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Es ist alles so langweilig

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Du musst ein Ziel haben auf das Du hinarbeitest , z. B. eine Freundin suchen ,heiraten ,eine Familie gründen..

Das ist doch der eigentliche Sinn des Lebens..

Es gibt nicht den Sinn des Lebens.

Und: Wie toll dein Sinn des Lebens funktioniert, sieht man ja an der Scheidungsrate, die bei einem Drittel liegt.

Jeder muss seinen Sinn für sich selber suchen. Für den einen kann das mit der Familie (als Sinn des Lebens) passen, für den Nächsten ist der Sinn seines Lebens der Beruf und für den Übernächsten sein Haustier usw..

Freundin (und schon gar nicht Kinder!!) lösen nicht die persönlichen Probleme. Da bin ich ganz strikt der Meinung: Die muss man mit sich selber lösen (eben ohne Ablenkung durch PC, Zocken oder sonstwas), evtl mit der Hilfe eines Profis. Aber sicher nicht (ausschliesslich) durch irgendwelche Alltags-Beziehungen!!

h@eLrze nsFgutex69


Eine sportliche Anstrengung ist wertlos, wenn dadurch niemand übertrumpft wird. So war das zumindest hier immer. Ich kann mir einfach nicht vorstellen mit einer Tätigkeit zufrieden zu sein, also Spaß zu haben, wenn ich sie nur für mich selbst mache und dabei schlecht performe.

Meine sportlichen Tätigkeiten mache ich nur für mich und habe trotzdem einen Gegner.

Mein Gegner ist die Krankheit u ich bewege mich, um länger leben zu können, meine Enkelchen noch aufwachsen zu sehen u mit meiner Familie zusammen zu sein. Ich möchte nicht meine ganze Krankengeschichte aufschreiben, aber mein Rentenbegutachter sagte, dass ich bald im Rollstuhl sitze und bis zum Juli dieses Jahres sah es auch so aus. Ich konnte mich kaum noch bewegen oder raus gehen und brauchte bei allenm Hilfe.

Jetzt habe ich seit Juli ein neues Medikament, was einiges besser macht. Allein darauf darf ich mich aber nicht verlassen u so fing ich an mch zu bewegen, zuerst nur kleine übungen, dann schon draußen jeden tag einige schritte mehr und darauus wurden kleine spaziergänge u dann etwas größere mit kleinen pausen, dann zog bei uns ein ergometer ein, allein drauf komme ich noch nicht, aber ich radelte täglich immer ein paar min mehr. heute insgesamt 1 stunde aber über den ganzen tag verteilt.

raus gehen macht mir nun wieder spaß. ich habe schon über 9kg abgenommen u nun will ich mich an zumba wagen.

Ja bei meinen Bastel u malarbeiten kamen schon tolle Sachen raus und spaß macht es auch u ist ein guter ausgleich zur bewegung. Vorjher habe ich gebastelt , nur um überhaupt was zu tun zu haben. Haushalt machen ging nicht mehr u so lag ich meist auf dem Sofa oder saß am Pc.

Jetzt ist es doch abwechslungsreicher, ich bin fitter, mir gehts besser u meinen Doc freut es tierisch, wenn er meine Erfolge sieht.

Was würdest du denn so am liebsten machen als Hobby?

s,tevIe31T27x8


Mit Verlaub ,Borlag sollte zu einen Therapeuten gehen und mit Ihm das Problem bereden ,das ist erstmal die einzige Lösung.

Gut zureden oder Ihm sagen was er machen könnte ,wird glaube ich ,nicht viel bringen?!

Lc.vancPelxt


Ich kann mich Schnecke nur anschließen: mit überzogenen Erwartungen kann man am Ende nur frustriert zurück bleiben, nur werden wir inzwischen mit überzogenen Erwartungen erzogen und am laufenden Band konfrontiert. Wo man sich früher nur innerhalb einer Dorfgemeinde positionieren musste, muss man es heute wortwörtlich mit der ganzen Welt aufnehmen - wenn man sich da irgenwie im Mittelfeld positionieren kann, ist das eigentlich eine enorme Leistung.

Du hast das Problem, dass Du intelligent genug bist, all' das wahrzunehmen. Glaube mir, es gibt genug Merkbefreite, die dieses Problem nicht haben. Auch, dass jeder irgendein außerordentliches Talent hat, man müsse es nur finden, halte ich für völligen Bullshit (der einen ebenso wieder unter diesen krank machenden Druck setzt).

