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Selbstvertrauen?

SJaEsori9x4 hat die Diskussion gestartet


Was kann ich alles tun um Selbstvertrauen zu erlangen und zu erlernen? Mein Pessimismus in vielen Situation vernichtet Selbstvertrauen und die Reizüberflutung trägt auch negativ dazu dabei. Gibt es irgendjemanden, der ähnliche Erfahrungen gesammelt hat und da raus gekommen ist?

Antworten
kAriskAelvin


Mein Pessimismus in vielen Situation vernichtet Selbstvertrauen und die Reizüberflutung trägt auch negativ dazu dabei.

Ich finde es gut, dass du den Pessimimus als Hindernis erkannt hast. Welche Situationen sind das genau? Was passiert, und wie reagierst du?

Wie meinst du das mit der Reizüberflutung? In welcher Weise trägt es zu deinem Problem bei?

N}ovtMicNhaelC{aixne


Wie alt bist Du denn?

P@aul_.ReDvere


Du musst eben gut werden.

Mangelndes Selbstbewusstsein hängt oftmals davon ab, dass ein Mensch wenig kann (oder weniger als sein Umfeld).

Gute Qualitäten und Fähigkeiten zu haben ist Grundvoraussetzung um Selbstbewusstsein aufzubauen.

Wenn du das alles schon hast, dann geh einfach zum Psychologen :)

J;uli^-So,nnex_


Das kommt mir bekannt vor. Unsere Mutter hat uns schon als Kinder gesagt, wir wären nichts ohne sie, ohne sie würden wir im Leben nicht zurecht kommen. Das hat uns beide geprägt. Er kam aus der Spirale nicht heraus, ich arbeite gerade mit meiner Psychologin daran. Ich merke, dass es aufwärts geht. Vielleicht wäre eine Therapie auch hilfreich für dich.

Oder hast du Hobbys, in denen du gut bist und dir selbst damit zeigen kannst, dass du was wert bist. Deine Art, dein Leben, es wird bestimmt einiges geben, dass dich selbstbewusster werden lässt.

N.otMHichaKelCaine


Du musst eben gut werden.

Mangelndes Selbstbewusstsein hängt oftmals davon ab, dass ein Mensch wenig kann (oder weniger als sein Umfeld).

Gute Qualitäten und Fähigkeiten zu haben ist Grundvoraussetzung um Selbstbewusstsein aufzubauen.

Was für ein Schwachsinn. Warum ist das nur so schwer? Einfach lesen was da steht!

Selbstbewusstsein kann jeder Mensch praktizieren - egal was er praktisch kann oder nicht. Selbst bewusst hat mit Wertung erst mal überhaupt nichts zu tun. Es geht ausschliesslich darum sich bewusst zu werden. Sicher ist es unangenehm, wenn man den Selbstanspruch hat Klaviervirtuose zu sein und sich dann darüber bewusst wird, dass man noch nicht mal eine Taste angefasst hat. Dann stimmt aber was mit dem Selbstanspruch nicht und darüber kann man sich bewusst werden und den an sich ändern!

Vielleicht ist man kein Klavierspieler. Sich darüber bewusst zu sein, dass man die schwarzen und weissen Tasten nur schwer auseinander halten kann und es furchtbar klingt wenn man versucht andere zu imitieren, die Klavier spielen können ist entsetzlich einfach: Man setzt sich einfach ans Klavier und versuchts mal.

Wenn man dabei nicht die Ohren auf durchzug stellt und im Kopf die letzte Stromrechnung nachrechnet wird man möglicherweise hören ob es total verquer klingt oder ob alle meine Entchen eigentlich supersimpel ist und nach Minuten schon mit einer Hand zu spielen geht. Daran merkt man ob man möglicherweise am Klavier ein Vollpfosten ist, der 20 Stunden braucht um auch nur den Hauch von Grundbegriffen zu erlernen oder vielleicht ein Natur Talent was in der selben Zeit den ersten Minimozart aufs Parkett legt.

