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Erschöpfung-Angst vor Rückfall

Mpizu1ki hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

bei mir wurde Ende August eine Erschöpfungsdepression festgestellt.

Die ersten Monate waren sehr hart-hatte auch Panikattacken-ich habe mich aber durchgekämpft.

Die Panik wurde auch weniger. Ich esse gesund, nehme Vitamin D-Präparate (hat mir mein Hausarzt verschrieben), und

achte auf mehr Schlaf (was immer mehr gelingt, bis auf wenige Ausnahmen).

Da ich gerade von zu Hause aus arbeite (Studium), kann ich mich besser auf mich selbst konzentrieren.

Das Problem: ich habe Angst, dass alles wiederkommt. Jedes kleine körperliche Anzeichen (Übelkeit, Verspannungen) deute ich sofort als Anzeichen für die Erschöpfungsdepression. Jetzt habe ich seit 1 Woche einen hartnäckigen Virus, bei dem Erbrechen dabei war, und habe Angst, dass es gar kein Virus ist, sondern wieder die Erschöpfung. Habe aber die letzten Wochen nichts Gravierendes gemacht, was einen solchen Rückfall hervorrufen würde (außer ein paar Mal zu spät ins Bett, aber nicht regelmäßig). Jetzt habe ich Angst, mich nicht mehr zu erholen, so wie am Anfang. Habe gelesen, dass man auch bei einer Erschöpfungsdepression erbrechen kann. Ich weiß einfach nicht, was ich gegen diese Angst vor einem Rückfall machen kann.

Kann mir jemand helfen?

Antworten
BxirkeRnzweixg


hallo

das kann wohl niemand besser einschätzen,als du selber

ich würde mich vor allem auch gar nich so an diese diagnose klammern. diese ganzen erschöpfungsdinger und burnout und so, das is alles so breit gefächert..

was, außer vit D wurde denn noch gemacht? wenn das akku einmal leer is, braucht es eher lange, um sich wieder aufzuladen.

die angst, daß es wiederkommt, hatte ich auch aber angst is definitiv kein guter begleiter. angst lähmt. schau nich auf deine probleme, schau auf deine ressourcen und arbeite mit denen, gönn dir immer wieder pausen, lass dich nich unter druck setzen. mehr kannste da wohl nich machen

M<i;zukxi


Außer Vit. D nehme ich noch Lasea und war ein paar Mal bei einer Psychologin.

Das hat für den Anfang ein paar nützliche Tipps gebracht, irgendwann hat es mir aber nichts mehr gebracht.

BwirkFen;zXwxeig


dann war es keine gute psychologin

MCizxuki


Meinst du ich soll es nochmal versuchen?

Bqirke'nzwexig


ja, auf jeden fall.

h.euteE_hixer


Also ich kann das sehr gut nachvollziehen, dass du nach einer schweren Erkrankung Angst vor einem Rückfall hast.

Mir ging es mit der Borreliose dieses Jahr ebenso. Ich habe die einzelnen Wochen gezählt, in denen nichts passiert ist und meinem Körper genau beobachtet, damit ich ggf. sofort Hilfe und Behandlung in Anspruch nehme.

Während dieser Zeit habe ich auf extrem gesunde Lebensweise geachtet mit vollwertiger Ernährung, regelmäßig Sport und Erholungsphasen nach der Arbeit.

Nach 3 Monaten war ich mir relativ sicher, dass ein Rückfall erstmal nicht auftritt und bin mit einem völlig anderem Lebensgefühl durch die Welt gegangen.

Ich möchte dir damit sagen, dass Vorsicht schon geboten ist, aber Angst eher kontraproduktiv. Keine Ahnung welche Tipps du von der Psychologin erhalten hast, die du als sinnvoll erachtest. Setzte sie einfach so gut und regelmäßig wie es zum Studium passt um.

War das eine Therapie oder eine Beratung?

Du könntest auch ansprechen, dass du mehr Unterstützung benötigst.

Alles Gute für die Überwindung der Angst *:)

S7anldo


Aber dann mit einer anderen Herangehensweise. Wenn Du naemlich denkst, eine Psychologin waere dafuer verantwortlich, dir zu helfen, kann es nicht funktionieren. Du selber musst es wollen und sie ist eigentlich nur da, dich auf der Spur zu halten auf dem Weg dahin.

Fange also damit an, herausfinden zu wollen, woher deine Panik kommt. Wenn sie dich nicht dabei unterstuetzt bzw das von dir einfordert, dann waere ein Wechsel sinnvoll. Um zu verhindern, dass deine Erschoepfungsdepression jetzt in eine Angst umgewandelt wird, kommst Du meines Erachtens nicht drumherum, an die Ursachen zu gehen. Finde heraus, warum.

B!irkcenzwbeixg


Wenn Du naemlich denkst, eine Psychologin waere dafuer verantwortlich, dir zu helfen, kann es nicht funktionieren.

das sehe ich ein wenig anders. die letzten schritte muss mizuki selbst machen, klar. aber anregungen dafür gibt die psychologin

MEiVz{ukxi


Es war eine Gesprächstherapie und es ging vor allem um den Umgang mit den Symptomen, die am Anfang sehr heftig waren. Außerdem sollte sie helfen, meine Situation zu akzeptieren, was mit gerade mal 22 Jahren nicht einfach ist. Da will man natürlich fit sein und das Leben genießen. Sie gab mir auch Tipps für den Alltag.

Nach 5 Sitzungen gab es aber irgendwie nichts "neues" mehr, was mir helfen konnte. Deshalb habe ich abgebrochen.

Vielleicht werde ich es doch nochmal bei einer anderen Psychologin versuchen.

B7irVkenzwxeig


ich hatte tiefenpsychologie. ich halte von allem anderen nix weil symptombekämpfung immer oberflächlich is. tiefenpsychologie bekämpft die ursache und is deshalb meine rmeinung nach nachhaltiger

MCizGukxi


Btw: es ging immer darum, dass ich auch selbst arbeiten muss. Es hieß, dass die Therapie nicht nur während der Sitzungen stattfindet, sondern auch außerhalb, wenn ich alleine bin. Ich denke aber ich brauche noch ein wenig Hilfe.

M(izukxi


ok, ich werde mich mal umhören bzgl. Tiefenpsychologie. Muss man das selbst zahlen? Bin Privatpatientin

B|ikrkeDnzwxeig


das kommt drauf an, was die psychologin an einschätzung an die kasse gibt. wenn die den bericht ordentlich schreibt, dann nich

hZeut;e_hixer


Oh, 5 Sitzungen sind ganz schön kurz

Ihr seid nicht mal in der Kennenlernphase angekommen ;-D

Ich denke nicht, dass man per se sagen kann, nur eine Therapieform hilft.

Gerade bei Ängsten sind verhaltenstherapeutische Ansätze nicht verkehrt.

Eine tiefenpsychologische Behandlung ist oft sehr zeitaufwendig - das bedeutet Jahre an wiederkehrenden Sitzungen.

In meinem Bekanntenkreis kenne ich zwei, die das durchgemacht haben - meiner Meinung nach mit mäßigen Erfolg.

Salso hat schon recht: dein Anteil an deiner Genesung ist wichtig. Das ist bei jeder Krankheit so. Der Wille und damit auch entsprechende Disziplin muss da sein, um neue Verhaltensweisen in den Alltag zu integrieren.

Ich lass mich mal kurieren, ist da nicht.

Vielleicht warst du einfach noch nicht bereit, dich auf eine Therapie einzulassen. Obwohl ich auch nicht genau einschätzen kann, was dich unzufrieden gemacht hat.

Du bleibst am Ball und das ist gut :)^

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