Dass Du Dich selbst als unterdurchschnittlich bezüglich der Bildung wahrnimmst, halte ich ebenso für eine Fehleinschätzung: Du kriegst bei anderen ja nur mit, was sie wissen und eben nicht, was sie nicht wissen (bei Dir selbst kennst Du Deine eigenen Grenzen aber sehr genau). So entsteht vielleicht der Eindruck, dass sie Dir überlegen sind: sie sind das vielleicht in einem Bereich, Du schließt aber daraus, dass sie es dann wohl auch in allen anderen sind.

Bezüglich der Lernfähigkeit und des Merkens: es kann gut sein, dass Du da aktuell akut eingeschränkt bist: depressive Verstimmung, wenig Aktivität usw. wirken sich nachweislich schlecht auf die Merkfähigkeit aus. Ich glaube aber auch, dass Du dem allgemeinen Irrglauben aufgesessen bist (weil es aber auch Teil unserer Kultur ist), dass man sich Verständnis anlesen kann. Das können vielleicht ein paar ganz ganz wenige - wirkliches Lernen (mit dem Ziel des echten Vertständnisses) passiert aber durch Anwendung und Wiederholung. Dabei kann die Anwendung theoretisch sein, besser aber noc praktisch. Verbunden mit Interesse und konkretem Erleben kann sich dann wahres Verständnis entwickeln. Beispielsweise Geschichte: Man kann eine Menge zu einem Thema lesen (und bei manchen reicht das auch) aber für viele wäre es weit sinniger, beisielsweise an die entsprechenden Orte zu reisen, das von der Geschichte Erhaltene selbst zu sehen, untersuchen, anzufassen. Dann noch der Austausch mit anderen: darüber diskutieren usw.

Beim Kochen versteht das jeder: ich kann 200 Kochbücher lesen - deswegen bin ich noch lange kein Spitzenkoch. Dafür muss ich (aus-)probieren, üben, scheitern, mich verbessern.

In unserer Wissens- und Informationskultur ist unser Schul- und Universitätssystem ist leider (noch) weitestgehend so, dass man zu großen Teilen Faktenwissen auswendig lernt. Verstanden hat man damit noch nichts (ist aber ggf. gut für Quizshows ausgerüstet), das meiste vergisst man sowieso und ist man auch noch ein schlechter Auswendiglerner, hat man ganz schlechte Karten.

Du bist jetzt 23 und hast vielleicht bemerkt, dass Du schon mehr vergessen hast, als ein mancher gelernt hat. Das ist aber ganz normal: was nicht angewendet wird, wird vergessen. Aber es ist auch frustrierend, hast Du Dir dies doch (beispielsweise vor Prüfungen) unter Anstrengung angeeignet. Die Gefahr, die ich aktuell bei Dir sehe, ist, dass Du aufgrund eines zumindest depressions-ähnlichen Zustandes zur Zeit gar nichts anwendest, auch nichts neues lernst und so gerade ein wenig verkümmerst. Es ist gut, dass Du das angehen möchtest. Ich glaube, dass Du aktuell an einem ganz typischen Scheideweg stehst: wo will ich eigentlich mit meinem Leben hin und was will ich eigentlich machen? Es ist normal, darauf nicht ad hoc eine Antwort zu haben aber eben wichtig, diese Antwort zu finden. Und dann wird das auch wieder mit der persönlichen Entwicklung, sowohl bezogen auf die Fähigkeiten als auch auf die Wissensaneignung, wieder funktionieren. @:)

sntevye31-278


Ich glaube, dass Du aktuell an einem ganz typischen Scheideweg stehst: wo will ich eigentlich mit meinem Leben hin und was will ich eigentlich machen?

Genau so sehe ich das auch ,Vielleicht braucht er noch Zeit um zu wissen was er wirklich mit seinen Leben machen will.

Eehemal igerW Nutzer (x#545421)


Auch da sind quasi nur negative Erfahrungen zurück geblieben, weil ich ständig von der Polizei angehalten und durchsucht wurde.

:-o ??? :-o ???

ElhemaWlige r RNutz;er (#5454x21)


Die Polizei hat Dich ständig und ohne Grund und ohne Rechtsgrundlage und ohne Dir zu erklären, warum, im Wald beim Joggen angehalten und durchsucht.... also sorry.. ich glaube Dir kein Wort !

BWor|lag


Mir fiel auch als erstes auf, dass zwischen (Liebhaber)Hobby und externer Anerkennung ein deutlicher Unterschied besteht.

