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Nach dem Suizidversuch....

H:arhrwy4x5 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

Ich habe mal eine Frage.

Wie lebt ihr na h einem Suizidversuch?

Ich habe probiert am 17.9. mir die Pulsadern auf zu schneiden.

Wollte Hilfe haben.

Habe am Handgelenk falsch geschnitten.

Daß wußte ich.

Wollte Hilfe.

Hilfe habe ich ja.....schon seit Jahren.

Wie lebt ihr damit?

Die Frage richtet sich an Angehörige und Betroffene.

Antworten
Dnie .Keltxin


Wurdest du eingewiesen und hast dort Hilfe bekommen?

J[ulxey


Du hast Hilfe und wolltest mehr Hilfe? Oder wie soll man das verstehen?

Meine Suizidversuche sind schon ein paar Jährchen her... Wie lebe ich damit... Naja mittlerweile bin ich froh, dass ich noch lebe. Nach einer (bei vielen Menschen) tödlichen Krankheit die ich 2013 hatte hat sich mein Denken geändert. Seitdem will ich nur noch leben.

Hoarrxy45


Also ,sagen wir mal so,ich mache schon lange ne Therapie,....

Ging über dbt für borderliner bis hin zu meiner jetzigen Therapie.

Ich war fast zwei Wochen auf der Krisenstation.

Und dann bin ich wieder na Hause gegangen.

DFie- Kgeltin


Hast du das Gefühl, es jetzt wieder tun zu müssen?

H[arcryx45


Nein,zur Zrit nicht.

Ich habe auvh mit meiner atherapeuzin einen Non Suizidvertrag abschließen müssrn

.Wenn dann schneide ich mich selbet

Dmi^e jKeltixn


.Wenn dann schneide ich mich selbet

Hast du die Möglichkeit, den inneren Druck anders abzubauen, z.B. indem du einen "Igelball" in der Hand knautschst?

LLacosxa


Wie lebt ihr na h einem Suizidversuch?

Ich kam danach in den Jugendknast, was eine echte Verbesserung meiner damaligen Lebensumstände darstellte. Hat mir auch nicht geschadet. Im Gegenteil, ich habe dort viele Freunde gefunden.

J-ulxey


@ Harry

Guck doch mal ganz oben im Psychologie-Forum in den Skills-Faden. Vielleicht findest du da Alternativen zur Selbstverletzung! Aber du schreibst ja auch, dass du schon DBT gemacht hast. Da hast du sicher auch einiges gelernt oder?

HTarrUy45


@ Lacosa

Warum in den Jugendknast?

@ Juley

Nee,mit Skills kann ich nichts anfangen.Ich finde sie bearbeiten nicht den Kern der Sache.Das kommt dann in der Einzeltherapie ja.Aber mir hat svv immer am effektivsten.Ich habe immer das eine über die dbt gestellt.Jetzt mache ich eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie in der svv nicht hoch angerechnet wird.Es wird dort nicht verteufelt

L#a^cAosa


War wohl damals so, dass Selbstmord eine Straftat darstellte.

v:ampx28


Willst du denn mit dem SVV aufhören? Skill sind auch kein Heilmittel, sondern nur eine Alternative. Sowie Medikamente auch keine Dauerlösung sind, sondern einfach eine Unterstützung. Dann hast du einen Therapeuten gefunden, der svv nicht all zu schlimm findet. Auch in der Tiefenpsychologie wird am SVV gearbeitet, bzw. allgemein am selbstschändigendem Verhalten. Wenn sich das Verhalten nicht bessert, kann es passieren, das irgendwann die Therapie beendet wird und geraten wird, noch einmal eine Verhaltenstherapie zu machen. Denn SVV ist keine Lösung und es hindert am weiter kommen. Wenn du noch nicht einmal Skills anwenden möchtest, weil für dich SVV effektiver ist, dann wird dir die Tiefenpsychologische Therapie auf Dauer nicht viel bringen.

Ich mache auch eine Art Tiefenpsychologische Therapie und meine Therapeutin sieht es nicht so gerne wenn ich mich verletze. Was im Gegensatz zu früher nur noch sehr wenig vor kommt. Ich musste einen Selbstschutzvertrag machen, der beinhaltet auch, am SVV zu arbeiten, skills zu verwenden und auch die Wunden ärztlich versorgen zu lassen. Das letztere hat mich manchmal davon abgehalten. Ich finde es richtig so, das meine Therapeutin da so streng ist. Denn sonst würde ich mich nur noch verletzen und in alte Verhaltensmuster rein fallen.

Ich hab auch lange gebraucht, bis ich für mich hilfreiche Skills gefunden hatte. Das müssen nicht unbedingt Gegenstände sein, es kann auch sowas wie Sport sein. Man muss sich erst einmal überlegen, ob man überhaupt vom svv weg kommen möchte. Wenn nein, dann bringt keine Therapie etwas. Irgendwann kommt der Punkt, indem man sich selbst sagt, das man so nicht mehr weiter machen möchte. Und erst dann kann eine Therapie etwas bringen.

Suizid als Hilfeschrei. Du schreibst du hast Hilfe, brauchst du mehr Hilfe? Wie wäre es mit einem Klinikaufenthalt? Was brauchst du denn genau für Hilfe und wobei? Was für Ziele hast du selbst? Was möchtest du ändern?

Wie ich nach den Suizidversuchen lebte? Etwas besser, was aber nicht an den Versuchen liegt, sondern das ich jetzt endlich nach Jahren die passende Hilfe für mich bekommen habe. Ich finde auch das DBT auf Dauer nicht hilft, sondern einen für kurze Zeit stabil hält. Es beseitigt aber nicht die Ursache der Probleme. Daher hilft nur eine Tiefenpsychologische bzw. Traumatherapie. Die ich jetzt auch mache. Erst jetzt mache ich Fortschritte. Aber man muss auch was Verändern wollen. Das heißt, hart an sich arbeiten.

Lg Vamp28

Jjuley


Super Beitrag, vamp!! :)^

Harry, wie konntest du DBT machen, ohne Skills anzuwenden? Das ist doch das A und O der DBT.

Ich hab auch oft gedacht, dass Skills nix bringen. Aber man muss sich einfach darauf einlassen und viel ausprobieren. Viele der "klassischen" Skills bringen mir auch nichts. Man muss erfinderisch sein. (Und irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr, mehrmals pro Woche in der Notaufnahme zu sitzen und mich wieder zusammenflicken zu lassen)

Mittlerweile verletze ich mich nur noch sehr selten und auch nur noch oberflächlich. Das ist nicht gut, ich weiß, aber manchmal geht es halt nicht anders. Aber es passiert nur noch alle paar Monate mal. Hätte ich früher nicht für möglich gehalten, dass ich das mal schaffe.

BToe4x4


Hallo Harry,wie geht es Dir heute?

Wenn ich ehrlich binn,dann habe ich auch riesen Probleme Skills an zu wenden.Denke auch.....ich schneide und dann isses gut...

Jmuley


Denke auch.....ich schneide und dann isses gut...

Kleine Warnung am Rande:

Ich bin durch so eine Einstellung (und extremen SVV) für 1,5 Jahre mit Beschluss in die geschlossene gekommen. Da sind Skills doch die bessere Alternative oder? ;-)

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