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Was während Therapiesitzung erzählen?

M>oppxen


Wenn nichts Extremes passiert ist, dann sollte man halt zumindest die Problembereich beobachtet haben und sich dazu Gedanken gemacht haben.

Ja, das ist auch so. Ich rede meist von mir aus zuerst über die Arbeit. Wenn wir mit dem Thema durch sind, fragt er als nächstes, wie es zuhause so läuft. Diese offenen Fragen finde ich schwer zu beantworten, weil mir dann so spontan meist nix einfällt, das zur Problemlösung beitragen würde. "Gut, nichts besonderes", ist dann meist das, was mir so als Antwort in den Sinn kommt. Ich bin dann oft auch gerade zu blockiert, weil ich nicht weiß, was ich erzählen soll. Erzählen tue ich dann trotzdem immer irgendwas, ist jetzt nicht, als würden wir 30 Minuten schweigend da sitzen.

M5opp e*n


äpfelchen

Manchmal ist das unbefriedigend, weil ich oft nicht ausdrücken kann, was in mir passiert oder es ist ganz schwer, weil ich Angst habe, das zu verbalisieren, was in mir vorgeht, aber irgendwie komme ich nur so weiter. Seit ich das eingesehen habe, klappt das mit der Offenheit besser.

Damit kann ich mich gut identifizieren. Ich sehe es auch ein, aber davon klappt das trotzdem noch nicht besser mit der Offenheit. Aber gut, kann ja noch kommen. Soll jetzt nicht nach Aufgabe klingen.

Manchmal - wahrscheinlich ganz oft - bin ich schwierig, weil ich so viel hadere und zweifel

Ich denke auch oft, erzähl das und das jetzt nicht, sonst wirkst du schwierig oder so als würdest du eh alles ablehnen und zerreden. Er hat mir zB einen Vorschlag zur Abwicklung von Weihnachten mit meinen Eltern gemacht, ich war in der Situation sehr froh und erleichtert, aber wo ich jetzt so darüber nachdenke, was man ja zwangläufig tut, fallen mir die Probleme und negativen Dinge auf, die passieren könnten, wenn sie so verfahre. Das will ich ihm aber eigentich nicht sagen, weil wir ja schon mal festgestellt hatten, dass ich, wenn ich so ins Entscheidungen-kaputt-grübeln komme, einfach bewusst einen Schlussstrich ziehen und die Entscheidung nicht mehr hinterfragen soll. Klappt aber offensichtlich nicht. Ich möchte aber nicht, dass er denkt, ich nehme das nicht an oder stelle mich quer, es umzusetzen.

M)oppexn


Ich würde wohl von einem einfühlsamen Therapeuten erwarten, dass er durch Fragen etwas aus mir herauskitzelt, wenn ich (vermeintlich?) nichts zu sagen habe.

Das wäre toll. :)^

MAoppxen


Dann rede ich zwar, aber will bequem aus der Sache rauskommen.

Ja, das ist vermutlich das, was ich tue. Mist. Habe aber wenig Plan, wie ich das ändern kann.

B|en>iAtaBx.


Das will ich ihm aber eigentich nicht sagen, weil wir ja schon mal festgestellt hatten, dass ich, wenn ich so ins Entscheidungen-kaputt-grübeln komme, einfach bewusst einen Schlussstrich ziehen und die Entscheidung nicht mehr hinterfragen soll. Klappt aber offensichtlich nicht. Ich möchte aber nicht, dass er denkt, ich nehme das nicht an oder stelle mich quer, es umzusetzen.

Dasgenau würde ich aber zum Thema machen. Du hast weiterhin Schwierigkeiten, Du grübelst was kaputt.

Wie genau könntest Du anders damit umgehen? Welche Alternativen gibt es? Könnten wir mal ein Rollenspiel machen? Könnten Sie mal meine Mutter/ meinen Vater mit ihren besch.ssenen Aussprüchen spielen und mir dann mit meiner Reaktion was in die Hand geben?

Wenn das dasProblem ist, üb solche Situationen mit dem Therapeuten, bis Du mit energischem Ton und entsprechender Körperhaltung ein neues Gefühl entsteht.

