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Mist

A]rmixn84 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe dies bereits in einem anderen Forum gepostet, aber dort ist die Aktivität nur sehr niedrig. Ich kopiere einfach mal meine beiden Beiträge hierher…


Liebes Forum,

ich muss an dieser Stelle einfach mal meine Gedanken niederschreiben, vielleicht hilft es ja.

Ich bin mittlerweile 31, hatte nie eine Beziehung, weil es einfach nicht passte und dies für einen besonderen Menschen reserviert sein sollte. Ich werde diesen Teil nur sehr kurzgefasst schildern. Im Juli geschah dann etwas, was mich verändern sollte. Ich saß mit einigen Freunden in einer Kneipe und plötzlich spürte ich eine unglaubliche Präsenz. Ich musste bleiben, die Anderen gingen, ich wusste sofort, neben wen ich mich setzen musste. Ich kannte ihn oberflächlich schon länger, an diesem Abend war allerdings eine Anziehung und Verbundenheit vorhanden, die ich noch nie zuvor erlebt hatte. Wir zogen die ganze Nacht lang zu zweit durch die Stadt, er äußerte irgendwann sein Unbehagen über meine Passivität, da ich mich nicht traute, ihn einfach zu küssen. Aber irgendetwas sagte mir sofort, dass bei ihm etwas nicht stimmte und ich äußerst vorsichtig sein musste, um ihn nicht zu verletzen. Einige Tage später trafen wir uns wieder, und es geschah. Er küsste mich und ich fühlte mich noch nie jemandem so verbunden. Wir verschmolzen. Allerdings war die Beziehung zwischen uns permanent instabil, Gefühle rissen ab, es war, als könne er mich manchmal nicht einordnen. Als würde er vergessen. Wir kamen uns auch sexuell näher, ich durfte ihn aber in bestimmten Bereichen nicht berühren. Plötzlich erzählte er mir, er habe eine Freundin. Sein gesamtes Selbstkonzept schwankte andauernd und eigentlich wusste ich ab da, was mit ihm los war. Und das das jede Art der Beziehung unmöglich machen würde. Für mich war klar, dass er dissoziierte. Das ihm irgendwann etwas schlimmes passiert sein musste. Trotzdem wollte ich ihn nicht ziehen lassen, noch nie liebte ich jemanden so sehr. Bei unseren weiteren Treffen zeigten sich weitere Verhaltensauffälligkeiten, dazu gleich mehr in einer Liste. Ende Oktober schlief ich dann bei ihm, er streichelte mich, ich legte meine Hand an sein Steißbein (!). Er rastete aus, schickte mich in sein Bett (wir waren im Wohnzimmer). Ich ging zurück, stellte ihn zur Rede, woraufhin er nur fragte, warum ich weggegangen sei. Auf meine Antwort hin, er hätte mich in sein Bett geschickt, sagte er, sein Bett sei sein Altar und da dürfe nur einer hin. Außerdem neigt er zu eigenartigen, psychotisch anmutenden Ritualen.

Am nächsten Morgen verabschiedete er sich normal von mir und wollte mich wiedersehen, er fragte mich am nächsten Tag auch per WhatsApp, ob wir uns am übernächsten Tag wiedersähen und dass er sich schon freue. Auf meine Frage nach dem Treffpunkt einen Tag später antwortete er, ich wolle ihm nur wieder an den XXX (er benutzte hier und später wiederholt ein Kunstwort für "Arsch") fassen. Ich schrieb ihm möglichst sachlich, dass das eigentlich auf Gegenseitigkeit beruhe und schilderte ihm jede einzelne sexuelle Situation mit Datum, Uhrzeit und Ort, mein Gedächtnis ist ziemlich gut. Er verleugnete das alles (Amnesie von der Amnesie), auf meinen Anruf hin erklärte er mir, dass Sexualität der Fortpflanzung diene und Primaten sich nunmal gerne berührten. Ich konnte mit dieser Verletzung nicht leben und klingelte nachts um drei bei ihm – nicht nüchtern – wo dummerweise auch seine Freundin war. Ich bat sie um ein privates Gespräch mit ihm, sie wollte aber zuhören. Noch einmal erzählte ich ihm jede einzelne unserer Begegnungen nach und äußerte den Verdacht, dass er an irgendeiner Form der Dissoziation (Borderline oder DPS) leidet. Seine Freundin meinte noch, damit würde sein gesamtes Verhalten Sinn ergeben, sie hielt ihn für einen notorischen Lügner. Er war natürlich alles andere als begeistert und warf mich raus. Zuvor hatte ich noch Recherchen an seiner ehemaligen Schule angestellt, offenbar ist er schon damals durch bizarres Verhalten, plötzliche Meinungs- und auch Leistungsschwankungen sowie offenbar manchmal (!) fundamentalchristliche Aussagen aufgefallen, man ging davon aus, dass die Eltern einer Sekte angehörten, zog aber leider keinen Psychologen hinzu.

