mit 23 habe, obwohl ich in der Zwischenzeit nicht einmal berufstätig war.

Und mit Matura sind Deine Möglichkeiten größer als ohne.

Genau deswegen ist sie mir auch so wichtig. Ich möchte mir für später alle Optionen offen halten.


heute_hier

Du kannst nur verlieren. Welche Kriterien du auch ansetzt: Geld, Sex, Schönheit, Intellekt ... es wird immer jemanden geben, der dich in solch einer Kategorie schlägt. Das heisst noch lange nicht, dass diese Menschen glücklich sind.

Natürlich nicht. Aber ich möchte mit mir selbst zufrieden sein und da spielt meine Optik eben eine wesentliche Rolle. Dafür muss ich aber nicht zwangsläufig die "Schönste" sein.

Vielleicht liegt dein Problem darin immer noch zu Hause zu wohnen?

Das kann gut sein. Zumindest wurde mir von einem erfahrenen Psychiater gesagt, dass meine Wohnsituation bzw. meine familiäre Situation einen wesentlichen Einfluss auf meine psychische Erkrankung hat.

Vielleicht sind es auch ganz andere Gründe, die dich derzeit nicht nach vorn schauen lassen?

Du weisst es am besten. Irgendwas steht dir im Weg.

Die Depression und die ganzen Sorgen, die mich im Moment niederdrücken. Vielleicht auch die Hoffnungslosigkeit. Das alles nimmt mir den Antrieb um Dinge zu ändern. Alles zieht sich hin wie Kaugummi. :-/

Was möchtest du denn?

Glücklich sein!


Comran

Würdest du dich dem gewachsen fühlen? Wenn ja: was sind schon 3 Jahre gegen 40 Berufsjahre mit besseren Chancen? Wenn du dir den Stoff zutraust, ist das keine verschwendete Zeit und du hast noch 3 Jahre, wo du persönlich weiter reifen kannst, bevor du Entscheidungen triffst.

Ich denke schon. Es gibt natürlich verschiedene Wege zur Matura.. ich muss nur aufpassen, dass ich nicht den falschen wähle.

Ich möchte sie auf jeden Fall nachmachen. Das wurde mir auch von Leuten geraten, die zwar schon im Berufsleben stehen aber selbst keine Matura gemacht haben.

Azubis mit Mitte 20 werden gern eingestellt, wenn sie Engagement im Bildungsweg bewiesen haben. Man unterstellt, dass sie reifer sind als die frischen Abgänger.

Und wenn ich z. B. noch studieren möchte? Dann bin ich vielleicht erst mit 30 fertig. %:|

Das kann ich verstehen, aber andererseits verlagerst du die Verantwortung damit auch nach außen. Du bist der Mensch, vor dem du nicht weglaufen kannst. Ich kann dir leider kein einfaches Rezept bieten, wie du dich akzeptieren kannst. Ich kann dir aber raten: stell dich deinen Ängsten und traue dich was - auch mal zu scheitern. So wächst du an dir selbst. Niemand kann auf den edlen Prinz auf einem weißen Schimmel warten, sondern muss anfangen, für die edlen Prinzen interessant zu werden. Und das geht mit Selbstbewusstsein.

Also, mute dir was zu, hab keine Angst vor dem Scheitern und probiere dich aus. Dann wirst du auch an den Erfolgen wachsen - das ist das Prinzip der Evolution, welches auch im Kleinen funktioniert. Erfahrung sammeln, schlechte Dinge erkennen und aussortieren, gute Dinge weiter ausbauen. :)*

Also du meinst, wenn ich mit mir selbst in Einklang komme und glücklich bin kommen sozialen Kontakte & der Prinz von selbst?

Ausprobieren - Erfahrungen sammeln - Schlechtes aussortieren und am Guten arbeiten. Richtig?

c,riecphar;lie


Die einzige "Auflage", die du als Spätstudierender hast:

mach' es unbedingt fertig (natürlich kann man auch mal wechseln). Den Luxus des Abbruches hast Du im Vergleich zu den Jungen tatsächlich nicht mehr.

Wenn Du es aber abgeschlossen hast, ist fast vorher alles hinfällig.