L[ichbtAmHqoribzonxt


@ Moppen

Ich möchte aber nicht, dass er denkt, ich nehme das nicht an oder stelle mich quer, es umzusetzen.

Da würde ich mich BenitaB. anschließen und wohl auch genau das zum Thema machen. Und alles, worüber Du denkst "das ist blöd, sage ich lieber nicht", würde ich gegen jeden Widerstand trotzdem sagen und dann immer dazu sagen, dass Du das aus diesem oder jenem Grund eigentlich gar nicht sagen möchtest.

und das über ein - wie ich finde - recht langweiliges Thema: mich und meine Befindlichkeiten. Ich will auch nicht so klingen, als würde ich jammern oder so.

Ich wette, der Therapeut findet Deine Befindlichkeiten nicht langweilig. :-)

Probier das mal aus… Vielleicht erübrigt sich das Problem des "schweigenden Therapeuten" dann ja von selbst.

Wobei ich nach wie vor denke:

Ich würde wohl von einem einfühlsamen Therapeuten erwarten, dass er durch Fragen etwas aus mir herauskitzelt, wenn ich (vermeintlich?) nichts zu sagen habe.

Aber Therapeuten sind ja auch nur Menschen… Kann ja nicht schaden, IHM auf die Sprünge zu helfen… und damit Euch beiden.

äzpfelc+hexn


Lacertes8

Äpfelchen!, deine Beiträge sind Balsam für mich! Dein letzter Satz bringt es auf den Punkt. Ich denke die meisten Hilfesuchenden haben eine falsche Vorstellung und Erwartung durch die Psychotherapie.

Das freut mich :-) .

Bis ich zu dieser Erkenntnis kam, hats aber verdammt lange gedauert bzw. dauert es immer noch an, ich sitze nämlich immer noch des öfteren verzweifelt vor jemandem und bettel nach einer Antwort |-o ;-D . Theorie mag ja gut klappen, in der Praxis bin ich noch nicht an dem Punkt angekommen. Aber das ist eben auch ein Prozess, den man lernen muss. Und ich stecke noch mittendrin. Bloß allein dadurch, dass ich jetzt weitergekommen bin mit der Erkenntnis, glaube ich, dass mir Therapien jetzt wohl mehr helfen können als früher. Ich habe andere Erwartungen und lasse langsam von meinem "Sag mir, was ich tun soll" los. Schweren Herzens (ich kann diese Verantwortung meiner eigenen Entscheidungen noch nicht tragen), aber ich versuche mal optimistisch zu sein.

Moppen

Damit kann ich mich gut identifizieren. Ich sehe es auch ein, aber davon klappt das trotzdem noch nicht besser mit der Offenheit. Aber gut, kann ja noch kommen. Soll jetzt nicht nach Aufgabe klingen.

Aber immerhin ist die Einsicht da. Du, ich habe richtig richtig lange gebraucht, allein für die Erkenntnis. Als ich in den Kliniken war, war ich beide Male nicht so weit. Auch da habe ich mehr oder weniger nach konkreten Ansagen gesucht und die teilweise auch bekommen (wenn es ums Essen oder Zunehmen ging, z.B.), aber letztendlich hats mir nichts gebracht, zu allem "Ja" zu sagen und es zu tun. Nach außen hin war ich vielleicht ein Musterpatient, weil ich alles gemacht habe, was man von mir verlangt hat, aber mit mir ist nicht so viel passiert, weil ich nicht ehrlich war. Als es dann Richtung Entlassung ging, bin ich beide Male mehr oder weniger ausgetickt, rückfällig geworden und letztendlich auch geblieben, weil mein ganzes Vorankommen in der Therapie nur eine Farce war. Emotional war ich auf dem selben Level wie vorher, eben weil niemand so wirklich wusste, was in mir vorging. Lag viel daran, dass ich mich schwer öffnen kann, aus Angst zu vertrauen und mich damit emotional abhängig zu machen (passiert mir immer, wenn ich mich jemandem tief öffne), aber da ich das ja weiß, hätte ich genau das zum Thema machen müssen, damit ich eben nicht direkt wieder runterklatsche in mein Loch und im Prinzip alles umsonst war.