Ich hätte furchtbar gern irgendwann wieder Kontakt zu ihm oder würde ihm auch gerne Helfen, in seiner derzeitigen Verfassung ohne Therapie ist das aber unmöglich. Und es werden noch mehr Menschen unter ihm leiden.

Ich habe von seiner Freundin erfahren (es war zwischenzeitlich anscheinend auch kurz Schluss), dass er anscheinend merkt, dass "etwas nicht stimmt", er aber Angst hat, "für immer weggesperrt" zu werden, was ja aber Unsinn ist.

Hier meine Beobachtungen:

SVV (schlägt gegen Mauern, Finger mehrmals gebrochen und geschwollen)

Bizarre Rituale (darunter ein Tieropferritual)

Ständige Wechsel des Selbstbildes, auch z.B. den Beruf betreffend (Student, Maler, Schriftsteller, Programmierer)

Absolute Idealisierung und dann Abwertung meiner Person

Starke Amnesien, aber offenbar in Teilen Abrufbar

Eigenartige Sexualität, lässt bestimmte Berührungen nicht zu (-> Missbrauchserfahrung?)

offenbar Probleme mit der sexuellen Orientierung, zeigte sich aber in Momenten, in denen das in Ordnung war, auch sehr öffentlich

Erklärungen für Alles, "die Anderen sind verrückt" -> sein Tagebuch lag rum, er fragte mich, ob es meines sei. Ich sagte ihm, es sei seine Schrift. Erklärung: Ich kann natürlich seine Handschrift kopieren.

Anscheinend war ich der erste, der ihn direkt mit diesen Beobachtungen konfrontierte. Er äußerte ja auch mir gegenüber, dass seine Freundschaften "immer sexuell enden", was aber natürlich auch an den Anderen liegt. Er ist sehr intelligent, was es ihm vielleicht auch leichter macht. Er ist der Meinung, dass ich nur seine Beziehung zerstören wollte – das war, zugegeben, ein dummer Nebeneffekt, aber mir ging es hier tatsächlich um ihn und um mich, um die Rettung meines moralischen Grundgerüsts. Hätte ich diese Beziehung zerstören wollen, ich hätte es bestimmt nicht in einer Art und weise getan, in der ich mich selbst zerstöre, mich opfere.

Ich habe mich danach mit Therapien und Arztbesuchen überhäuft. Ich habe tatsächlich psychotische Anteile von ihm übernommen und sogar Straftaten begangen, um an mehr Informationen über die Ursache seines Verhaltens zu kommen. Ich habe normalerweise sogar Probleme damit, einen Zigarettenstummel wegzuwerfen, das entspricht also ganz und gar nicht mir. Ich nehme jetzt auch Risperidon, um die Psychosen zu unterdrücken: Ich kann die Zeit anhalten, schweben, die Welt retten und hellsehen. Glücklicherweise kann ich jede meiner Störungen rational überreißen und weiß somit, dass sie nicht real sind, was es einfacher macht, damit zurechtzukommen. Trotz aller angenommener Hilfen kreisen meine Gedanken seit über einem Monat um nichts mehr anderes, ich Projiziere ihn sogar in Freunde und "spreche" dann so mit ihm. Sollte das so weitergehen, werde ich auch in die Klinik gehen, aktuell bin ich in einer Art "Schutzmodus".

Ich bin jetzt völlig verunsichert: Hat er eine Borderlinestörung oder eine dissoziative PS? Psychosen? Oder alles? Was haben ihm seine Eltern angetan? Woher kommen diese eigenartigen Meinungen? Seine Freundin meinte, sie hätte ihn nur einmal mit seinen Eltern gesehen, in Anwesenheit der Mutter wird er zum dreijährigen. Tue ich ihm Unrecht? Ist er einfach nur ein Arschloch (das glaube ich aber nicht)? Was muss ihm schlimmes passiert sein? Wer ist er überhaupt? Ist es möglich, ihn zu kennen? Und: Wie geht es mit mir weiter? Was kann ich noch tun? War diese Begegnung nur deshalb so brisant, weil wir beide so "gestört" sind? Ist das überhaupt Liebe? Ich kannte so ein Gefühl nicht. Was ist das dann? Habe ich mir das am Ende doch alles nur eingebildet? Ich weiß nur, dass ich ihn niemals vergessen werde. Und dass er wahrscheinlich der Mensch ist, der mir bisher am meisten gegeben, aber auch genommen hat.

Danke.