Bewusstsein ist was anderes als Wertung. Bewusstsein stellt den ist Zustand fest. Das kann wirklich jeder, der es aktiv tun will.

Mal abgesehen davon hat der Teilnehmer nach Selbstvertrauen gefragt. Das ist etwas anderes. Selbstvertrauen baut sich auf, wenn man eine Tätigkeit wiederholt und sie mit der Zeit immer sicherer zum widerholten Erfolg führt.

Wenn ich anfange Klavier zu spielen und anfangs jedes mal 100 Fehler in einem Stück mache, mit der Zeit dann nur noch 50 und irgendwann dann eben wiederholt keinen mehr, vertraue ich dieser Fähigkeit irgendwann automatisch. Manche Menschen lassen sich bei 2 Fehlern in der ersten Stunde schon entmutigen und andere üben trotz vieler Fehler über ein Jahr weiter. Wer hat Chancen sich Selbstvertrauen am Klavier aufzubauen?

Ohne aktive Erfahrung mit Rückschlägen bauen wir kein Vertrauen in uns selbst auf! Weil wir schlicht nicht wissen können wozu wir fähig sind wenn wir es nicht versuchen.

wheCihna[chtsstezrnchxen3


Mangelndes Selbstbewusstsein hängt oftmals davon ab, dass ein Mensch wenig kann (oder weniger als sein Umfeld).

In der Tat Schwachsinn. Genau das ist nämlich die Denkweise, WENN man nicht selbstbewusst ist. Dass man nix kann.

Der Punkt ist doch: Warum übersehe ich das, was ich kann, oder warum juckt es mich überhaupt, was andere von mir denken, wenn man eben manche Dinge nicht so gut kann?


Ich hab hier gerade ein paar Übungen liegen, die die Selbstsicherheit im Alltag auf- und ausbauen sollen. Wenn du magst, tipp ich dir das ab! @:)

P<aUul_Rev$ere


Was für ein Schwachsinn. Warum ist das nur so schwer? Einfach lesen was da steht!

Selbstbewusstsein kann jeder Mensch praktizieren - egal was er praktisch kann oder nicht. Selbst bewusst hat mit Wertung erst mal überhaupt nichts zu tun. Es geht ausschliesslich darum sich bewusst zu werden. Sicher ist es unangenehm, wenn man den Selbstanspruch hat Klaviervirtuose zu sein und sich dann darüber bewusst wird, dass man noch nicht mal eine Taste angefasst hat. Dann stimmt aber was mit dem Selbstanspruch nicht und darüber kann man sich bewusst werden und den an sich ändern!

Vielleicht ist man kein Klavierspieler. Sich darüber bewusst zu sein, dass man die schwarzen und weissen Tasten nur schwer auseinander halten kann und es furchtbar klingt wenn man versucht andere zu imitieren, die Klavier spielen können ist entsetzlich einfach: Man setzt sich einfach ans Klavier und versuchts mal.

Wenn man dabei nicht die Ohren auf durchzug stellt und im Kopf die letzte Stromrechnung nachrechnet wird man möglicherweise hören ob es total verquer klingt oder ob alle meine Entchen eigentlich supersimpel ist und nach Minuten schon mit einer Hand zu spielen geht. Daran merkt man ob man möglicherweise am Klavier ein Vollpfosten ist, der 20 Stunden braucht um auch nur den Hauch von Grundbegriffen zu erlernen oder vielleicht ein Natur Talent was in der selben Zeit den ersten Minimozart aufs Parkett legt.

Bewusstsein ist was anderes als Wertung. Bewusstsein stellt den ist Zustand fest. Das kann wirklich jeder, der es aktiv tun will.

Mal abgesehen davon hat der Teilnehmer nach Selbstvertrauen gefragt. Das ist etwas anderes.