Schön, dass mir das jetzt klar wurde, aber immerhin irgendwann ;-D .

Man öffnet sich auch nicht von heute auf morgen.

Ich denke auch oft, erzähl das und das jetzt nicht, sonst wirkst du schwierig oder so als würdest du eh alles ablehnen und zerreden.

Wie gesagt, ich war zeitweise echt ein Musterpatient, aber das war so unehrlich. Horch mal tief in Dich rein: Bist du ehrlich? Man kann auch indirekt lügen, wenn man schweigt. Und es scheinen ja schon wichtige Dinge zu sein, die du verschweigst. Ich meine damit kein boshaftes Lügen, das hat für Dich (wie auch für mich immer) eine klare Schutzfunktion, aber man muss sich klar machen, dass das den Therapieprozess ganz schön hindert.

Das will ich ihm aber eigentich nicht sagen, weil wir ja schon mal festgestellt hatten, dass ich, wenn ich so ins Entscheidungen-kaputt-grübeln komme, einfach bewusst einen Schlussstrich ziehen und die Entscheidung nicht mehr hinterfragen soll. Klappt aber offensichtlich nicht. Ich möchte aber nicht, dass er denkt, ich nehme das nicht an oder stelle mich quer, es umzusetzen.

Hach, Entscheidungen sind meine Spezialität |-o . Ich bin da ähnlich, ich entscheide mich und spätestens, wirklich allerspätestens eine Stunde später ist alles vergessen. Und von vorne und wieder und wieder. Ich kann Dir da keinen Tipp geben, ich zerstückel alles in Atome, hinterfrage bis ins Unendliche und mache damit alles kaputt, mitsamt mich selbst.

Meine Sozialarbeiterin hatte und hat daran gerade ganz viel Freude, weil es um die Entscheidung ging, wieder Klinik ja oder nein. Ich darf sowohl dagegen, als auch dafür sein, wir haben da viel dran gearbeitet mit Pro-und Contralisten, vielen Gesprächen, usw. Ja, letztendlich habe ich es irgendwie kaputt gedacht, aber erst an einem gewissen Punkt, als alles gesagt war.

Hast du alles gesagt? Nur, weil du nicht direkt zustimmst oder vielleicht die Entscheidung nochmal überdenkst (nicht zehntausendunddrölfmal), bist du nicht automatisch dagegen, stellst Dich immer quer oder nimmst keine Hilfe an. Du hast die Hilfe schon dann angefangen anzunehmen, wenn du darüber nachdenkst und den Gedanken daran zulässt. Diese Zweifel und negativen Dinge, die dann hochkommen, die sind bestimmt (teilweise) berechtigt, aber wenn du sie nicht verbalisierst, gibst du ihnen gar keinen Raum? DAS sind unter anderem die Gefühle, die ich meine, die wichtig sind zu besprechen. Bis zu einem gewissen Grad. Eine Entscheidung ist nicht automatisch zerdacht und zerstört, wenn man sie kurz auseinandernimmt. Man darfs nur nicht übertreiben und muss irgendwann einen Schlussstrich ziehen. Mittlerweile bin ich echt ein Fan von Pro- und Contralisten. Zu meiner Klinikentscheidung gibts 3 Stück, Abstand war immer ein paar Monate (ja, ich habe mir verdammt viel Zeit gelassen und mich sehr schwer damit getan). Allein die Entwicklung zu sehen war schon interessant. Zwischenzeitlich (nach der 2. Liste) wurde ich in meiner damaligen Entscheidung bestärkt und DANN hätte ich einen Schlussstrich ziehen sollen, das wäre verdammt klug gewesen, weil erst danach habe ich sie zerdacht.

Ich komme gerade schwer auf den Punkt, aber weißt du, was ich meine?

Du musst nich alles sofort machen, was der Therapeut sagt. Genau dann gibst du nämlich die Entscheidung über Dich ab und tust etwas, was du gar nicht willst.

Schwer, richtig schwer, ich kanns absolut nachvollziehen, aber ich weiß, dass es so richtig wäre.

