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Die Angst vor der Angst

P/erfoPrman8ce335 hat die Diskussion gestartet


Bin 26Jahre alt Verheiratet 1Kind 3 Jahre alt.

(Ich erzähle mal erst die vorgeschichten, um sich besser eim Bild von der sache zu machen )

Arbeite seit 4 Jahren in einem Chemiekonzern, vor 3 Jahren habe ich 99,9% Salpetersäure, die an einer stelle der leitung Kaputt (Undicht) war und auf den Boden getropft ist, Eingeatmet.

Mir wurd sofort schwindelig vor Augen und hatte Sofort Panik bekommen.

Auch ein "ersticken" habe ich wahrgenommen.

Kurzezeit Später habe ich dann den Betrieb gewechselt da "mehr Geld"

(Arbeitgeber immernoch gleich)

Dort stellen wir (ABS) ( Acryilnitril-Butadien-Styrol ) Kunstoff her..am anfang war es mir nicht so bewusst, mir was für Gefährliche chemikalien wir hier Arbeiten.

Ich bin jetzt relativ "Neu" in dem Betrieb, 1,5Jahre.

Im Ausland, wo unser Betrieb auch Standorte hat, sind schon 2 Leute Gestorben, weil die mit dem "Acryilnitril" in Kontackt kahmen.

"Acryilnitril" ist eine sehr Hochgiftige Lösung, 1 Tropfen auf der Haut reicht um dich zu Töten, wenn keine schnelle Hilfe kommt.

Naja.....

Seit dem diese Geschichte mit der Salpetersäure passiert ist, möchte ich nur noch weg von diesem chemie Unternehmen und am liebsten was anderes machen, was nicht mehr mit Chemie zu tun hat.

Es kommt schon Soweit, dass ich im gestressten Zustand zur arbeit gehe und mich schon öfters Krankmelden lasse....

Mir geht ständig durch den kopf, es könnte auch mir passieren...

Sobald Gerüche wahrgenommen werden (was tag täglich vorkommt, lässt sich nicht vermeiden, da chemie konzern)

Bekomme ich kurz panik oder werde unruhig...

Ich denke so kann ich nicht bis zur Rente hin arbeiten es ist nur noch Stress pur in mein Kopf, mit einer 0 Lust Laune zur Arbeit zu gehen und und und....

Zudem muss ich sagen das ich dieses jahr, Juli-Oktober 3 Monate lang im "wirklich dauerstress war"

"Frau im Krankenhaus gewesen (Schwanger) meine Frau war 3Monate lang gelegen und letzendlich hat meine Frau unsere Tochter im Bauch verloren.

(6.Monat plazenta hat sich gelöst)

Das hat mich zusätzlich nochmal runtergezogen und das leben nochmehr zu schätzen gegeben.

Ich habe meine Gefühle nie nach außen gezeigt und alles in mich rein gewürgt..

Ich habe noch mit niemand darüber gesprochen von meine kollegen auf der arbeit, dass es wirklich wegen DIESEM thema (angst vor chemikalien) ist, weshalb ich gehen will, ich lenke immer ab mir Themen, wie : "Keine Lust mehr hier"

Außerdem

Bestehen keine chancen auf andere Arbeitsplätze bei mir, da ich damals für einen DIESEN Bestimmten berreich den ich jetzt mache eingeteilt wurde.

Mitlerweile bin schon ordentlich in der Bewerber Phase, um das "leid" zu beenden.

Wie könnte ich das Problem am sinnvollsten klären?

Heute am 21.11.15

War ich im Krankenhaus (Notaufnahme) und wollte mich cheken lassen, weil ich die nacht zuvor nicht schlafen konnte... Jedesmal wenn mein körper von wach in Schlafphase gehen wollte, bin ich aufgeschrocken, es hat sich angefühlt als würde ein Blitz durch mein Kopf gehen.... Natürlich dann erstmal aufgestanden was getrunken und versucht mich zu entspannen...

Dies ist 4-5x passiert bis dann die Müdigkeit gesiegt hat und ich dann einfach eingeschlafen bin...

Heute prägt mich der Gedanke wieder, ob es genau so wird 😞 das gefühl ist so schrecklich und bis Montag muss ich das noch 2x durch machen....

die Ärztin konnte mir nicht helfen, bzw konnte mir nichtmal Tabletten geben zur beruhigung weil es eine (Notdienstzentrale war)

Ich habe Ihr aber alles erzählt was mit so zu schaffen macht, sie meinte ich soll mit meinem Hausarzt reden am Montag und evtl. für weitere behandlungen (Psychologie) mich überweisen lassen.