Mhhh nö. Selbstbewusstsein hat unterschiedliche Bedeutungsinhalte, unter anderem auch den des Selbstvertrauens :)

Selbstvertrauen baut sich auf, wenn man eine Tätigkeit wiederholt und sie mit der Zeit immer sicherer zum widerholten Erfolg führt.

Wenn ich anfange Klavier zu spielen und anfangs jedes mal 100 Fehler in einem Stück mache, mit der Zeit dann nur noch 50 und irgendwann dann eben wiederholt keinen mehr, vertraue ich dieser Fähigkeit irgendwann automatisch. Manche Menschen lassen sich bei 2 Fehlern in der ersten Stunde schon entmutigen und andere üben trotz vieler Fehler über ein Jahr weiter. Wer hat Chancen sich Selbstvertrauen am Klavier aufzubauen?

Ohne aktive Erfahrung mit Rückschlägen bauen wir kein Vertrauen in uns selbst auf! Weil wir schlicht nicht wissen können wozu wir fähig sind wenn wir es nicht versuchen.

Ja Selbstvertrauen baut sich auf, wenn man sich erfolgreich Wissen/Fähigkeiten aneignet. Man steigert seinen Wert und somit sein Selbstwertgefühl.

In der Tat Schwachsinn. Genau das ist nämlich die Denkweise, WENN man nicht selbstbewusst ist. Dass man nix kann.

Andersherum gibt es auch Menschen, die tatsächlich nix können und daher (zurecht) nicht selbstbewusst sind.

Meiner Erfahrung nach ist das bei den meisten Menschen mit geringem Selbstvertrauen der Fall.

Ich bin immer noch der Meinung, dass sich das Selbstvertrauen des TEs automatisch aufbauen wird, sofern er sich tolle Fähigkeiten (an denen er Spaß hat) aneignet :)

SXasolrxi94


Mein Pessimismus in vielen Situation vernichtet Selbstvertrauen und die Reizüberflutung trägt auch negativ dazu dabei.

Ich finde es gut, dass du den Pessimimus als Hindernis erkannt hast. Welche Situationen sind das genau? Was passiert, und wie reagierst du?

Wie meinst du das mit der Reizüberflutung? In welcher Weise trägt es zu deinem Problem bei?

Das kann jetzt etwas ausführlicher werde als geplant, aber ich beschreibe es Mal. Seit ich klein bin (bin jetzt 21) hatte ich so immer meine Probleme vor anderen Mut zu beweisen und die einfachsten Aufgaben erschienen mir immer als große Hürde bei der ich mich blamieren oder mich ungeschickt anstellen könnte. Die Vorahnung war jedenfalls immer eine Negative. Um ein paar Beispiele zu nennen: Ich bin zwar nicht unsportlich, aber ziemlich schwach in Ballsportarten und, wenn mir jemand beim Turnen den Ball zuwarf, wollte ich ihn so schnell wie möglich loswerden. Meistens versucht ich vor dem Ball zu flüchten, damit bloß niemand auf Idee käme mich in das Geschehen mit einzubeziehen.

Teilweise tat und tue ich mich unheimlich schwer fremde Personen anzurufen, die ich nicht kenne. Referate in der Schule habe ich gehasst und bei Fächern in denen ich schwach war, schwirrte meine Gedanken immer nur um das Ergebnis 5 (schlechteste Note in Österreich). Und da gibt es viele Beispiele. Es ist eine Mischung aus Pessimismus, Angst vor Pannen und Angst vor Verantwortung. Ich glaube, dass das auch ein bisschen mit einer Überfürsorge meiner Mutter zu tun hat. Mein Bruder hat viel Mist gebaut und ich war eher der brave Junge, der Abitur gemacht hat, bis zum 19. Lebensjahr nie Alkohol trank und meistens eher zu Hause blieb. Vieles ist jetzt nicht mehr so: aber es gibt immer noch ein paar Beispiele. Zum Beispiel beim Thema Mädchen. Ich habe überhaupt keinen Mut eines anzusprechen und finde immer, dass jeder meiner Freunde hübscher, attraktiver und sympathischer wirkt als ich. Im Grunde gebe ich schon auf, bevor ich es versuche und manchmal endete es daran, dass ich mir Mut antrank mich dann, aber eher blamierte.