L%acerxtes8


an Moppen, bei deinem ersten Beitrag spüre ich deutlich deine Ungeduld, diesem Aufderstelletreten während und nach der Therapie. Ich hatte auch solche Erfahrungen. 50 Minuten langes Schweigen... (bei mir) ist verdammt anstrengend und macht Angst daß alles umsonst sein könnte. Das mußte ich erstmal aushalten, doch waren es diese Momente, daß ich die Tage darauf im Selbstdialog den weiterführenden Weg entdeckte...Fuß vor Fuß. Dann waren es bei mir die Träume, sie vermittelten mir dramatische Bilder und Szenen. Sie zu erkennen und mit einem "Profi"darüber zu sprechen waren nicht immer die Lösung, aber der nächste kleine Schritt. "Patient" heißt auch Geduld. Das wünsche ich dir.

M5oppGen


Fragt mich nicht warum, aber irgendwas war heute anders. Es war mehr eine Unterhaltung mit gleichmäßiger verteilten Gesprächsanteilen. Es lief sogar recht gut, sowohl formal als auch inhaltlich. Und das obwohl ich kaum speziellen Dinge oder Situationen besprochen habe, sondern mehr so allgemein über Verhaltensweisen, die mich stören/womit ich mir selbst das Leben schwer mache. Nur die letzten zehn Minuten zogen sich dann etwas. Was aber auch wieder an mir liegt, weil ich dann dachte: Die Zeit ist bestimmt bald um, wenn du jetzt noch was anderes anfängst, ist das ungünstig für ihn. Ich denke zuviel für Andere. %-|

Also, ich habe keine Ahnung, was es war, aber irgendwas hat sich verändert. Ich danke euch. :)^

S>unLflo9wer_7x3


Und das obwohl ich kaum speziellen Dinge oder Situationen besprochen habe, sondern mehr so allgemein über Verhaltensweisen, die mich stören/womit ich mir selbst das Leben schwer mache. Nur die letzten zehn Minuten zogen sich dann etwas. Was aber auch wieder an mir liegt, weil ich dann dachte: Die Zeit ist bestimmt bald um, wenn du jetzt noch was anderes anfängst, ist das ungünstig für ihn. Ich denke zuviel für Andere.

Das mit den allgemeinen Verhaltensweisen ist dann aber quasi ja schon die übergeordnete Ebene. Man versucht ja, von Einzelsituationen auf sich wiederholende Muster zu kommen und dann zu schauen, was steckt dahinter und wie kann man es ändern.

Und bzgl. Zeit: DAS zu steuern ist die Aufgabe des Therapeuten. Dann darf man nicht frustriert sein, wenn er einen abwürgt, weil es 5 Minuten vor Ende ist und das Thema zu groß scheint, um es knapp zu streifen (und ggf. einen aufgelösten Patienten einfahc so gehen zu lassen, zum denkbar unpassendsten Zeitpunkt). Aber darüber musst Du Dir keine Gedanken machen. Außer es wird zum Muster, mmer 5 Minunten vor Ende mit DEM Thema schlechthin zu kommen. Kommt auch vor, aber ist auf Dauer ungünstig.

LNich@tAmH|orizoxnt


@ Moppen

:)^

Beim nächsten Mal sprichst Du das "zu viel an andere denken" an... :-)

ärpfel@ch^exn


Und bzgl. Zeit: DAS zu steuern ist die Aufgabe des Therapeuten. Dann darf man nicht frustriert sein, wenn er einen abwürgt, weil es 5 Minuten vor Ende ist und das Thema zu groß scheint, um es knapp zu streifen (und ggf. einen aufgelösten Patienten einfahc so gehen zu lassen, zum denkbar unpassendsten Zeitpunkt).

Das passiert mir z.B. ganz oft. Wenn wir merken, dass das Thema zu heftig für das Ende ist, verschieben wir das. Wir fahren so meistens 10 Minuten vor Ende leicht runter, damit ich nicht so fertig nach Hause gehe.

