» »

Ich habe meine Tochter verloren wegen meinen Freund

D'ianaA48x9


@ LichtamHOrizont:

Natürlich ist der Vater sicher auch kein Gott. Kinder brauchen immer beide Eltern, damit eine optimale Entwicklung möglich ist.

Und ja. Wenn man keine Fehler macht, kann man auch nicht dazu lernen.

Ich finde es immer wichtig, dass Eltern auch wenn sie getrennt sind begreifen, dass es nicht um sie sondern ums Kindeswohl geht. Leider mutieren viele Eltern dabei zu Egoisten und benehmen sich selbst wie 5 1/2 (und damit meine ich nicht die TE, sondern eher meine eigenen Eltern).

Ein Kind ist übrigens auch kein Besitzgegenstand, den man jetzt besitzt oder wo man sagen kann, dass gehört mir und ich entscheide über alles was mit ihm passiert und weil ich die Mutter nicht leiden kann, darf das Kind die auch nicht mehr sehen. Das ist ein Lebewesen. Das vergessen viele Eltern mal wenn die Kinder klein sind. Eltern sein heißt auch die eigenen Bedürfnisse unterzuordnen.

Jquli-uSon*nex_


Meine Güte, was erwartest du hier?

Der Typ hat deine Tochter hart angefasst, weshalb hast du dich nicht getrennt?

Sie hat geweint, weil sie aus dem Wohnzimmer raus musste, du durftest sie nicht trösten und hast sie in ihrem Schmerz alleine gelassen.

Er hat dich betrogen, während du im Krankenhaus warst.

Drei Dinge, die für mich zu viel wären und mein Partner könnte gehen, aber sofort!

Du willst deine Tochter fragen, ob Achso ja, ihr wohnt erst seit Oktober in der Wohnung. >:(

Gebe doch zu, dass du immer Ausreden finden wirst, um mit diesem Typen zusammen zu bleiben.

Ich sehe keinen Sinn mehr, hier weiterzuschreiben.

Deine Tochter ist arm dran. Die eigene Mutter lässt sie im Stich, zieht auch noch weiter weg. Der Mutter ging es besser, weil sie liegen bleiben konnte und das Kind los hatte.

Was muss deine Tochter nur erlebt haben, wenn sie sich für ihren Vater entscheidet, der sie so lange nicht gesehen hat? Sie kann einem leid tun. Sehr leid.

c*osm,oligxht


Alias

Ich denke, dass zuerst einmal Du Dein eigenes Leben sortieren solltest.

Du solltest selbst in einem gesundem Umfeld leben, eigenständig und direkt kritische Situationen erkennen und auch selbst vernünftige Lösungsansätze finden können, bevor Du in Deiner jetzigen instabilen Lebenssituation überhaupt einen Gedanken daran verschwendest, Deine Tochter wieder zu Dir zu holen.

Für ein Kind ist es wohl kaum zuträglich, in einer Lebensgemeinschaft mit einer unsicheren und überforderten Mutter zu leben.

Und wenn Du Dein eigenes Leben einigermaßen sortiert und geordent hast, soll heißen, Du Dich auch von Menschen getrennt hast die Dir nicht gut tun - u. a. Deinem jetzigem Freund, der Deiner eigenen Aussage nach wohl ganz offensichtlich zu handgreiflichen Überreaktionen einem 9 Jahre altem kleinem Mädchen gegenüber neigt und sich in Deine Erziehungsmethoden einmischt ! -, kannst Du vielleicht wieder vorsichtig an eine größere Annäherung zwischen Dir und Deiner Tochter denken.

Und natürlich ist es auch so, dass Deine Tochter ein Mitspracherecht bzgl. ihrer weiteren Lebenssituation haben sollte und die Kleine auch mitentscheiden sollte, ob sie zukünftig wieder bei ihrer Mutter oder doch lieber weiterhin bei ihrem Vater leben möchte.

In erster Linie zählst in dieser Situation nicht Du - ich betone das besonders, weil Du in Deinen Beiträgen fast ausnahmeslos aus Deiner persönlichen Sicht und nicht aus der Sicht Deines Kindes schreibst - sondern das Wohl Deiner Tochter, so hart das auch immer klingen mag.