Mein Kopf Funktioniert sehr gut :)

Es ist nur diese Angst vor den Gefahrstoffe. Und die Angst von den Gerüchen im

Betrieb und seit neustem dieses Problem beim Einschlafen....

Die allgemein situation ist momentan sehr Unbefriedigend welcher Arzt ist der richtige für sowas?!

Erstmal Danke für die Aufmerksamkeit :)

LG

Antworten
Ephemalliger Nu2tzer (_#467L1x93)


War ich im Krankenhaus (Notaufnahme) und wollte mich cheken lassen, weil ich die nacht zuvor nicht schlafen konnte...

Sorry, aber das ist nicht Aufgabe und Sinn einer Notaufnahme. Was hätte dich daran gehindert bis nach dem Wochenende zu warten und die Problematik mit deinem Hausarzt zu besprechen?

Die allgemein situation ist momentan sehr Unbefriedigend welcher Arzt ist der richtige für sowas?!

Wie dir die Dame schon geraten hat: Wende dich bei Gelegenheit an deinen Hausarzt, der dich an entsprechende Stelle weitverweisen kann. Du hast, meiner Meinung nach, ein Angstproblem, an dem ich an deiner Stelle auch arbeiten würde.

Probleme und Belastungen können sich auch auf das körperliche Wohlbefinden negativ auswirken, als Beispiel sei bei dir das Einschlafen genannt.

Alles Gute!

Pjerfo~rmadncex335


Ich wollte wissen weshalb das mit dem schlafen jetzt aufeinmal noch dazu gekommen ist, das problem ist ich hatte vorher nie sowas, bevor ich mir zu viel gedanken mache gehe ich sicherheitshalber zum arzt auch am Wochenende um Rat einzuholen..

Jetzt werde ich ja am Montag zum Hausarzt gehen und Ihn nochmal alles richtig erzählen...

Ich habe auch gelesen, das ein besuch bei der Neurologie auch sinnvoll ist, kann das jemand bestätigen?

e9ulxe72


Ich denke du solltest auf jeden Fall psychologische Hilfe suchen. Und dein Hausarzt wird dich sicher auch überweisen. Wünsche dir alles Gute.

P-erVform~ancex335


Die letzte Nacht war viel besser als die zuvor, kein aufschrecken mehr.

Ich hoffe das es so bleibt.

über den Tag verteilt hatte ich zwar Hunger, aber habe nichts runter bekommen, nur Wenig gegessen.

Ich hatte in der vergangenheit auch schon übelkeitgefühl und musste mich einfach übergeben...

Heute morgen wieder dieses Husten dass dann zum "erbrechen" führt... Habe dieses Problem schon länger, dachte erst es hängt mit dem Rauchen zusammen,vl. Kennt das jemand wenn man nach dem Essen direkt eine Rauchen geht und man Hustet, kommt dann irgendwie dieses Gefühl das man Erbrechen muss...

Da ich jetzt seit 3 Tagen nicht mehr Rauche, frage ich mich wieso das jetzt so ist...

Emhemalig,er Numtzer ($#467193x)


Nikotinentzug?

P/erfXorm+ancJe335


Nikotinentzug, was für symthome hat man da?

Ich habe nicht wirklich ein verlangen nach rauchen (situationsbedingt kein verlangen) , also ich leide nicht drunter, dass ich umbedingt jetzt rauchen muss..

Kann es sich trozdem negativ auf den körper auswirken wenn man plötzlich aufhört mit rauchen, obwohl kein verlangen danach ist?

EXhemaligexr NutzKer (#46x7193)


Damit ich das jetzt nicht alles abtippen muss, hier eine online-Quelle (mehr Zeit zum googeln hab ich jetzt nicht):

Die Entzugserscheinungen fallen individuell höchst unterschiedlich aus. Dazu gehören:

• Depressive Stimmung

• Schlafstörungen

• Reizbarkeit, Nervosität oder Aggressivität

• Unruhe oder Besorgnis

• Verminderte Konzentrationsfähigkeit

• Verlangsamter Puls

• Gesteigerter Appetit

• Mögliche Gewichtszunahme

[[http://www.apotheken-umschau.de/Nikotinsucht/Nikotinabhaengigkeit-Nikotinsucht-Symptome--Folgen-52686_3.html]]

Die Liste lässt sich noch ewig weiterführen. Bei jedem ist das anders. Übelkeit wird auch in manchen Fällen beschrieben.

P(erforDmanQce33x5


Danke für die Bemühungen, aber einige Punkte davon, waren auch schon vorhanden, obwohl ich noch geraucht habe.

Mal schauen was meln Hausarzt morgen sagt.

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