Fortesetzung folgt…

Antworten
A~rminx84


Fortsetzung…

---------------------------- Teil zwei, zu mir:

Zunächst: Ich denke nicht, dass ich wirklich beziehungsunfähig bin. Ich bin überzeugt, dass das im Grunde Liebe ist, sicherlich aber mit symbiotisch-psychotischen Elementen. Mein Problem ist auch, dass ich dieses Gefühl vermutlich für immer beibehalten werde. Mein Freundeskreis ist sehr gut und auch sehr stabil.

Ansonsten hast du sicherlich in vielen Punkten recht, und ja: Ich muss mich jetzt um mich kümmern. Hierzu eine kurze Schilderung meiner bisherigen Geschichte, zunächst das aktuelle Erleben, dann einiges zur Entwicklung. Ich stehe heute auch vor einer schwerwiegenden Entscheidung: Klinik oder nicht, wenn ja, in welcher Form.

Aktuell wurde durch das beschriebene bei mir vermutlich eine gemischte Phase in einer schizoaffektiven Störung ausgelöst. Ich war in dieser Phase (hält seit ca. 5 Wochen an) bisher nur beim Hausarzt und beim Psychotherapeuten, heute werde ich meinen Psychiater konsultieren. Dank einer relativ guten Selbstbeobachtung kann ich mich (noch) gut von Psychosen und anderen Gedanken distanzieren. Mein Denken ist relativ zerfahren, es fällt mir schwer, Gesprächen konzentriert zu folgen. Tätigkeiten sind nur sehr eingeschränkt möglich, wissenschaftliches Arbeiten gar nicht – ich schreibe eigentlich gerade meine Masterarbeit zu einem anspruchsvollen Thema. Ich habe eine gewisse innere Unruhe und Getriebenheit, bin agitiert. Gleichzeitig habe ich jedoch starke depressive Symptome: Leere, Freudlosigkeit, Abschlussgedanken. Auf der psychotischen Ebene ist auch einiges los: Ich halte Menschen für tot, fühle mich beobachtet, denke, eine Heilsauftrag zu haben, kann hellsehen, schweben und die Zeit anhalten. Ich erkenne das alles rational als Psychosen, allerdings kann ich mich auf der emotionalen Ebene nicht davon distanzieren. Mein Hausarzt führte vor drei Wochen Risperidon, 2x2mg, ein. Es wird allerdings nicht besser, sondern eher schlimmer.

Ich halte es deshalb für sinnvoll, evtl. eine Klinik aufzusuchen, das hat mir auch in der Vergangenheit schon sehr geholfen. Allerdings war ich damals "nur" psychotisch und depressiv, jetzt neige ich gerade stark dazu, Störungen anderer zu spiegeln und aufzunehmen. Deshalb ist ein Aufenthalt in einer Akutpsychiatrie vielleicht nicht sinnvoll, jedoch wird mich eine Rehaklinik aufgrund meines akuten Krankheitsbildes wohl nicht aufnehmen. Ich werde das heute mit meinem Psychiater heute ausführlich besprechen, vielleicht weiß er eine Lösung – z.B. zunächst ambulant mit starken Medikamenten von den Akutsympromen befreien, dann Reha.

Langfristig gilt es denke ich, einige Störungen und Traumata aufzuarbeiten. Schon in meiner Kindheit hatte ich psychotisches Erleben, welches weit über das kindliche Phantasieren hinausging. Noch immer träume ich höchst realistisch mit allen Sinnen, auch schreckliche Dinge, kann das aber als Träume erkennen. Manchmal schlafwandle ich auch.

Ich wurde zehn Wochen zu früh geboren, was dazu führte, dass ich meine ersten Lebensmonate im Brutkasten verbrachte und danach jahrelang verschiede Ärzte aufsuchte. Meine Eltern halfen mir hierbei, so gut sie konnten, hatten aber beide Schichtdienste, weshalb ich auch bei anderen Menschen mit aufwuchs. Die Prognose bei der Geburt war äußerst ungünstig, mein Werdegang dafür aber beachtlich. Es wurde eine starke Hochbegabung festgestellt und ich zeigte vielfältigste Interessen, was mir aber manchmal das Leben erschwert.

Im Alter von sechs bis zwölf Jahren wurde ich körperlich, emotional und sexuell durch meinen Cousin Mi***raucht, ich wurde erpresst, das niemandem zu verraten. Dies hat sicherlich auch seine Spuren hinterlassen.

In der Schule war ich bis zum Alter von 4 Jahren ein Außenseiter und wurde auch gemobbt. Dies änderte sich dann, auch aufgrund meines musikalischen und sozialen Engagements schlagartig zum Positiven, ich wurde zum "Socializer".