Ich zumindest mache meine Hobbies, weil sie mir Spaß machen, meine Stimmung heben, mir über schwere Zeiten hinweghelfen. Nicht, weil ich die beste auf dem Gebiet bin (Gott bewahre!) :-o :-X

Meiner Meinung nach fixierst du dich stark auf Äußerlichkeiten (was kann ich vor anderen vorweisen, was stelle ich für andere dar, wie werde ich von anderen bewertet?) und anscheinend macht dich dies nicht glücklich. (mich auch nicht). Fakt ist halt mal nun: Du hast ein Abi, was nicht jeder schafft, du bist aber auch kein Quantenphysiker, was auch nur wenige schaffen. Frei nach dem Zitat aus dem Film Fightclub: "Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen in dem Glauben, dass wir alle irgendwann mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars… Werden wir aber nicht!"

Das heißt nicht, dass die Mediokrizität weniger wichtig ist, als die Genies. Jeder von uns nimmt freiwillig oder unfreiwillig einen Platz in dieser Gesellschaft ein. Keiner sieht als Traumberuf "Kanalreiniger" oder "Putzfrau". 99% aller Menschen scheitern in Bezug auf ihre Träume nicht am Potenzial, sondern an anderen Dingen (Selbstbewusstsein, familiäre Unterstützung, Schwangerschaft, Selbstbewusstsein usw. usw.) als an ihrem Potenzial.

Nur scheinen hier immer alle von Extremen zu reden: Ich muss nicht der Beste sein. Ich möchte aber durchschnittlich sein und Bereiche in denen ich unterdurchschnittlich bin mit Überdurchschnittlichkeit in anderen Bereichen kompensieren.

Derzeit bin ich >Nichts<.

Aussichtslosigkeit ist eine Position, die wir wählen. Ich sehe täglich Dutzende Menschen, die keine tolle Bildung haben (warum auch immer), die keine tollen Jobs haben (warum auch immer) oder wenig Geld. Trotzdem leben die weiter.

Und diejenigen, die glücklich weiterleben haben aber irgendwelche Bereiche in denen sie gut sind. Diejenigen, die das nicht haben leben zum Teil auch weiter. Das bedeutet aber nicht, dass sie auch zufrieden sind.

Bzgl. deines Gedächtnis kann eine simple Wahrnehmungsstörung (d.h. du empfindest deine Gedächtnisleistung subjektiv als unterdurchschnittlich ein) oder auch psychische Faktoren wie eine Depression (in der tiefen Depression konnte ich - salopp gesagt - nix über 20 Zeilen lesen / merken).

Wie gesagt habe ich ständig den direkten Vergleich. Ich kann Wissen, ganz objektiv gesehen, nicht behalten.

Wo ich dich stark berichtigen möchte: Nichts, aber auch gar nichts, ist schwerer, als sich selber zu ändern! Die Vorschläge in Richtung "Tu was!" oder "Arbeite am Selbstbewusstsein!" klingen vielleicht einfach, sie sind es aber de facto nicht. In Wirklichkeit ist es sauschwer, sich zu verändern, vom Bekannten abzurücken und sich selber neu zu finden. Das soll und darf aber kein Grund sein, um es nicht zu versuchen.

Wenn ich von 'einfach' sprach, dann meinte ich eher 'relativ einfach'. Sicherlich schwer, aber eben machbar, wenn auch nicht für jeden. Versuchen werde ich es. Der Wille wird nicht das Problem sein.

Ich sehe auch täglich, wie Menschen ohne Chemie-Studium, sportliche Leistungen oder Spitzengehalt geliebt und akzeptiert werden. Liebe hängt nicht an diesem Scheiß, aber offensichtlich dein Selbstwert. Das ist ganz alleine dein Problem, das du angehen musst.

Ohne Leistung keine Zuneigung. Diejenigen ohne Chemie-Studium, sportliche Leistungen oder Spitzengehalt gleichen anderweitig aus. Und wie man sicherlich schon gemerkt hat, glaube ich nicht an die unerklärbare Magie des Selbstbewusstseins.

Wer Nichts ist kann anderen nur temporär etwas vorgaukeln.

Ich weiss nicht wie alt Du bist , und ob vielleicht auch ein psychisches ,organisches Problem vorliegt (Antriebslosigkeit ,etc .. , aber

Du musst deinen Leben einen Sinn geben.