Aber ich versuche immer, die Zeit aus den AUgen zu verlieren und weiß dann auch meistens gar nicht, wieviel Zeit wir eigentlich noch haben. Zwischendrin sagt sie es manchmal, aber eher, wenn wir noch viel Zeit haben ;-D .

Also, ich habe keine Ahnung, was es war, aber irgendwas hat sich verändert.

Das ist schön :)z

wZeihnacThtsstternchexn3


Ich habe da genau das gegenteilige Problem. Mein Thera redet einfach zu viel. Es bereitet mir manchmal echt Mühe zu Wort zu kommen. Ich habs schon mal angesprochen, aber geändert hat sich daran nichts. Aber immer noch besser so, als wenn der Thera so gut wie nix sagt. Damit würde ich auch nicht klarkommen.

_Parvati_

Je nachdem, weshalb du bei ihm bist: Vielleicht ist das Taktik? Vielleicht sollst du dich durchsetzen...?

_XParv(axti_


@ weihnachtssternchen

Je nachdem, weshalb du bei ihm bist: Vielleicht ist das Taktik? Vielleicht sollst du dich durchsetzen...?

Ich bin erst zu ihm wegen einer PTBS. Das ist behoben. Dann sind immer wieder mal auch meine chronischen Schmerzen, wo man davon ausgeht, dass diese psychosomatischer Natur sind, Thema. Allerdings kommen wir da nicht mehr wirklich weiter. Auch, weil ich mich hier ständig rechtfertigen muss, was mich auch nervt. Beispiel, da heute wieder passiert: Er wirft mir (fast in jeder Sitzung) vor, ich würde ständig eine Schonhaltung einnehmen, daher würden die Schmerzen auch nicht besser werden. Das müsse ich ändern. Dann sage ich, dass ich trotz Schmerzen etwas unternehme und auch Sport mache (ohne wären die Schmerzen noch schlimmer) oder was auch immer und nicht den ganzen Tag auf der Couch liege. Das notiert er sich, wie jedes mal, wenn wir darüber reden, auf seinen Zettel und geht nicht näher darauf ein (und ich wette mit dir, dass der Vorwurf, ich würde mich zu sehr schonen, in der nächsten Sitzung wieder Thema ist.)

Davon abgesehen setze ich mich zumindest auch hier mal durch und hake bei ihm weiter nach und frage, was ich denn noch gegen die Schmerzen unternehmen könne. Dann sagt er nur, ich hätte ja schon vieles versucht, aber ich würde mir zu viele Sorgen machen. "Was für Sorgen bitte?" Frage ich ihn dann, und er so: "Finanzielle Sorgen. Da müssen wir doch nicht näher darauf eingehen, oder?" Da bin ich dann so baff, dass ich dann auch nicht mehr weiter weiß... Zumal ich keine finanziellen Sorgen habe. Ich weiß nicht, wie er darauf kommt. Ich hab zwar keinen festen Job, bzw. verdiene mir nur nebenbei aus freischaffender Tätigkeit was dazu, aber bin sonst finanziell durch meinen Mann abgesichert und wir nagen auch nicht am Hungertuch.

Sonst konnte er mir ja schon bei vielen Dingen weiter helfen, wie halt bei der PTBS oder aktuell hilft er mir noch bei der Bewältigung meiner Angst vorm Autofahren. Die Ratschläge, die er mir da gegeben hat, hätte man locker in eine Stunde packen können und für die Theorie, wie Angst entsteht, was sie in mir auslöst und blablabla, dafür hätten höchstens 2 Stunden gereicht. Aber das Thema Angst geht jetzt schon über 8 Stunden und immer wieder legt er die gleiche Platte auf. Um es auf den Punkt zu bringen: Er wiederholt sich ständig. Und wenn er über den ganzen Theoriekram labert, dann kommt er auch nicht auf den Punkt. Ich fühl mich da manchmal wie in der Schule. Ist zwar auch alles ganz interessant, wenn er so erzählt, aber ist, finde ich, eigentlich Zeitverschwendung und hilft mir nicht wirklich weiter.

Ach, jetzt habe ich selbst so viel gelabert und ich will ja auch nicht den Thread der TE sprengen ;-D

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