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Ich bin so ausgebrannt und fühle mich extrem einsam

Alrthcanis hat die Diskussion gestartet


Ich weiß gar nicht was ich weiter dazuschreiben soll, mir geht's seit Tagen überhaupt nicht gut. Momentan tut sich soviel bei mir und ich merk immer mehr wie es mich runterzieht. Gestern Abend dachte ich, ich würde verrückt werden, könnte nie wieder normal sein. Ich kann kaum essen, schlafe schlecht, bin total unkonzentriert und auch nicht richtig leistungsfähig.

Seit letzter Woche weine ich auch viel, egal ob in der Arbeit oder einfach auf der Straße. Ich hab das Gefühl als ob mich jemand würgen würde, es ist als ob ich die Hände fühlen würde, also nicht "nur" dieses Globusgefühl, zeitweise so stark, dass ich selbst die Hände an den Hals legen muss und zudrücke um dem Gefühl eine Berechtigung zu geben.

Es kommt mir vor als ob ich in zwei Welten lebe, in der Arbeit bin ich irgendwie normal, vielleicht ein bisschen zu viel normal, lache auch und wirke unbeschwert aber dazwischen habe ich diese Sehnsucht alles zu beenden. Ich weiß auch nicht, ich hab so viel um die Ohren und überall tut sich ein neues Problem auf und es mir einfach zu viel. Vor ein paar Minuten war alles "normal" und auf einmal heule ich wie ein kleines Kind, was ist denn nur los mit mir?

Keine Ahnung was ich mir erwarte, aber im Moment ist so stark, dass ich am liebsten alles hinwerfen möchte. Im Moment hab ich auch eine Phase wo ich mich so extrem isoliert fühle. Was heißt fühle? Ich bin es. Ich kann auch mit keinem darüber sprechen weil es so umfangreich und komplex ist, das überfordert die Menschen.

Antworten
Asrtha`nixs


Hat niemand einen kleinen Tipp für mich was ich tun kann um mir zu helfen? Oder vielleicht ein Gleichgesinnter der ebenfalls gerade einen Durchhänger hat?

wHiggljeMs


Tip:

-Kopf hoch, tief durchatmen und ab unter Menschen. Und sei es ein warmer Kaffee in einem Lokal/Bäckerei/imbiss.

-Schreib ggf alle Gedanken auf ( DICK UND FETT alles positive und das negative klein )

-Höre einfach mal Mitmenschen zu , du wirst sehen es geht dir etwas besser, ggf. wird es ein anfang einer Freundschaft

Kopf hoch :)* @:)

wviggIlexs


zb Musik hören - Malen - Musizieren hilft auch gelegentlich @:)

MRXione


Such dir einen lieben Menschen (auch ruhig übers Internet wenns auf ner seriösen Plattform ist) bei der du dich aussprechen kannst, einfach jemanden mit dem du über deine Probleme sprechen kannst, der dir zuhört.

Mir scheint da liegt der Knackpunkt, du musst dir einfach dinge die dich bedrücken von der Seele reden ..

Dann staut sich das nicht so sehr auf.

Mar. F8ores?kixn


Magst Du darüber schreiben, was sich in Deinem Leben gerade verändert und was Dich so runterzieht?

AYrtha&nixs


Bitte verzeiht mir den Beitrag diese Themeneröffnung von gestern, ich hatte wieder mal einen massiven Durchhänger. Ich bin ohnehin seit Dienstag in psychologischer Betreuung, hab aber gestern Abend gemerkt, dass ich nicht warten darf bis mir jemand hilft sondern ich muss auch meine eigene Einstellung ändern und lebensbejahend sein sonst zieht es mich einfach weiter runter. Bitte seid mir deshalb nicht böse, dass ich heute an der Stelle hier nicht weiterschreibe, ich möchte gern die nächsten Tage abwarten. Und Danke für die Antworten! @:)

wviggNles


Wünsche dir alles Gute auf deinem Weg @:)

A?rtchanis


Vielen Dank! :-)

Sno rwoman


Hast du neben der psychologischen Betreuung auch mal über eine psychiatrische Betreuung nachgedacht? Also einen Psychiater oder Neurologen, der Medikamente verschreiben könnte? Die können eine große Hilfe sein. Begleitend zur psychologischen Betreuung.

Ich kann auch mit keinem darüber sprechen weil es so umfangreich und komplex ist, das überfordert die Menschen.

Du wirst uns (ich spreche mal für mehrere hier) schon überlassen müssen, was *uns* überfordert. :-) Also, wie Mr. Foreskin schon schrieb: hier kannst du gern schreiben. Auch seitenlang, wenn es sich kürzer nicht ausdrücken lässt. Und hier bist du auf keine Wochentermine festgelegt. Nur als Angebot.

A9rt=hanbixs


Hast du neben der psychologischen Betreuung auch mal über eine psychiatrische Betreuung nachgedacht?

Nein, da ich mit dem "Angebot" der Hilfe nicht vertraut bin und ich am Dienstag das Erstgespräch mit einer Psychologin hatte, die mich gerne begleiten möchte. Medikamente möchte ich an dieser Stelle nicht nehmen weil ich glaube, dass das eigentliche Problem ist, dass ich niemanden zum sprechen habe. Also natürlich habe ich schon Menschen rund um mich aber mit meinem Partner mag ich zB. nicht drüber reden weil ich das Gefühl habe, dass ich "es" dann in der Wohnung habe. Mir ist es einfach lieber wenn ich wo hingehen kann, darüber rede und dann ist es unter Verschluss und ich lass es vor meiner Wohnungstüre usw. Gestern hab ich noch darüber nachgedacht ob mir ein Antidepressivum helfen würde aber ich glaube, der erste Schritt ist, dass meine Einstellung ändere. Wenn es aber gar nicht anders geht, dann ist das durchaus eine Option für mich.

Du wirst uns (ich spreche mal für mehrere hier) schon überlassen müssen, was *uns* überfordert. :-)

Das ist sehr nett von dir aber ich meinte nicht die Menschen hier, die helfen wollen sondern die Menschen denen ich versucht hab mich anzuvertrauen. Da hör ich nur "einfach abhaken und nicht weiter darüber nachdenken". Naja nicht leicht. Ich hab zu meinem akuten Problem, welches der Auslöser ist, mal einen Faden eröffnet, da kann man sich einen Überblick verschaffen. Was mich psychisch so fertigmacht, ist die Tatsache, dass ich bereits meine Mutter durch Drogen verloren habe und mich einerseits die Tatsache fertig macht, dass ich jetzt meine Schwester verliere da wir merken, dass sie eine extrem schlechte Phase hat und alles darauf hinausläuft, dass wir nun den letzten Weg mit ihr gehen. Andererseits fühle ich mich sehr in die Zeit als Kind zurückversetzt wenn ich versuche ihrem Kind zu helfen, ich durchlaufe das alles quasi noch einmal aus Sicht des Kindes. Mir fallen da Dinge ein, schrecklich.

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