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Menschen Vertrauen - nein danke!

DkieFüc7hsin8x0


Ich wurde desöfteren schon enttäuscht und ich würde behaupten sogar richtig heftig.

Aber was bringt es mir eventuell Menschen mein vertrauen zu entziehen die damit nichts zu tun haben?

VKictoWriaEblue2x1


@ DieFüchsin80

es bringt einem Selbstschutz.

Meine Mutter z.B. vertraut den Menschen immer wieder, und deshalb fällt sie dann immer aus allen Wolken, wenn sie mal wieder bitter enttäuscht oder verletzt wurde.

Von daher vertraut man lieber nicht und schützt sich damit und kann so auch ganz gut leben.

JTuali-S{onnex_


Man erspart sich weitere Enttäuschungen. Ich bin lieber alleine, als wieder auf die Nase zu fallen.

Es war nicht nur meine Mutter, sondern auch

- mein Vater

- mein Cousin

- meine Cousinen

- meine Freundinnen

- Arbeitskolleginnen

- Chef

- Ex-Mann

- Ex-Freund

- zwei langjährige Bekannte

- ganz fern Bekannter

....

Ich denke, da kann man davon sprechen, dass man nur noch seine Ruhe haben möchte. Ab jetzt muss jemand beweisen, dass er mein Vertrauen verdient hat oder soll mir fern bleiben.

DnieFPüch1sinx80


Juli-Sonne_

Sovielen Menschen habe ich noch nie mein vertrauen, mein tiefes inniges vertrauen geschenkt.

Viktoriablue

Deine Mutter schenkt Dir doch sicher großes vertrauen. Sie bestraft dich doch nicht mit mißtrauen, nur weil es andere verbockt haben.

D"ie Obelrspchw]esxter


Mir geht es wie Juli-Sonne.

Ich versuche dennoch positiv zu denken

sehe aber wenig Sinn darin mit Menschen näher in Kontakt zu treten

da es meist nur um Geld oder andere materielle Absichten geht.

Die Solidarität ist weit unten.

Gerade in Großstädten mit vielen Singles steht man als Einzelkämpfer wohl am besten!?

In ländlichen Regionen wird die Gemeinschaft hoch gelobt findet aber wegen teils stark archaischen

Strukturen und geringer Bevölkerung wenig Beachtung.

Die Schwächeren wie Frauen, Kinder, Alte, Kranke... haben immer weniger Chancen.

Männer gehen egoistisch ihrer Wege und Familien haben sich aufgelöst oder gehen getrennte Wege.

VDict>o0riab^lue21


@ DieFüchsin80

Naja es ist eben ihr Charakter aber in manchen Dingen vertraut sie mir gar nicht....

Aber es geht eher darum: ich würde mir da an meiner Mutter kein Beispiel nehmen, weil sie einfach zu naiv in dieser Hinsicht ist und dann immer wieder Schmerz erleiden muss, weil sie wieder mal zu schnell vertraut hat.

Und von daher ist es meiner Meinung nach schlauer, lieber nur zu vertrauen, wo es notwendig ist. Da hat man dann seine Ruhe, wie Juli-Sonne schon so ähnlich geschrieben hat. Und man ist auch unabhängiger.

DSieFüc|hsixn80


Hm, also ich bin von Natur aus ein mißtrauisches Wesen, daher vertraue ich mich auch nur wenigen Menschen an im realen Leben.

Ich hab so meine erfahrungen gemacht und ich bin alles andere als naiv.

Aber einer Hand voll Menschen schenke ich mein vertrauen, einfach weil ich gar nicht anders kann.

Mir wird z.B einiges anvertraut, worüber ich mich manchmal wundere, weil wir so "dicke" miteinander gar nicht sind, aber ich behalte alles für mich.

Und ich denke das es doch noch ne ganze Reihe Menschen gibt die so drauf sind.

M4onikxa65


Was meinst du denn mit Vertrauen? Vielleicht erwartest du zu viel von Menschen. Inwiefern wurde dein Vertrauen missbraucht?

D;ie Opber>schwfestexr


Was meinst du denn mit Vertrauen? Vielleicht erwartest du zu viel von Menschen. Inwiefern wurde dein Vertrauen missbraucht?

Gute Frage, kann man nur mit mehr Infos beantworten.

Allgemein denke ich daß jeder Mensch eine Grenze der Akzeptanz was den Charakter/ das Auftreten usw. hat,

anders gesagt Symphatie oder Antipathie empfindet.

In unserer Welt, wo die unterschiedlichsten Menschen sehr eng miteinander leben,

sind Konflikte kein Wunder.

EXhemajligeer Nuntz>er (#45V887=1x)


Es steht und fällt nunmal damit wie man aufwächst und welche Erfahrungen man macht. Wird man von nahestehenden Menschen enttäuscht oder wird das Vertrauen missbraucht dann kommt man natürlich eher zu der Einstellung die du hast als wenn es anders läuft.