Hier meine Fragen:

Was haltet ihr für die sinnvollsten Schritte, vor allem unter dem Gesichtspunkt der Gefahr, Störungen anderer zu übernehmen

Ist langfristig eine Traumatherapie sinnvoll?


Neu: Ich bekomme nun bis nächsten Mittwoch Risperdal (3mg-0-3mg) und Seroquel (0-0-200mg, nicht retardierend). Sollte es bis dahin nicht besser werden (es wird eher schlechter), muss ich wohl in die Psychiatrie…

Entschuldigt bitte den langen, zusammenkopierten Text, aber ich bin im Moment nicht in der Lage, neuen Text zu produzieren.

Liebe Grüße

J9undop-Soxphia


Hallo Armin,

es ist zwar ehrenwert, dass du versuchst ihn zu verstehen, aber für mich ist ganz klar: du bist kein Psychiater, du kannst keine Diagnosen stellen und das versuchst du gerade.

Du hast den richtigen Weg eingeschlagen und kümmerst dich um dich selbst. Lass DIR helfen und versuche nicht ihm zu helfen.

Was haltet ihr für die sinnvollsten Schritte, vor allem unter dem Gesichtspunkt der Gefahr, Störungen anderer zu übernehmen

Ist langfristig eine Traumatherapie sinnvoll?

Das würde ich mit deinem Psychiater besprechen, der kennt dich besser und kann die Lage einschätzen.

Grundsätzlich halte ich eine Traumatherapie für sinnvoll, aber sie kann vieles wieder aufwühlen und es muss geschaut werden, inwiefern Kosten und Nutzen in Relation stehen.

Alles Gute dir!

Abrmi*n84


Da hast du recht, dass mit dem "Psychiaterseinwunsch" ist ja sogar Inhalt der Psychose, und auch sonst habe ich immer den Wunsch, "die Welt zu retten". Es ist wohl wichtig, dazu Abstand zu gewinnen.

Eth$emali ger KNutAzerv (#530218)


Was auch immer er haben mag (ich denke, dass er nicht gesund ist dürfte feststehen auch ohne konkrete Diagnose), er tut dir nicht gut, der Kontakt schadet dir.

Siehe auch:

Ich habe mich danach mit Therapien und Arztbesuchen überhäuft. Ich habe tatsächlich psychotische Anteile von ihm übernommen und sogar Straftaten begangen, um an mehr Informationen über die Ursache seines Verhaltens zu kommen. Ich habe normalerweise sogar Probleme damit, einen Zigarettenstummel wegzuwerfen, das entspricht also ganz und gar nicht mir. Ich nehme jetzt auch Risperidon, um die Psychosen zu unterdrücken: Ich kann die Zeit anhalten, schweben, die Welt retten und hellsehen. Glücklicherweise kann ich jede meiner Störungen rational überreißen und weiß somit, dass sie nicht real sind, was es einfacher macht, damit zurechtzukommen. Trotz aller angenommener Hilfen kreisen meine Gedanken seit über einem Monat um nichts mehr anderes, ich Projiziere ihn sogar in Freunde und "spreche" dann so mit ihm. Sollte das so weitergehen, werde ich auch in die Klinik gehen, aktuell bin ich in einer Art "Schutzmodus".

Wobei ich den ersten Satz mit dem

"Ich habe tatsächlich psychotische Anteile von ihm übernommen und sogar Straftaten begangen, um an mehr Informationen über die Ursache seines Verhaltens zu kommen."

ziemlich bizarr finde. Warst du vorher schon selbst psychisch stärker angeschlagen? Die Frage musst du aber nicht beantworten.

Was du am Ende schreibst und durch die Tatsache, dass du dir danach professionelle Hilfe gesucht hast, scheinst du ja selbst durchaus vernünftige Anteile zu haben, die dein Verhalten überwiegen.

Würde es dir denn etwas bringen, wenn du wüßtest welche Störung er genau hat?

Interessant(er) sind für einen selbst ja eher die sog. "Eigenanteile" (bitte nicht mit Schuld an etwas verwechseln) und speziell bei dir:

Wieso der Kontakt mit ihm deine eigene psychische Stabilität derart ins Kippen gebracht hat.

Alrminx84


Warst du vorher schon selbst psychisch stärker angeschlagen?

Ja, ich habe eine schizoaffektive Störung, gegenwärtig gemischt (F25.2). Als ich ihn kennenlernte, war ich so stabil wie schon lange nicht mehr, allerdings hat sich kurz vor den schlimmen Ereignissen bereits eine Hypomanie und diese psychotische "Öffnung" angebahnt. Es war ja auch äußerst seltsam, dass wir ja fast schon symbiotisch waren.

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