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Ich habe meine Tochter verloren wegen meinen Freund

K{an5te>nmecha?nixker


Hat deine 9jährige Tochter einfach ein Taxi gerufen, oder wie ist sie gegangen?

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Mir fehlt komplett Reflektion bei dir.

Abwechselnd kommen Schutzbehauptungen weswegen der eine oder andere Mann ja so schlimm gar nicht ist und eigentlich alles ja ok war.

Dein Ex hat dir nicht im Eifer des Gefechts eine gelangt (was schlimm genug wäre), er hat dich vorsätzlich verdroschen und eine Fehlgeburt provoziert.

Dein jetziger Freund übt offensichtlich Macht über dich aus. Oder wie erklärst du dir, dass er dir verbieten konnte, dein Kind zu trösten, er dich beschissen hat, als du im Krankenhaus lagst und du noch vor wenigen Monaten dennoch mit ihm zusammen gezogen bist?

Komm raus aus der Passivität.

Ja,du hast ein paar beschissene Momente erlebt und du bist körperlich und durch die Erlebnisse auch seelisch krank.

Aber du hast nicht mehr nur Verantwortung für dich, du hast massiven Einfluss darauf, wie deine Tochter aufwächst und welches Verständnis von der Rolle der Frau sie entwickelt.

Soll sie in deine Fußstapfen treten oder willst du ihr nicht lieber zeigen, dass kämpfen immer lohnt und es immer Lösungen gibt?

Also: Arsch hoch, keine Ausreden. Du bist nicht nur passiv und nicht andere sind für dein Leben verantwortlich.

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Ganz ehrlich? Mir tut deine Tochter echt Leid! Und ich bin froh das sie jetzt ein zu Hause gefunden hat das ihr gerecht(er) wird. Und du? Du tust mir kein bisschen Leid! Du bemitleidest dich nur selber. Mitleid für deine Tochter scheinst du nicht mehr übrig zu haben.

Dann willst du dich noch in das Leben deiner Tochter hineindrängen? Ohne je verstanden zu haben warum sie überhaupt gegangen ist. Deine Tochter hat sich damals weit erwachsener und vernünftiger verhalten als du!

Und was machst du? Lästerst über ihren Vater. Verharmlost die Geschichte. Rechnest auf wessen Unzulänglichkeiten wohl stärker wiegen. Es gibt schon Mittel und Wege wie du und deine Tochter wieder zueinander finden könntet:

1. Trennung von deinem Freund. Und zwar mit allen Konsequenzen.

Das heißt auch eine schwierige emotionale Trennung von einem Menschen dem du sehr und viel zu hörig zu sein scheinst. Du erfindest Gründe warum das nicht geht. Obwohl du in beinahe jedem zweiten Beitrag erwähnst das du finanziell unabhängig bist. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Wie man ernsthaft mit jemandem zusammen bleiben kann, und dann noch von Zuneigung spricht, der so gar keine Bindung zu deiner Tochter hatte/hat. Oder was hat er bisher unternommen deine Tochter wieder in seine Familie zu holen?

2. Verstehen was tatsächlich schief gelaufen ist.

Das es vor der räumlichen Trennung von dir und deiner Tochter eine emotionale Trennung gab und das wird nicht erst mit dem kräftigen Zugriff deines Freundes und deiner Tolerierung dessen angefangen haben. Verwechsele nicht Verwöhnen mit Liebe. Weißt du wirklich was Liebe ist? So ein wenig habe ich das Gefühl das du deine Tochter als verlorenes Statussymbol ansiehst, als Trophäe mit der sich gerade der Exmann schmücken darf. Es geht dir um Besitz. Wenn du deine Tochter wirklich lieben würdest läge sie dir derart am Herzen das du nur das Beste für sie wünschen würdest. Und das Beste für sie ist zur Zeit so wie es jetzt ist. Eine uneinsichtige Mutter ohne echte emotionale Bindung zu ihr, die ihr eigenes Leben mit ihrem tollen Freund viel wichtiger findet als ihre Tochter, die lieber passiv bleibt und Gott, die Welt und sich selbst bemitleidet, wie soll das gehen?

