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Finde nie den richtigen Therapeuten

HwirnknVechxt hat die Diskussion gestartet


Hallo,

also ich habe meine letzte Therapie vor etwa eineinhalb Jahren beendet bzw. hat mir der Therapeut verklickert dass er mir eigentlich garnicht helfen kann. Das war sehr frustrierend, vor allem weil ich auf die Therapie ein Jahr warten musste.

Aber,ok die hat mir eh garnichts gebracht, hätte die schon viel früher beenden sollen.

Nur habe ich eben etwa 6 Jahre zuvor schonmal eine Therapie abgebrochen weil es mir sinnlos vorkam.

Das Problem ist einfach, ich bekomm einfach keinen Draht zu diesen Therapeuten, ich hab ein Problem mit dem gegenseitigen Austausch, meiner fehlenden Offenheit und dem ständigen Schweigen und dieser passiven Art der Therapeuten.

Die Chemie stimmt einfach nicht. Und vor allem stimme ich nicht. Ich sitze da und frage mich : "Was mach ich hier überhaupt?".

Ich weiß nicht wie das funktionieren soll, ich gehe da ja nicht hin um mir Ratschläge abzuholen (die ich ja eh schon alle kenne).

Antworten
N:otMFichaelCxaine


Zunächst einmal: Du kennst ja schon eine Methode die bei Dir funktioniert:

[[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/709819/?p=2#p21824252 hier]]

Und heute war ein Tag mit genau dem Gegenteil von dem was ich beschrieben habe. Natürlich vor allem deswegen weil mein Kopf (endlich) leer war, nachdem ich mir (mal wieder) alles von der Seele geschrieben habe. So läuft das fast immer.

Warum wendest Du sie nicht an?

Ich weiß nicht wie das funktionieren soll, ich gehe da ja nicht hin um mir Ratschläge abzuholen (die ich ja eh schon alle kenne).

Kann es sein, dass die Zeit des Ratschläge abholens für Dich vorbei ist und es jetzt um die regelmässige Umsetzung geht? Und zwar um die Umsetzung der Ratschläge, die Du selbst für richtig hälst. Nicht andere. Solange Du nichts umsetzt ändert sich nichts. Wenn Du anfängst das für Dich richtige umzusetzen (z.B. schreiben - siehe oben) ändert sich etwas.

Ja etwas zu tun ist Arbeit. Aber auch Leben.

a#ug2x33


Wie war deine Vorstellung von Therapie in der Vergangenheit? Soll es in der Therapie Ratschläge geben, die dann umgesetzt werden können? Ratschläge sind Schläge - kein Therapeut sollte seinen Klienten schlagen!

Hat bisher kein Therapeut ein stationäre Therapie empfohlen? Diese Therapie hat nämlich den Vorteil, dass dort von den Therapeuten offen geredet werden kann, die müssen keine therapeutische Beziehung auf Dauer pflegen, können auch einen Misserfolg hinnehmen. In der Gruppentherapie kann man hören, wie andere mit einem ähnlichen Problem wie dem eigenen umgegangen sind. Und wie von der Vorschreiberin angemerkt: Therapieeinsichten werden im realen Leben umgesetzt und bedeuten Arbeit an sich selbst.

Bei richtigem Vorgehen wäre sogar der Teddybär aus der Kinderzeit ein passender Therapeut.

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