Du musst ein Ziel haben auf das Du hinarbeitest , z. B. eine Freundin suchen ,heiraten ,eine Familie gründen..

Das ist doch der eigentliche Sinn des Lebens..

Wie gesagt bin ich davon so weit entfernt wie man nur sein kann. Es ist utopisch auch nur daran zu denken.

Ansonsten stimme ich dir zu: Ein grobes Ziel, mit vielen kleineren Etappenzielen, ist wichtig.

Oder versuche dich ehrenamtlich oder auch beruflich zu engagieren ,z. B. Menschen zu helfen .. ,das ist auch etwas sinnvolles .

So ganz ohne Qualifikation schätze ich die Effizienz, die ich aufbringen könnte als sehr gering ein. Wobei mir das an sich sehr gut gefallen würde.

Aber wahrscheinlich liegt bei Dir ein psychisches oder vielleicht auch ein organisches Problem vor ,deswegen

würde ich dem mal nachgehen.

Organisch liegen ganz viele Probleme vor, aber das ist noch eine andere Sache. Die Psyche werde ich überprüfen lassen sobald sich die Gelegenheit bietet.

PYl&üs chbSiexst


von welchen organischen Problemen reden wir hier?

Haben deine Krankheiten einen Namen?

M.Xonxe


@ Borlag

Ich frag mich gerade ob die Diskussion so wirklich förderlich für dich ist.

Ich schätze es dass du dir Mühe gibst jedem Teilnehmer gerecht zu werden und strukturiert zu Antworten.

Ich finds auch gut dass du Zugänglich für Vorschläge bist (deine Antwort auf meinen Vorschlag mit dem Sportverein hat mir sehr gefallen).

ABER:

Du scheinst auch sehr oft auf alles eine Erklärung zu haben, für alles etwas zurecht zu biegen und dein Verhalten sozusagen zu Entschuldigen ist ..

Dein großes Problem ist: mangelndes Selbstvertrauen .. Und solang du daran nichts änderst sind alle Versuche aus deiner Situation zu entkommen Chancenlos .. Denn mit Selbstvertrauen steht und fällt alles ..

Und da hilft es auch nichts über das Problem zu diskutieren, es helfen keine Ratschläge, es helfen keine Rechtfertigungen.

Das einzige was hilft ist: Handeln!

Und ob ne Therapie nötig ist? Mir stehts nicht zu darüber zu Urteilen aber versuchs wirklich erstmal mit Sport .. Ich hatte damals wenig Selbstvertrauen, kam nicht richtig aus mir raus. Konnt nicht auf den Tisch hauen und ich fühlte mich auch nicht wirklich zu was nützlich ..

Ich hab dann mit dem Boxen angefangen, ich war vorher nie ein sportlicher Mensch (war jetzt aber auch kein Moppel ..) .. Ich hab mich angemeldet und seit Tag 1 Mut und Energie gezeigt und auch wenn es am Anfang sehr schwer war und ich das Handtuch werfen wollte weils zu schwierig war: Ich habs durchgezogen ..

Wenige Monate später merkte ich schon wie mein Selbstbewusstsein stieg, wie ich mich veränderte, mehr soziale Kontakte aufgebaut hab. Belastbarer wurde und mit Problemen umgehen konnte, ich wurd Selbstsicher .. Und erst am dem Zeitpunkt fing das Leben an, ab dem Moment wurd ich Glücklich!

Von daher fang mit Sport an, schick deine Gedanken in die Wüste von wegen "Was denkt der Trainer, was denken die anderen?" .. JEDER hat mal als Neuling angefangen .. Wenn du es Diszipliniert durchziehst dann wirste auch sehen dass du die Disziplin, den Ergeiz auch im beruflichen Bereich einsetzt, du auch in anderen Bereichen deine Fähigkeiten ausbauen willst ..

Sprüche wie "Ich kann mir nichts merken" oder "das kann ich nicht, bin nicht geeignet" sollten in deinem Wortschatz nicht mehr vorhanden sein .. Das gibts einfach nicht mehr .. Mach was!

Auch wenn es nach Phrasen klingen aber: Jeder Tag den du weiter deinem bisherigen dasein fristest ist ein verlorener Tag .. Und die Tage gibt dir niemand wieder, die haste nur einmal ..

Wenn das auch scheitert dann kannste ne Therapie machen ..

B(o`rlsa$g


Es gibt nicht den Sinn des Lebens.