3. Viel Zeit lassen.

Erst einen kleinen Schritt nach dem anderen. Um Himmels Willen nicht gleich von 0 auf 100% durchstarten wollen mit deiner Tochter. Der Bruch war sehr groß und der Graben entsprechend tief. Und deshalb muss die Brücke auch gut geplant, solide gebaut und immer wieder getestet werden bis sie langsam das volle Gewicht tragen kann und darf.

4. Hör auf dich zu bemitleiden und tu endlich was!

Mitleid bekommt man geschenkt (sicher auch von deiner Tochter) aber Respekt muss man sich stets erarbeiten. Du hast schließlich die Zuneigung, den Respekt und ganz massiv das Vertrauen deiner Tochter verloren und müsstest das langsam wieder ganz neu aufbauen. Aber mit "ich lasse alles so wie es jetzt ist und versuche das auf dieser schiefen Grundlage" kann es nicht gehen! Ganz im Gegenteil wird es unendlich schwer und mühsam deiner Tochter klar zu machen warum du sie über ein ganzes Jahr "im Stich" gelassen hast...

5. Am Ende entscheiden was das Beste für die Tochter ist.

Und wenn es so aussieht das sie ihre Mutter wieder "lieb hat" aber trotzdem besser beim Vater bleiben sollte, weil er ihr stabile Verhältnisse bieten kann und du sehr viele eigene Probleme bewältigen musst, dann ist das so und sollte so akzeptiert werden.

Alias 715233


Meine Tochter hat sich nach und nach von mir abgewendet, wollte immer öfter zum Vater. Wir hatten das eine zeitlang so gemacht das Sie in der Woche bei mir war und am WE bei ihren Vater oder bei meinen Bruder. Aber irgendwann hat sie in der Schule gesagt sie hätte Zahnschmerzen und die sollen ihren Vater anrufen. Seitdem ist sie bei ihm. Ich bin dann noch 5 Monate in der Heimatstadt wohnen geblieben, in der Zeit hatten wir so gut wie keinen Kontakt das Sie ja ne neue Mama hat...selbst das durfte ich bei Facebook lesen das Sie die neue so lieb hat. Sie hat einen Zettel geschrieben wo das drauf stand und er hat es gepostet. Später hat sich rausgestellt das er ihr das diktiert hat.

Ja mein Freund hatte Macht über mich zuerst, aber seitdem ich aus der Heimatstadt weggezogen bin bin ich ihm gegenüber stark geworden. Ich lasse mir gar nichts mehr gefallen weder von ihm noch vom Vater. Deshalb bin ich auch zur Anwältin und habe mich beraten lassen. Seitdem haben meine Tochter und ich wieder mehr Kontakt. Er hat Geld ohne Ende und kauft ihr alles was Sie sich wünscht. Ja er hat sich ihre Liebe erkauft, und sie dachte Sie hat es besser bei ihm. Es war auch so wo er ne Freundin hatte und meine Tochter hat sie auch echt gern gehabt.

Ich war auch erst zufrieden und dachte okay jetzt hat sie eine neue Familie und wenn es ihr dort gut geht okay. Aber jetzt habe ich erst erfahren das die beiden schon lange getrennt sind. Das wusste ich von meinen Bruder, da sah ich meine Chance gekommen das ich wieder mehr Kontakt zu meiner Tochter haben könnte und so war es ja auch.

D#ian0a489


Bei allem Respekt, aber ich denke davon, dass man hier 6 Seiten lang schreibt wie schlimm die TE ist, ist niemandem geholfen.

Sicher, viele von uns hätten sich anders verhalten. Aber es ist doch ein erster Schritt, wenn man sich Gedanken macht und Gewissensbisse zeigt.

Und das macht sie ja. Sonst würde sie hier nicht schreiben.

Anstatt alles schlecht zu reden, könnte man hier auch mal überlegen, wie sich beide wieder annähren.

Wie schon gesagt ist mit 9 Jahren nicht alles zu spät und ich würde mal bei einer Beratungsstelle nachfragen, ob man sich zu dritt (Vater, Tochter, du) plus Berater an einen runden Tisch setzt und nochmal in Ruhe darüber redet.

Ob du jetzt das Sorgerecht hast weiß ich nicht. Aber normalerweise kann der Vater nicht einfach das Kind weg nehmen.