Du bist eine erwachsene Frau, die selbst für sich verantwortlich ist, deine Tochter hingegen ist ein kleines 9-jähriges Mädchen, das ohne den gesunden Menschenverstand und die Liebe ihrer Eltern vermutlich seelisch krank wird.

D=iana$489


Nochmal: Es bringt die TE null weiter, wenn wir hier alle mit irgendwelchen Schuldvorwürfen kommen. Die macht sie sich selbst, sonst wäre sie jetzt nicht hier %-|

Wenn Beratungsstellen so wie in diesem Thread arbeiten würden, würde da nach einer Woche keiner mehr hinkommen.

Ich sehe als med1 irgendwo auch als virtuelle Beratung. Von daher finde ich es wichtig, wenn man wirklich lösungsorientiert arbeitet. Ich denke, dass sie Fehler gemacht hat weiß die TE.

LsichtfAmHorixzont


Der Mutter ging es besser, weil sie liegen bleiben konnte und das Kind los hatte. (Juli-Sonne_)

Man muss aber auch mal überlegen, wie schlecht es der TE gegangen sein muss, dass sie überhaupt zu solchen Gedanken kommt. Sie deswegen scharf verurteilen würde ich jetzt nicht. Mutter hin oder her, bleibt sie ja auch ein Mensch mit eigenen Bedürfnissen. Es gilt aber halt, einen Weg zu finden, damit umzugehen. Einen, der die Bedürfnisse aller berücksichtigt - die der Tochter, aber auch die der Mutter. Denn eine Mutter, die sich so stark aufopfert, bis sie zusammenbricht und dann leider gar nicht mehr für das Kind da sein kann, hilft ja auch niemandem.

Heißt, wenn die Mutter sich so krank und schwach fühlt, dass sie einfach nur froh ist, dass das Kind woanders ist, sollte sie eben dafür sorgen, dass auch wenn sie krank ist, für das Kind gesorgt ist.

Dafür wäre beispielsweise ein halbwegs friedliches Verhältnis zum Vater des Kindes anzustreben, damit man sich bei Bedarf abwechselnd um die Tochter kümmern kann.

Wenn sich die TE dauerhaft zu schwach fühlt, sich um die Tochter zu kümmern, müsste die Tochter eben notfalls beim Vater bleiben und mehr als gelegentliche Besuche sind dann eben nicht zu machen. Wichtig ist ja eigentlich, dass die Tochter nicht das Gefühl hat, ein lästiger Gegenstand zu sein, der für eigene Zwecke benutzt bzw. hin und her gereicht wird.

cEosmolxight


Diana489

Ja klar, vermutlich wird die TE jetzt aufgrund dieser vielen Beiträge zu ihrem Thread ganz sicher wissen, dass sie enorme Fehler gemacht hat.

Aber das schliesst nicht aus, dass sie erkennen sollte, dass sie vorab an sich selbst arbeiten und ihre eigene Lebenssituation ändern muss, bevor sie überhaupt an weiteres Zusammenleben mit ihrer Tochter denkt.

h(ats5chixpu


Die vergangenen Fehler zu zerbröseln, halte ich auch nicht für hilfreich.

Das Problem ist, dass sie jetzt gerade wieder einen Fehler macht.

Mit der Aussage, sie würde sich nur trennen und umziehen, wenn die Tochter sie dann öfter sehen wollen würde.

Nicht das Kind muss hier die Verantwortung tragen und was beweisen, sondern sie als Mutter.

SIE muss dem Kind zeigen, dass sie Interesse an einer Beziehung zum Kind hat und alles dafür tut und nicht umgekehrt.

CIha;nce00x7


@ Alias

Ich fände sinnvoll, wenn Du Deinen Eigenanteil mal etwas genauer unter die Lupe nehmen würdest. Ohne Blick zu den anderen, ohne ausgestreckten Finger. Denn das hier:

Sie hat weinend bei Ihren Vater angerufen und fast seitdem ist Sie weg und wohnt bei ihren Vater ! Der sich im Grunde nie um sie gekümmert hat. Den Sie auch als lauten cholorischen Vater kennt. Aber ihr war alles lieber als bei mir und meinen Freund zu bleiben.

zeigt ziemlich eindeutig, dass es nicht irgendeiner Beeinflussung durch den Vater zu verdanken war, sondern die ureigene Entscheidung Deiner Tochter, nicht mehr bei Dir sein zu wollen.