Mit Referaten und einfachen Aufgaben tue ich mich nicht mehr so schwer. Aber wer meinen anderen Thread über meine Suizidgedanken und dabei hervorgegangene Angststörung meinerseits gelesen hat, der wird hier sicher einen Zusammenhang sehen. Jetzt arbeite ich gerade beim Zivildienst und, die denken oft ich sei faul, wenn ich herumstehe und nicht mit anpacke, aber die Wahrheit ist, dass ich mich oft nicht traue etwas ohne Aufforderung zu tun aus Angst es falsch zu machen und zusammengeschissen zu werden usw.

Wie du siehst habe ich definitiv ein Problem damit so manches, was andere als Kleinigkeit betrachten zu meistern.

S5asojr'i9x4


Wie alt bist Du denn?

21

S:asorYi94


Du musst eben gut werden.

Mangelndes Selbstbewusstsein hängt oftmals davon ab, dass ein Mensch wenig kann (oder weniger als sein Umfeld).

Gute Qualitäten und Fähigkeiten zu haben ist Grundvoraussetzung um Selbstbewusstsein aufzubauen.

Wenn du das alles schon hast, dann geh einfach zum Psychologen :)

Das glaube ich eher nicht. Es ist eher so, dass ich mir einrede nichts zu können, aber viele Sorgen stellen sich im Nachhinein als Kleinigkeit heraus. Ich habe das Abitur relativ leicht gepackt, obwohl ich das ganze Jahr davon ausging total zu versagen. Sogar in Fächern in denen ich immer eine 2 oder 1 hatte, hatte ich plötzlich Angst, dass es beim Abi schief gehen könnte.

Ich kann sehr gut zeichnen und Leute zum Lachen bringen, aber das um was es in dieser Gesellschaft immer mehr geht nämlich möglichst cool und in zu wirken, damit tue ich mich schwer.

S<as)orxi94


Mangelndes Selbstbewusstsein hängt oftmals davon ab, dass ein Mensch wenig kann (oder weniger als sein Umfeld).

In der Tat Schwachsinn. Genau das ist nämlich die Denkweise, WENN man nicht selbstbewusst ist. Dass man nix kann.

Der Punkt ist doch: Warum übersehe ich das, was ich kann, oder warum juckt es mich überhaupt, was andere von mir denken, wenn man eben manche Dinge nicht so gut kann?


Ich hab hier gerade ein paar Übungen liegen, die die Selbstsicherheit im Alltag auf- und ausbauen sollen. Wenn du magst, tipp ich dir das ab! @:)

Zu ignorieren was andere von einem denken, ist eine Begabung, die ich gerne als mein Eigen bezeichnen würde, aber das ist bei mir fast unmöglich. Gerade die Medien mit all ihren Vorstellungen wie man zu sein hat und, dass ich nicht gut genug bin und, dass sich meine eigenen geistigen Eingebungen wie "Nur Arschlöcher kommen im Leben weiter und haben Erfolg in der Liebe" immer wieder von selbst zu Bestätigen scheinen, aber ich schätze, dass das vermutlich ein einer selektiven Wahrnehmung der Realität meinerseits liegt.

PKaul_SRe^vere


Na dann ab zum Psychologen ;-)

S<asoryi9x4


Tue ich eh, aber wie wird er mir da helfen können.

PPaul_)Revere


Wie werden wir dir da denn helfen können?

Du hast ein verzerrtes Bild von dir selbst und von der Realität. Da wird dir ein Psychologe schon helfen können.

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