Unschön wäre natürlich, wenn jetzt ein Papierkrieg losbricht. Ich habe das selbst als Kind durch. Mit einer Mutter, die der Meinung war, sie müsste mir meinen Vater wegnehmen. Sie hat mir dann regelrecht die Sätze eingeredet, die ich dem Anwalt aufschreiben soll, damit ich meinen Vater nicht sehen muss. Da war ich 8. Ich kam mit 10 immer wieder in Gewissensbisse, ob das richtig ist was ich da mache. Erst als ich dann als Erwachsene selbst vorm Anwalt bezüglich Unterhaltsstreit saß, habe ich relativ spät gecheckt, dass meine Mutter all die Jahre super egoistisch war und gezielt verhindert hat, dass ich meinen Vater sehe.

Lass es nicht soweit kommen. Es hinterlässt bleibende Probleme.

Das Kind hat ein Recht auf beide Elternteile. Natürlich solltest du dir erstmal im klaren sein, ob du bereit wärst dich von deinem Freund zu trennen.

Mitleid bringt dich nicht weiter.

Auch würde ich mit einem Therapeuten beratschlagen wie es weiter geht. Meist können die hilfreiche Tipps zur Selbsthilfe geben.

Ich finde es schon mal gut, dass du dir überhaupt Gedanken machst. Es gibt Leute, denen ist das piepegal. Und nach 20 Jahren fällt ihnen dann ein, dass sie vielleicht was falsch gemacht haben.

Und nochmal was: Kinder lieben ihre Eltern bedingungslos, weil sie die Ersten sind, die ihnen die Welt zeigen. ;-) Leider gilt das natürlich auch für negative Dinge. Deshalb denke ich, dass entwicklungsspezifisch mit 9 Jahren noch nichts zu spät ist.

L<ucyx4711


Er hat Sie grob angefasst wohl so grob das Sie am nächsten Tag blaue Flecken an der Brust und am Arm hatte

so etwas geht gar nicht, sie ist ja erst 9 Jahre alt/jung.

Alias 715233


Diana489

Danke, aber ich habe mit diese Reaktion gerechnet das alle auf mich drauf hacken. Ich werde jetzt langsam den Kontakt wieder suchen. Heute Abend bei ihr anrufen und fragen ob ihr das Nikolaus Geschenk gefallen hat. Nächste Woche sehen wir uns ja wieder. Mal sehen wie sich alles entwickeln wird.

Ich bin nicht eine so schlechte Mutter wie ihr alle denkt, ich bin mit ihr jahrelang zur Physiotherapie und Ergotherapie gefahren und begleitet. Sie hat bei mir Schwimmen gelernt und Rad fahren, dem Vater war alles egal. Erst später ist er wach geworden und hat gemerkt was er alles verpasst hat.

Alias 715233


Deswegen war ihm das gerade recht das meine Tochter meinen Freund nicht mag und der Vater gerade ne neue Freundin hat , der er das Kind aufs Auge drücken konnte.

Dmidanax489


Übrigens: Neue Mutter? Das Kind wird mit 9 Jahren wohl wissen wer die leibliche Mutter ist.

Wenn dir etwas an dem Kind liegt, dann versuch nicht alles einfach geschehen zu lassen. Ich würde da hin fahren und klingeln und erst weg gehen, wenn ich mein Kind sehen könnte.

Sei nicht wie mein Vater und lass das alles einfach mit dir machen, um dich dann abzuwenden und eine Rechtfertigung zu haben, dass sie dich ja eh nicht sehen will.

Mein Vater hat das von meiner Mutter aus alles mit sich machen lassen und jetzt über 20 Jahre später heult er rum, dass meine Mutter mich ihm weggenommen hat.

Es gehören 2 dazu. Vater und Mutter. Wenn du das wirklich willst, solltest du um sie kämpfen.

Ein Kind merkt auch, wenn man es mit materiellen Werten ködert. Wenn nicht jetzt, dann realisiert sie in 10 Jahren was da gelaufen ist. Irgendwann ist sie so reif, dass sie Dinge hinterfragt.

E%laf1R5emichx0815


Erst später ist er wach geworden und hat gemerkt was er alles verpasst hat.

Merk dir den Satz. ;-)

Natürlich ist es nicht hilfreich nur auf sie einzureden wie schlecht sie als Mutter doch war/ist. Aber dieser erste Schritt ist trotzdem wichtig und notwendig. Wenn sie das verstanden hat kann sie die nächsten Schritte angehen und dann hoffentlich die richtigen.