Und bis ein Kind eine solche Entscheidung trifft, ist schon ein wenig mehr geschehen als die eine von Dir beschriebene Situation mit Deinem Partner. Kein Kind der Welt, schon gar nicht in diesem Alter, möchte von der eigenen Mutter (oder dem eigenen Vater!) weg, wenn ganz grundsätzlich alles stimmt und es sich lediglich um ein paar Reibereien handelt. Auch nicht, wenn es mit irgendwelchen Dingen gelockt wird.

Hier solltest Du wesentlich wacher hinsehen. Ich fürchte, Du bewegst Dich da bisher nur auf der Oberfläche. Du kannst doch nicht ernsthaft glauben, dass ein Kind förmlich aus seinem vertrauten Zuhause flieht, nur weil es ein wenig mehr im Haushalt helfen muss und irgendwelche Lockangebote bekommt. Da machst Du Dir gewaltig etwas vor.

Ich empfinde Dich durchweg als passiv. Auch dies ist ein deutliches Signal ans Kind.

Du schreibst, Du liebst Dein Kind abgöttisch. Das sind Worte. Was wesentlich gehaltvoller ist sind dazugehörige Taten. Genau diese erkenne ich hier jedoch nicht.

Ich bin im Mai weggezogen weil Sie sich nie bei mir gemeldet hat und mich besucht hat.

Ist schon krass, dass Du da Deine kleine Tochter in der Verantwortung gesehen hast, sich zu melden. Es wäre Dein Job gewesen, alles dafür zu tun, dass wieder eine Annäherung stattfinden kann. Allerdings wäre es vorher wichtig gewesen, die Ursachen dafür zu erkennen, zu benennen und zu beseitigen, dass sie nicht mehr kommen wollte.

Aus Sicht Deiner Tochter hast Du sie mit dem Wegzug endgültig im Stich gelassen.

Aber ich bin 100 Kilometer von ihr entfernt und kann mich nicht um Sie mit kümmern.

Das war doch vorher klar. Du hast Dich trotzdem aktiv für den Wegzug entschieden.

Nur das Problem ist halt das seine Ex Freundin im Haus von meinen Ex Freund wohnt. Das ist ein 2 Familienhaus er wohnt unten mit meiner Tochter und seine Ex Freundin oben mit ihren Sohn.

Was ist daran das Problem? Das finde ich eher gut, wenn Deine Tochter so eine gute Beziehung zu dieser Frau und ihrem Sohn hat, denn dann geht ihr nicht schon wieder eine Bezugsperson verloren. Sie hat sie noch als Ansprechpartnerin in der Nähe.

Aber jetzt lasse ich mir das nicht mehr gefallen und habe mit den Jugendamt gedroht wenn er mir den Kontakt weiter verweigert.

Was soll denn diese Drohung bewirken? Was glaubst Du denn, was das JA tun wird?

Fändest Du es nicht sinnvoller, um Hilfe bei den passenden Stellen zu ersuchen, um ein vernünftiges Miteinander hinzubekommen. DAS wäre im Sinne Deiner Tochter und ein Zeichen dafür, dass es eben nicht um eigene Befindlichkeiten, sondern ums Kind geht.

Ich empfinde weder Dich, noch den Vater des Kindes als verantwortungsbewusst und einfühlsam, was die Bedürfnisse eurer Tochter anbelangt.

Erst später ist er wach geworden und hat gemerkt was er alles verpasst hat.

War das der Moment, an dem Du eingeschlafen bist?

Wir haben keinen Rosenkrieg ! Ich würde im Gegebsatz zu ihren Vater nie einen Rosenkireg vor ihren Augen führen

Was ihr tut, ist ganz genau dasselbe. Und das Kind bemerkt dies sehr wohl. Vollkommen egal ob dies hinter den Kulissen läuft oder offensichtlich und vor dem Kind.

Was soll ich tun ?