Richtig! Aber es ist zumindest ein Sinn und einer, den viele Menschen verfolgen. Dadurch wird er nicht zu dem Sinn, aber zumindest zu einer Option.

Freundin (und schon gar nicht Kinder!!) lösen nicht die persönlichen Probleme. Da bin ich ganz strikt der Meinung: Die muss man mit sich selber lösen (eben ohne Ablenkung durch PC, Zocken oder sonstwas), evtl mit der Hilfe eines Profis. Aber sicher nicht (ausschliesslich) durch irgendwelche Alltags-Beziehungen!!

Da stimme ich zu. Und selbst wenn ich das nicht täte versperren persönliche Probleme sowieso den Zugang zu einer Beziehung.

Meine sportlichen Tätigkeiten mache ich nur für mich und habe trotzdem einen Gegner.

Mein Gegner ist die Krankheit u ich bewege mich, um länger leben zu können, meine Enkelchen noch aufwachsen zu sehen u mit meiner Familie zusammen zu sein. Ich möchte nicht meine ganze Krankengeschichte aufschreiben, aber mein Rentenbegutachter sagte, dass ich bald im Rollstuhl sitze und bis zum Juli dieses Jahres sah es auch so aus. Ich konnte mich kaum noch bewegen oder raus gehen und brauchte bei allenm Hilfe.

Jetzt habe ich seit Juli ein neues Medikament, was einiges besser macht. Allein darauf darf ich mich aber nicht verlassen u so fing ich an mch zu bewegen, zuerst nur kleine übungen, dann schon draußen jeden tag einige schritte mehr und darauus wurden kleine spaziergänge u dann etwas größere mit kleinen pausen, dann zog bei uns ein ergometer ein, allein drauf komme ich noch nicht, aber ich radelte täglich immer ein paar min mehr. heute insgesamt 1 stunde aber über den ganzen tag verteilt.

raus gehen macht mir nun wieder spaß. ich habe schon über 9kg abgenommen u nun will ich mich an zumba wagen.

Und du hast Erfolg. Erfolg auf den du stolz sein kannst. Und du könntest, wenn du wolltest, deinen Erfolg mit anderen Menschen in einer ähnlichen Situation vergleichen und wärst nicht ganz unten. Bei mir ist das ganz anders.

Was würdest du denn so am liebsten machen als Hobby?

Zeichnen, auch um diese Kenntnisse hier und da am PC anwenden zu können. Eine vielfältige Kombo.

Wie gesagt gibt es auch ein paar Sportarten, die mich sehr interessieren. Da möchte ich an dieser Stelle nicht zu sehr ins Detail gehen.

Mir würde es aber auch schon reichen in der Sportart, die ich derzeit betreibe ausreichend gut zu sein.

Mit Verlaub ,Borlag sollte zu einen Therapeuten gehen und mit Ihm das Problem bereden ,das ist erstmal die einzige Lösung.

Gut zureden oder Ihm sagen was er machen könnte ,wird glaube ich ,nicht viel bringen?!

Und was tut der Therapeut außer mir zu erzählen, was ich machen soll?

Ich kann mich Schnecke nur anschließen: mit überzogenen Erwartungen kann man am Ende nur frustriert zurück bleiben, nur werden wir inzwischen mit überzogenen Erwartungen erzogen und am laufenden Band konfrontiert. Wo man sich früher nur innerhalb einer Dorfgemeinde positionieren musste, muss man es heute wortwörtlich mit der ganzen Welt aufnehmen - wenn man sich da irgenwie im Mittelfeld positionieren kann, ist das eigentlich eine enorme Leistung.

Du hast das Problem, dass Du intelligent genug bist, all' das wahrzunehmen. Glaube mir, es gibt genug Merkbefreite, die dieses Problem nicht haben. Auch, dass jeder irgendein außerordentliches Talent hat, man müsse es nur finden, halte ich für völligen Bullshit (der einen ebenso wieder unter diesen krank machenden Druck setzt).

Ginge es um jede andere Person, dann würde ich dir zustimmen. Aber ich vergleiche mich nicht (ausschließlich) mit der Welt.

Auch in meinem ehemaligen Freundes-/Bekanntenkreis war/bin ich der Schlechteste.

Bezüglich der Lernfähigkeit und des Merkens: es kann gut sein, dass Du da aktuell akut eingeschränkt bist: depressive Verstimmung, wenig Aktivität usw. wirken sich nachweislich schlecht auf die Merkfähigkeit aus. Ich glaube aber auch, dass Du dem allgemeinen Irrglauben aufgesessen bist (weil es aber auch Teil unserer Kultur ist), dass man sich Verständnis anlesen kann. Das können vielleicht ein paar ganz ganz wenige - wirkliches Lernen (mit dem Ziel des echten Vertständnisses) passiert aber durch Anwendung und Wiederholung. Dabei kann die Anwendung theoretisch sein, besser aber noc praktisch. Verbunden mit Interesse und konkretem Erleben kann sich dann wahres Verständnis entwickeln. Beispielsweise Geschichte: Man kann eine Menge zu einem Thema lesen (und bei manchen reicht das auch) aber für viele wäre es weit sinniger, beisielsweise an die entsprechenden Orte zu reisen, das von der Geschichte Erhaltene selbst zu sehen, untersuchen, anzufassen. Dann noch der Austausch mit anderen: darüber diskutieren usw.

Also ich unterscheide erst mal nur grob zwischen Verständnis und Wissen. Ich kann wissen wann geschichtliche Ereignisse stattgefunden haben und (oberflächlich) wie sich die Welt durch sie verändert hat. Das ist Wissen, das man sich meiner Meinung nach gut anlesen kann. Dadurch verstehe ich allerdings noch nicht die (komplexen) Hintergrundmechaniken, die dazu geführt haben.

Ich denke, dass ich mit dem Wissen größere Probleme habe als mit dem Verständnis. Problematisch ist nur, dass langfristiges tiefgreifendes Verständnis ohne Wissen nicht möglich ist.

Beim Kochen versteht das jeder: ich kann 200 Kochbücher lesen - deswegen bin ich noch lange kein Spitzenkoch. Dafür muss ich (aus-)probieren, üben, scheitern, mich verbessern.

Ich denke unterschiedliche Bereiche (und die Ziele, die man verfolgt) erfordern unterschiedliche Verhältnisse von Wissen/Verständnis. Beim Kochen wird das Verständnis/die Praxis wichtiger sein. Aber nicht zwangsläufig bei jedem Bereich.

In unserer Wissens- und Informationskultur ist unser Schul- und Universitätssystem ist leider (noch) weitestgehend so, dass man zu großen Teilen Faktenwissen auswendig lernt. Verstanden hat man damit noch nichts (ist aber ggf. gut für Quizshows ausgerüstet), das meiste vergisst man sowieso und ist man auch noch ein schlechter Auswendiglerner, hat man ganz schlechte Karten.

:)^

Du bist jetzt 23 und hast vielleicht bemerkt, dass Du schon mehr vergessen hast, als ein mancher gelernt hat. Das ist aber ganz normal: was nicht angewendet wird, wird vergessen. Aber es ist auch frustrierend, hast Du Dir dies doch (beispielsweise vor Prüfungen) unter Anstrengung angeeignet. Die Gefahr, die ich aktuell bei Dir sehe, ist, dass Du aufgrund eines zumindest depressions-ähnlichen Zustandes zur Zeit gar nichts anwendest, auch nichts neues lernst und so gerade ein wenig verkümmerst. Es ist gut, dass Du das angehen möchtest. Ich glaube, dass Du aktuell an einem ganz typischen Scheideweg stehst: wo will ich eigentlich mit meinem Leben hin und was will ich eigentlich machen? Es ist normal, darauf nicht ad hoc eine Antwort zu haben aber eben wichtig, diese Antwort zu finden. Und dann wird das auch wieder mit der persönlichen Entwicklung, sowohl bezogen auf die Fähigkeiten als auch auf die Wissensaneignung, wieder funktionieren. @:)

Ich hoffe, dass mir eine Therapie genau das ermöglichen kann.

:-o ??? :-o ???

Die Polizei hat Dich ständig und ohne Grund und ohne Rechtsgrundlage und ohne Dir zu erklären, warum, im Wald beim Joggen angehalten und durchsucht.... also sorry.. ich glaube Dir kein Wort !

'Ständig' war wohl ein missverständlicher Begriff. Es ist mehrfach passiert. Häufiger als nur 3 oder 4 mal.

Und ohne Grund ist das wohl nicht passiert. Mir wurde beispielsweise gesagt ich würde aussehen wie jemand nach dem aktuell gefahndet wird. Meistens wurde ich aber einfach so kontrolliert. Gründe werden die Polizisten wohl trotzdem gehabt haben.

A7ntixgone


Tag ein, Tag aus sitze ich rum und schaue Filme, höre Musik, lese Zeug im Internet und chatte mit irgendwelchen Leuten, die mich nicht interessieren. Sonst überhaupt nichts.

Das geht schon viel zu lange so und Änderung ist auch nicht in Sicht. Was kann man tun? Es ist reine Zeitverschwendung, die nichteinmal mehr Spaß macht

(Borlag)

Ich sage auch: Krieg deinen Hintern hoch und mach was. DAS ist ja wohl kein Leben, oder?

Es ändert sich nichts von alleine, DU musst etwas ändern / in Bewegung setzen.

BHorl;ag


von welchen organischen Problemen reden wir hier?

Haben deine Krankheiten einen Namen?

Zum Teil schon. Ich habe ~5 diagnostizierte chronische Erkrankungen.

Zusätzlich habe ich in unzähligen gesundheitlichen Themengebieten immer wieder Auffälligkeiten.

Jeder Besuch beim Hausarzt endet damit, dass ich noch zusätzlich zum XYZ-Facharzt gehen soll, um etwas zu überprüfen, weil wieder irgendetwas nicht ganz richtig war.

Meine tatsächlichen Erkrankungen sind aber von meinen Problemen isoliert zu betrachten. Ich bin sichergegangen, dass da keine Zusammenhang besteht. Mein Selbstwertgefühl leidet zwar auch hier und da unter den Krankheiten (wenn man weiß, dass der eigene Körper tatsächlich nicht von guter Qualität ist), aber das ist wohl noch das geringste Problem.

Ich frag mich gerade ob die Diskussion so wirklich förderlich für dich ist.

Ich schätze es dass du dir Mühe gibst jedem Teilnehmer gerecht zu werden und strukturiert zu Antworten.

Ich finds auch gut dass du Zugänglich für Vorschläge bist (deine Antwort auf meinen Vorschlag mit dem Sportverein hat mir sehr gefallen).

ABER:

Du scheinst auch sehr oft auf alles eine Erklärung zu haben, für alles etwas zurecht zu biegen und dein Verhalten sozusagen zu Entschuldigen ist ..

Damit hast du vollkommen Recht. Wobei ich nicht von 'Entschuldigungen' sprechen würde (ich kann jedoch verstehen, dass es so wirkt). Ich beschäftige mich mit dem Thema gezwungenermaßen schon seit einiger Zeit. Ich gehe mit Problemen nicht gerne zu anderen. Ich habe selbst schon viel nachgedacht und zum Teil auch schon probiert und bin somit bereits auf viele Sackgassen gestoßen/habe Gründe gefunden wegen denen ich nicht weiterkomme.

Um diesem Gedankenkonstrukt zu entfliehen habe ich nach anderen Meinungen gefragt. Um das zu erkennen, was ich womöglich übersehen habe. Dass das ein odere andere dabei sein wird, dass ich für mich selbst schon ausgeschlossen habe war zu erwarten.

Dein großes Problem ist: mangelndes Selbstvertrauen .. Und solang du daran nichts änderst sind alle Versuche aus deiner Situation zu entkommen Chancenlos .. Denn mit Selbstvertrauen steht und fällt alles ..

Und da hilft es auch nichts über das Problem zu diskutieren, es helfen keine Ratschläge, es helfen keine Rechtfertigungen.

Das einzige was hilft ist: Handeln!

Und ob ne Therapie nötig ist? Mir stehts nicht zu darüber zu Urteilen aber versuchs wirklich erstmal mit Sport .. Ich hatte damals wenig Selbstvertrauen, kam nicht richtig aus mir raus. Konnt nicht auf den Tisch hauen und ich fühlte mich auch nicht wirklich zu was nützlich ..

Ich hab dann mit dem Boxen angefangen, ich war vorher nie ein sportlicher Mensch (war jetzt aber auch kein Moppel ..) .. Ich hab mich angemeldet und seit Tag 1 Mut und Energie gezeigt und auch wenn es am Anfang sehr schwer war und ich das Handtuch werfen wollte weils zu schwierig war: Ich habs durchgezogen ..

Wenige Monate später merkte ich schon wie mein Selbstbewusstsein stieg, wie ich mich veränderte, mehr soziale Kontakte aufgebaut hab. Belastbarer wurde und mit Problemen umgehen konnte, ich wurd Selbstsicher .. Und erst am dem Zeitpunkt fing das Leben an, ab dem Moment wurd ich Glücklich!

Von daher fang mit Sport an, schick deine Gedanken in die Wüste von wegen "Was denkt der Trainer, was denken die anderen?" .. JEDER hat mal als Neuling angefangen .. Wenn du es Diszipliniert durchziehst dann wirste auch sehen dass du die Disziplin, den Ergeiz auch im beruflichen Bereich einsetzt, du auch in anderen Bereichen deine Fähigkeiten ausbauen willst ..

Mist, ich wollte ja nicht noch ein 'aber' erwähne...aber... :=o

Ja. Genau das möchte ich tun. Genau das werde ich tun. Genau das habe ich zum Teil bereits getan:

Ich betreibe wie schon gesagt, seit geraumer Zeit Kraftsport. Aber auch hier versage ich. Disziplin ist nicht mein Problem, ich ziehe das durch. Aber ich bin von Natur aus schmächtig. Ich habe meine Kraft (für meine Verhältnisse) schon enorm steigern können. Und doch bin ich unterer Durchschnitt. Ich kenne alle Trainingsfallen, weiß woran man üblicherweise scheitert, habe vieles ausprobiert. Aber mein Körper will nicht. Das bedeutet nicht, dass ich aufgebe, aber ein 90kg Bodybuilder werde ich nie sein. Nicht annähernd.

Und aufgrund dieser Erfahrung erwarte ich, dass ich in anderen Sportarten nicht durchschnittlich erfolgreich sein werde.

Boxen ist übrigens eine der Sportarten, die ich ausprobieren möchte (anschließend in Verbindung mit anderen Sportarten).

Aber mein Körper wird mir Frust bringen, das weiß ich jetzt schon. Eine geringe Körpergröße bedeutet, geringe Reichweite, ein geringes Körpergewicht bedeutet geringe Kraft. Ich werde besser sein, werde ich gut genug sein?

Für Andere wird das größte Problem sein, dass sie es aufgrund von Selbstzweifeln nicht durchziehen oder gar nicht erst anfangen werden. Selbst wenn sie Erfolg hätten haben können.

Mein Problem wird sein, dass ich keinen Erfolg haben werde, obwohl ich es durchziehe und sich meine Selbstzweifel bestätigen.

Sprüche wie "Ich kann mir nichts merken" oder "das kann ich nicht, bin nicht geeignet" sollten in deinem Wortschatz nicht mehr vorhanden sein .. Das gibts einfach nicht mehr .. Mach was!

Das wird schwer! ;-D

Auch wenn es nach Phrasen klingen aber: Jeder Tag den du weiter deinem bisherigen dasein fristest ist ein verlorener Tag .. Und die Tage gibt dir niemand wieder, die haste nur einmal ..

Wenn das auch scheitert dann kannste ne Therapie machen ..

Ich werde beides zeitgleich machen. Sonst habe ich im Zweifel ja noch mehr Tage verloren ;-)

sTchne%ceke1%985


Und was tut der Therapeut außer mir zu erzählen, was ich machen soll?

Du beschreibst ja hier, dass du nicht mehr raus gehst, weil du von vielen Leuten ein gewisses (beleidigendes) Feedback bekommst. Also kannst du die umgekehrte Wirkung (ein Mensch sagt dir immer und immer wieder, was deine Chancen, Stärken und Handlungsoptionen sind) nicht abstreiten. Entweder der äußerliche Einfluss funktioniert (was du in beleidigenden Situationen ja durchaus für dich annimmst) oder er funktioniert nicht und damit wäre auch deine Begründung für das Meiden von Sozialkontakten futsch! Ergo: Deine Argumentation kann entweder in Bezug auf die therapeutischen Ergebnisse oder auf die verletzende Wirkung der Außenwelt nicht stimmig sein. ;-) nicht gleichzeitig jedenfalls ;-)

hCerzen]sgu:te69


Und du hast Erfolg.__ Erfolg auf den du stolz sein kannst. Und du könntest, wenn du wolltest, deinen Erfolg mit anderen Menschen in einer ähnlichen Situation vergleichen und wärst nicht ganz unten. Bei mir ist das ganz anders.

ja ich habe kleine erfolge, aber ich vergleiche nicht, jeder kleinste erfolg bedeutet für mich mehr lebensqualität u ein gutes gefühl.

ich wünsche dir von herzen, dass du etwas findest, an dem du spaß hast u auch erfolge. tu was für dich und nicht etwas , mit dem du dich miot anderen vergleichen kannst.

das mit dem zechnen hört sich doch gut an. :)* :)* @:)

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