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Was läuft falsch in meinem Kopf? Hat jemand mit ähnlichen Erfahr

n7ashmPinxd hat die Diskussion gestartet


Hallo, vielleicht hat hier jemand einen Rat für mich.

Ich versuche die Gedanken die gerade in meinem Kopf rumschwirren geordnet hier runterzuschreiben. Ich will weder Mitleid noch Aufmerksamkeit, ich suche wirklich nach Hilfe und Rat.

Meine "Probleme" : -Schlafstörungen. Entweder ich wache nach 4-5 h Schlaf auf, und kann dann nicht wieder einschlafen. Manchmal schlafe ich auch erst nach mehreren Stunden des" Wachliegens" im Bett ein. Habe vom Psychologen vor 2 Wochen Beruhigungsmittel bekommen, aber die helfen bisher wenig.

SVV: Manchmal habe ich mich einfach nicht im Griff. Ich bekomme die innere Wut nicht mehr unter Kontrolle. (Auslöser sind uA die Schlafstörungen oder Eifersucht (dazu später)) Früher habe ich Gegenstände zerschlagen, heute richte ich die Energie gegen mich selbst. Hin und wieder Haare ausreißen, meistens schneide ich mich selbst. Dahinter stehen keine Selbstmordabsichten, ich beruhige mich damit.

Antrieblosigkeit: joa, muss ich glaube ich nicht weiter erläutern. Ich bleibe tatsächlich lange liegen im Bett, und wie man es auch unter Symptomen bei Depressionen findet: den Alltag zu bewältigen ist kraftraubend. Steigert natürlich die Angst vor der Zukunft (wie soll es weitergehen usw.)(will aber keine Selbstdiagnose stellen) Soziale Kontake werden versucht aufrecht zu halten, aber manchmal fällt es mir schwer mich zu melden, bei Eltern, alten Freunden...

Selbstmordgedanken: Hatte ich in extremen Ausmaß nur als ich etwas gekifft hatte (ja, ich muss eingestehen dass ich gelegentlich kiffe, habe ich jetzt aber seit 3 wochen gar nicht mehr, und auch vorher nur sporadisch). Dann ging es soweit dass mir die Vorstellung gefiel..zt hatte ich aber auch extrem negative Gedanken (bezüglich des Bildes das meine Mitmenschen, Komillitonen und Dozenten über mich haben) und bekam Panik, dass ich mich selbst nicht mehr unter Kontrolle habe und mich soweit von den Gedanken vereinnahmen lasse, dass ich mir selbst Schlimmeres zufüge. Habe dann einer Freundin schnell Bescheid gegeben, und sie kam, samt Krankenwagen um mich zu "retten".

Wir sind jetzt zusammen, und ich merke wie belastend Beziehungen sind für mich. Scheinbar brauche ich ständig Bestätigung. Heute war meine Freundin etwas abweisend, weil ich ein Treffen abgesagt hatte (musste etwas für die Uni erledigen) und sofort denke ich, dass sie mir fremd gegangen ist oder mich verlassen wird. Keine Ahnung wie realistisch das ganze ist, jedoch schaffe ich es nicht diese Gedanken zu unterdrücken.

Bisher wollte ich noch nicht mit dem Psychologen darüber reden. Wahrscheinlich ist mir das alles unangenehm, vielleicht weil ich auch dazu neige alles zu überdramatisieren, und schließlich gibt es Leute die deutlich ernstere Probleme besitzen. Denn eigentlich komme ich noch klar, ich habe nicht vor mich umzubringen (auch wenn die Vorstellung mich gelegentlich reizt). Nichtsdestorotz habe ich das Gefühl, dass ich früher glücklicher war. Hat auch meine beste Freundin bemerkt. Danke!!!

Antworten
ä;pfeelchxen


Was für Beruhigungsmittel hast du denn bekommen?

Und meinst du Psychiater oder Psychologe? Weil Psychologen verschreiben normalerweise nichts?

Und du warst ja anscheinend schon bei jemandem, was hindert Dich daran, die anderen Dinge anzusprechen?

Wahrscheinlich ist mir das alles unangenehm, vielleicht weil ich auch dazu neige alles zu überdramatisieren, und schließlich gibt es Leute die deutlich ernstere Probleme besitzen. Denn eigentlich komme ich noch klar, ich habe nicht vor mich umzubringen (auch wenn die Vorstellung mich gelegentlich reizt).

Ich sag mir immer, dass es immer jemanden gibt, dem es schlechter geht.

Trotzdem versuche ich mir zu erlauben, dass man mir helfen darf, egal, wie ich meine Situation selbst einschätze oder nicht. Ich gehöre aber eher zur Sparte, dass ich alles harmloser sehe als es ist.

Aber zu Deinen Problemen:

Ich finde, dass SVV schon ein ernstes Thema ist. Willst du daran denn etwas ändern?

Mit Schlafstörungen kämpfe ich momentan selbst ziemlich, aber ich versuche dann immer so Sachen wie Hörbuch hören und dabei die Augen schließen und versuchen das Gehörte gedanklich als Film ablaufen zu lassen. Das hilft mir manchmal, weil ich sonst zu viel grübeln würde. Denkst du einfach zu viel und kannst deshalb nicht einschlafen?

Oder vorm Schlafengehen Sport?

Oder sowas wie ein Ritual, das immer gleich abläuft und du dadurch langsam runter fährst?

Ich vermute mal, dass du selbst weißt, dass Kiffen nicht sonderlich förderlich ist. Kann unter anderem auch zu Schlafstörungen führen.

Zum Thema Beziehungen kann ich jetzt nichts sagen, aber andere bestimmt!

Ich würde Dir aber raten, wenn du etwas verändern willst, dass du Dir Hilfe holst. Wie die genau auszusehen hat, das weiß ich nicht, aber vielleicht schon mit einem Arzt besprechen oder einem Psychologen/Psychotherapeuten?

:)*

nzasbhmZind


Dankeschön für die Antwort.

Ja, ich war kurz da wegen des psychischen Zusammenbruchs. Puh, auf der Visitenkarte steht Fachärztin für Psychiatrie/Psychotherapie.

Im Grunde genommen beeinträchtigt mich das SVV nicht..Kommt evtl nicht so gut wenn Frauen einen nackt sehen (ist am Oberschenkel). Ich bin eher der Meinung, dass dieses Verhalten Ausdruck von anderen Problemen ist.

Ja das zu viele Denken ist das Hauptproblem. Den Tipp mit dem Hörbuch werde ich beherzigen :)

Ja, das Kiffen habe ich auch eingestellt. Aber ich denke das steht in keinem direkten Zusammenhang. Habe Probleme mit Ein- und Durchschlafen auch wenn ich längere Zeit nichts rauche. Andere Probleme hängen damit vllt eher zusammen..

Danke nochmal :)

äfpfel&chxen


Naja, ich kann das ziemlich gut verstehen mit dem SVV, aber Dir muss halt klar sein, dass es keine Lösung ist.

Aber den Satz finde ich gut:

Ich bin eher der Meinung, dass dieses Verhalten Ausdruck von anderen Problemen ist.

Ich bin mir relativ sicher, dass es das ist. Und an diesen Problemen könntest du ansetzen.

Hast du ungefähr eine Ahnung, was das für Probleme sind?

Zum Thema Kiffen: Du hast ja genau dann die Schlafprobleme, wenn du nichts rauchst. Ich selber habe früher mal gekifft und klar, danach kann man meistens super einschlafen. Viele meiner Freunde kiffen oder haben gerade aufgehört und die, die aufgehört haben, hatten auch ziemlich Probleme.

Kiffen ist an sich bei psychischen Problemen nicht "klug". Bei mir ist das irgendwann richtig ausgeartet und ich bin in richtige Horrortrips gerutscht dadurch wurden die Suizidgedanken auch massiver, während ich bekifft war, hatte ich sogar richtig Angst vor mir selbst.. Habe dann - unter anderem auch deshalb - aufgehört und knapp 1 Jahr später nochmal versucht, aber blieb dabei und ich blieb weiterhin vom Kiffen fern. Kann aber auch menschenabhängig sein, aber die Gefahr besteht immer, dass man dadurch noch tiefer rutscht, weil man sich noch mehr in Gedanken verstrickt.

Könntest du Dir denn vorstellen, Deine Probleme z.B. in einer Therapie anzugehen?

ndashKmixnd


hm. Diagnostiziert wurde bei mir nichts. Die Probleme sind die oben beschriebenen, kann gut sein, dass die sich gegenseitig verstärken. Was der Auslöser ist weiß ich leider nicht.

Also THerapie ja, aber nichts mit dauerhaftem Aufenthalt, also nichts, was mich komplett aus dem Alltag nimmt. Aber ich bin der Meinung, dass meine Lebensumständig mit Hilfe einer Therapie deutlich aufgebessert werden können. Kostet natürlich ein wenig Überwindung über psychische Probleme zu sprechen.

ä(pfelzchexn


Naja, so Diagnosen dauern ja auch.

Und die Auslöser könnte man ja gemeinsam aufarbeiten bzw. erst einmal herausfinden.

Und Therapie heißt ja nicht automatisch gleich stationärer Aufenthalt ;-) .

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