Aufhören, Dir leid zu tun. Anfangen, eine Mutter zu sein.

Ganz unabhängig vom Verhalten anderer Leute! Denn die kannst Du nicht beeinflussen. Dein eigenes Verhalten (nicht Worte, die sind nichtig) hingegen schon.

Taten statt Worte. Taten mit Bedacht und am Kindeswohl ausgerichtet, nicht am eigenen Befinden.

Wenn das eigene Befinden dies derzeit nicht zulässt, dann erst mal dieses für sich selbst in Ordnung bringen und dann den zweiten Schritt.

Und ganz wichtig - denn das sehe ich bei Dir hier extrem vermischt - trenne die Paarebene (mit Deinem Ex) von der Elternebene. Es interessiert für die Belange Deiner Tochter nicht die Bohne, ob er Dir noch Geld schuldet. Das sind zwei komplett verschiedene Vorgänge.

E\lafnRemiwchx0815


@ Chance007

:)^

Ddia2nva48x9


Ich denke, dass sie das schon weiß.

Oftmals gibt es aber Gründe, warum derjenige nichts verändern kann oder will.

Wir kennen ja hier auch nicht alle Rahmenbedingungen.

Daher denke ich eben, dass es wichtig wäre sich einem Therapeuten anzuvertrauen, der mit ihr gemeinsam alle Ressourcen aktiviert und mobilisiert.

Ich habe in meiner Arbeit stets die Erfahrung gemacht, dass es effektiver ist, bei den Stärken anzusetzen und bei den Eigenschaften, die zur Lösung dienen, als immer nur alles schlecht zu reden und demjenigen vor Augen zu halten, was er alles falsch gemacht hat.

D;ianaH48x9


Wenn du jemandem, der ohnehin Selbstzweifel hat und weiß, dass er sich vielleicht hätte anders verhalten können andauernd das Gefühl gibst, wie mies und schlecht er ist, durchbrichst du den Teufelskreislauf aus Vorwürfen aber nicht und machst alles noch schlimmer. Deshalb finde ich es wichtig, dass nicht noch 10 Leute schreiben wie schlimm und schrecklich sie das Verhalten der TE finden. Das macht nichts besser.

cJosmorliLght


Wenn durchweg fast alle Leute aufzeigen, dass das Verhalten eines sich öffentlich zur Diskussion stellenden Teilnehmers Mängel aufweist, führt das bei gesundem Menschenverstand zur Selbsterkenntnis des Betreffenden und ist somit auch als Hilfestellung anzusehen um die ursächlichen Fehler zu bereinigen und weiteres Fehlverhalten zu vermeiden.

Auf Kritik an dem Verhalten eines sich in eine öffentliche Diskussion stellenden Teilnehmers muss der Betreffende sich einstellen.

Falls er nicht kritikfähig ist, sollte er das Publikmachen von Diskussionsthread's vermeiden.

Dmianax489


Das hat mit kritikfähig nicht unbedingt viel zu tun.

Man kann auf diese Weise, wenn man jemanden zu 40 Leuten sei es nur in einem Forum angreift, auch noch mehr kaputt machen, als ohnehin kaputt ist.

;-)

Was soll es denn auch bringen? Gefragt sind hier nützliche Ratschläge.

D+ia3nax489


führt das bei gesundem Menschenverstand zur Selbsterkenntnis des Betreffenden und ist somit auch als Hilfestellung anzusehen um die ursächlichen Fehler zu bereinigen und weiteres Fehlverhalten zu vermeiden.

Die TE hat aber bereits psychische Probleme. Von daher kann deine Argumentation so auch nicht ganz hinhauen.

CchanVcex007


Eine Kritik ist eine Kritik und kein Angriff. Wer Kritik jeweils nur als Angriff auffasst, sollte da auch mal genauer bei sich hinsehen. Hier ist niemand beleidigend geworden oder hat überreagiert und es gab darüber hinaus Tipps zum Umgang mit der Situation.

Davon abgesehen würde ich es begrüßen, wenn die TE für sich selbst antwortet und niemand den Leuten hier erzählt, wie sie wie zu schreiben haben. Dafür gibt es bei Bedarf die Moderation, falls etwas nicht passt. Danke.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH