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"Posttraumatische Belastungsstörung"

Hlap%py Banxana


Ich bin bei der Techniker Krankenkasse. Aktuell absolut keine Probleme mit Bewilligung von Hilfen. Dauert nur momentan alles etwas. Aber wahrscheinlich läuft das bei der Krankenkasse auch so gut weil ich nicht allein bin, sondern einen gesetzlichen Betreuer habe der da sehr hinterher ist und da auch mal richtig Druck ausübt. Bei welchen Krankenkassen seid ihr so? Gibt ja massenhaft Kassen.

ä8pfe[lcthen


Ich bin bei der DAK.

Bisher hatte ich keine Probleme, musste nur immer über einen Monat (ist aber wohl normal) warten, bis alles geprüft und allein die Kostenzusage durch war. Letztendlich bekam ich sie ja immer. War manchmal etwas schwierig, weil die natürlich immer auf ambulant aus waren, was aber nicht möglich war aus Therapeutensicht.

Einmal habe ich ambulant eine Therapie angefangen, die wurde auch bewilligt. Letztendlich hats zwischen Therapeut und mir nicht gepasst und wir beide wollten das nicht mehr. Ich dahin gehen, er die Verantwortung tragen.

Als ich wieder in die Klinik kam, wurde das auch bewilligt.

Keine Ahnung, wie die sich angestellt haben, als ich in der Klinik war. Kann sein, dass es da Probleme gab (nach über 4 Monaten Aufenthalt), weil ich plötzlich ziemlich flott entlassen werden sollte, aber da weiß ich bis heute nur bedingt die Gründe. Mir wurde Gefahr der Hospitalisierung genannt, aber ob die GKV da mit reingespielt hat, keine Ahnung. War halt alles sehr abrupt und kurzfristig. Das hätte man anders vorbereiten können, deshalb vermute ich da Druck der GKV.

An sich bin ich da schon zufrieden, glaube ich.

Hwoney9n1_Imit_MRini1x3


Heute ist es wieder schlimm... Hab die ganze Nacht von meinem Baby geträumt und bin heulend aufgewacht :°(

Die KK übernimmt die Kosten für die Psychologin übrigens nicht - weil sie systemisch behandelt und das nicht von der KK anerkannt ist.

Ich bleib also auf den Kosten sitzen. (Sind auch knapp 500€ :-| )

Allerdings schicken Sie mir ein Dokument für den Antrag von Krankengeld (weil ich ja nun zuhause bin deswegen) und einen Zettel wo alle freien Psychologen der Umgebung drauf stehen die mit der KK zusammen arbeiten, wo ich mich hin melden kann.

Ich hoffe sehr da zeitnah einen Termin zu bekommen...

d8antae)87


Och Mensch, ich drück dir die Daumen. Ist auch zu ärgerlich das die das noch immer nicht übernehmen, so neu ist der systemische Ansatz ja nun auch wieder nicht.

t:heg-ca1ver


Therapeuten (egal ob Psychologe oder Psychiater) haben durchaus Notfallplätze. Die sind genau für Fälle wie dich da. Noch zu "gesund" für die Klinik (kein SVV, keine Suizidgedanken), aber nicht mehr fähig, den Alltag in vollem Umfang zu tragen und das in deinem Fall auf Basis eines Vorfalles, der dich nun in eine Spirale runterzieht. Dies ist definitiv ein Fall für einen Notfallplatz.

An den kommst du eigentlich über deinen Hausarzt. Für Arztpraxen gibt es eine Notfallnummer, unter der Psychotherapeuten erreicht werden.

Das ist leider ein Gerücht.

Der Weg zur schnellen Psychotherapie ist eindeutig das Erstattungsverfahren, wurde ja schon genannt. Aber dabei werden natürlich auch nur Verfahren gemäß der Psychotherapie-Richtlinien erstattet, also das, was auch bei einem Therapeuten mit Kassenzulassung bezahlt würde. Da gehört die systemische Therapie eben noch nicht dazu. Was aber seit letztem Jahr dazugehört, ist die EMDR-Therapie, die bei posttraumatischen Störungen gut wirksam ist - vielleicht findest Du ja eine/n Therapeuten, der/die das macht.

Deine Kasse scheint ja einigermaßen willens zu sein, das Erstattungsverfahren mitzumachen, soweit ich das aus deinen Beiträgen lesen kann. Ansonsten gibt es auch bei der Bundespsychotherapeutenkammer ein gutes Merkblatt, was da alles zu beachten ist. Fakt ist: Du hast einen Rechtsanspruch auf eine zeitnahe Psychotherapie, wenn du dringend eine brauchst (den Bedarf kann z.B. der Hausarzt bestätigen), die Kasse *muss* dann im Erstattungsverfahren zahlen!

sJchneck7e1x985


Notfallplätze

Ich denke auch eher, dass das ein Gerücht ist. Immerhin sind m.M. nach die überwiegende Mehrheit aller Patienten Notfälle, d.h. es geht ihnen akut schlecht. Erinnere mich da an Schilderungen aus einem Krebsforum, wo Leute händeringend Hilfe bei der Bewältigung der Diagnose (als Betroffene und Angehörige) gesucht haben und mit Wartezeiten bis zu einem Jahr konfrontiert wurden.

Natürlich ist das nicht die Schuld der Hilfesuchenden, aber gerade im Bereich Psychologie gehen wohl wenige Leute mit Problemen zur Therapie, die sie problemlos noch monatelang alleine aushalten können. :-/

H8one<y91_m*it _Minxi13


Es ist halt verdammt schade dass man so hängen gelassen wird, wenn man Hilfe braucht...

Ich wüsste gerne was passiert wenn man zB in die Notaufnahme geht und. Durch Depressionen mit selbstmord droht. Wird man dann wieder nachhause geschickt? Gleich eingewiesen in eine Klinik? Kriegt man im KH einen Psychologen? (Als ich im Juli mein sternenkind geboren habe, hatte ich nicht mal einen klinikpsychologen! Trotz dass ich wollte. Auch bei der AS eine Woche später nicht, obwohl ich auch da angefragt habe!)

Ps: nein ich habe nicht vor mir was anzutun oder so, ich frag mich nur wie das dann ist...

dlana&e8x7


Man wird eingewiesen.

H6oney91_mfit_Mzini13


Mhm ich kenne es nämlich nur dass man dann wieder nachhause geschickt wird... Mit 13/14 hatte ich starkes SVV und da wurde immer nur geklebt / geklammert und dann wurde ich wieder heim geschickt ":/

dSanaex87


Ich habs gemacht und ich kann dir sagen: wenn du da mit klar verbalisierten Suizidabsichten stehst dann weisen sie dich ein. In der Krisenintervention.

HJoney918_mit_VMin|ix13


Na das ist ja immerhin etwas :)^

Aber trotzdem schade dass es erst soweit kommen muss, weil man so keine Hilfe bekommt :-/

L3ilaLinna


Jap, Einweisung, voraussichtlich im geschützen (d.h. geschlossenen) Bereich.

Da ist es aber leider auch nicht so, dass dann Psychologen/Therapeuten non-stop da sind oder man ausführliche Einzelgespräche hat. Es ist zwar in Form von Pflegern jederzeit jemand ansprechbar, aber im Grunde ist es ausschließlich die Sicherung, dass der Patient sich und anderen nichts antut und hat nicht die Absicht, therapeutisch etwas auf den Weg zu bringen.

F9rau E0rdmän;nchxen


Mhm ich kenne es nämlich nur dass man dann wieder nachhause geschickt wird... Mit 13/14 hatte ich starkes SVV und da wurde immer nur geklebt / geklammert und dann wurde ich wieder heim geschickt ":/

Ging es da nur um die Selbstverletzung oder hast du deine Suizidgedanken dort auch angesprochen?

Und ansonsten kann ich dir den Tipp geben: Lass dich jetzt schonmal auf Wartelisten setzen. Vielleicht rückst du dann durch andere Absagen schneller vor. Wichtig ist halt, dass man sich dort, wo man die Chance auf einen Wartelistenplatz hat, sich auch eintragen lässt.

Ansonsten: Wenn es so schlimm gerade ist, würde ich dir einen stationären Aufenthalt nahelegen.

Obwohl ich wohl nicht so ganz verstanden habe, worum es jetzt geht. Du hattest erst geschrieben, dass es nicht um die Abtreibung geht sondern um einen Vorfall im Krankenhaus. Aber hier hast du jetzt von Träumen von dem Baby geschrieben, dass du weinend aufgewacht bist. Ich denke, das beides kann man wohl auch nicht so ganz trennen, zumal der Vorfall im Krankenhaus ja anscheinend nur durch den Abbruch der Schwangerschaft zustande kam ???

Was mir beim Lesen auch direkt aufgefallen ist: du liest nachts, damit die Gedanken nicht kommen. Klar, kann eine Strategie sein, Ablenkung, die auch oft hilft. Allerdings scheint es sich bei dir gerade immer mehr anzustauen, da ist weiteres Verdrängen vielleicht nicht so empfehlenswert. Nur so ein Gedanke. Ich würde halt sagen, bevor es noch schlimmer wird, lieber stationär...

FEraIu EHrdmännxchen


Auch wenn die geplante Schwangerschaft hier nicht Thema sein soll - nur ein Gedanke noch:

Was bekommt ein Ungeborenes von Stress / Ängsten / Problemen der Mutter mit.... Es gibt da ja Vermutungen, dass solche Dinge Auswirkungen auf die Gesundheit des Kindes haben können.

Hxoneyo91_=mit_}Minxi13


Ich kann es leider nicht mehr genau sagen was damals angesprochen wurde.. Ich weiß nur dass ich immer wieder weggeschickt wurde nachdem das grob behandelt wurde.

Wartelisten setzen... Ja wäre mal was, wenn so n Psychologe überhaupt zurück rufen würde :(v

Bei mir hat sich noch KEINER zurück gemeldet. Auch nicht die 2 die auf dem AB hatten dass neue Patienten erst ab Oktober / November '16 behandelt werden.

Natürlich setzt mir beides zu. Der Verlust des Kindes aber auch das dann im Krankenhaus. Die Träume wechseln sich ab... Wobei ich bei den einen traurig und bei den anderen eher panisch / ängstlich bin.

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