Eher ja, aber nicht notgedrungen. Ich hatte bis zu meinem 18. Lebensjahr keine Vertrauensperson. Wie es mir wirklich ging, wusste keiner, und meine Eltern wären die letzten gewesen, denen ich mich anvertraut hätte.

Trotzdem habe ich in mir einen tiefen Glauben an das Gute im Menschen. Ich habe jahrelang immer mal wieder ein paar Nächte Fremde umsonst in meiner Wohnung wohnen lassen (Couchsurfing), die meisten meiner Freunde haben nur den Kopf geschüttelt. Ist mal was passiert? Nein. Aber ich habe darüber zwei wundervolle Freunde gefunden. Generell knüpfe ich sehr schnell neue Kontakte, weil ich offen und unvoreingenommen auf Fremde zugehe (und das, obwohl mein erster Eindruck meist falsch ist - in beide Richtungen!).

Meine Mutter ist das Gegenteil von mir, sie misstraut allen und allem. Alle wollen sie nur bescheissen. Ich kann mir das nicht mal anhören. Aber sie schadet damit nur sich selbst.

Mir geht es besser so herum als mit der Illusion, ich könnte mich selbst vor Verletzungen "beschützen", indem ich niemandem vertraue!

D\ie OJberscChwester


Mir geht es besser so herum als mit der Illusion, ich könnte mich selbst vor Verletzungen "beschützen", indem ich niemandem vertraue!

Stimmt.

Jeder Mensch ist anders und hat Kriterien für Vertrauen.

Wirklich gute und intensive Freundschaften/ Kontakte entstehen entweder über spontane, zufällige Treffen

oder über lange "Beziehungen".

MEoXnika6x5


Es könnte doch einen Mittelweg geben, nicht jedem gleich total vertrauen, aber auch nicht komplett misstrauen. Menschen sind keine Heiligen, ich rechne gar nicht damit, dass nie was passiert, was nicht auch mal enttäuscht oder ärgert. Umgekehrt ist es sicher auch so.

M'ongWer


Ich behaupte jetzt einfach mal das der Eindruck alle Menschen wären schlecht auch stark aus einer Verbitterung her kommt. Natürlich ist das verständlich wenn man schlechte Erfahrungen gemacht hat, gerade wenn es mit der eigenen Familie oder langjährigen Freunden war. Unterm Strich haben aber die wenigsten Menschen etwas davon wenn es einem schlecht geht, sprich die allermeisten sind einem gegenüber entweder positiv oder gleichgültig eingestellt.

Was man allerdings nicht unterschätzen darf: Wenn man einem Menschen verbittert begegnet und die Verbitterung raushängen lässt hat der auch nicht unbedingt den größten Drang super nett zu sein. Schon allein deswegen sollte man sich überlegen ob man nicht lieber ne freundliche Maske aufsetzt. Beim telefonieren lächeln kann sich z.B. schon auf das Gegenüber übertragen und Situationen deutlich entspannen / vereinfachen.

Gilt natürlich nur für entfernte Bekannte oder Fremde auf der Straße, in engeren Beziehungen und Freundschaften gilt das eher weniger.

Nordi84

Das würde ich so unterschreiben. Sicherlich hat jeder mal mehr mal weniger schlechte Erfahrungen gemacht, aber wer das ständig nach Außen trägt, darf sich nicht wundern, was dann zurück kommen kann.

D ie FObersLchwestexr


Das würde ich so unterschreiben. Sicherlich hat jeder mal mehr mal weniger schlechte Erfahrungen gemacht, aber wer das ständig nach Außen trägt, darf sich nicht wundern, was dann zurück kommen kann.

Medien wie das Internet haben natürlich hoch öffentlichen Charakter und sind daher weniger gut für solche doch sehr emotionalen Fragen geeignet.

Echte Beziehungen verlangen echten Kontakt.

In Foren kann man diskutieren aber Gefühle verlangen mehr.

Mit Worten kann man viel Ausdrücken doch letztlich sind sie kein Ersatz für menschliche Kontakte/Berührungen, etc.

Nbo}rdi.84


Medien wie das Internet haben natürlich hoch öffentlichen Charakter und sind daher weniger gut für solche doch sehr emotionalen Fragen geeignet.

Echte Beziehungen verlangen echten Kontakt.

In Foren kann man diskutieren aber Gefühle verlangen mehr.

Mit Worten kann man viel Ausdrücken doch letztlich sind sie kein Ersatz für menschliche Kontakte/Berührungen, etc.

Herzlichen Glückwunsch, das ging ja wohl mal völlig am Thema dieses Threads vorbei.

Es könnte doch einen Mittelweg geben, nicht jedem gleich total vertrauen, aber auch nicht komplett misstrauen.

Sehe ich auch so. Um mal bei dem oben genannten Beispiel "Couchsurfing" zu bleiben: Nur weil ich jemanden bei mir übernachten lasse vertraue ich dieser Person ja nicht blind. Ich informiere mich sicher wer da kommt und ich informiere sicher auch jemanden das ein Fremder bei mir übernachtet. Würde ich das nicht machen wäre es schon ziemlich blindes Vertrauen.

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