Lass es aber bitte, bitte nicht auf einen Machtkampf ankommen zwischen dir und ihrem Vater!

DNia<naO4x89


Und wie gesagt finde ich es gut, dass du nicht locker lässt und immer und immer wieder den Kontakt suchst.

Man kann die Vergangenheit zwar nicht ungeschehen machen, aber der Mensch knüpft ein Leben lang Kontakte und lernt nie aus.

:)*

Alias 715233


Ihr Vater ist nicht so ein Unschuldslamm wie ihr alle denkt. Ich habe es gewagt nach endgültiger Trennung mein Geld was ich ihm geliehen habe zurück zu fordern womit er ein Haus mitfinanziert hat. Er hatte nix besseres zu tun als zu sagen, deine Mutter will dir dein zu Hause wegnehmen. So ein Blödsinn, ich weiß genau das er ohne Probleme mir das Geld zurück geben kann. Er versucht alles um mich bei ihr schlecht zu machen.

LBich6tAmHoZrizxont


@ Diana

Ja, das habe ich eben auch gedacht, etwas viel Gehacke hier allmählich. Und den Vater der Tochter jetzt als den alleinigen Heilbringenden hinzustellen, halte ich auch nicht unbedingt für angebracht. Wir kennen ihn ja alle nicht, aber dass er nun der Bilderbuch-Traumvater ist und die TE die furchtbare, schlechte Mutter, denke ich nicht. Ich würde (so aus der Ferne) behaupten, dass sich da beide nicht viel geben und es insgeheim ein kleiner Kampf um die Gunst der Tochter ist - wobei es da aber eher zweitrangig um das Wohl der Tochter geht, sondern eher um das der Elternteile.

@ TE

Ob Du Dich nun von Deinem Freund trennen willst, musst Du sehen. Ich würde ihn bei zukünftigen Kontakten mit Deiner Tochter allerdings vorerst außen vor lassen, damit Deine Tochter von ihm unbeeinflusst ist. Und ich weiß ja nicht, wie Dein Verhältnis zum Kindesvater ist - aber vielleicht ist es ja möglich, mal mit ihm zu reden, wie ihr in Zukunft einvernehmlich das Beste für Eure Tochter tun könnt?

1i1hexxe15


hm...ich finde es zwar auch nicht ok, wie Du reagiert hast, aber ich kann Dich trotzdem verstehen und will Dich hier auch gar nicht verurteilen. Du hast wahrscheinlich selbst eingesehen, dass Du hättest zur damaligen Zeit anders reagieren sollen. Natürlich denke ich mir auch, dass wenn man die Wahl hat zwischen dem Freund und dem eigenen Kind, das es klar ist für wen man sich entscheidet, aber andererseits, sind wir alles nur menschen und machen Fehler. Es ist jetzt entscheidend, wie wir aus diesen Fehlern lernen und das wir versuchen die jetzige Situation zu ändern. Was mich aber ehrlich gesagt sehr verwundert hat, ist dass deine Tochter es mit 8/9 Jahren befremdlich fand, ihren Teller abzuräumen bzw ihr bett zu machen. Da musst du Sie ja wohl sehr verwöhnt haben. Und ist natürlich auch klar, dass sie sich dann an den jeweiligen Bedingungen anpassen muss, und dann versucht , die alte Situation wieder herzustellen.

Naja, hier in diesem Forum sind viele gute Ratschläge, die Du Dir zu Herzen nehmen kannst und versuchen kannst was zu ändern. :)^

T?heBla8ckWnidow


Du schreibst eigentlich nur sehr negative Dinge über den Erzeuger deines Kindes. Trotzdem lebt dein Kind bei ihm und scheinbar ist sie dort zufrieden und hat ein geregeltes Leben.

Versuch doch erstmal dein Leben in den Griff zu bekommen und nicht immer Ausreden zu finden. Denn es ist dein Leben und dafür bist du selber verantwortlich. Versuch doch mit deinem Therapeuten Schritt für Schritt wieder zur Ruhe zu kommen und ein neues Nest zu bauen, wo deine Tochter gern hinkommt und sich nicht hin- und hergerissen fühlt. Und überlege sehr gut, ob dein Lebensgefährte mit dir an einem Strang zieht oder deine Pläne torpediert.

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