C[omAran


Und wenn ich z. B. noch studieren möchte? Dann bin ich vielleicht erst mit 30 fertig. %:|

In meiner Abteilung hatten wir letztens einen Azubi mit 29. Der hat ein abgeschlossenes Biologie-Studium und keine Arbeit gefunden und hängt nochmal eine Ausbildung dran. Ist natürlich etwas doof wegen der Kosten und fehlenden Rentenansprüche, wenn sich das so zieht, aber nicht unmöglich. Abitur/Matura verschafft dir im Berufseinstieg bessere Chancen - ob du danach studieren möchtest, kannst du immer noch entscheiden.

Also du meinst, wenn ich mit mir selbst in Einklang komme und glücklich bin kommen sozialen Kontakte & der Prinz von selbst?

Wie man sich selbst fühlt, so wirkt man auch auf andere. Schüchtern oder selbstbewusst. Frustriert oder lebensfroh. Ängstlich oder mutig. Erfahren oder unerfahren. Ich finde, das ist das A und O eines sympathischen Menschen, dass er mit sich selbst klarkommt. Nur dann kann man Sympathie auch nach außen tragen. Ansonsten bist du immer jemand, der von Außen Energie und Bestätigung braucht. Das ist auf Dauer belastend für's Umfeld, immer nur liefern zu müssen. Oder dein Umfeld setzt sich aus "deinesgleichen" zusammen, die genauso unzufrieden sind. Dann bleibt man im Sumpf stecken.

Mit 19 ist noch alles drin. Mit Mitte 30 spätestens nicht mehr. Fang jetzt an, dich zu lieben, zu fordern und zu finden. :)_

Lwiverpoxol


Die einzige "Auflage", die du als Spätstudierender hast:

mach' es unbedingt fertig (natürlich kann man auch mal wechseln). Den Luxus des Abbruches hast Du im Vergleich zu den Jungen tatsächlich nicht mehr.

Ach, so ein Quatsch. Mit Anfang 20 ist man noch nicht alt und hat noch mehr als genug Möglichkeiten. Auch ein Studienabbruch ist da keine Drama. Warum sollte man mit 25 weniger Recht auf Umorientierung und "falsche Entscheidungen" haben als mit 19?

Klar, irgendwann will man fertig werden und Geld verdienen aber soll man sich jetzt deshalb durch ein Studium quälen, dass einem nicht liegt?

Als ich mit 24/25 mein Studium auf Eis gelegt habe weil ich nicht wusste, ob ich es wirklich beendet soll, hat mich jedenfalls keiner gefressen und es hatte auch sonst keine negativen Konsequenzen.

Ich werde selbst auch erst mit 30 fertig studiert haben. Einige in meinem Semster sind bereits über 30 und haben gerade mal die Hälfte ihres Studiums hinter sich. Und auch denen werden nochmal locker 30 Jahre zum Arbeiten bleiben.

Ich bin jetzt 26 und kenne eine Menge Leute in diesem Alter, die sich nochmal beruflich umorientieren, Schulabschlüsse nachholen, studieren gehen usw. Ich sehe da nicht wirklich ein Problem.

Mach die Matura nach und flüchte dich nicht ins Ausreden und "hätte, könnte, würde..."

cvricecha=rlie


Die einzige "Auflage", die du als Spätstudierender hast:

mach' es unbedingt fertig (natürlich kann man auch mal wechseln). Den Luxus des Abbruches hast Du im Vergleich zu den Jungen tatsächlich nicht mehr.

Ach, so ein Quatsch.

Du liest nicht richtig,

Auf Eis legen kann man ja.

Nur man sollte es fertig machen.

Mit 21 einen Studienabbruch + Ausbildung ist leichter zu erklären als ein langer Weg zum Studium,

dann ein langes Studium selbst und einen Studienabbruch mit +/- 30.

d{ie Txorte


ich beziehe mich mal nur aufs ausziehen zwecks anderes umfeld

ausziehen und alg2 beziehen darf man erst mit 25. vorher muss man zu seinen eltern zurückziehen oder bleiben.

aber es gibt ausnahmen.

ich kam zuahause garnicht klar und wurde nur fertig gemacht. ich habe dann einen antrag beim aa gestellt zwecks auszugs und zusage einer wohnung. das wurde aufgrund meines alters natürlich abgelehnt. anschließend habe ich wiederspruch eingelegt und mir vieles von der seele geschrieben. danach wurde mein auszug bewilligt.

ein anderes umfeld kann sehr viel ausmachen. (zumindest war es bei mir so)

vllt wäre das ein weg für dich?

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